Biophotonen - Licht des Lebens

In den 1970er Jahren berichtete der deutsche Physiker Professor Fritz-Albert Popp über die Forschung des Lichts in den Zellen. Er fand schwache Lichtstrahlungen in lebendigen Zellen. Er nannte sie Biophotonen oder Lichtenergie. Die Biophotonen und die biologische Wirksamkeit gehen beim Erhitzen und Kochen sofort verloren, wogegen sie bei roher Nahrung noch im Verdauungstrakt weiter wirken können. Forscher in aller Welt haben inzwischen bestätigt, dass auch die menschlichen Körperzellen Licht empfangen und abgeben.

Zellen übertragen mit Hilfe von UV-Licht biologische Informationen, u.a. auch "Krankheitsinformationen". So fanden die Forscher heraus, dass Zellkulturen, die mit Viren infiziert waren, die Krankheit auf andere Zellen übertragen konnten, ohne dass eine chemische Übertragung der Viren stattgefunden hatte. Offenbar fand eine Übertragung der Krankheit statt, indem durch eine Art Krankheitsinformation schwaches UV-Licht als Informationsträger genutzt wurde. Die drei russischen Wissenschaftler S. Stschurin, V.P. Kasnaschejew und L. Michailowa haben in mehr als 5000 Versuchen zeigen können, dass lebende Zellen durch Biophotonen Informationen übertragen.

Damals konnte diese äußerst schwache Strahlung noch nicht gemessen werden. Dass dies möglich wurde, ist Fritz-Albert Popp zu verdanken. Prof. Popp ist der wichtigste und bekannteste Erforscher der Biophotonen oder auch "des Lichts des Lebens", wie er Mitte der 1970er Jahre das von Lebewesen ausgestrahlte Licht nannte. Licht bzw. Sonnenlicht, bildet die Grundlage für alle Lebensformen auf unserer Erde. Sie kann auch als ursprüngliche Energiequelle bezeichnet werden. Die Biophotonenforscher gehen davon aus, dass:

alle Zellen in direkter Verbindung mit dem Sonnenlicht stehen.
in allen lebenden Zellen Licht vorhanden ist.
alle Zellen Informationen und Ordnungskriterien aus dem Naturlicht aufnehmen.
alle Zellen ein Eigenlicht ausstrahlen.

Es gelang Popp und seinen Mitarbeitern, ein so empfindliches Gerät zu entwickeln, dass es ein Glühwürmchen in 10 Kilometer Entfernung noch wahrnehmen könnte. Das Photonenmesssystem (PMS) zeigte überrachenderweise, dass z.B. Gurkenkeime Licht ausstrahlten. Auch Kartoffelkeime und alle weiteren untersuchten pflanzlichen und tierischen Zellen strahlten Licht aus.

Die Eigenstrahlung der Organismen nannte man Biophotonenemmission (BPE). Wenn die Proben vorher mit Licht bestrahlt wurden, konnte man das Abklingen dieser Lichtanregung ebenfalls messen. Aus den Grundwerten der BPE ließ sich ein klarer Zusammenhang mit Lebendigkeit und Wohlbefinden der erforschten Organismen erkenen. Je besser der Zustand eines Lebenwesens war, desto mehr Licht strahlte es ab.

Popp erlebte nicht die erwartete Anerkennung von seinen Kollegen, sondern er wurde angefeindet, diffamiert, es wurde gegen ihn intrigiert, sodass er mehrere Male aus seinem Lehramt an Universitäten verbannt wurde.
Weltweit war jedoch inzwischen ein großes Interesse an Biophotonen entstanden. Mit Hilfe des Biophotonen-Messsystems ließ sich u.a. die Qualität von Nahrungsmitteln überprüfen. Von Bedeutung ist die Tatsache, dass biologisches Obst und Gemüse ungleich höhere Werte ergaben als herkömmlich angebaute Produkte. Professor Popp konnte zeigen, dass die Photonen direkt mit dem Stoffwechsel der Zellen zusammenhängen. Was bedeutet das für den Konsumenten? Heißt das, dass die Nahrungsmittel mit hoher Photonenaktivität auch ein Zeichen für eine größere Wertigkeit der Lebensmittel sind?

