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Thema: Hungern kann Depressionen vertreiben!

  1. #1
    Thomas
    Gast

    Hungern kann Depressionen vertreiben!

    "Essen hält Leib und Seele zusammen", dies behauptet zumindest der Volksmund. Die meisten Menschen sehen das ganz genauso und lassen es sich deshalb auch gerne schmecken. Umso größer ist das Unverständnis derselben, wenn sie von Menschen hören, die sich krankhaft in den Tod hungern.


    Nun aber machten Wissenschaftler des Southwestern Medical Centers in Dallas eine recht interessante Beobachtung: ein leerer Magen bewirkt nämlich, dass der Körper ein Hormon namens Ghrelin freisetzt. Diese Substanz ist in der Lage, Depressionen und Angstzustände zu lindern. Somit könnte, zumindest ansatzweise, erklärt sein, wie sich Anorexiepatienten ihren psychischen Kummer ?weghungern? können und es als belastend empfinden, wenn sie etwas zu sich nehmen sollen. Diese Beobachtung könnte durchaus helfen, um die Therapieansätze der Magersucht zu verbessern.


    Quelle: Nach Informationen der Wissen Gesundheit GmbH
    Autor: Dr. Günter Gerhardt
    Stand: 09-07-2008

  2. #2
    dyon
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Ich dachte mir, das ist bekannt, dass Hungern den Hormonhaushalt verändert und gegen Depressionen hilft. War bisher wohl nur NM-Wissen.

    Die Ursachen für Magersucht und Bulimie sind aber andere, wenn ich das so sagen darf.

  3. #3
    Viola
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Hallo Dyon,

    welche sind denn die Ursachen für Magersucht und Bulimie, nach Ansicht der NM, wenn ich fragen darf?

    Liebe Grüße,
    Viola

  4. #4
    dyon
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Bin gerade zu faul (und hungrig) zum Tippen:

    Bulimie
    Für Magersucht gibt es mehrere Möglichkeiten, jeweils konfliktaktive Phase.
    Jeweils ein beliebiger, aktiver HH bzw. SBS links peripher coritcal im Revierbereichs-Relais wie Schreck-Angst, weiblicher sexueller Konflikt, weibliche Reviermarkierung
    sowie ein fixer SBS mit HH im Magen-Gallengangs- oder Pankreas-Relais - Revierärger

  5. #5
    Luigi
    Gast

    Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Hallo

    Das erinnert mich an eine bekannte die sehr unglücklich im leben ist. bedauerlicher weise habe ich sogar die vermutung dass sie suicid gefärdet ist:icon_cry: . Sie ist von kroatien und hat den krieg seelisch nicht gut überstanden. leider ist jedes (für mich jedenfalls) kleines problem eine wirkliche qual für sie.
    ich würde ihr wirklich sehr gerne helfen, aber jedesmal wenn wir darüber reden ist sie so verbissen in ihre schlechte laune dass sie es sogar schafft mich auch grantig zu machen. nicht auf das thema sondern leider auf sie. ich habe mir jetzt vorgenommen ihr vorerst nicht helfen zu wollen da es nicht in meiner macht liegt ihr zu helfen und jeder versuch mehr mir schadet als ihr zu helfen.
    viell schaffe ich es irgendwann wenn ich magisch etwas reifer geworden bin.
    ich finde es sehr schade das manche menschen nicht bemerken wenn es ihnen gut geht(jetzt mal im allgemeinen).

    Lieben Gruß
    Lukas
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Viola:

    Hallo Luigi,

    wenn Deine Bekannte wirklich depressiv und selbstmordgefährded ist, dann ist das eine echte Krankheit und da fällt es ihr natürlich schwer das Schöne im Leben zu sehen. Das ist schwierig ihr zu helfen, kann ich verstehen. Hausmittel wie Johanniskrauttee,... helfen auch nicht?

    Weiß jemand wie man einer anderen Person magisch bei Depressionen helfen kann?
    Wie könnte die Germanische Neue Medizin da helfen?

    Liebe Grüße,
    Viola
    -------------------------------------------------------------------------------------------------
    Lupa:

    Das ist wirklich ein sehr kompliziertes Thema...
    Da ich selbst unter Depessionen leide, weiß ich das auch wenn man Hilfe möchte es verdammt schwer ist sie anzunehmen.
    So sehr man es versucht, man kann nichts schönes mehr sehen.
    Johaniskraut ist ein gutes Mittel, leider reagiere ich selbst allergisch darauf. Was mir hilft ist Orangenduft, das ist etwas was sie ausprobieren könnte, aber wenn sie suicid-gefährdet ist, ist auf jeden fall zusätzliche Profiesionelle Hilfe vonnöten.
    Ich selbst habe eine Freundin die unter Selbstverletzenden Verhalten leidet. Stress kann für sie tölich sein, da sie damit einfach nicht umgehen kann. Sie bekommt Terapeutische hilfe, aber sind für sie auch Freunde wichtig, die verständnissvoll mit ihren Problemen umgehen und keine Vorwürfe machen.
    lg
    Lupa

  6. #6
    Luigi
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Hallo

    Ich glaube das ihr eigendlich nur professionelle hilfe helfen kann. Haben wir ihr auch schon geraten, aber recht überzeugt war sie nicht davon. Sie hat einen großen hass in sich(meiner meinung). Das mit dem suicid ist auch nur eine vermutung meiner seits, da sie das letzte mal als ich sie sah etwas in der art sagte dass dieses leben ihr nichts mehr bedeute oder so in der art.

    Aber ich werde ihr mal raten den johanniskrauttee zu trinken. Danke für den tipp!

    Lieben Gruß
    Lukas

  7. #7
    Viola
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Hallo Lukas,

    ja, der Johanniskrauttee hilft mir immer sehr, wenn ich melancholisch, schwermütig, traurig bin. Auch Bergamotte-Öl in der Duftlampe, Orangenöl, Mandarinenöl vertreiben traurige Gedanken.

    Ich glaube Deine Bekannte hat ein größeres Problem. So großen Hass in sich zu haben, das ist schlimm. Da sollte sie zuerst versuchen dieses Gefühl des Hasses umzuändern, vielleicht in Vergebung. Das ist bestimmt sehr schwer, wenn man einen Krieg miterleben musste.

    Liebe Grüße,
    Viola

  8. #8
    MGH
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Ich vertrete in dieser Hinsicht die These,
    dass die Krankheit im Darm, einem kranken Verdauungstrakt sitzt und das allgemeine Wohlbefinden und die Nerven dadurch derart beeinträchtigt werden.

    Fasten ist eine Möglichkeit, dem Verdauungstrakt die Möglichkeit zu bieten, sich zu regenerieren, zudem ist bekannt, dass dabei Glückshormone ausgeschüttet werden, Fasten daher sogar in gewisser Weise "süchtig" machen kann.

    Wer danach aber wieder den Darm mit Unrat vollstopft, braucht sich nicht wundern, wenn kaum später, die Depressionen wieder ihr leichtes Spiel haben.

    Ansonsten nebst Darm ist noch eine gewisse Verbindung mit Ängsten daran beteiligt, den allgemein Energiezustand zu senken, weshalb Abbau von Ängsten eine weitere, wichtige Maßnahme hierbei zu sein scheint, wenn man sich abwenden möchte.

    In Hilflosigkeit sehe ich das Urproblem.
    Und diese ist eben in meinen Augen hauptsächlich ein Zusammenspiel aus Ängsten (Energieräuber) und Darmerkrankungen (noch ein Energieräuber). Aus der Ohnmacht ergibt sich auf Dauer die Depression, sobald die Reserven aufgebraucht sind. Wobei die heutige typisch ungesunde, stopfende Ernährungsweise auf Dauer fast zwangsweise zu Verdauungsproblemen führt. Allein Maß halten kann da schon hilfreich sein.

  9. #9
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Eine brillante kleine Abhandlung - einmal mehr danke MGH!

    Ich finde, man sollte sich den oben stehenden Text besser gleich zweimal zu Gemüte führen. Es steckt viel Grundsätzliches drin.

    Was ich persönlich akut Suizidgefährdeten immer rate ist folgendes: sich zu vergegenwärtigen, dass im Falle der bewussten Beendigung dieses Leben sämtliche Chancen und Möglichkeiten, die in Zukunft eigentlich da wären, unwiederbringlich verloren sind.

    In manchen Fällen hat auch ein Zitat von Seneca schon geholfen, welches ich immer wieder gerne zitiere und das dem oder der Betroffenen die Augen zu öffnen vermochte, wobei im günstigen Falle ein kleines Fenster zur Neubetrachtung der vermeintlich ausweglose Situation aufgestoßen wurde: »Niemals wirst du dir so viele Möglichkeiten verbauen, dass dir nicht immer noch viel mehr übrig blieben.« Welch kraftvolle Aussage!

    Wer über ein entsprechendes Feingefühl verfügt kann bei Menschen, für welche die Absicht, sich selbst zu töten, beinahe unsausweichlich geworden zu sein scheint, neben dem dringenden Appell, professionelle Hilfe anzunehmen, auch folgenden Gedanken zu vermitteln versuchen: Der oder die Betroffene möge sich selbst eine bestimmte Zeitspanne gewähren, während welcher keinerlei finale Handlungen gesetzt werden. Es ist hier gar nicht unwichtig, einem solch verzweifelten Menschen dazuzusagen, dass man sich danach immer noch umbringen kann (denn der wirklich Suizidgefährdete ist normalerweise für jegliches Argument taub). Diese Frist kann vier Monate oder ein halbes Jahr lang sein. Wichtig ist vorerst nur, dass die suizidgefährdete Person einmal wegbewegt werden kann von der unmittelbar drohenden Gefahr der Selbsttötung. Wenn erst einmal das erreicht ist, kann in der Folge durch die gewonnene Zeit viel erreicht werden. Dazu kann es mehr oder minder viel Unterstützung bedürfen. Ich selbst konnte auf diese Weise bisher zwei Menschen vor einer Verzweiflungstat bewahren.

    Lieben Gruß,

    -Aaron-

  10. #10
    Viola
    Gast

    AW: Hungern kann Depressionen vertreiben!

    Hallo,

    Zitat Zitat von MGH Beitrag anzeigen
    Fasten ist eine Möglichkeit, dem Verdauungstrakt die Möglichkeit zu bieten, sich zu regenerieren, zudem ist bekannt, dass dabei Glückshormone ausgeschüttet werden.

    Das kann ich nur bestätigen.
    Dazu ist nicht einmal totales Fasten nötig, sondern einige Tage 100 % Rohkost bewirken den selben Effekt bei mir.

    Liebe Grüße,
    Viola

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