Die Zahl der Brustkrebsdiagnosen in den USA geht zurück - weil immer mehr Frauen die Hormontherapie absetzen? Das behaupten Forscher in einer neuen Studie. Deutsche Experten halten die These jedoch für "kühn".
Als Jungbrunnen in Pillenform wurde die Hormontherapie für die Wechseljahre einst gefeiert. Dann verflog die Euphorie von Medizinern und Patientinnen schlagartig: Eine groß angelegte Studie der Women's Health Initiative (WHI) wurde im Sommer 2002 zum Teil abgebrochen, weil der Schaden größer war als der Nutzen. Unter den Frauen, die eine Kombination der Hormone Östrogen und Gestagen erhalten hatten, kam es, verglichen mit der Gruppe mit Scheinmedikamenten, öfter zu Brustkrebs (+ 25 Prozent), Herzinfarkt (+ 30 Prozent), Schlaganfall (+ 40 Prozent) und Venenthrombosen (+ 50 Prozent). Frauen bekamen Angst, Wissenschaftler und Ärzte diskutierten.
US-Studie: Weniger Hormontherapie - weniger Brustkrebsfälle - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen