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Thema: Häusliche Gewalt als Asthmarisiko

  1. #1
    Thomas
    Gast

    Häusliche Gewalt als Asthmarisiko

    Boston - Während die meisten Forscher die Ursachen für Asthmaerkrankungen in Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder Allergien sehen, macht eine Studie aus Indien auf einen bisher übersehenen Faktor aufmerksam: Häusliche Gewalt war nach der Publikation im International Journal of Epidemiology (2007; doi:10.1093/ije/dym007) mit einer erhöhten Asthmainzidenz assoziiert.

    Häusliche Gewalt gegenüber Frauen ist in Indien offenbar nicht ungewöhnlich. Im zweiten National Family Health Survey (NFHS-2), die das International Institute for Population Sciences in Mumbai (Bombay) durchgeführt hat, waren selbst bei den Frauen fast drei von fünf der Meinung, dass es gute Gründe für den Mann gebe, seine Frau zu schlagen (etwa wenn sie den Haushalt vernachlässigt, das Haus ohne Erlaubnis verlässt oder schlecht kocht, abgesehen von einer Untreue der Ehefrau).

    Deutsches Ärzteblatt: Nachricht Druckversion

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  2. #2
    dyon
    Gast

    AW: Häusliche Gewalt als Asthmarisiko

    Es ist sehr ungewohnt, dass in eine Studie Umweltfaktoren wie das Familienleben einbezogen werden.
    Wäre schön, wenn es mehrer derartige Studien gebe.

    Hier noch die neumedizinische Erklärung für Asthma, wen es interessiert:

    Wir kennen zwei Sorten von Asthma:
    Das Kehlkopf-Asthma, mit einer Lähmung der Laryngeal-Muskulatur in der konflikt-aktiven Phase, und das Bronchial-Asthma, mit einer Lähmung der Bronchial-Muskulatur in der konflikt-aktiven Phase.

    Beim Asthma sind im Prinzip folgende Kombinations-Konstellationen möglich, sowohl beim Kehlkopfasthma, mit verlängertem Inspirium, als auch beim Bronchialasthma, mit verlängertem Exspirium die zum Asthma führen:

    A. Beim Kehlkopf-Asthma -
    hat das links-hemisphärische Laryngeal(Kehlkopf)-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise, aber es befindet sich gleichzeitig irgendwo im rechts- hemisphärischen Großhirn-Revierbereichs-Relais noch ein beliebiger weiterer Hamerscher Herd in Konfliktaktivität.
    Bei dieser Kombinations-Konstellation sprechen wir von Asthma laryngeale - mit verlängertem Inspirium (Einatmen).

    B. Beim Bronchial-Asthma - ist es umgekehrt.
    Hier hat das rechts-hemisphärische Bronchchial-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise, und im links-hemisphärischen Großhirn-Revierbereichs- Relais ist gleichzeitig ein beliebiger weiterer Hamerscher Herd aktiv.
    Das ist die Kombinations-Konstellation für das Asthma bronchiale -
    mit verlängertem Exspirium (Ausatmen).

    Jedoch wenn beide, d.h. das motorische Kehlkopf-Relais und das motorische Bronchial-Relais eine epileptische Krise haben, so besteht ein chronisch verstärktes Inspirium und Exspirium, also ein exspiratorisches und inspiratorisches Asthma laryngeale und bronchiale.
    Diese Kombinations-Konstellation nennen wir einen Status Asthmaticus, d.h. der Patient hat eine akut asthmatische Luftnot!
    Solange sich beide „nur“ in Aktivität befinden, passiert noch nichts.

    Von einer sog. spastischen Bronchitis sprechen wir dann, wenn nur das rechts-hemisphärische Bronchial-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise hat, und im links-hemisphärischen Großhirnrelais kein weiterer Hamerscher Herd in Aktivität ist.

    Bei der spastischen Laryngitis (sog. Krupp) ist es wieder umgekehrt.
    Hier hat das links-hemisphärische Kehlkopf-Muskulatur-Relais eine epileptische Krise, und im rechts-hemisphärischen Großhirnrelais besteht ebenfalls keine Aktivität.

    Wir haben früher nicht gewusst, warum Cortison nur bei einem Teil der Asthma-Patienten wirkte. Es waren eben nur die Fälle, in denen der Konflikt auf einer oder auf beiden Großhirnhemisphären in der epilep- tischen Krise waren, also der Asthmaanfall einseitig oder doppelseitig die epileptische Krise dargestellt hat, und mit dem Cortison ein Rezidiv der konflikt-aktiven Phase einsetzte, die zwar biologisch völlig unsinig war, den Patienten aber momentan aus dem Asthma-Anfall herausgebracht hat. Jedoch mit einem Nierensammelrohr-Syndrom trat oft eine paradoxe Wirkung des Cortisons ein, d.h. eine noch zusätzlich verstärkte Wasserretention.

    Sog. Asthmatiker sind Menschen die häufig immer wieder kurzfristig Rezidive erleiden. Meist haben sie einen sog. hängenden Konflikt, was bedeutet, dass der Konflikt zwar fortlaufend aktiv ist, allerdings herunter- transformiert (sog. „Bank“). Der Organismus hat sich quasi mit dem Konflikt eingerichtet. Ein solcher Patient kann durchaus Jahrzehnte mit solch einem hängenden Konflikt leben.

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