Aluminiumvergiftung

Gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium

Aluminium ist eines der am häufigsten verwendeten Metalle. Gleichzeitig kommt es auch in der Erdkruste häufig vor. Durch diese weite Verbreitung hat es zweifellos den Ruf unschädlich zu sein. Aber auch Aluminium kann die Gesundheit schädigen, vor allem natürlich, wenn es in hohen Konzentrationen auftritt.
Aluminium verursacht hauptsächlich in seiner wasserlöslichen Form (als Ion) gesundheitliche Schäden. Diese Ionen kommen in Aluminiumlösungen vor- meist in Verbindung mit anderen Ionen, z. B. als Aluminiumchlorid.
Aluminium kann über die Nahrung, die Atemwege oder die Haut aufgenommen werden. Die Aufnahme erheblicher Konzentrationen über einen langen Zeitraum kann zu ernsten gesundheitlichen Auswirkungen führen, wie z. B.:

- Schäden am Zentralnervensystem
- Demenz
- Gedächtnisverlust
- Antriebslosigkeit
- Heftiges Zittern

Aluminium stellt an bestimmten Arbeitsplätzen ein besonderes Risiko dar- wie etwa im Bergbau, wo es oft im Wasser vorkommt. Auch Fabrikarbeiter, die mit Aluminium arbeiten, sind gefährdet, da sie den Aluminiumstaub einatmen und das zu Lungenproblemen führen kann. Gefährlich ist es auch insbesondere für Nierenpatienten, da es über Dialysegeräte in den Körper eindringen kann.
Umwelttechnische Auswirkungen von Aluminium

Die Umweltauswirkungen von Aluminium haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hauptsächlich durch die versäuernde Wirkung. Aluminium häuft sich in Pflanzen an und verursacht dann bei den Tieren, die diese Pflanzen fressen, gesundheitliche Schäden.
In Seen gefährdet eine hohe Aluminiumkonzentration viele Fische und Amphibien, da die Aluminiumionen mit bestimmten Proteinen in den Kiemen der Fische und in den Embryonen der Frösche reagieren und den Tod dieser Tiere verursachen. Q
Aluminiumvergiftungen sind heute sehr häufig: Dialysepatienten kämpfen täglich damit. Die Blutwerte sind hierbei das entscheidende Kriterium.

Aluminium ist in allen Fertigessen enthalten, in Bier u.v.a.

Stets ist es sinnvoll, alle Quellen zu reduzieren.

Bei der Behandlung geben wir heute nur DMPS, da Aluminium stets an Quecksilber gebunden ist und die Ausscheidung mit DMPS die wenigsten Nebenwirkungen birgt.
http://www.toxcenter.de/artikel/MMVV2B.php

Aluminiumhaltige Phosphatbinder in Medikamenten

(Auszug)

Phosphatbinder binden im Darm chemisch Phosphate in der aufgenommenen Nahrung. Und verringern so - ziemlich effektiv - die Phosphat-Aufnahme vom Darm durch die Darmschleimhaut in den Körper hinein. Allerdings haben einige Phosphatbinder Nebenwirkungen, die erheblich sind, zum Beispiel die aluminiumhaltigen Phosphatbinder.

Aluminiumhaltige Phosphatbinder (Zitat aus einem aktuellen Fachbuch, „Übersetzung“ folgt gleich nachher...) „Aluminiumhaltige Phosphatbinder sind, obwohl sehr potent, aufgrund der gefürchteten Nebenwirkungen einer Aluminium-Akkumulation bei terminal niereninsuffizienten Patienten (Enzephalopathie mit Demenz, Osteopathie, Anämie) nicht mehr angezeigt und sollten nur in therapierefraktären Fällen für einen befristeten Zeitraum eingesetzt werden“ [2]. Auf Deutsch: Wirksame Phosphatbinder auf Basis von Aluminium sollten nicht weiter verwendet werden. Grund: Das Aluminium häuft sich im Körper von Dialyse-Patienten an. Dies führt zu Gehirnerkrankungen mit Verlust geistiger-seelischer Fähigkeiten (Demenz), zu Knochenerkrankungen oder zu Blutarmut. Ähnlich eindeutig äußern sich auch Autoren US-amerikanischer Lehrbücher: „In general, aluminum containing phosphorus binders should be avoided in dialysis patients“ [3]. Im allgemeinen sollen also aluminiumhaltige Phosphatbinder bei Dialysepatienten vermieden werden (es gibt einige, eher seltene, medizinisch begründete Ausnahmen).
Bis zu 20% Dialyse-Patienten nehmen aluminiumhaltige Phosophatbinder

Deutsche Dialyse-Ärzte halten sich allerdings nicht an diese internationale Leitlinen. Am deutlichsten zeigen dies die Umsatzzahlen: Im Jahr 2002 sind demzufolge bei höchster erlaubter Dosierung der beiden in Deutschland verfügbaren aluminiumhaltigen Phosphatbinder mindestens 3.000 Dialyse-Patienten, bei geringster Dosierung maximal 11.700 Patienten versorgt worden. Unter der Annahme, dass es etwa 50.000 dieser schwer getroffenen Patienten gibt, wurden also mindestens 5,6%, im schlimmsten Fall jedoch ein gutes Fünftel (22,4%) der Patienten mit diesem ausserhalb Deutschlands veralteten, patienten-schädigenden Therapieprinzip behandelt.

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Umsätze steigen sogar noch weiter Alle Dialyse- und Nierenfachärzte kennen das dargestellte Problem. Trotzdem steigt die Verordnung von aluminiumhaltigen Phosphatbindern an, wie der renommierte, jährlich erscheinende Arzneiverordnungsreport, Ausgabe 2004 feststellt [4]: Der Aluminiumchloridhydroxid-Komplex (Phosphonorm®) verzeichnet zwischen 2002 und 2003 ein Plus der verordneten definierten Tagesdosen [5] von 12,7% und Aluminiumhydroxid (Anti-Phosphat®) von 7,6%. Übrigens stellen die Experten des Arzneiverordnungsreportes seit Jahren gebetsmühlenartig fest: „Aluminiumhydroxid ist für diesen Zweck [Verringerung der Phosphataufnahme] weniger gut geeignet, da es zu Hyperaluminämie mit dem Risiko einer Enzephalopathie und Osteopathie führen kann“. Auf Deutsch: Aluminiumhydroxid reichert sich im Blut an und kann zu Hirn- und Knochenschädigungen führen.

http://www.dialyse.de/medizin/Aluminium-Phosphatbinder-eine-ueberholte-Therapie.htm

(Auszug)
Fluor vergrößert die Aufnahme von Aluminium. An manchen Orten enthält das Trinkwasser viel Fluor, was Tee im übrigen auch tut.

Eine Haarmineralanalyse ist die einfachste Methode um einen zuverlässigen Hinweis auf das Niveau von angesammeltem Aluminium im Körper zu bekommen.
http://www.vitaviva.com/de/Health/Health_Problems_Details.28.aspx?tab=0


... und plötzlich waren die Fische tot
Vom Waldsterben zum Gewässersterben
(Auszug)
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Die Säure-, Sulfat- und Nitratgehalte im Bachwasser waren noch zwei Wochen nach dem plötzlichen Fischsterben ungewöhnlich hoch. Ungewöhnlich hoch waren auch die Konzentrationen an Eisen-, Mangan- und Aluminium-Ionen.
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http://www.umwelt.org/robin-wood/german/magazin/artikel/200004.htm