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Thema: Ist Süßholz raspeln gesund?- Wissenswertes über Lakritze

  1. #1
    Stefan
    Gast

    Ist Süßholz raspeln gesund?- Wissenswertes über Lakritze


    Woran denken Sie, wenn Sie das Wort Lakritze hören? An schneckenähnlich aufgerollte Schnüre, die man als Kind so gern verspeist hat, oder vielleicht an pastillenförmige Hartlakritze, mit bitter-süßlichem Geschmack? Charakteristisch für Lakritze ist auf alle Fälle die schwarze Farbe, für die der Saft des Süßholzstrauches verantwortlich ist. Dass Lakritze auch medizinische Wirkungen hat, ist nicht so weit verbreitet.


    Asien und Mittelmeerraum - Allgemeines zum Süßholzstrauch





    Zur Herstellung von Lakritze wird der Saft aus der Wurzel des Süßholzstrauches verwendet, der ursprünglich aus Asien und dem Mittelmeerraum stammt. Die Pflanze gehört zu der Familie der Fabaceae, den Schmetterlingsblütengewächsen. Die holzige Staude wird ca. 1 bis 1,5 Meter groß und verdankt ihren Namen dem süßen Geschmack ihrer Wurzeln. Die Wurzelrinde enthält Glycyrrhizin, ein Glycosid, das der Lakritze ihren Geschmack verleiht und eine 50fach stärkere Süßkraft besitzt als Rohrzucker.

    Ägypter, Römer, Griechen... - Süßholz gegen Magenleiden und Erkrankungen der Atemwege 1922, bei der Öffnung des Grabes des berühmten Pharao Tutenchamun, fand man eine Wurzel des Süßholzstrauches. Dies läßt darauf schließen, dass den Ägyptern dessen heilende Wirkung bekannt war. Aber auch die Griechen und die Römer verwendeten den Saft der Süßholzpflanze (Succus Liquiritiae) zur Behandlung von Magengeschwüren und Asthma.

    Pontefract, Großbritannien - Der Geburtsort der Lakritze Dominikanermönche, die sich in Nordengland um die Festung Pontefract ansiedelten, brachten den Süßholzstrauch aus dem Mittelmeerraum mit. Die Sträucher bildeten in Großbritannien zwar keine Blüten, aber es war ja die Wurzel, auf die es ankam. Die Kultivierung läßt sich bis ins 16. Jahrhundert nachweisen. 1614 gibt es "Lakritz-Taler", die zu medizinisch -therapeutischen Zwecken eingesetzt wurden.

    1760 hat die Lakritze ihren Durchbruch. Ein Apotheker mit dem Namen George Dunhill mischt den Talern Zucker bei, und macht diese so zu einer beliebten Süßigkeit.

    Die Lakritze in Deutschland - Strenge Richtwerte Lakritze aus Deutschland enthält mindestens 3 % Süßholzextrakt. Weiterhin können der Lakritzmasse Zucker, Glukosesirup, Stärke, Gelatine, Salz und verschiedene Aromen beigemengt werden. Bei salziger Lakritze wird Salmiaksalz zugesetzt.

    Lakritze darf in Deutschland diesen Namen tragen, wenn der Gehalt an Glycyrrhizin unter 0,2 g pro 100 g Produkt liegt. Bei einem höheren Glycyrrhizingehalt müssen die Lakritzwaren als "Starklakritz" gekennzeichnet werden. Diese sind nur in der Apotheke erhältlich.

    Die Lakritze in der Medizin - So mancher muß Vorsicht walten lassen Süßholzextrakte sollen eine beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute, krampflösende Eigenschaften und positive Funktionen bei der Normalisierung der Magen-Darm Motilität haben. Angeblich wird Lakritze Zigaretten zugesetzt, um die Reizung der Schleimhäute zu mildern.

    Doch bei dieser Süßigkeit ist Achtsamkeit geboten. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin rät zur Einschränkung des Lakritzkonsums.

    Immer wieder werden in Deutschland Lakritz Erzeugnisse gefunden, die mehr als 200 mg Glycyrrhizin pro 100 g enthalten. Es handelt sich vor allem um importierte Waren. Regelmäßiger Verzehr dieser Produkte von mehr als 50 g pro Tag kann bei bestimmten Personen zu Nebenwirkungen führen. Das gilt besonders für Personen mit Bluthochdruck, Herz- Kreislauferkrankungen und Diabetes, sowie für Schwangere.

