Hallo,
ich lese des öfteren an den verschiedensten Stellen, daß die klassischen Heilkräuter nicht für den Dauergebrauch bestimmt sind. Das ist für mich solange nebulös, wie ich nicht den Grund dafür erkennen kann. Warum also diese "Warnung"?
Nun trinke ich bereits seit Jahrzehnten (ca. 20 Jahre) täglich! 2 Tassen reinen Kamillentee zum Frühstück. Ich habe schon versucht, umzusteigen auf ein anderes Kraut oder eine Mischung, was mir aber nicht gelungen ist. Ich bin nach wie vor regelrecht wild auf Kamille:-)
Welche "Gefahren" birgt ein Dauerkonsum eines bestimmten Krautes in sich außer daß z.B. im Fall Kamille sich die Wirkung bei akuten Beschwerden abschwächen könnte? Könnte so ein Dauergebrauch auch eventuell erst Symptome (mal dahingestellt, welche) verursachen??
Im übrigen halte ich viel davon, auf die "innere Stimme" des Körpers zu hören und ihm das, wonach er verlangt, zu gönnen. Wenn er also nach soviel Kamille ruft, was ist dann sein "Problem"? Irgendwelche unerkannten entzündlichen Prozesse?
Außerdem habe ich mehr oder weniger ständigen Appetit auf Eisenkraut bzw. Verbene (aber nur abends; auch schon jahrelang). Morgens könnte ich da aber partout nicht ran.
In der Homöopathie gibt es bestimmte Typisierungen, z.B. der Pulsatilla-Typ...usw., ich will mich darüber nicht auslassen, könnte mir aber vorstellen, daß es bei Heilkräutern ähnlich ist und bestimmte Kräuter für bestimmte "Typen" prädestiniert sind (und ich deshalb so versessen auf diese beiden Sorten bin...)...
Naja, alles etwas konfus...
Also nochmal klar die Frage(n): warum soll der Dauergebrauch eines bestimmten Krautes schädlich (bzw. nicht vorteilhaft) sein? Und worauf ließen eventuell Kamille und Eisenkraut schließen?
Und dann bin ich noch auf der Suche nach einem "Haustee"-Rezept, d.h. einer Teemischung, die für den Dauergebrauch geeignet ist (da hab ich leider auch noch nicht den Stein der Weisen für mich gefunden...).
Freundliche Grüße
Gänseblümchen



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