Wir kennen zwei Sorten von Asthma:
Das Kehlkopf-Asthma, mit einer Lähmung der Laryngeal-Muskulatur in der konflikt-aktiven Phase, und das Bronchial-Asthma, mit einer Lähmung der Bronchial-Muskulatur in der konflikt-aktiven Phase.
Beim Asthma sind im Prinzip folgende Kombinations-Konstellationen möglich, sowohl beim Kehlkopfasthma, mit verlängertem Inspirium, als auch beim Bronchialasthma, mit verlängertem Exspirium die zum Asthma führen:
A. Beim Kehlkopf-Asthma -
hat das
links-hemisphärische Laryngeal(Kehlkopf)-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise, aber es befindet sich gleichzeitig irgendwo im rechts- hemisphärischen Großhirn-Revierbereichs-Relais noch ein beliebiger weiterer Hamerscher Herd in Konfliktaktivität.
Bei dieser Kombinations-Konstellation sprechen wir von Asthma laryngeale - mit verlängertem Inspirium (Einatmen).
B. Beim Bronchial-Asthma - ist es umgekehrt.
Hier hat das rechts-hemisphärische Bronchchial-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise, und im
links-hemisphärischen Großhirn-Revierbereichs- Relais ist gleichzeitig ein beliebiger weiterer Hamerscher Herd aktiv.
Das ist die Kombinations-Konstellation für das Asthma bronchiale -
mit verlängertem Exspirium (Ausatmen).
Jedoch wenn beide, d.h. das motorische Kehlkopf-Relais und das motorische Bronchial-Relais eine epileptische Krise haben, so besteht ein chronisch verstärktes Inspirium und Exspirium, also ein exspiratorisches und inspiratorisches Asthma laryngeale und bronchiale.
Diese Kombinations-Konstellation nennen wir einen Status Asthmaticus, d.h. der Patient hat eine akut asthmatische Luftnot!
Solange sich beide „nur“ in Aktivität befinden, passiert noch nichts.
Von einer sog. spastischen Bronchitis sprechen wir dann, wenn nur das rechts-hemisphärische Bronchial-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise hat, und im
links-hemisphärischen Großhirnrelais kein weiterer Hamerscher Herd in Aktivität ist.
Bei der spastischen Laryngitis (sog. Krupp) ist es wieder umgekehrt.
Hier hat das links-hemisphärische Kehlkopf-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise, und im rechts-hemisphärischen Großhirnrelais besteht ebenfalls keine Aktivität.
Wir haben früher nicht gewusst, warum Cortison nur bei einem Teil der Asthma-Patienten wirkte. Es waren eben nur die Fälle, in denen der Konflikt auf einer oder auf beiden Großhirnhemisphären in der epilep- tischen Krise waren, also der Asthmaanfall einseitig oder doppelseitig die epileptische Krise dargestellt hat, und mit dem Cortison ein Rezidiv der konflikt-aktiven Phase einsetzte, die zwar biologisch völlig unsinig war, den Patienten aber momentan aus dem Asthma-Anfall herausgebracht hat. Jedoch mit einem Nierensammelrohr-Syndrom trat oft eine paradoxe Wirkung des Cortisons ein, d.h. eine noch zusätzlich verstärkte Wasserretention.
Sog. Asthmatiker sind Menschen die häufig immer wieder kurzfristig Rezidive erleiden. Meist haben sie einen sog. hängenden Konflikt, was bedeutet, dass der Konflikt zwar fortlaufend aktiv ist, allerdings herunter- transformiert (sog. „Bank“). Der Organismus hat sich quasi mit dem Konflikt eingerichtet. Ein solcher Patient kann durchaus Jahrzehnte mit solch einem hängenden Konflikt leben.
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