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Thema: Der große Anschlag - Vereitelt!

  1. #1
    Thomas
    Gast

    Unhappy Der große Anschlag - Vereitelt!

    Widersprüchlicher können “Verlautbarungen” nicht sein

    Drei Terrorverdächtige hat die Polizei am Dienstag (4. September) festgenommen. Sie werden beschuldigt, Anschläge auf die Flughäfen in Frankfurt und Ramstein geplant zu haben. Zwei von ihnen verfügen über deutsche Pässe. Der dritte Verdächtige trug ein pakistanisches Dokument bei sich.

    Festgenommen wurden die drei Männer in einer Ferienwohnung im Nordrhein-Westfälischen Oberschlehdorn unweit der nordhessischen Stadt Korbach. Die zwei Deutschen seien zum Islam übergetretene Konvertiten. Einer von ihnen stammt aus Neu-Ulm, berichtete der Südwest-Rundfunk (SWR) am Mittwoch (5. September). Der Zweite stamme aus Neunkirchen an der Saar.

    Aufgefallen sein sollen die Männer schon vor Monaten. Damals hätten sie eine US-Kaserne in Hanau ausgekundschaftet, hieß es im Hessischen Rundfunk (HR).

    Verhaftet wurden die drei angeblich, als sie Chemikalien von einem “Lager” zu einem anderen transportierten. Vom Bau eines Sprengsatzes mit Zünder seien sie aber noch weit entfernt gewesen.

    Trotzdem geben die Agenturen APA, dpa, AP, AFP bekannt: “Die Behörden haben drei Verdächtige festgenommen, die kurz davor standen, Sprengstoffanschläge (…) zu verüben.” (Quelle1, Quelle2) Sie folgten damit den Angaben aus dem Verteidigungsministerium:

    “Ein Anschlag habe unmittelbar bevorgestanden”, erklärte Franz-Josef Jung nämlich am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Der Bundesverteidigungsminister freute sich,”dass unsere Sicherheitsdienste gut gearbeitet haben”.

    Dass der Kriegsminister jetzt schon das Ergebnis polizeilicher “Ermittlungen” verkündet, könnte man als strategische Vorbereitung des von ihm und Schäuble angestrebten Bundeswehreinsatz im Innern deuten. Jedenfalls suggeriert er damit, Deutschland befinde sich im “Krieg gegen den Terrorismus”.

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    Freiheit und Demokratie

  2. #2
    Thomas
    Gast

    Die Terror-Sau wird durchs Dorf getrieben - "Sie planten die Super-Bombe"

    Für wie dumm hält man uns?

    Am 11. September 2001 war es einer Gruppe islamischer Djihadisten gelungen, einen Anschlag von unglaublicher Exaktheit zu planen und auszuführen. So die offiziellen Stimmen. Kritiker glauben, die Anschläge von damals hätten nur mit Billigung oder sogar unter Federführung (Inside-Job) der US-Administration stattfinden können.

    Tatsache ist, am 11. September waren Profis am Werk! Derartige Profis, dass sogar der renommierte Journalist und Autor Robert Fisk zur Frage der Urheberschaft der Anschläge im britischen Independent schrieb:

    “Mein letztes Argument - und meiner Ansicht nach das entscheidende - ist, dass die Regierung Bush alles, was sie im Nahen Osten zu tun versucht hat - militärisch, politisch, diplomatisch - vermasselt hat. Wie um alles in der Welt sollte sie also imstande gewesen sein, die internationalen Verbrechen gegen die Menschheit am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten zu begehen?”


    Mittlerweile sprechen alle Indizien, wie Fisk selber schreibt, eindeutig gegen die offizielle Version. Doch wer wäre tatsächlich zu einem derartigen Anschlag in der Lage gewesen, außer den Geheimdiensten und Teilen der US-Administration?

    Diese Frage treibt einen angesichts der zahlreichen, zur völligen Pleite geratenen “Anschläge” der letzen Zeit um. Damit keine Missverständnisse entstehen: Niemand will so grausame Anschläge wie die von New York, Arlington und Shanksville gutheißen. Alle Maßnahmen, die einen solchen Massenmord zukünftig verhindern helfen, sollten schnellstens ergriffen werden.

    Pleiten, Pech und Pannen - “Islamistische Terrornetzwerke “

    Die Frage, die hier jedoch erlaubt sein muss ist: Wo ist das einstige “Know-How” der angeblichen “Islamistischen Terrornetzwerke” geblieben?

    Waren sie nämlich laut einhelliger Erklärungen der politisch Verantwortlichen vor wenigen Jahren noch in der Lage, funktionstüchtige Bomben zu bauen, hantieren sie heute ausschließlich mit fragwürdigen Flüssigsubstanzen wie Benzin, Gas (London und Glasgow Ende Juni 2007) und nun im aktuellen bundesrepublikanischen Fall mit Wasserstoffperoxid herum. Nach Presseberichten auch noch mit H2O2, das eine “Halbwertzeit” besitzt. Dieser naturwissenschaftliche Blödsinn erlaubt die Einführung der in Zusammenhang mit radioaktiven Substanzen (!) geläufigen Vokabel des Zerfalls, mehr nicht. Zünder zu bauen bereite ihnen Schwierigkeiten. Auch Grundlagen der Chemie und Physik scheinen sie nicht wirklich zu beherrschen.

    Auf der anderen Seite machen die Innenminister aus USA und EU ihrem Stimmvieh weis, im Internet seien exakte Bauanleitungen für Bomben und Sprengstoffanschläge “leicht zu finden”. Sie kursieren angeblich in den einschlägigen Kreisen des Djihad. Die Islamisten tauschen ihr Wissen “online” aus und kommunizieren ihre Anschlagspläne per E-Mail. Die Gefahr dieser internationalen elektronischen Vernetzung sei so gewaltig, dass sie zur Gefahrenabwehr die Überwachung breiter Bevölkerungskreise rechtfertige.

    Was denn nun?

    Weiter wirft man den meisten der ins Kreuzfeuer der Ermittler geratenen Verdächtigen in der Regel vor, in islamistischen Ausbildungscamps - heute vorzugsweise in Pakistan - gewesen zu sein. Dort würden sie das Rüstzeug für ihren “Kampf” erhalten. Was haben die deutschen Konvertiten dort gelernt? Wie man Wasserstoffperoxid, das übrigens ganz legal auch in großen Mengen erhältlich ist, kauft, spazieren fährt und lagert?

    Hat man vergessen ihnen zu verraten, dass Wasserstoffperoxid eine der denkbar schlechtesten chemischen Grundlagen zum Bau von Bomben ist? Warum arbeitet das international operierende Netzwerk, dem angeblich auch hochqualifizierte Wissenschaftler (jüngstes Beispiel die “Terrorärzte” aus Großbritannien) angehören sollen, derart stümperhaft?
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  3. #3
    Thomas
    Gast

    Die "Top-Terroristen" im Spiegel der heutigen Presse

    Notizen aus der deutschen Provinz

    Süddeutsche Zeitung

    Die Täter hatten professionelles nachrichtendienstliches Wissen

    “Obwohl die Behörden die Verdächtigen seit Monaten im Blick hatten (Anm.: In der Tat, drei waren schon einmal verhaftet worden!), ist es der Gruppe (…) immer wieder gelungen, der Observation zu entwischen. So unternahmen die Verdächtigen oft Rundgänge um ihre Wohnungen, um mögliche Fahndungsfahrzeuge zu entdecken. (…) ‘Die kannten alle Abschüttelmaßnahmen, die man nur kennen kann’, sagt ein Ermittler der Süddeutschen, die waren hervorragend darauf vorbereitet, was sie erwartet, wenn sie sich hier bewegen. Das war professionelles nachrichtendienstliches Wissen”.

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    Ein Wohnwagen in den Wiesen von Bauer Scholz

    “Donnerstag oder Freitag letzter Woche muss es gewesen sein, da sprach sich in Oberschledorn langsam herum, dass irgendetwas vorgeht im Dorf. Da hatten Anwohner in den Wiesen von Bauer Scholz einen Wohnwagen entdeckt, der sich mit einer grünen Plane tarnte; und die Männer darin gaben vage Antworten auf die Frage, was sie denn da trieben: ‘Die haben erzählt, es gebe Probleme mit dem Handyempfang, und das sollten sie überprüfen’, sagt Karl-Heinz Stuhlmann, ‘das haben wir natürlich nicht geglaubt”. Bei der Polterhochzeit in der Schützenhalle am Samstag dann - 340 Leute da, also praktisch das halbe Dorf - war es schon das große Thema.”

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  4. #4
    Thomas
    Gast

    Der Sieg der Logik

    Warum wir in Deutschland dringend eine Online-Überwachung brauchen

    Nun ist es raus! Die gefährlichen “Top-Terroristen”, die Deutschland mit schrecklichsten Anschlägen, massenhaftem Mord und Bomben von noch nie dagewesener Sprengkraft überziehen wollten, konnten nur gefasst werden, weil ausländische Geheimdienste - in diesem Fall die CIA - das machen durften, was deutschen Sicherheitsbehörden bislang verwehrt blieb:

    Online-Durchsuchung!


    Bildunterschrift bei n-tv: Hans-Peter Uhl berichtet, wer in Deutschland schnüffelnd gegen das Gesetz verstößt und dabei Leben rettet. Bundesinnenminister Schäuble will die Online-Durchsuchungen in Deutschland nicht von den USA aus erledigen lassen. (!)

    Politblog.net » Der Sieg der Logik

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  5. #5
    dyon
    Gast

    Die Terrorverdächtigen in Deutschland hätten die ihr zugeschriebenen Sprengstoffe kaum herstellen kö

    Von Karl Weiss

    Als Chemiker muss man sich denn doch wundern, mit welcher Unbekümmertheit BKA, Staatsanwaltschaft, Innenministerium und Landes-Innenminister vermutlich freche Lügen verbreiten. Mit Wasserstoffperoxid, auch in der konzentrierten Lösung, kann ein „Möchte-Gern-Terrorist“ keinesfalls einen handhabbaren funktionierenden Sprengstoff herstellen!
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    Berliner Umschau - Die Terrorverdächtigen in Deutschland hätten die ihr zugeschriebenen Sprengstoffe kaum herstellen können

  6. #6
    YellowHand
    Gast

    AW: Der große Anschlag - Vereitelt!

    Nochmals zur Onlinedurchsuchung:

    Onlinedurchsuchung ist verfassungswidrig
    Die Pläne von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble für die Onlinedurchsuchung privater Computer verstoßen nach Ansicht des früheren Innenminister Gerhart Rudolf Baum (FDP) gegen das Grundgesetz. Insbesondere gebe es keine "praktikablen Mechanismen für den Schutz des Kernbereichs der privaten Lebensgestaltung", sagt Baum im Interview mit ZEIT online. "Es wird nach allem, was wir wissen, nicht zu vermeiden sein, in diesen Kernbereich einzudringen."

    Baum stellt auch die Darstellung von BKA-Chef Jörg Ziercke in Frage, man wolle aufgrund der hohen Kosten in nur wenigen Fällen die Computer Verdächtiger online durchsuchen: "Ein Fall genügt, um einen Verfassungsverstoß feststellen zu können. Und wer sagt uns denn, dass Onlinedurchsuchungen nicht eines Tages sehr viel billiger werden. Meine Erfahrung ist, wenn etwas eingeführt wurde, gewinnt es eine Eigendynamik und wird sich ausweiten. Das haben wir bei der Telefonüberwachung erlebt." Durch das Gesetz, sollte es in Kraft treten, würden nach Ansicht des FDP-Politikers die Unverletzbarkeit der Wohnung, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, die Berufsfreiheit etwa der Anwälte und auch die Pressefreiheit verletzt.

    Baum, der von 1978 bis 1982 Bundesinnenminister war, hat Verfassungsbeschwerde gegen das nordrhein-westfälische Verfassungsschutzgesetz eingelegt, das Onlinedurchsuchungen erlaubt. Er rechnet sich nach eigenen Angaben sehr gute Chancen aus, dass Karlsruhe dieses Gesetz kippt. Es sei "so schludrig gemacht, dass es aus meiner Sicht keinen Bestand haben kann. Bei dem, was Schäuble gemacht hat, steckt mehr Substanz drin. Aber die reicht meiner Ansicht nach nicht aus, um den Grundrechtsverstoß zu vermeiden."

    Das vollständige Interview finden Sie unter:
    www.zeit.de/online/2007/36/Baum-Interview-Onlinedurchsuchung

    LG
    YellowHand

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