    Beim Abbau von Glycyrrhizin entsteht Glycyrrhetinsäure, die ein Enzym des hormonell gesteuerten Mineralstoffhaushaltes hemmt. Es kann so zu Natriumanreicherung und Kaliumverlusten kommen. Folgen sind erhöhter Blutdruck, Wassereinlagerungen (Ödeme) und Muskelschwäche. Der Grenzwert für den täglichen Verzehr von Glycyrrhizin wurde deshalb vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin im Februar 1999 mit 100 mg angegeben.

    Lakritze im Legendenland - Was macht Lakritze noch? Die Lakritze scheint offenbar ein Multitalent zu sein, werden ihr doch noch viel mehr Eigenschaften nachgesagt:

    Glycyrrhetinsäure soll das Wehenhormon Progesteron beeinflussen. Frauen, die während der Schwangerschaft viel Lakritze essen, bringen Ihre Kinder durchschnittlich 2,5 Tage früher zur Welt, fanden finnische Wissenschaftler heraus. Italienische Forscher wiederum vermuten, dass regelmäßiger Lakritz Konsum die Fettpolster schmelzen läßt. Eventuell liegt das am Appetit hemmenden Effekt der Lakritze. Ebenfalls aus Italien stammen die Ergebnisse zu Lakritzverzehr und männlicher Potenz. Angeblich hemmt Lakritze Enzyme, die für die Produktion männlicher Hormone verantwortlich sind. Der Testosteronspiegel und die Lust am Sex sinken. Außerdem kann es zu Potenzstörungen kommen. Laut einer US-Studie wirkt die Duftmischung aus Lakritze und Gurken sexuell stimulierend auf Frauen. Angeblich lässt diese Mischung die Durchblutung der Genitalgegend um 14 Prozent steigen. Rasierwasser sei hingegen kontra-produktiv.


    Quelle: http://www.beschwerden-online.at/thr...p?threadid=453

  2. #2
    Peni
    Gast

    Re: Ist Süßholz raspeln gesund?- Wissenswertes über Lakritze


    Intreresant habe die seite www.beschwerden-online.at Angesehen aber gibs auf Alkaholischer pasis nichts?




    >Woran denken Sie, wenn Sie das Wort Lakritze hören? An schneckenähnlich aufgerollte Schnüre, die man als Kind so gern verspeist hat, oder vielleicht an pastillenförmige Hartlakritze, mit bitter-süßlichem Geschmack? Charakteristisch für Lakritze ist auf alle Fälle die schwarze Farbe, für die der Saft des Süßholzstrauches verantwortlich ist. Dass Lakritze auch medizinische Wirkungen hat, ist nicht so weit verbreitet.

    >Asien und Mittelmeerraum - Allgemeines zum Süßholzstrauch

    >Zur Herstellung von Lakritze wird der Saft aus der Wurzel des Süßholzstrauches verwendet, der ursprünglich aus Asien und dem Mittelmeerraum stammt. Die Pflanze gehört zu der Familie der Fabaceae, den Schmetterlingsblütengewächsen. Die holzige Staude wird ca. 1 bis 1,5 Meter groß und verdankt ihren Namen dem süßen Geschmack ihrer Wurzeln. Die Wurzelrinde enthält Glycyrrhizin, ein Glycosid, das der Lakritze ihren Geschmack verleiht und eine 50fach stärkere Süßkraft besitzt als Rohrzucker.

    >Ägypter, Römer, Griechen... - Süßholz gegen Magenleiden und Erkrankungen der Atemwege 1922, bei der Öffnung des Grabes des berühmten Pharao Tutenchamun, fand man eine Wurzel des Süßholzstrauches. Dies läßt darauf schließen, dass den Ägyptern dessen heilende Wirkung bekannt war. Aber auch die Griechen und die Römer verwendeten den Saft der Süßholzpflanze (Succus Liquiritiae) zur Behandlung von Magengeschwüren und Asthma.

