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Thema: Betr. Karde

  1. #1
    Rita
    Gast

    Betr. Karde


    Euer Beitrag über die Karde ist wunderbar und sie ist eine sehr starke energetische Pflanze.

    Auch ich und eine Bekannte haben sie statt Antibiotika gegen Borrelien genommen. Die Tinktur habe ich 6 Wochen angesetzt, Dosis 3mal täglich 15 Tropfen, drei Monate, was schon sehr viel ist. Daher finde ich die von euch angegebene Dosis viel zu hoch, sie kann einem bei der Menge geradezu umhauen.


    Liebe Grüße

    Rita



  2. #2
    Sanatan
    Gast

    Re: Betr. Karde


    Hallo


    >Auch ich und eine Bekannte haben sie statt Antibiotika gegen Borrelien genommen. Die Tinktur habe ich 6 Wochen angesetzt, Dosis 3mal täglich 15 Tropfen, drei Monate, was schon sehr viel ist. Daher finde ich die von euch angegebene Dosis viel zu hoch, sie kann einem bei der Menge geradezu umhauen.


    Die Dosis habe ich von Wolf-Dieter Storl übernommen, der sie so angewendet hat, ohne dass es ihn umgehauen hat.


    Inwiefern glaubst du, dass einen die Menge umhauen könnte?

    Und inwiefern sind 15 Tropfen schon sehr viel?


    Tschuess


    Sanatan



  3. #3
    Rita
    Gast

    Re: Betr. Karde


    >Hallo


    >Inwiefern glaubst du, dass einen die Menge umhauen könnte?

    >Und inwiefern sind 15 Tropfen schon sehr viel?


    Diesen Sommer hatte ich bereits das 2.mal Borrelien innerhalb von 2 Jahren. Das erste mal hatte ich Antibiotika genommen und schlecht vertragen. Die Karde hatte ich zwar im Garten, war mir aber ihrer Heilkraft nicht bewußt und die Kräuterbücher geben nicht viel her.



    Jetzt beim 2. mal habe ich mich nach der Erfahrung der Bekannten gerichtet. Nach einer Woche bekam ich Schweißausbrüche, mir wurde übel, und der Ruhepuls war über 120, (Blutdruck normal). Außerdem bekam ich eine Aversion beim Einnehmen der Tropfen. Danach habe ich nur noch 5 Tropfen genommen, allerdings noch je 3Tr. Melisse, Spitzwegerich, Weidenrinde (wegen der Gelenke) und 1Tr. Thymian. Damit ging es mir besser und die Symptome verschwanden.

    Die Karde hatte ich selbst im Herbst ausgegraben, nachdem sie gelb wurde und als Wurzel in 60% Alkohol angesetzt. Sie hat eine sehr hohe Energie. Daher ist es für mich undenkbar, die von Storl angegebene Menge, selbst als eventuelle Schocktherapie, einzusetzen. Auch in meinem Bekanntenkreis würde ich diese Dosis niemals empfehlen.

    Über die Gefahren einer Borreliose bin ich mir voll bewußt.


    Liebe Grüße Rita



  4. #4
    Sanatan
    Gast

    Re: Betr. Karde


    Hallo


    >Diesen Sommer hatte ich bereits das 2.mal Borrelien innerhalb von 2 Jahren.


    Uff, das ist aber oft.


    >Jetzt beim 2. mal habe ich mich nach der Erfahrung der Bekannten gerichtet. Nach einer Woche bekam ich Schweißausbrüche, mir wurde übel, und der Ruhepuls war über 120, (Blutdruck normal). Außerdem bekam ich eine Aversion beim Einnehmen der Tropfen. Danach habe ich nur noch 5 Tropfen genommen, allerdings noch je 3Tr. Melisse, Spitzwegerich, Weidenrinde (wegen der Gelenke) und 1Tr. Thymian. Damit ging es mir besser und die Symptome verschwanden.


    Klingt sehr interessant.


    Ich denke, wenn man eine Aversion gegen irgendwas bekommt, ist es sinnvoll, die Dosis zu reduzieren oder das Kraut abzusetzen.

    Schliesslich hat der Körper ja meistens einen Grund mit Aversion zu reagieren.


