Am 2. Februar 2007 wurde die Gesundheitsreform im Deutschen Bundestag verabschiedet. Die erste Stufe trat am 1. April in Kraft, bevor 2009 der so genannte „Gesundheitsfond“ als zentrales Element der Reform eingeführt werden soll. Ziel ist es, für mehr Wettbewerb und Transparenz zu sorgen. Doch welche Veränderungen bringt die Gesundheitsreform für den Patienten mit sich? Klar ist in der Zwischenzeit in jedem Fall eines geworden: Auf die rund 80 Millionen Krankenversicherten in Deutschland kommen einschneidende Veränderungen zu. Aller Voraussicht nach müssen sie zukünftig tiefer in die Tasche greifen. Bleiben medizinische Leistungen bezahlbar?
Chirurg lehnt an der Tür eines Operationssaals - Foto: ddp
Die gesetzlichen Krankenkassen hatten bereits zum Jahreswechsel ihre Beiträge um durchschnittlich 0,6 Prozent angehoben. Viele gesetzlich Versicherte zahlen bereits einen Beitragssatz von mehr als 16 Prozent. Auch die privaten Krankenversicherungen hatten Beitragserhöhung von bis zu acht Prozent vorgenommen. Zwar verzeichneten die gesetzlichen Krankenkassen im ersten Halbjahr 2007 ein Plus von rund 200 Millionen Euro, doch steigende Kosten der Grundversorgung und der demographische Wandel hatten die Beitragserhöhungen notwendig gemacht. Experten sehen Deutschland auf dem Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin.
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Informationsdienst für Politik - Deutschland auf dem Weg zur Zwei-Klassen-Medizin



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