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Thema: "HILFE" brauch unbedingt ein referat über heilkräuter!

  1. #1
    Claudi
    Gast

    "HILFE" brauch unbedingt ein referat über heilkräuter!


    Hallo...!

    ich bin claudi und brauche unbedingt ein Referat über heilkräuter weil

    weiß net wie ich es machen soll und meine lehrerin hat sowieso immer was an meinen arbeiten etwas auszusetzen!deswegen brauch ich unbedingt hilfe!!!!

    es wär super lieb von euch wenn ihr mir helfen könntet!es ist ein notfall!!

    Tschaui Claudi...!

    Ps;danke euch jetzt schon mal für eure hilfe










  2. #2
    Gerd
    Gast

    Re: Gute Idee


    Als Antwort auf: geschrieben von Claudi am 30. November 2001 20:43:43:


    Hi,

    Du hast Deine E-Mail leider nicht angegeben. Hier etwas verwertbares über

    Heilkräuter.


    Die folgende Beschreibung sollte auf keinen Fall ohne einen spezialisierten Arzt angewandt werden!


    Die heilende Wirkung vieler Pflanzen hat man sich schon immer in der Volksheilkunde zunutze gemacht. Aufgeschreckt durch Arzneimittelskandale, nachdenklich gemacht durch die zahlreichen, teilweise lebensgefährlichen Nebenwirkungen schulmedizinischer Arzneien, sieht man jetzt die schonende Wirkung der Heilpflanzen in anderem Licht.


    Die Natur hat uns eine Unzahl von Heilpflanzen zur Verfügung gestellt. Ihre Wirkung ist meistens nicht so prompt und intensiv wie die der schulmedizinischen Präparate, dafür ist bei richtiger Dosierung keine Giftigkeit zu erwarten. Viele alltägliche Beschwerden kann man mit diesen Heilpflanzen schonend selber behandeln, aber auch bei ernsthafteren Erkrankungen können Zubereitungen aus Heilpflanzen für den Therapeuten wirkungsvolle Waffen sein. Der Vorteil ist immer, daß dem Organismus keine Schadstoffe zugeführt werden, sondern mit sanften, natürlichen Mitteln dem Körper geholfen wird, mit seiner Krankheit fertig zu werden.


    Was muß man nun beachten bei der Behandlung mit Heilpflanzen?


    Die Dosierung, Zusammensetzung, verwendete Pflanzenteile, Kombinationsmöglichkeiten und Zubereitung sind wichtige und nicht ganz einfach zu beachtende Einzelheiten bei der Phytotherapie. Bei den meisten Pflanzen sind die Wirksoffe in einem Teil konzentriert, z.B. in der Wurzel. Andererseits lösen sich die Wirkstoffe im Wasser auch verschieden, manche brauchen lange Zeit im kalten Wasser, andere entweichen bei zu starker Hitze. Die Teezubereitung ist die einfachste Anwendungswesie. Man sollte sich also gründlich sachkundig machen, bevor man sich eine Teemischung beispielsweise gegen seine Erkältung zusammenstellt. Verwendete Pflanzenteile sind das Kraut (lat. Herba), die Blätter (Foliae), die Blüten (Flores), Früchte (Fructi), Samen (Semen) oder die Wurzel (Radix). Wie schon erwähnt, sind die Wirkstoffe unterschiedlich lösbar. Ist eine Teemischung im wesentlichen aus Wurzelbestandteilen gemischt, so muß die Mischung ungefähr 15 Minuten lang gekocht werden, das wird Dekokt genannt. Blätter und Blüten dagegen dürfen meist nur kurz überbrüht werden (Infus). Das gilt vor allem für Kräuter und Samen, die hauptsächlich durch flüchtige (= ätherische) Öle ihre Heilwirkung entfalten (wie Fenchel oder Anis). Andere Zubereitungsmöglichkeiten sind der Kaltaufguß (beispielsweise Kalmuswurzel und Eibisch). Die Dosierungsempfehlung lautet meistens - falls nichts anders verordnet wurde: 1 bis 2 Teel. pro Tasse, 2- bis 3mal täglich eine Tasse zwischen den Mahlzeiten. Heilkräutertes sollte man kurmäßig zu sich nehmen, also nicht über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen hinaus.


