Washington/Wien - Ein Forscherteam der University of Pennsylvania Penn: University of Pennsylvania berichtet in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Cancer, dass “positives Denken” keinen Einfluss auf die Krebserkrankung habe. Bei mehr als 1.000 Patienten, die an Kopf- und Halskrebs litten, konnten die Wissenschaftler keine Unterschiede im Krankheitsverlauf ausmachen. Andere Experten reagierten auf die Studie allerdings deutlich differenzierter: Positive Gedanken könnten Menschen sehr wohl helfen, die Nebeneffekte von Krebstherapien besser zu ertragen, so eine Sprecherin von Macmillan Cancer Support Cancer Care and Support Charity - Macmillan Cancer Support.
Emotionale Unterstützung wirke sich bei Krebspatienten deutlich positiv aus, erklären die Forscher. “Wenn Krebspatienten eine Psychotherapie möchten oder in einer Selbsthilfegruppe mitmachen wollen, sollten sie dies auch tun”, so Studienleitautor James Coyne. Das würde eine Reihe von positiven Begleiteffekten mit sich bringen - in emotionaler ebenso wie in sozialer Hinsicht. Für Coyne und sein Team habe sich in der Untersuchung gezeigt allerdings gezeigt, dass Krebserkrankungen durch emotionale Veränderungen alleine nicht besiegt werden können.
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