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Thema: "Knacksen"

  1. #1
    Luigi
    Gast

    "Knacksen"

    Hallo

    ich wollte mal eure meinung darüber hören:

    also was haltet ihr vom knacksen? ich meine so ein knacksen wie dieses hier (viell. nennt ihr es ja anders?):
    YouTube Video
    youtube.com/v/DjjI5s3F7fg&ap=%2526fmt%3D18&fs=1"> Video direkt als .FLV herunterladen" href="http://keepvid.com/?url=http://www.youtube.com/watch?v=DjjI5s3F7fg">Dieses Video direkt herunterladen

    ja sicher es gibt besseres aber leider nicht auf video... hab nichts besseres gefunden.
    knacksen kann ich mit fast jedem meiner gelenke. meine mutter hat immer gemeint wie ich klein war das sich dabei die meridiane öffnen. naja. das kann man jetzt sehen wie man will.
    ich jedenfalls finde es manchmal sehr angenehmen wenn sich etwas(!) "öffnet". es entspannt.
    ist es eurer meinung nach nun schlecht, gut oder seht ihr es als nicht wirklich wichtig?

    Liebe Grüße
    Lukas

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: "Knacksen"

    Hi Luigi,

    das "Knacksen" kenne ich auch von meinem großen Sohn. Der kann das auch gut. Ich hab leider überhaupt keine Ahnung, ob das die Meridiane öffnet oder was das Knacksen bedeuten kann. Wer weiß das?

    Liebe Grüße,
    Viola

  3. #3
    Nanshe
    Gast

    AW: "Knacksen"

    Hi, ihr beiden!

    Solange man es sanft knacksen lässt und nicht mit Grobheit und Gewalt vorgeht, hat es durchaus einen guten Entspannungseffekt, der auch einen harmonischen Energiefluss begünstigt.


    Alles Liebe

    Nanshe


    P.S.: Ich knackse übrigens gerne mit meiner Wirbelsäule - herrlich!

  4. #4
    Sir Aaron
    Gast

    AW: "Knacksen"

    Hallo zusammen,

    jetzt hat mich das mit dem "Knacksen" derart interessiert, dass ich ganz spontan eine kleine Recherche dazu anstellte. Dabei bin ich auf das Folgende gestoßen, was selbst vom medizinischen Standpunkt aus sehr gut zur Vermutung von Nanshe und Luigi zu passen scheint:

    Institut für Naturheilkunde und Biokybernetik
    Dresden


    Kopfschmerzen - der Spannbetoneffekt


    Migräne-, Kopfschmerzen in einer Minute beenden?

    Wie das funktioniert erklärt der Spannbetoneffekt.
    Belastet man eine zwischen zwei Stützen waagerecht frei liegende Betonplatte, so würde diese schon bei geringer Belastung brechen. Die Biege- und Zugfestigkeit von Beton ist gering. Um diese zu erhöhen wird der Beton zwischen zwei Spannplatten durch die unter Zug gesetzten Seile unter Spannung zusammengedrückt, damit er höhere Biege- und Zugspannungen aushält.

    Lockert man an einem Ende die Seile, so ist auch die Spannung an beiden Enden verschwunden, der Beton ist spannungslos und die Brücke bricht bei geringster Last.

    Lockert man an einem Ende der Wirbelsäule die Muskelketten, so ist auch die Spannung am anderen Ende verschwunden, der Druck auf die Bandscheiben ist weg und der Kopfschmerz auch.

    Die Wirbelsäule wird durch Muskelketten zusammengehalten. Kopf, Zehen und Wirbelkörper entsprechen den Spannplatten, die Muskulatur den Seilen, die Bandscheiben dem Beton. Die Muskulatur drückt aber nun nicht auf Beton, sondern auf die weiche Bandscheiben und damit auf die Nerven, die die Ver- und Entsorgung der Organe, der Haut, des Bindegewebes, der Muskulatur, des Skelettes regeln. Im Gegensatz zur Brücke muss die Wirbelsäule spannungslos sein.

