Indianapolis - Ob Jugendliche gerade ein Videospiel mit Gewalt oder ohne virtuelles Blutvergießen beendet haben, können Radiologen der Universität Indianapolis in einer anschließenden funktionellen Magnetresonanztomographie feststellen. Die hohe mentale Konzentration bei dem Videospiel hinterlässt nämlich auch nach dem Ende des Spiels – jedenfalls kurzfristig – Spuren im Aktivitätsmuster des Gehirns.
Für die Studie durften 44 Jugendliche mit der gleichen Hintergrunderfahrung mit gewalttätigen Spielen („violent media exposure“) für eine halbe Stunde ihrem Hobby frönen und sich vor eine Spielkonsole zu hocken. Rein äußerlich machte es keinen Unterschied, ob die Jugendlichen am Bildschirm gerade ein Massaker verübten oder sich in gewaltlosen Geschicklichkeitstests bewährten.
Deutsches Ärzteblatt: Nachricht Druckversion



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen