"Essen hält Leib und Seele zusammen", dies behauptet zumindest der Volksmund. Die meisten Menschen sehen das ganz genauso und lassen es sich deshalb auch gerne schmecken. Umso größer ist das Unverständnis derselben, wenn sie von Menschen hören, die sich krankhaft in den Tod hungern.
Nun aber machten Wissenschaftler des Southwestern Medical Centers in Dallas eine recht interessante Beobachtung: ein leerer Magen bewirkt nämlich, dass der Körper ein Hormon namens Ghrelin freisetzt. Diese Substanz ist in der Lage, Depressionen und Angstzustände zu lindern. Somit könnte, zumindest ansatzweise, erklärt sein, wie sich Anorexiepatienten ihren psychischen Kummer ?weghungern? können und es als belastend empfinden, wenn sie etwas zu sich nehmen sollen. Diese Beobachtung könnte durchaus helfen, um die Therapieansätze der Magersucht zu verbessern.
Quelle: Nach Informationen der Wissen Gesundheit GmbH
Autor: Dr. Günter Gerhardt
Stand: 09-07-2008



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