    Die Muskelspannungen an einer Bandscheibe sind meistens unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig, so dass die Wirbel meist schief stehen. Das hat zur Folge, dass einmal die Bandscheibe bis zum Bandscheibenvorfall herausgedrückt werden kann oder die die Organe versorgenden Nerven gedrückt werden. Damit wird die Versorgung der Organe herabgesetzt, so dass diese mit der Zeit gestört werden und damit sich pathologisch verändern können. Es verändert sich nicht nur die Empfindlichkeit der Reflexzonen, sondern auch die Haut, die unter anderen an den Zehen Keratosen bildet, die wie Narben als Störfelder wirken. In der Folge treten die verschiedensten Beschwerden auf, die sich dann von einer funktionellen in eine pathologische Störung verändern können.

    Damit sind Kopfschmerz und Migräne, wie alle funktionellen Krankheiten ein "ganzheitliches" und kein eigenständiges Problem, sondern der Hinweis auf mindestens beginnende andere organische Probleme.
    Die für bestimmte Kopfschmerzen und Migräne verantwortlichen Muskelketten beginnen an den Zehen und enden am Kopf, u.a. an den 2 hervorstehenden Processus mastoideus (Mastoid, Warzenfortsatz). Bei einer Verspannung der Rückenmuskulatur sind diese hervorstehenden 2 Warzenfortsätze am Hinterkopf druckdolent.


    Manchmal muss man sehr kräftig Drücken um den Schmerzpunkt zu finden, manchmal ist er geschwollen. Mit der Druckdolenz stehen verschiedene Kopfschmerzarten in Verbindung, die gleichzeitig auf andere Probleme der Wirbelsäule hinweisen. Löst man diese muskuläre Verspannungen durch entblocken der Zehen, d.h. am anderen Ende der Muskelkette durch drehen, wringen, ziehen, sowie entfernen der Hautveränderung an den seitlichen Enden der Zehennägel (Keratosen, nicht abschneiden sondern abziehen) so verschwindet die Druckdolenz und die Quellung am Mastoid pro Seite und damit im gleichen Moment die Kopfschmerzen halb- oder ganzseitig.

    Die Zehen sind bei Beginn des Entblockens sehr schmerzhaft und verlieren am Ende diese Schmerzhaftigkeit. Das ist aber auch eine eindeutige Aussage über die Größe der Verspannung der Rückenmuskulatur.

    Viel weniger schmerzhaft ist es es, wenn man die oben genannten "Seile" am anderen Ende lockert. Das geschieht über die von der HWS (Halswirbelsäule) innervierten Finger durch drehen, wringen, ziehen. Danach sollte man aber auch die Zehen deblockieren, was nach der Entblockung der Finger evtl. weniger schmerzhaft ist und länger anhält. Man kann natürlich die Muskelketten (Seile) direkt am oberen Ende lösen, d.h. am Warzenfortsatz. Das dauert aber viel länger und hält nicht so lange. Die Steuerung der Muskelkette hat auch eine Punkt unter der Innenseite der Augenbraue über die man mit Akupressur eine Erleichterung erreichen kann.
    Beine und Arme sind reglungstechnisch gekoppelt. Wenn sie gehen und das rechte Bein vorsetzen geht automatisch der linke Arm nach vorn. Versuchen Sie gleichzeitig rechtes Bein und rechten Arm nach vorn zu bewegen, haben Sie damit Schwierigkeiten. Diese Verkopplung läuft auch über die HWS. Deshalb funktioniert die Entspannung auch über die Entblockung der Fingerglieder, die nicht so schmerzhaft ist, wie die an den Fußzehen. Es ist deshalb empfehlenswert erst die Finger zu Entblockung durch ziehen, drehen, wringen und dann die Zehen, die dann nicht mehr so sehr schmerzen. Die richtige Deblockierung ist daran zuerkennen, dass Zehen und Finger beim ziehen, drehen, wringen nicht mehr schmerzhaft sind.
    Je besser Sie diese Technik beherrschen, um so länger hält die Wirkung an.

