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Thema: 1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger

  1. #1
    dyon
    Gast

    1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger

    Eindringlicher Appell zur Bekämpfung des Hungers: Nur 30 Milliarden Dollar im Jahr wären notwendig, um weltweit Hunger und Unterernährung auszurotten, sagte der Generaldirektor der FAO auf dem Ernährungsgipfel in Rom. Für Rüstung werde das 40-fache ausgegeben.

    Welternährungsgipfel: 1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: 1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger

    Das empfinde ich auch als großen Skandal. Die Lebensmittel sollten besser verteilt werden, so dass niemand Hunger leiden muss. Und wozu solch enorme Summen für Rüstung ausgeben, besser wäre, sich mehr um Frieden zu kümmern.

    Liebe Grüße,
    Viola

  3. #3
    Sir Aaron
    Gast

    AW: 1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger

    Hallo liebe Freunde,

    wenn wir jetzt denken, nur die dafür Verantwortlichen, sprich Regierungschefs, Vertreter des Waffenlobbyismus etc. seien dafür veranrwortlich, dass sich am Elend der hungernden Weltbevölkerung nichts ändert, dann machen wir einen Fehler.

    Ich fühle mich im Grunde genommen ebenso schuldig, wenn heute alle paar Sekunden ein Mensch an Hunger stirbt. Denn ich müsste, wenn ich tatsächlich etwas dagegen unternehmen wollte, aktiv werden und Möglichkeiten suchen, um effektive Hilfe leisten zu können. Beispielsweise gebe es die Möglichkeit, einen Haufen Geld zu spenden, oder auch vor Ort in den betroffenen Gebieten neue Strukturen zu schaffen, die den leidenden Menschen Chancen für ein menschnwürdiges Leben bieten. Aber was tue ich stattdessen? Ich verhalte mich wie jemand, der zusammen mit 99 anderen Bewohnern ein geteiltes Dorf bewohnt. In diesem Dorf leiden zwei Drittel ständig, nicht wenige sind unmittelbar vom Tod bedroht. Und immer wieder sterben einige. Aber ich sitze in meinem stattlichen Haus und blicke mit Bestürzung auf die Armut, die gleich hinter meinem Gartenzaun beginnt. Ich sage: »Das ist so furchtbar und rede sogar davon, dass das vorsätzlicher Mord ist – und in jedem Fall Unterlassung von Hilfeleistung.« Aber ich tue nichts. Und hier sehe ich die Wurzel des Problems. Weil wir fast ausnahmslos alle gleich denken.

    Aber mit aktivem Handeln, liebe Freunde, meine ich jetzt selbstverständlich nicht, radikale Lösungen in Erwägung zu ziehen. Ich denke jetzt beispielsweise an Terrorismus, kriminelle Geldbeschaffungs-Aktionen und sonstige fanatisch angehauchte Ideen. Nein, wenn ich von Eigeninitiative spreche, dann im Sinne davon, dass ich keinem anderen schaden darf, um einem anderen helfen zu können.

    Eine sehr schwierige Sache ist das. Wir kennen ja das berühmte Beispiel, wo ein Mann für seine plötzlich erkrante Frau dringend Arznei braucht, dafür aber nicht das Geld hat und obendrein niergendwo anders an die nötige Medizin herankommen kann, als in der einzigen Apotheke, die gleich in seiner Nähe ist. Ist es nun gerechtfertigt, dass er die Apotheke überfällt, um seiner Frau helfen zu können?

    Nun, ich bedanke mich für das Thema bei dir, dyon. Ich habe etwas für mich Wertvolles daraus mitgenommen für meinen Weg (ich stehe ja kurz bevor, den Weg der Einweihung zu gehen): möge ich die Reife erlangen, um WIRKLICH helfen zu können – und es auch zu WOLLEN.

    Alles Liebe,

    -Aaron-

  4. #4
    dyon
    Gast

    AW: 1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger

    Ich bin stark der Meinung, dass das sehr Wohl im Aufgabenbereich der Regierungen liegt. Sicher sollte sich auch jeder einzelne verpflichtet fühlen, etwas dagegen zu tun.
    Aber die Regierungen haben die Mittel, das sehr schnell zu ändern.
    Und wie gesagt, dass Verhältnis zwischen benötigem Geld für die Ernährung der Armen und der weltweiten Kriegsausgaben beträgt 40:1
    Daran erkannt man, dass die mächtigen alles andere als Gutmenschen sind.
    Ich würde sicher nicht so handeln, wenn ich die Entscheidung hätte.
    Allein die unklaren Ausgaben des Pentagon um das Jahr 2000 herum betrugen 2300 Millarden Dollar (ca. 80 Jahre Nahrung für die Armen), wie Rumsfeld einen Tag vor Einsturz des WTC1, 2 und 7 und Zerstörung der Buchhaltungsabteilung des Pentagon verkündete.

    Google Video
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