Unfälle sind kein Zufall. Wir schaffen sie wie alles andere in unserem Leben. Wir müssen nicht unbedingt sagen: "Ich will einen Unfall haben", aber wir verfügen üer die geistigen Denkmuster, die auf einen Unfall anziehend wirken. Manche Leute scheinen "unfallträchtig" zu sein, andere bekommen in ihrem Leben keinen einzigen Kratzer.
Unfälle sind Ausdruck des Ärgers. Sie zeigen aufgestaute Frustrationen an, nicht die Freiheit zu haben, für sich selbst sprechen zu können. Unfälle zeigen auch ein Rebellieren gegen Autorität an. Wir werden so wütend, dass wir die Leute schlagen wollen, statt dessen werden wir geschlagen.
Wenn wir uns über uns ärgern, wenn wir uns schuldig fühlen, wenn wir meinen, bestraft werden zu müssen, ist ein Unfall eine wunderbare Art, sich dessen anzunehmen. Es scheint, als sei ein Unfall nicht unsere Schuld, als seien wir hilflose Opfer eines Schicksalsschlages. Ein Unfall verschafft uns die Möglichkeit, bei anderen Sympathie und Aufmerksamkeit zu erlangen. Unsere Wunden werden gepflegt. Oft müssen wir das Bett hüten, manchmal für längere Zeit und wir haben Schmerzen.
Die Stelle im Körper, wo der Schmerz auftaucht, bietet uns einen Anhaltspunkt, in welchem Bereich des Lebens wir uns schuldig fühlen. Das Ausmaß des körperlichen Schadens gibt Aufschluß darüber, wie ernsthaft wir meinten, bestraft werden zu müssen und wie lange die Strafe dauern sollte.
Aus "Gesundheit für Körper und Seele"
von Louise L. Hay
Liebe Grüße,
Viola![]()



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