    Andere Möglichkeiten der Verabreichung von Heilpflanzen sind die Frischpflanzensäfte (entweder selbst hergestellt oder aus Apotheke/Reformhaus), Tinkturen (alkoholische Auszüge), Öle (wie das ätherische Kümmelöl) und zum äußerlichen Gebrauch Aufgüsse, Salbe, Cremes, Pasten, Puder etc.


    Auch wenn es verlockend sein kann, im städtischen Raum Heilpflanzen zu sammeln (Möglichkeiten gibt es genug, wenn man sich mit offenen Augen umsieht), ist es sowohl aus Gründen des Naturschutzes als auch des Selbstschutzes nötig, dringend davon abzuraten. Werden doch gerade in Heilpflanzen außergewöhnlich viele Umweltgifte und Schwermetalle abgelagert. Die Kosten für einen Tee aus Apotheke oder Kräuterhaus sind meist wirklich minimal.


    Gefährliche Kräutermedizin


    Die landläufige Meinung geht davon aus, daß die Kräutermedizin, speziell auch der “traditionellen chinesische Medizin” (TCM) frei von Nebenwirkungen und damit “sanft” und “harmlos” sei. In einer Studie an einer deutschen Klinik für traditionelle chinesische Medizin konnte jedoch nachgewiesen werden, daß diese Präparate die Leber schädigen können. Dazu wurden bei den stationär behandelten Patienten die Leberwerte laborchemisch bestimmt, und zwar bei der Aufnahme und bei der Entlassung aus dem Krankenhaus. Die mittlere Verweildauer im Krankenhaus betrug 27 Tage. Dabei ergab sich, daß 1 % der Patienten stark erhöhte Leberwerte aufwies. Nachdem die Patienten mit einer Vielzahl an Kräutern behandelt wurden, konnte zwar keine Zuordnung zu einem bestimmten Medikament erfolgen, aber es ist klar, daß die Kräutermedizin nicht so ungefährlich ist, wie immer dargestellt wird. Damit wird eine zweite Untersuchung bestätigt, bei der massive Nierenstörungen durch CTM berichtet wurden. Die Ursache ist nicht genau bekannt. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, daß die Kräuter mit Schwermetallen oder mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind.




    Nun noch einige Rezepte für den Hausgebrauch:


    Entschlackungstee für das Frühjahr:

    -> Löwenzahlwurzel mit Kraut - entwässernd, galletreibend, stoffwechselanregend

    -> Brennesselkraut - entwässernd, stoffwechselanregend

    -> Mariendistelfrüchte - leberschützend, gallewirksam

    -> Birkenblätter - entwässernd jeweils 50 g, 2 Teel. pro Tasse als Aufguß überbrühen, 15 Minuten ziehen lassen, 2 Tassen pro Tag, 4 Wochen im Frühling.


    Bei Magenbeschwerden nach Diätfehlern:

    -> Kamillen- und Pfefferminztee im Wechsel


    Bei Blähungen:

    -> Kümmeltee, 2 Teel. pro Tasse überbrühen. Weniger gut schmeckende Teemischungen kann man übrigens durch den Zusatz geringer Mengen von Süßholz oder Fenchel im Geschmack korrigieren.


    Bei Sonnenbrand:

    -> Ringelblumensalbe = Ringelblumenblüten in Schweineschmalz aufkochen, abgießen, stehen lassen,

    -> Aloe vera, insbesondere auf den Canaren wo die überall wachsen, die verbrannte Haut mit dem Blattinnneren einreiben.












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