    >Pontefract, Großbritannien - Der Geburtsort der Lakritze Dominikanermönche, die sich in Nordengland um die Festung Pontefract ansiedelten, brachten den Süßholzstrauch aus dem Mittelmeerraum mit. Die Sträucher bildeten in Großbritannien zwar keine Blüten, aber es war ja die Wurzel, auf die es ankam. Die Kultivierung läßt sich bis ins 16. Jahrhundert nachweisen. 1614 gibt es "Lakritz-Taler", die zu medizinisch -therapeutischen Zwecken eingesetzt wurden.

    >1760 hat die Lakritze ihren Durchbruch. Ein Apotheker mit dem Namen George Dunhill mischt den Talern Zucker bei, und macht diese so zu einer beliebten Süßigkeit.

    >Die Lakritze in Deutschland - Strenge Richtwerte Lakritze aus Deutschland enthält mindestens 3 % Süßholzextrakt. Weiterhin können der Lakritzmasse Zucker, Glukosesirup, Stärke, Gelatine, Salz und verschiedene Aromen beigemengt werden. Bei salziger Lakritze wird Salmiaksalz zugesetzt.

    >Lakritze darf in Deutschland diesen Namen tragen, wenn der Gehalt an Glycyrrhizin unter 0,2 g pro 100 g Produkt liegt. Bei einem höheren Glycyrrhizingehalt müssen die Lakritzwaren als "Starklakritz" gekennzeichnet werden. Diese sind nur in der Apotheke erhältlich.

    >Die Lakritze in der Medizin - So mancher muß Vorsicht walten lassen Süßholzextrakte sollen eine beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute, krampflösende Eigenschaften und positive Funktionen bei der Normalisierung der Magen-Darm Motilität haben. Angeblich wird Lakritze Zigaretten zugesetzt, um die Reizung der Schleimhäute zu mildern.

    >Doch bei dieser Süßigkeit ist Achtsamkeit geboten. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin rät zur Einschränkung des Lakritzkonsums.

    >Immer wieder werden in Deutschland Lakritz Erzeugnisse gefunden, die mehr als 200 mg Glycyrrhizin pro 100 g enthalten. Es handelt sich vor allem um importierte Waren. Regelmäßiger Verzehr dieser Produkte von mehr als 50 g pro Tag kann bei bestimmten Personen zu Nebenwirkungen führen. Das gilt besonders für Personen mit Bluthochdruck, Herz- Kreislauferkrankungen und Diabetes, sowie für Schwangere.

    >Beim Abbau von Glycyrrhizin entsteht Glycyrrhetinsäure, die ein Enzym des hormonell gesteuerten Mineralstoffhaushaltes hemmt. Es kann so zu Natriumanreicherung und Kaliumverlusten kommen. Folgen sind erhöhter Blutdruck, Wassereinlagerungen (Ödeme) und Muskelschwäche. Der Grenzwert für den täglichen Verzehr von Glycyrrhizin wurde deshalb vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin im Februar 1999 mit 100 mg angegeben.

    >Lakritze im Legendenland - Was macht Lakritze noch? Die Lakritze scheint offenbar ein Multitalent zu sein, werden ihr doch noch viel mehr Eigenschaften nachgesagt:

    >Glycyrrhetinsäure soll das Wehenhormon Progesteron beeinflussen. Frauen, die während der Schwangerschaft viel Lakritze essen, bringen Ihre Kinder durchschnittlich 2,5 Tage früher zur Welt, fanden finnische Wissenschaftler heraus. Italienische Forscher wiederum vermuten, dass regelmäßiger Lakritz Konsum die Fettpolster schmelzen läßt. Eventuell liegt das am Appetit hemmenden Effekt der Lakritze. Ebenfalls aus Italien stammen die Ergebnisse zu Lakritzverzehr und männlicher Potenz. Angeblich hemmt Lakritze Enzyme, die für die Produktion männlicher Hormone verantwortlich sind. Der Testosteronspiegel und die Lust am Sex sinken. Außerdem kann es zu Potenzstörungen kommen. Laut einer US-Studie wirkt die Duftmischung aus Lakritze und Gurken sexuell stimulierend auf Frauen. Angeblich lässt diese Mischung die Durchblutung der Genitalgegend um 14 Prozent steigen. Rasierwasser sei hingegen kontra-produktiv.

    >Quelle: http://www.beschwerden-online.at/thr...p?threadid=453



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