Butter ist besser als Margarine
Schon vor etwa 10 Jahren stellte die deutsche Fettforschung (Arbeitsgruppe Prof. SCHETTLER+, Universität Heidelberg) fest, daß niemand auf Butter verzichten sollte, weil sie wichtige Biostoffe enthält, die die Margarine nicht bieten kann. Margarine sollte gemieden werden schon deswegen, weil sie immer Emulgatoren enthält bis hin zu Aluminium, das die Alzheimer'sche Krankheit fördert. Denn kein Pflanzenöl ist bei Zimmertemperatur ohne Emulgatoren streichfähig. Menschen mit erhöhten Blutfettwerten müssen vor allem die schweren Fette in Wurst und Fleisch meiden und mit Butter nicht übertreiben. Auch BRUKER*/Lahnsteinklinik warnt vor dem Chemieprodukt Margarine. Diese wird bei der Ölraffinierung mittels Leichtbenzin/Hexan bei 280° C extrahiert, dann wird ihr mittels weiterer chemischer und physikalischer Bearbeitungsschritte das Lecithin, ein wichtiger Nervennährstoff, entzogen, dann wird sie entschleimt, entsäuert, entfärbt (auch Farben sind wichtige Biostoffe), gehärtet, fraktioniert, umgeestert und einiges mehr, sodaß auf dem Brot schließlich ein reines Chemieprodukt landet. Folgerichtig unterliegen Menschen, die extrem fettbewußt unter Verzicht auf Butter leben, einem erhöhten Krebsrisiko. Dazu trägt wahrscheinlich auch bei, daß hochungesättigte Öle (aus Distel , Sonnenblume usw.) in der Pfanne Carcinogene bilden, vor allem bei Mehrfacherhitzung (Pommes frites). Noch ein Tip: Kaltgepreßte Öle sind teuer und sollten nur für Salate und andere kalte Speisen verwendet werden. Denn bei Erhitzung verlieren sie natürlich die Biostoffe, die die Kaltpressung erhalten hat. *Dr.med. M.O. BRUKER+ gilt als deutscher Experte für gesunde Ernährung. Seine Bücher sind im Buchhandel erhältlich. Zu empfehlen ist u.a.: Ilse Gutjahr, Das Große Dr. M.O. Bruker Ernährungsbuch, emu-Verlag/Lahnstein, ISBN 3-89189-065-6, ca. 25 Euro. BRUKER gehörte zu den Wissenschaftlern, die sich nicht kaufen ließen, lebte nach seiner Lehre und wurde über 90 Jahre alt. Man merke sich das Stichwort „Ampelkost“: rot, gelb und grün soll möglichst oft der Teller aussehen, weil Biofarbstoffe für die Vitalität wichtig sind, am besten aus frischem Obst und Gemüse.
Xxx
Pflanzen bei Übergewicht
Wegerich oder dessen Samen, Psyllium, Paprika, Vogelmiere, Nachtkerze, Ananas, Walnuß.
xxx
Nahrung bei erhöhtem Blut-Cholesterin
Mehrfach ungesättigte Öle, am besten Distel-Öl, aber auch Sonnenblumen-Öl, Mais-Öl. Nicht braten, am besten kalt zu Salat. Fisch statt Fleisch. Lezithin, also z.B. Butter statt Margarine, der das Lezithin entzogen wird. Pektin, also faserreiche Pflanzen, Ballaststoffe: Haferkleie, Auberginen, Zwiebeln, Karotten, Soja, Bohnen, Sellerie, Knoblauch, Ingwer, Bockskornklee, Sesam, Sägeblättling (Lentinus edodes), ein Pilz. Bioghurt (Joghurt ohne den Zusatz "Bio" enthält meist keine lebenden Joghurtkeime, auf die es ankommt; insbesondere in Fruchtjoghurt sind die Keime meist abgetötet).
Anti-Aging
Aging heißt vorzeitiges Altern. Naturheilkundlich werden drei Anti-Aging-Tage pro Woche empfohlen: Frühstück und Mittagessen wie sonst, ab 16 Uhr nichts mehr außer beliebigen Mengen Johanniskraut-Tee bis zum nächsten Frühstück. Damit wird der Magen beruhigt. Vor allem aber werden mehr als 300 beim Älterwerden erlahmende Enzyme reaktiviert, die sich dann der Zellerneuerung widmen.
Quelle: Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber, Electronic Mail: johannes.huber@univie.ac.at
Univ.-Klinik für Frauenheilkunde (Gynäcology), A-1090 Wien (Vienna), Währinger Gürtel 18-20, phone: (01) 40400 2813. FAX: (01) 40400 2820.
Johanniskraut (Hypericum) soll Photonen ins Körperinnere bringen, was lt. Alt-Medizin nicht geht: danach kann Licht nur bis zur Netzhaut gelangen. HeilpraktikerInnen wenden aber seit langem mit Erfolg ein Orange-Licht (Eichotherm) an, das einige Millimeter in die Haut eindringen soll. Von dem belebenden Effekt dieses Gerätes habe ich mich selbst überzeugt.
Quelle: Dr.H.G.Vogelsang, Krefeld



LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen