Hallo ihr,
ich hoffe, dass ich hier einige Tips finde, denn so langsam weiss ich kaum noch weiter -
Vorweg, ich bin seit Jahren in Therapie wegen meiner krummen Wirbelsäule, das wurde per Röntgenbild abgeklärt (habs selbst gesehen... hat eine ganz schöne S-Form im Kreuz) und davon habe ich oft schlimme Verspannungen im Nacken, Genick und zwischen den Schulterblättern. In letzter Zeit sind sie vor allem ganz oben, knapp unter bzw. am Anfang des Hinterkopfs. Das schreibe ich dazu, weil ein Teil meiner Symptome ganz sicher daher kommt.
Nun bin ich in letzter Zeit verstärkt von Kopfschmerzen geplagt. Ich nenne es Kopfzerbrechen, weil ich glaube, dass eine Menge psychischer Belastungen dabei mitspielen, die mir - naja, eben Kopfzerbrechen bereiten. Aber eben nicht nur. Es fühlt sich manchmal an, als würde mein Kopf platzen. Noch viel schlimmer, wenn ich mich hinlege, dann scheint das Gewicht des Kopfes zuviel zu sein und er könnte auseinanderbrechen, jedenfalls fühlt es sich so an. Es ist immer viel zuviel Hitze im Kopf, ich selbst friere zwar viel, aber der Kopf ist immer heiss und voller Blut. Ich kann dagegen tun, was ich will, ich bekomme die Hitze nicht aus dem Kopf heraus (hier ist eins meiner Probleme: Wie bekommt man überhaupt die Hitze weg?). Nur Schröpfgläser seitlich der Nackenmuskulatur helfen manchmal, einen Teil dieses Überdrucks "nach unten zu ziehen" - ist mir lieber, wenn es dort wehtut, als wenn es oben ist. Die Schmerzen neigen dazu, auf einer Seite stärker zu sein als auf der anderen, da bin ich dann auch geräusch- und lichtempfindlicher, aber sie beschränken sich nie auf eine Seite.
(Apropos Blutfülle: Könnten Blutegel in der Nähe der Halswirbelsäule helfen?)
Um die Zeiten herum, wo die Kopfschmerzen kommen, aber auch sonst, schlafe ich viel mehr als normal. 8h wären normal, klar, am Wochenende auch mal mehr, aber ich bin oft nach 10-12h immer noch nicht ausgeschlafen. Ich stehe dann auf, weil ich weiss, dass noch mehr Schlaf wieder Kopf- und Nackenschmerzen heraufbeschwören würde, aber es reicht nicht. Ich könnte noch viel mehr schlafen.
Und würde ich so schlafen, wie mein Körper es verlangt, hätte ich einen total verqueren Rhythmus. Mal wäre ich um 4 Uhr nachts noch wach und topfit, mal würde ich abends um 10 schlafengehen und nicht vor morgens um 12 wieder aufstehen.
Ich werde nicht schlau daraus. Der Physiotherapeut zerbricht sich mittlerweile auch den Kopf und ich erwäge ernsthaft, nochmal die ganz üblen Erkrankungen ausschliessen zu lassen, einfach damit ich auf der sicheren Seite bin. Aber bis dahin brauche ich "erste Hilfe". Die Beschwerden tauchen jede Woche auf, manchmal mehrfach in der Woche. Ein paar der Auslöser kenne ich (z.B. Kaffee, Schwarztee aber nicht) und die meisten meide ich auch, aber manche kann ich nicht meiden (z.B. meinen Arbeitsplatz und damit verbunden ein Berg von E-Smog). Ein paar kann ich von vornherein auch schon ausschliessen, z.B. trinke ich täglich mindestens die geforderten 2 Liter (bis ca. 3 Liter täglich), und zwar i.d.R. (Kräuter-)Tee oder Wasser.
Bin um jeden Tip dankbar...
Liebe Grüsse,
Amarië



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