  5. #5
    Luigi
    Gast

    AW: "Knacksen"

    Hi Aaron

    Danke für den tollen bericht! aber es stellt sich mir nun die frage ob es denn bei übermäßiger verwendung zu beschwerden kommen könnte? wie gelenksbeschwerden.
    also ich "knackse" ja sehr gerne und der oben genannte "anfangs-schmerz" kommt bei mir nur mehr sehr gering. viell. sind bei mir die blockaden schon sehr gelockert so dass es eben leichter knackst... ?

    naja aber wir wissen jetzt dank Aaron und Nanshe dass es grundsätzlich nicht schadet sondern eher gut ist!

    Lieben Gruß
    Lukas

  6. #6
    Nanshe
    Gast

    AW: "Knacksen"

    Hi, Aaron!

    Zitat Zitat von Sir Aaron Beitrag anzeigen
    ... sowie entfernen der Hautveränderung an den seitlichen Enden der Zehennägel...
    :scared: ... lass bloß meine Zehen in Ruhe!


    Alles Liebe

    Nanshe

  7. #7
    Sir Aaron
    Gast

    AW: "Knacksen"

    Nun, Luigi - ich würde sagen, dass bei jeglicher Sache ein "Übermaß" schädlich sein kann - aber nicht unbedingt muss. Ausnahmen bestätigen immer die Regeln - in diesem Falle aber lediglich Ausnahme-Situationen.

    Mir fällt dazu ganz spontan ein Beispiel aus der Tierwelt ein. Es gibt in Südamerika eine ganz bestimmte Affenart, die Blätter frisst, welche eine scharfe und eigentlich beinahe giftige Essenz beinhalten. Diese Blätter fressen diese Affen normalerweise nur zwischendurch und vermutlich zwecks besserer Verdauung, nimmt man an. Doch zu gewissen Zeiten, z.B. wenn diese Tiere von bestimmten Krankheiten befallen werden, fressen diese Tiere wie verrückt diese Blätter. Sie stopfen sich mit dem Zeug derart voll, dass sie davon ganz benommen, ja geradezu "high" werden. Doch diese klugen Tiere wissen genau, was sie da tun; sie nehmen diese Blätter als Arznei. Sie benötigen für die Wirkung aber eine viel höhere Dosis des Wirkstoffes, als beispielsweise bei der Förderung der Verdauung.

    Hier haben wir also ein einfaches Beispiel einer Ausnahme, wo ein Übermaß auch mal ganz passend sein kann. Daher lässt sich bei der Frage, ob den ein übermäßiges Knacksen schädlich oder nicht schädlich ist, nicht mit letztendlicher Klarheit beantworten. Doch ich persönlich würde meinen, dass in der Regel ein Übermaß eben ein Übermaß bedeutet bzw. ist. Selbst die gesündeste Tätigkeit, das gesündeste Nahrungsmittel kann bei Übermaß schädliche Wirkungen zeitigen.

    Eine sehr schöne Ausnahme dieser Regel fällt mir aber auch hier ein: eine gesunde Einstellung wird man wohl niemals im Übermaß haben können.

    In der Tat habe ich aber im Zuammenhang mit dem Knacksen bei meinem gestrigen Recherchen irgendwo auch etwas von "ungesund" gelesen. Hätte mich eigentlich auch gewundert, wenn es nicht so wäre.


    Und Nanshe - deine kostbaren Zehen werde ich selbstverständlich gerne in Ruhe lassen. Lassen wir doch unseren Zehen ihre eigenen Freiheiten - sie wissen schon, was sie tun

    Sehr liebe Grüße,

    -Aaron-

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