Die Photonenmessung ließ einen höheren Ordnungsgehalt der frischen, biologischen Lebensmittel erkennen. "Diese Ordnung überträgt sich auf den Verbraucher", ist Dr. Popp überzeugt. Erwin Schrödlinger, der Nobelpreisträger für die Entwicklung der Quantentheorie, sagte bereits in den 1950er Jahren, dass wir nicht nur Kalorien aufnähmen, sondern mit den Lebensmitteln letztlich auch deren Ordnung. Und diese Ordnung wird durch das Licht übertragen, so wie wir das bei der Pflanze vom Sonnenlicht her kennen. Wir nehmen mit den Lebensmitteln das gespeicherte Licht auf, das dann die vielfältigen Ordnungsprozesse im Organismus steuert und durchführt.

Auf diese Weise wird der bekannte Schweizer Arzt und Ernährungsforscher Bircher-Benner durch die Biophotonik bestätigt. Er hatte bereits vor 100 Jahren, lange, bevor man Nachweismethoden kannte, die besondere Bedeutung des Sonnenlichts in der Nahrung betont. So empfahl er, Salate, Gemüse oder Früchte vor dem Verzehr kurze Zeit dem (Sonnen-)Licht auszusetzen, um die Lichtquanten in den Pflanzen aufzuladen. Die Forscher erkannten weiter, dass es übergeordnete Vitalstoffe geben muss, die den Stoffwechsel mit Hilfe der Biophotonen regulieren. Auch Professor Werner Kollath, der bekannte Ernährungswissenschaftler, war davon ausgegangen, dass es Stoffe geben müsse, die noch wichtiger als Vitamine und Mineralstoffe seien. Er nannte diese noch nicht näher identifizierten Stoffe "Auxone". Die Forschung hat inzwischen herausgefunden, was es mit den Auxonen auf sich hat. Es sind Moleküle, die gezielt Biophotonen aussenden können. Professor Popp und seine Mitarbeiter untersuchten nicht nur Obst und Gemüse. Sie testeten Öle und stellten einen großen Unterschied fest zwischen kalt gepressten und raffinierten Ölen. Biologisch angebaute Salbeipflanzen z.B. zeigten nahezu doppelt so hohe Werte an, wie herkömmlich gedüngte. Bei Eiern zeigte es sich, dass die Eier von Höhnern aus biologischer Freilandhaltung tatsächlich die besten waren. Danach folgten die Freilandeier, dann die aus Bodenhaltung und zum Schluß kamen die Käfigeier. Mit der Biophotonen-Analytik kann festgestellt werden, ob ein Lebensmittel bestrahlt wurde, ob Honig z.B. erhitzt wurde, oder ob genetische Veränderungen vorliegen. Am besten schneiden immer die Lebensmittel ab, die biologisch, frisch, roh und unbehandelt sind.

Auch bei Untersuchungen von Tumorgeweben fand man Erstaunliches. Mit Hilfe der Biophotonenmessung waren Krebszellen sehr gut von gesunden Zellen zu unterscheiden.
Es wurden Verfahren entwickelt, welche die biologische Qualität von Wasser untersuchten und man feststellen konnte, ob es durch Schadstoffe verunreinigt war. Ebenso wie bei den Lebensmitteln und Getränken kann der Fachmann beim Menschen selbst die Situation seiner inneren Ordnung an den Ausstrahlungen des aufgenommen Lichts ablesen. Popp misst die von menschlichen Zellen ausgestrahlten Biophotonen und kann so das energetische Befinden eines Menschen feststellen. Man machte die Entdeckung, dass kranke Zellen wenig oder gar keine Energie abgeben. Auf diese Weise ließen sich auch Krankheitsherde erkennen, die noch im Entstehen seien, heißt es. In einer toten Zelle sei das Licht erloschen. Wenn ein Virus in eine Zelle eindringe, verändere sich der Photonenfluss auf dramatische Art. Die Veränderung verlaufe zyklisch: Zunahme der Strahlung - Stille - Zunahme der Strahlung - und Erlöschen, bis der Tod der Zelle eintrete.