    >Die Karde hatte ich selbst im Herbst ausgegraben, nachdem sie gelb wurde und als Wurzel in 60% Alkohol angesetzt. Sie hat eine sehr hohe Energie.


    Wie stellst du die Energiehöhe fest?


    >Daher ist es für mich undenkbar, die von Storl angegebene Menge, selbst als eventuelle Schocktherapie, einzusetzen. Auch in meinem Bekanntenkreis würde ich diese Dosis niemals empfehlen.


    Der Storl ist wohl hart im Nehmen ;-)


    Ich hab den Text auf der Kardenseite jetzt mal umformuliert:

    "Von dieser Tinktur nimmt man dreimal täglich 5 - 50 Tropfen. Wolf-Dieter Storl empfiehlt als Dosis sogar drei Esslöffel dreimal täglich von dieser Tinktur."


    Dann kann man sich aussuchen, wie derb man sich die Karde antut. ;-)


    Wahrscheinlich werde ich mir im Herbst mal einige der Kardenwurzeln aus dem Nachbardorf als Tinktur ansetzen und sie selbst mal ausprobieren.

    Zwar habe ich keine Borreliose, aber die Karde soll ja auch das Immunsystem stärken und das kann man ja eigentlich immer gebrauchen.


    Tschuess


    Sanatan



  5. #5
    Rita
    Gast

    Re: Betr. Karde


    >Hallo


    Die Karde hat eine sehr hohe Energie.

    >Wie stellst du die Energiehöhe fest?


    Wenn ich die Hände wie einen Halbkreis um die Karde halte, werden die Handflächen innen ganz warm. Einer Bekannten, der ich das erzählte, meinte, bei ihr werden die Hände wie bei einem Magneten geradezu weggedrückt.

    Beim ausgraben im Herbst kam ich ins Schwitzen, obwohl es kalt war, der Boden feucht und die Wurzel im Verhältnis zur Pflanze (ca 2m), klein war und leicht heraus ging. Das Wärmegefühl hatte ich auch beim Umgang mit der Wurzel.


    Die Karde kann auch einen weißen Blütenring bekommen und sät sich im Garten immer wieder von selbst aus. Sie braucht aber Platz.

    Ich kann mir auch vorstellen, daß sie ein gutes Mittel gegen Rheuma ist.


    Mit Zecken habe ich (fast) täglich zu tun, da mein Garten voll davon zu sein scheint und ich immer wieder bei mir, beim Hund und den Katzen welche ablese. Nur auf die Borrelien könnte ich ganz gut verzichten.


    Liebe Grüße

    Rita




  6. #6
    Sanatan
    Gast

    Re: Betr. Karde


    Hallo


    >Wenn ich die Hände wie einen Halbkreis um die Karde halte, werden die Handflächen innen ganz warm. Einer Bekannten, der ich das erzählte, meinte, bei ihr werden die Hände wie bei einem Magneten geradezu weggedrückt.

    >Beim ausgraben im Herbst kam ich ins Schwitzen, obwohl es kalt war, der Boden feucht und die Wurzel im Verhältnis zur Pflanze (ca 2m), klein war und leicht heraus ging. Das Wärmegefühl hatte ich auch beim Umgang mit der Wurzel.


    Klingt interessant.


    >Die Karde kann auch einen weißen Blütenring bekommen und sät sich im Garten immer wieder von selbst aus. Sie braucht aber Platz.


    So majestetisch gross, wie sie dasteht, wundert es mich nicht, dass sie Platz braucht.

    Dort wo ich sie fotografiert habe, hat sie auch etwas königliches.


    >Ich kann mir auch vorstellen, daß sie ein gutes Mittel gegen Rheuma ist.


    Das ist auch ein traditioneller Einsatzzweck für die Karde.


    >Mit Zecken habe ich (fast) täglich zu tun, da mein Garten voll davon zu sein scheint und ich immer wieder bei mir, beim Hund und den Katzen welche ablese. Nur auf die Borrelien könnte ich ganz gut verzichten.


    Das glaube ich gern, dass du auf die verzichten kannst.

    Leider gibt es wohl immer mehr Zecken, die mit Borrelien infiziert sind.


    Mit den Zecken habe ich Glück, denn die scheinen mich nicht zu mögen, ganz anders als Stechmücken, die mich anscheinend sehr wohlschmeckend finden ;-)


    Tschuess


    Sanatan



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