Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  1. #1
    Kate
    Gast

    Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    Hallo,

    ich leide unter verschiedenen Unverträglichkeiten, z. B. Milch, Käse, Weizen, etc. . Ich ernähre mich (eigentlich) gesund. Trinke Sojamilch, esse auch Fleisch, viel Obst und Gemüse. Trotzdem hab ich einen Eisenmangel, fühl mich schlapp und müde und hab Kreislaufprobleme. Gibt es hier einen Tip, außer dass ich Eisentabletten nehmen muss (für immer?)


    Danke

    Kate

  2. #2
    Louis
    Gast

    Re: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    >Hallo,

    >ich leide unter verschiedenen Unverträglichkeiten, z. B. Milch, Käse, Weizen, etc. . Ich ernähre mich (eigentlich) gesund. Trinke Sojamilch, esse auch Fleisch, viel Obst und Gemüse. Trotzdem hab ich einen Eisenmangel, fühl mich schlapp und müde und hab Kreislaufprobleme. Gibt es hier einen Tip, außer dass ich Eisentabletten nehmen muss (für immer?)

    >Danke

    >Kate





    Steht die Diagnose Eisenmangel fest? (Serumeisen und Serumferritin erniedrigt; Transferrin im Serum erhöht) Ist eine Blutarmut ("Anämie") eingetreten? (Hämoglobingehalt des Blutes erniedrigt; Hämatokrit kann noch im unteren Normbereich liegen)


    Falls ja ist zunächst die Ursache des Eisenmangels bzw der Eisenmangelanämie festzustellen und falls möglich zu beseitigen.


    Die häufigste Ursache eines Eisenmangels ist ein chronischer Blutverlust, z. B. aus dem Magen-Darmtrakt. (Untersuchung auf Blut im Stuhl erforderlich: z.B. "Hämoccult-Test", gibt es in der Apotheke).


    Liegt keine Blutungsquelle vor, kann eine Eisenresorptionsstörung die Ursache sein.

    Entscheidend für die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung ist das Vorhandensein von ausreichend Magensäure. Insbesondere, wenn die Magensäureproduktion nicht ausreicht, kann die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung durch die gleichzeitige Zusichnahme von Fruchtsäften gesteigert werden. Die Fruchtsäuren bilden mit dem Eisen Komplexe, die im Darm resorbiert werden können. Auch der Vitamin-C Gehalt der Säfte fördert die Reduktion des schlechter resorbierbaren dreiwertigen Eisen zu dem besser resorbierbaren zweiwertigen Eisen. In pflanzlicher Nahrung ist Eisen z.B. in Bohnen, Mais und Soja in relativ hoher Konzentration, in Gemüse und Reis aber nur in geringer Konzentration enthalten.


    Wie wirken sich die von Ihnen genannten "verschiedenen Unverträglichkeiten" konkret aus? Sind Magenbeschwerden oder sonstige Verdauungsstörungen die Folge? Dann sollte man versuchen, die Verdauung zu normalisieren.


    Grüße

    Louis



  3. #3
    Nitram
    Gast

    Re: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    >Hallo,

    >ich leide unter verschiedenen Unverträglichkeiten, z. B. Milch, Käse, Weizen, etc. . Ich ernähre mich (eigentlich) gesund. Trinke Sojamilch, esse auch Fleisch, viel Obst und Gemüse. Trotzdem hab ich einen Eisenmangel, fühl mich schlapp und müde und hab Kreislaufprobleme. Gibt es hier einen Tip, außer dass ich Eisentabletten nehmen muss (für immer?)

    >Danke

    >Kate


    Hallo Kate,

    ein sehr guter Eisenspender ist die Leber!

    Gebackene Leber oder aber auch als Gulasch zubereitet wirkt da wahre Wunder.

