Boston – US-Medical Schools finanzieren zu einem beträchtlichen Maße über Drittelmittel aus der Industrie. Zwei von drei Leitern klinischer Fakultäten erhalten persönliche Zuwendungen. Dies geht aus einer Umfrage im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 298: 1779-1786) hervor.

Gesundheitsforscher des Massachusetts General Hospital in Boston haben Fragebögen an die Lehrstuhlinhaber (“Chair”) von 125 Medical Schools und 15 großen Lehrkrankenhäuser verschickt, in denen sie sich nach den finanziellen Beziehungen zur Industrie erkundigten. Zwei Drittel der Universitäten und Lehrkrankenhäuser antworteten, was die Ergebnisse, die Eric Campbell und Mitarbeiter publizieren, einigermaßen repräsentativ für die derzeitigen Interessenskonflikte an US-Universitäten macht.
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Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "USA: Häufige Interessenskonflikte an Medical Schools"