Wenn man sich nur eine halbe Stunde mit seinem Partner streitet, brauchen Wunden mindestens einen Tag länger zum Heilen. Ist Ehekrach an der Tagesordnung, kann das die Zeit bis zur Wundheilung sogar verdoppeln.
Amerikanische Forscher nahmen 42 Ehepaare, die im Mittel schon seit zwölf Jahren zusammen waren, für einen Tag stationär auf. Beiden Personen fügten die Wissenschaftler mit einem Sauger ein kleine, künstliche Verletzung am Arm zu. Das Wundsekret wurde aufgefangen und analysiert. Die Probanden füllten einen Fragebogen zu ihrem aktuellen Stresslevel aus. Dann sollten beide Partner sich über Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen äußern, die sie gerne ändern würden - alles in positiver und angeleiteter Atmosphäre.
Ein zweiter Klinikaufenthalt zwei Monate später lief identisch ab, nur dass diesmal im Gespäch ein Streitpunkt zwischen den Partnern angeschnitten wurde. Nach der zweiten Diskussion brauchten die Wunden einen Tag länger zur Heilung als nach dem ersten Gespräch. Auch der Grad der Feinseligkeit, den die Eheleute einander gegenüber an den Tag legten, beeinflusste die Wundheilung. So dauerte diese bei uneinigen Paren zwei Tage länger. Auch fand sich bei diesen Personen die eineinhalbfache Menge an Interleukin 6 im Wundsekret.
Aus: "Natürlich leben!"
Also ist Streiten doch nicht so gesund. Ich halte nichts davon, sich ständig gegenseitig alles Schlechte vorzuhalten - da würde ich Depressionen kriegen! Man muss auch mit den schlechten Eigenschaften des Partners leben können.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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