Bei gesunden Menschen war die ausgestrahlte Lichtmenge auf beiden Körperseiten gleich groß. Bei kranken Menschen fiel dagegen auf, dass die Lichtemissionen z.B. auf den beiden Körperhälften verschieden stark sein können. Die Forscher schlossen daraus, dass bei einer Störung der Ordnung im Körper Regulationsprozesse des Organismus gestört sind, was sich in der Lichtausstrahlung niederschlägt. Popp: "Die Speicherfähigkeit von Nahrung für elektromagnetische Energie in Form von Licht bestimmt den Wert unseres Essens mehr als dessen grobstoffliche Zusammensetzung. Was unsere Körper (und vor allem auch unsere Seele) wirklich nährt, sind nicht nur die in der Materie enthaltenen Substanzen wie Mineralien, Vitamine und Energielieferanten (Kalorien) sondern letztlich bzw. hauptsächlich das in den Pflanzenzellen eingeschlossene Licht, das durch den Verdauungsprozess wieder freigesetzt wird".

Die Qualität von Nahrungsmitteln wird daher nach neueren Forschungserkenntnissen vor allem von deren Photonen und ihrem Informationsgehalt und nicht vom Kaloriengehalt bestimmt. Die Biophotonenforschung führt zwangsläufig zu einer neuen Beurteilung von Nahrungsmitteln: Nicht allein die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe z.B. Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien, Enzyme und Auxone, entscheidet über die Qualität unserer Nahrung, sondern in gleichem Maße ihr Informationsgehalt, der an das Zell-Licht gebunden ist.

Es ist sehr gut vorstellbar, dass es durch die Biophotonik zu einem Paradigmawechsel in der Ernährungslehre kommt. Dass z.B. die irrige Lehrmeinung, Nahrungsmittel würden durch Erhitzen, Kochen oder Braten aufgeschlossen und sozusagen vorverdaut, abgelöst wird durch die Erkenntnis, dass die Natur weise ist und uns mit allem Notwendigen versorgt, ohne dass der Mensch noch veredelnd oder aufbessernd nachhelfen müsste. Auch die Forderung nach wenigstens "einer warmen Mahlzeit pro Tag" erscheint somit in einem anderen Licht und wird relativiert. Die Natur reicht uns die Lebens-Mittel dar in einer Form, wie sie für unseren Orgarnismus einzig richtig is: roh, frisch und unbearbeitet. "Lasst eure Nahrungsmittel so natürlich wie möglich", postulierte Prof. Werner Kollath Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Der österrischische Physiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger erkannte schon in den 30er Jahren, dass die innere Lebensordnung biologischer Organismen in Verbindung mit dem Sonnenlicht steht. "Die Kohärenz (Ordnung, Bündelung, Strahlung) des Sonnenlichts scheint in direktem Zusammenhang mit der Ordnung in biologischen Zellen zu stehen." Weiters wies er darauf hin, dass es bei der Lebensmittelqualität nicht darauf ankomme, den Verbraucher mit Energie (Kalorien) zu versorgen. Vielmehr sei es wichtig, dass ihn die Nahrung mit richtigen Informationen versorge, die seine Ordnung aufbaue und stabilisiere.

Um Biophotonenlicht speichern und wieder aussenden zu können, benötigen die Zellen einen ständigen Zufluss von Sonnenlicht oder Produkte, in denen Sonnenlicht gespeichert ist, wie besonntes Wasser oder Nahrung. Urmenschen trankten nach Möglichkeit sonnenbeschienenes (lichtangereichertes) Wasser und nicht aus dunklen Quellen.

