Was versteckt sich in einem Glas Bier?

Bier hat eine hypnotische Faszination für fast jeden, der gewohnheitsmässig Bier trinkt. Der durchschnittliche Alkoholgehalt von Bier beläuft sich auf 3 bis 5 %. Es wird allgemein angenommen, dass Bier aufgrund seines niedrigen Alkoholgehaltes ein harmloses Getränk ist. Das ist aber eine irrige Annahme. Bier führt in Wirklichkeit zu einer weitreichenden Degeneration.

Alkohol ist schädlich

Alkohol ist die einzige Substanz, die glatt durch die Wände des Magens geht und direkt vom Blut aufgenommen wird und direkt in die Gehirnregionen gelangt. Darum kann man die Verhaltensweisen eines Menschen nicht voraussagen, wenn erst einmal ein alkoholisches Getränk seine Kehle passiert hat.
Der niedrige Alkoholgehalt von Bier bewirkt keine sofortige Reaktion, wie dies bei einem Cocktail oder bei starken Getränken wie Whisky, Wodka, Champagner und ähnlichem geschieht.

Bier wirkt langsam

Der Alkohol im Bier ist viel versteckter in seinen Wirkungen. Die Zeit, die zwischen dem Trinken eines Glases Bier als Anregungsmittel und seiner Reaktion auf den Körper verstreicht, umfasst einen gewissen Zeitraum von drei Phasen, in denen die Reaktion stattfindet.

Bier verführt die Sinne

An erster Stelle ist die Zeit der Anregung und des Wohlbefindens zu nennen. Dadurch werden die Sinnesorgane verführt und die Nervenzentren angeregt.

Bier erregt das Zwerchfell

An zweiter Stelle ist der geringe Alkoholgehalt gerade ausreichend, um eine angeregte Tätigket des Zwerchfells zu verursachen, dem Zentrum des Körpers, der Region des Solarplexus. Diese Aktivität ist heimtückisch, weil nichts da ist, was entgegenwirken oder ausbalancieren kann. Häufige kleine Dosierungen irgendeiner Substanz zeigen sich langzeitig bei weitem wirkungsvoller als eine große Dosis.

Bier kann ernsthafte Beschwerden verursachen

An dritter Stelle ist es so, dass der Hopfen im Bier eine ungesunde Reaktion auf den Körper hat. Der bei der Bierherstellung zugesetzte Hopfen dient als Würzmittel. Nur wenige Menschen kennen den schädlichen Effekt von Hopfen auf die Gesundheit. Der Schaden, der durch Kalzium und andere Mineralien im Wasser als verstopfende Stoffe bei der Blutzirkulation entsteht, wird durch die Hochstimmung aufgrund des geringen Alkoholgehalts des Bieres verschlimmert. Obwohl Hopfen medizinisch als Tonikum und Anregungsmittel gegeben wird, kann man vom Gesundheitsstandpunkt aus sagen, dass er die Nerven angreift und einen Verlust der Sinnesempfindungen verursacht. Hopfen hat auch einen hypnotischen, einschläfernden Effekt und kann zu Delirium tremens führen. Andere Krankheiten, die vom Hopfen herrühren, können Hysterie, nervöse Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, Rheumatismus und Irritationen der Harnröhre und der Blase sein.

Spätfolgen durch Bier

Dieser Vergleich gibt Ihnen ein Bild davon, was es mit den Spätschäden - die Wirkung der Dosierung von Alkohol in kleinen Mengen - auf sich hat. Die Effekte des Biertrinkens können für einige Stunden andauern, bis die Nerven die stimmulierenden Impulse vom Zwerchfell zu den äußeren oder in der Peripherie liegenden oder motorischen Nervenzentren transportiert haben. Wenn diese einmal angekommen sind, so ist es wahrscheinlich, dass die Aktionen und Funktionen eines Menschen in einem mehr oder weniger starkem Maße gestört werden.

Degeneration der Nieren und des Gehirns

Diese Schlußfolgerungen basieren auf dem Studium der am meisten biertrinkenden Völker in der zivilisierten Welt: den Deutschen, den Engländern, den Australiern und den Amerikanern. Die verschiedenen und unterschiedlichen Untersuchungen zeigen ein bestimmtes Muster, das ausreicht, um eine ziemlich verlässliche Schlußfolgerung zu ziehen. Es zeigt die enge Verbindung, wie der Effekt des Biertrinkens zu einer Degeneration der Nieren und bestimmter Gehirnregionen führen kann.

Schon vor 6000 Jahren wurde Bier getrunken

Gemäß archäologischer Entdeckungen hat man festgestellt, dass Bier aus Getreide schon vor 6000 Jahren getrunken worden ist. Es wurde durch Getreidegärung gewonnen und erhielt so einen Alkoholgehalt.
Es ist aufgezeichnet worden, dass in Ägypten vor 5000 Jahren, also 3000 vor Christus, vier Sorten Bier hergestellt wurden und zwar aus Getreide, das im Lande wuchs. Die Pharaonen bezahlten ihre Bauern für die Arbeit mit vier Brotlaibern und zwei Krügen Bier, anstatt ihnen Geld zu geben.
Ramses der Dritte von Ägypten opferte seinen Göttern Bier.
Später, um 1200 vor Christus, rühmte sich der Pharao Ramses, dass er seinen heidnischen Gottheiten 465.000 Krüge Bier geopfert hätte.

Gegorenes Getreide - Bier

Durch die Jahrhunderte hindurch wurde Getreide in großem Ausmaß zur Bierherstellung durch Gärung angebaut. Gerste, Weizen und Hafer waren die am meisten vorkommenden Sorten. Hopfen wurde gelegentlich schon vor 40-50 Jahrhunderten beigefügt.

Bier ist verantwortlich für Blasen- und Nierenbeschwerden

Es ist eine Tatsache, dass Blasen- und Nierenkrankheiten am häufigsten in den erwähnten zivilisierten Ländern vorkommen, wo der Bierkonsum am höchsten ist.

Jedes Jahr werden Milliarden an Hektoliter Bier hergestellt

Weltweit wurden 1999 rund 1,345 Milliarden Hektoliter Bier produziert. Allein in den USA wurden davon ca. 236,5 Millionen Hektoliter hergestellt. In West- und Osteuropa lag die Menge 1999 bei ungefähr 469,4 Millionen Hektolitern, hierbei entfielen auf Deutschland rund 112,8 Millionen Hektoliter Bier.

Wenn Sie Bier trinken, so sagen Sie nicht: Ich trinke nicht so viel, dass es schädlich für mich ist.

Es leuchtet ein, dass Menschen, die Bier trinken, behaupten, dass sie nicht so viel Bier trinken würden, dass ihre Gesundheit ernsthaft gefährdet ist. Das ist aber eine Selbsttäuschung. Da die Beschwerden den Biertrinker nicht innerhalb von ein oder zwei Tagen auffallen, bleibt die Tatsache bestehen, dass Beschwerden, die viel später auftauchen und nicht berücksichtigt werden, nicht auf die wirklichen Ursachen zurückgeführt werden. Darüber hinaus wird nicht an die Kalzium- und Magnesium-Ablagerungen gedacht, die von dem Wasser kommen, aus dem das Bier hergestellt wurde und die im Körper bleiben.

Dem Wasser wird Gips beigefügt

Bei der Herstellung von Bier braucht man hartes Wasser, so dass die Brauereien oft bis zu 35 mal mehr Mineralstoffe hinzufügen müssen, als schon im Wasser vorhanden sind. Man nimmt dafür große Mengen Kalziumsulfat. Der Zweck dieses Zusatzes ist die Erhöhung des Kalziumgehaltes des Wassers.
Und dieses Kalziumsulfat, das man im Bier mittrinkt, verstopft die Adern.

Jeder Biertrinker sollte dieses wissen!

Ich würde mich der Sünde der Unterlassung schuldig fühlen, wenn ich es versäumen würde, in diesem Buch nicht über eine der am meisten verbreiteten Gewohnheiten von Männern und Frauen zu schreiben, nämlich immer und zu jedem Anlaß Bier zu trinken. Es liegt mir fern zu versuchen, irgend jemandem davon abzuraten, Bier zu trinken, wenn dieser der Meinung ist, es zu tun.

Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um in die Nieren hineinzusehen

Viele Menschen denken, dass die Nieren nur ein einfaches Gefäß für die Flüssigkeiten darstellen mit einigen geheimnisvollen, automatisch gesteuerten Ventilen. Das ist nicht so! Ein Schnitt quer durch die Nieren zeigt eine große Anzahl winziger Blutgefäße in Gruppen geordnet, die man Kapillarknäuelchen nennt. Diese bidlen fortlaufende Röhren, die am Einfluß größer sind als an dem Ende, wo das Blut hinausfließt. Diese Verengung am Auslaß verursacht fortlaufend einen Druck. Der Sinn besteht darin, dass sich das Blut seiner Ladung mit Flüssigkeiten und Substanzen entledigen kann, die ausgeschieden werden sollen. Es handelt sich dabei um Mineralsalze und andere Stoffe, die im Wasser enthalten sind, wie z.B. Harnstoffe, Harnsäure usw. Unter dem Druck gehen diese Fremdsubstanzen in die trichterförmige Ausbuchtung des oberen Endes des Harnleiters, der Röhre, die Flüssigkeiten aus den Nieren herausleitet.

Und hier kommen die Nierensteine her!

Sie können sich vorstellen, wie einfach es unter diesen Umständen ist, dass die feinen Kalziumpartikel und andere Substanzen und Mineralien diese extrem feinen Durchgänge langsam verstopfen. Das ist dann der Moment, wo und wie sich Nierensteine bilden. Solche Nierensteine sind häufig der erste Schritt bei der Entwicklung von Krankheiten der Harnwege.

Aus: "Wasser und Ihre Gesundheit"
von Dr. Norman W. Walker

Liebe Grüße,
Viola