Ein einfacher Geschmackstest könnte helfen, Depressionen zu diagnostizieren und möglichst effektiv zu behandeln. Entsprechende Resultate präsentiert eine britische Forschergruppe im “Journal of Neuroscience”. Die Empfindlichkeit der Zunge variiert demnach mit den Spiegeln zweier Nervenbotenstoffe, die auch bei Depressionen eine Rolle spielen.
Wie gut Patienten saure oder süße Substanzen schmecken könnten, verrate daher vielleicht mehr über die Art ihrer Krankheit, hofft die Gruppe um Lucy Donaldson von der University of Bristol. Dies liefere wiederum Hinweise auf die am besten geeigneten Medikamente. Und schließlich könnten die neuen Resultate verstehen helfen, warum ängstliche oder depressive Menschen oft keinen Appetit hätten.
Scienceticker » Gehirnchemie beeinflusst Geschmackssinn



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