In Früchten, Salaten und Gemüse, besonders aber in Wildpflanzen sind nach wochen- oder monatelanger Besonnung unzählige Photonen des Sonnenlichts gespeichert. Sie sind eine optimale Lichtenergiequelle, wichtige Informationslieferanten und Unterstützer der inneren Ordnung für jede Zelle des Menschen. Popp: "Licht, (vor allem auch in der Nahrung) treibt die verschiedenen Funktionen an, die wir benötigen, um überhaupt leben zu können."

Die Nobelpreisträger David Bohm und Albert Szent-Gyögyi stellen fest: "Alle Energie, die wir in unseren Körper aufnehmen, kommt von der Sonne." Unsere Zellen bauen sich letztlich aus dem natürlichen Sonnenlicht auf, welches sämtliche Lebensimpulse oder Frequenzen enthält. Wir benötigen die in diesen Stoffen enthaltenen Lichtinformationen.

Weil richtiges und ausreichendes Licht so äußerst wichtig ist, gibt es bei höher entwickelten Lebewesen mehrere Wege, um es aufzunehmen. Ein Organismus kann gleichzeitig über die Augen, die Haut und die Nahrung "Lichtnahrung" aufnehmen, damit er am Leben bleibt. Je mehr Lichtenergie in unserer Nahrung gespeichert ist, um so eher können wir die darin enthaltene Kraft des Lichtes aufnehmen. Gigantisch viele Ordnungsinformationen, so hat Professor Fritz Albert Popp 1975 experimentell herausgefunden, werden durch Licht (Sonnenlicht-Photonen mit ihren Frequenzen) auch und gerade in Nahrungsmitteln übertragen. Licht in und aus den Zellen sorgt dafür, dass alle Prozesse im Körper harmonisch und synchron ablaufen.

Warum bestimmte Nahrung "tot" ist und die Fogen daraus.
In wilden und gesunden Pflanzen ist die Lichtspeicherfähigkeit erheblich größer als in künstlich gedüngten oder in lichtarmer Umgebung erzeugten Produkten. Pflanzliche wilde Rohkost ist hinsichtlich des Gesundheitswertes besonders hoch einzuschätzen. Die Natur hält alles für uns bereit, was wir zum Leben brauchen. Am besten wäre es nun, die "Lebens"-Mittel in ihrer frischen, rohen Form zu genießen und sie nicht durch Kochen, Einfrieren, Extrahieren, Bleichen, Konservieren, Homogenisieren, Pasteurisieren usw. zu verändern und zu entwerten. Jedes Erhitzen über 40 Grad zerstört wesenliche Inhaltsstoffe.

Durch ein Erhitzen und Kochen entstehen andererseits in den Speisen neue chemische Verbindungen oder bereits bestehende organische Verbindungen werden verändert. Jedermann weiß, dass gekochte Speisen anders schmecken als rohe. Einige Forscher halten die durch das Kochen neu entstandenen Substanzen für ebenso problematisch wie das Zerstören der natürlichen Substanzen. In einer Grillkartoffel sind z.B. 450 neue chemische Verbindungen gefunden worden. Bei komplizierteren Gerichten, wie einem Käseauflauf wird die Anzahl der neu entstehenden Substanzen auf mehrere zehntausend geschätzt. Die vielen neuen Substanzen kommen in der Natur nicht vor. Für den Organismus sind es Stoffe, mit denen er nicht viel anfangen kann.

Der Mensch ist übrigens das einzige Wesen, das die Nahrung durch Erhitzen nachbereitet, welche die Natur ihm präsentiert. Die Tiere in freier Wildbahn leben gesund und beschwerdefrei, solange sie den Gesetzen der Natur folgen. Erst wenn sie unter dem Einfluss des Menschen gezwungen werden, denaturierte, artfremde und stark verarbeitete Nahrung aufzunehmen, stellen sich schnell auch bei ihnen die gleichen Zivilisationskrankheiten ein, die wir beim Menschen vor allem in der westlichen Welt antreffen. Speziell auch bei Kindern und Jugendlichen kommen die Krankheiten in immer jüngerem Alter vor. Popp: "Alles, was erhitzt, pasteurisiert, gekocht, gebraten, gemikrowellt, eingefroren oder sonst irgendwie denaturiert wurde, ist ent-lichtet und somit tot. Wenn wir solche Nahrung zu uns nehmen, essen wir nur eine leere "Verpackung", die ohne jeglichen Nährstoffwert für unseren Körper ist. Bei toter Nahrung verhungern Körper, Geist und Seele. Gestörte Organfunktionen und Infektionskrankheiten sind die Folge." Ein Blick in die Arztpraxen und Krankenhäuser bestätigen diese Aussage zweifellos.

"Lebens"-Mittel dagegen sind lebendig. Sie tragen ihre eigene Energie für die Verstoffwechslung in Form von Licht in sich. Bei den natürlich gereiften Früchten kommt hinzu, dass im Fruchtzucker besonders viel Licht eingeschlossen ist. Der Fruchtzucker (Glukose) wird mit dem Blut in alle Teile des Körpers, vor allem auch in das Gehirn, gebracht. Dadurch wird die Lebensenergie gestärkt, Ordnung bewirkt und das Bewusstsein erhöht. Damit bekommt der deutsche Wildpflanzen-Pionier Franz Konz Recht, der sich bedingungslos seit vielen Jahren für eine Ernährung einsetzt, die aus rohen Wildkräutern, -früchten und -pflanzen besteht. Wild gewachsene Pflanzen und Früchte sind für den Körper wahres Manna: Die Biophotonenaktivität ist bei Wildpflanzen sogar noch doppelt so hoch, wie bei biologisch erzeugten Lebensmitteln. Warum also die Brombeeren nicht roh essen, statt sie einzufrieren oder zu Marmelade zu verarbeiten?

Unterschiede im Lichtgehalt zwischen frischen, naturbelassenen einerseits und konservierten, behandelten Nahrungsmitteln andererseits. Seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sind bei uns die Böden überwiegend durch Kunstdünger, Unkrautvertilger, Pflanzenschutzmittel und Insektenvertilgungsmittel chemisch verseucht worden. Pflanzen, die darauf wachsen sind überzüchtet und überdüngt. Zudem werden sie später noch durch eine Verarbeitung "veredelt", halbar gemacht, konserviert usw.
Bei den Früchten sieht es ähnlich aus. Hinzu kommt, dass sie nicht mehr unter natürlichem Sonnenlicht ausreifen, sondern noch unreif und viel zu früh geerntet werden. Dann werden sie mit künstlichen Gasen nachgereift, künstlich frisch gehalten, gewachst, chemisch beduftet und dergleichen mehr.

Zellinformationen von schwachen, kranken, vergifteten Pflanzen und Tieren sind natürlich völlig verschieden von den Organismen, die im natürlichen Sonnenlicht aufwuchsen und sich natürlich d.h. "ordnungsgemäss" entwickeln konnten. Popp: "Mit den Biophotonen nehmen wir eine gigantische Informationsmenge auf, die für uns technisch unvorstellbar ist. Da mit der Nahrung immer auch die darin enthaltenen Informationen aufgenommen werden, ist es wichtig, dass diese Informationen positiv sind. So können sie im Körper Ordnung, nicht Unordnung und Chaos schaffen. Die Biophotonenforschung macht es möglich zu erkennen, ob ein Produkt gesund und lebendig und somit für uns förderlich oder ob es schwach, krank und für unser Ordnungsdystem schädigend ist."

Lichtsignale als Maß für Qualität
In Tests konnte eindeutig bewiesen werden, dass Tiere, bei gleichem Aussehen, Nährwert und Vitamingehalt, immer Biofutter wählen würden. Wenn also keine Unterschiede im Nährwert und im Kaloriengehalt des Futters bestehen, was macht dann den Unterschied aus?

Der wesentliche Unterschied besteht im "Lichtgehalt" der Nahrung.
Viele Wissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass der Wert eines Nahrungsmittels vor allem durch seine Fähigkeit bestimmt wird, in seinen Zellen Licht zu speichern und wieder abzustrahlen. In zahlreichen Versuchen konnte Popp aufzeigen, dass traditionell erzeugtes Gemüse deutlich weniger Lichtsignale (Biophotonen) ausstrahlte als Biogemüse, wenn beide unter den gleichen Bedingungen erzeugt und gelagert wurden. Welke und schon länger gelagerte Produkte gaben auffallend weniger Biophotonen ab als die frischen Gemüse und Salate.

Die Biophotonenanalyse gibt Antworten auf die Frage nach der Vitalität und der inneren Ordnung eines Lebensmittels, eine ungewöhnliche Eigenschaft im Zusammenhang mit Lebensmitteln. Schlechte Anbaubedingungen, eine falsche Lagerung oder ungeeignete Transporte stören diese innere Ordnung und können sich im Messergebnis niederschlagen. Die Lebensmittelindustrie ist auf die inzwischen verfeinerte Methode Prof. Popps aufmerksam geworden und zeigt reges Interesse daran für ihre Qualitätsmessungen.

Die Strahlungsintensität des Lichts ist äußerst schwach. Nur mit sehr starken Geräten, die noch das Licht einer Kerze in 20 Kilometer Entfernung registrieren können, lassen sich die Zellstrahlungen messen. Gewisse Firmen und Regierungen treiben die Entwicklung weltweit voran und stellen Zuschüsse in Millionenhöhe für die Forschung bereit. Vergessen sind die Tage, als Professor Popp von seinen Kollegen als Fantast oder Spinner abgetan wurde. Die deutsche Bundesregierung hat im Februar 2001 z.B. die Biophotonik als "primäres Themenfeld" eingestuft und Gelder bereitgestellt.

Mit Spezialgeräten werden die Emissionen der Zellen gemessen. Die Messungen haben ergeben, dass alle Zellen, seien es die von Pflanzen, Tieren oder Menschen, dauerhaft winziges Licht abstrahlen. Mehr als 90 % werden von der Erbsubstanz DNS im Zellkern ausgestrahlt. Die Lebensmittelindustrie kann mit diesen Messungen z.B. Rohstoffe analysieren und feststellen, ob Stoffe von genmanipulierten Pflanzen darin enthalten sind. Im Gegensatz zu den bisherigen sehr aufwendigen Methoden funktioniert die Lichtmessung in wenigen Sekunden. Bestrahlte und unbestrahlte Lebensmittel, Beurteilung der Frische, Qualitätsverluste bei Tiefkühlware, Mikrowellenerhitzung, Rückschlüsse auf Schadstoffbelastung, alles Angaben, die mit der Biophotonenmessung aufgezeigt werden können.

Auch die Landwirtschaft macht sich die Lichtmessmethode zu nutze: Bei Saatgut kann die Qualität rasch ermittelt werden. Weiters können Angaben über den Reifezustand, Qualitätsabstufungen, Einflüsse von Lagerungsverfahren und Lagerschutzmitteln gemacht werden.

Aus all dem geht klar hervor, dass es von größter Bedeutung ist, was wir an Nahrung zu uns nehmen. Auch speziell bei Babys, Kindern und Jugendlichen sollte es uns nicht gleichgültig sein, was wir ihnen zum Verzehr vorsetzen. Die Essgewohnheiten bilden sich vor allem in den Kinder- und Jugendjahren. Es hat sich gezeigt, dass die jungen Menschen das auch im späteren Leben gern essen, was sie von klein auf gewohnt sind. Wenn wir uns einmal ansehen, was unsere Jugend alles an unnatürlichen Produkten in sich hineinstopft, sind die Lern- und Verhaltensstörungen eigentlich nicht schwer zu verstehen und eine Katastrophe im Gesundheitswesen kann leicht vorausgesehen werden.

Aus: "Natürlich leben!" von Sigrid De Leo

Liebe Grüße,
Viola