    Gruss

    Nitram

  4. #4
    Kate
    Gast

    Re: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    Hallo Lois,

    tja, wie wirken sich die Unverträglichkeiten aus? Eigentlich hab ich den Test machen lassen, weil ich seit Jahren trotz viel Sport und wenig Essen immer dicker geworden bin - trotzdem meine Schilddrüse mittlerweile richtig eingestellt ist (hab eine Schilddrüsenentzündung) hat es nicht geklappt. Hinzu kommt, dass ich unter Asthma, Heuschnupfen und Nasenproblemen (Laufnase, Polypen..) litt. Bei einem Nahrungsmittelunverträglichkeitstest wurde festgestellt, dass ich von 181 getesteten Nahrungsmitteln 24 nicht "vertrage". Seitdem ich diese Nahrungsmittel konsequent meide, nehm ich auf einmal ab, der Sport spricht endlich an und Asthma und Nase ist kein Thema mehr. Die Ärztin hat mir das mit einem "ständigen Entzündungszustand des Körpers" erklärt und wenn dieser behoben wäre (durch Weglassen der unverträglichen Nahrungsmittel), dann würde es mit dem Abnehmen und auch mit dem Heilen der Wehwechen klappen - und siehe da, es funktioniert. Das einzige, was mich irritiert, ist der Eisenmangel - wo ich mich doch gesund ernähre - mit genug Soja etc.


    Der Eisenmangel wurde festgestellt, als mein Arzt mein Blut untersuchte (ich lass das alle sechs Monate machen wegen meiner Schilddrüse und in diesem Zusammenhang prüft mein Arzt auch alles andere ab). Er meinte, ich hätte eine erhöhte Blutsenkung und die roten Blutkörperchen seien zu klein...


    Seufz - immer hat man was...


    Gruß

    Kate




    >>Hallo,

    >>ich leide unter verschiedenen Unverträglichkeiten, z. B. Milch, Käse, Weizen, etc. . Ich ernähre mich (eigentlich) gesund. Trinke Sojamilch, esse auch Fleisch, viel Obst und Gemüse. Trotzdem hab ich einen Eisenmangel, fühl mich schlapp und müde und hab Kreislaufprobleme. Gibt es hier einen Tip, außer dass ich Eisentabletten nehmen muss (für immer?)

    >>Danke

    >>Kate

    >Steht die Diagnose Eisenmangel fest? (Serumeisen und Serumferritin erniedrigt; Transferrin im Serum erhöht) Ist eine Blutarmut ("Anämie") eingetreten? (Hämoglobingehalt des Blutes erniedrigt; Hämatokrit kann noch im unteren Normbereich liegen)

    >Falls ja ist zunächst die Ursache des Eisenmangels bzw der Eisenmangelanämie festzustellen und falls möglich zu beseitigen.

    >Die häufigste Ursache eines Eisenmangels ist ein chronischer Blutverlust, z. B. aus dem Magen-Darmtrakt. (Untersuchung auf Blut im Stuhl erforderlich: z.B. "Hämoccult-Test", gibt es in der Apotheke).

    >Liegt keine Blutungsquelle vor, kann eine Eisenresorptionsstörung die Ursache sein.

    >Entscheidend für die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung ist das Vorhandensein von ausreichend Magensäure. Insbesondere, wenn die Magensäureproduktion nicht ausreicht, kann die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung durch die gleichzeitige Zusichnahme von Fruchtsäften gesteigert werden. Die Fruchtsäuren bilden mit dem Eisen Komplexe, die im Darm resorbiert werden können. Auch der Vitamin-C Gehalt der Säfte fördert die Reduktion des schlechter resorbierbaren dreiwertigen Eisen zu dem besser resorbierbaren zweiwertigen Eisen. In pflanzlicher Nahrung ist Eisen z.B. in Bohnen, Mais und Soja in relativ hoher Konzentration, in Gemüse und Reis aber nur in geringer Konzentration enthalten.

    >Wie wirken sich die von Ihnen genannten "verschiedenen Unverträglichkeiten" konkret aus? Sind Magenbeschwerden oder sonstige Verdauungsstörungen die Folge? Dann sollte man versuchen, die Verdauung zu normalisieren.

    >Grüße

    >Louis



  5. #5
    Michael
    Gast

    Re: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    ist Floadix Kräuterblut ein gutes Mittel gegen Eisenmangel?

    Micha

  6. #6
    xox
    Gast

    Re: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    >ist Floadix Kräuterblut ein gutes Mittel gegen Eisenmangel?

    >Micha


    Ja.


    Es enthält zweiwertiges Eisen und Vitamin C, das ist eine gute Kombination.

    Man muß aber immer untersuchen lassen, woher der Eisenmangel kommt.




  7. #7
    :-)
    Gast

    Re: Eisenmangel/Nahrungsmittelunverträglichkeiten


    Ein gutes Naturheilmittel wäre "Liv52".

Ähnliche Themen

  1. Alternatives bei Eisenmangel
    Von Viola im Forum Gesundheit
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.09.2008, 18:11
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.06.2006, 05:30

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48