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Thema: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat

  1. #1
    Shadow83
    Gast

    Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    Hallihallo!


    Seit ca. 5 Jahren schleppe ich mich von einem Hautarzt zum nächsten und keiner kann mir wirklich Rat geben. Zig Euro sind sinnlos verpulvert, aber ohne Erfolg.

    Mein Problem:

    Seit Kind an habe ich auf den Oberarmen kleine, eitrige Pickel, an sich nicht schlimm denn im Sommer verschwinden sie Großteils. Doch seit einer Weile jucken sie oder werden entzündlich. Meine Hautärztin sagte nur "das geht mit dem Alter weg". Meine Mutter ist 52 und hat das ebenfalls!

    Das zweite Problem:

    Ich habe, angeblich durch eine Schilddrüsenkrankheit bedingt, sehr eigenartigen Ausschlag. An Hals, Unterarmen und gelegentlich Bauch treten rote Huckel auf, die zuerst wie Mückenstiche aussehen. Diese jucken schrecklich und bilden oft Narben. Ich habe u.a. Kortison, angerührtes Zeug etc. genommen, nichts half.


    Nun ist meine Frage. Wer kann mir Kräuter o.ä. empfehlen die mir helfen könnten?


    Am schlimmsten für mich ist, dadurch das ich, verständlich, kratze, sehen meine Unterarme und mein Halsbereich aus wie ein Schlachtfeld über und über mit Narben bedeckt.


    Würde mich über zahlreiche Tipps freuen.


    Viele Grüße

    Shadow



  2. #2
    Alex
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    Auf die schnelle was mir so dazu einfällt:


    Es könnte u.a. Jodakne&Co. sein. Wenn der Körper Jod nicht richtig verarbeitet (Jodverwertungsstörungen), dann kommt es öfters zu solchen seltsamen Dingen.


    Da die Verwertung von Jod auch vom Nitrat/Nitrit-Gehalt der Nahrung abhängt, ist im Sommer mit niedriger Nitratbelastung der Ausschlag auch weniger.


    Wenn im Sommer der Ausschlag geringer ist, müsste man durch Reduktion von Jod und Nitraten etwas merken können.


    Vielleicht mal im Internet nach obigem Zusammenhang suchen und mit den eigenen Problemen vergleichen.


    cu Alex

  3. #3
    Sanatan
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    Hallo


    Möglicherweise hast du so eine Jodakne, von der der Alex geschrieben hat.

    Alex hat oft einen besonders guten Riecher für Ursachen.


    >Seit ca. 5 Jahren schleppe ich mich von einem Hautarzt zum nächsten und keiner kann mir wirklich Rat geben. Zig Euro sind sinnlos verpulvert, aber ohne Erfolg.


    Viele Hautprobleme haben sehr komplexe und vielfältige Ursachen, da sind selbst Hautärzte bei der Ursachensuche überfordert.

    Das ist also leider ganz normal, dass dir bisher nicht geholfen werden konnte.


    >Seit Kind an habe ich auf den Oberarmen kleine, eitrige Pickel, an sich nicht schlimm denn im Sommer verschwinden sie Großteils. Doch seit einer Weile jucken sie oder werden entzündlich. Meine Hautärztin sagte nur "das geht mit dem Alter weg". Meine Mutter ist 52 und hat das ebenfalls!


    Ab wann ist "seit Kind"?

    Fing das schon vor der Pubertät an oder erst mit der Pubertät?

    Wie sieht es mit Akne im Gesicht aus?

    Ist die Haut am Oberarm fettig und hast du dort auch Mitesser?

    Hat deine Mutter solche Pickel auch schon seit sie ein Kind ist?

    Wieviele Pickel sind das eigentlich gleichzeitig?


    Vielleicht kann auch die Tatsache, dass sie im Sommer weggehen einen Hinweis auf die Ursache bieten.

    Da kämen Faktoren wie trockene Heizungsluft, warme Klamotten, das Material der Klamotten und fehlende Sonnenbestrahlung in Frage.


    >Das zweite Problem:

    >Ich habe, angeblich durch eine Schilddrüsenkrankheit bedingt, sehr eigenartigen Ausschlag.


    Was für eine Art von Schilddrüsenkrankheit soll das sein?

    Wie und von wem wurde die festgestellt?

    Durch Bluttests?

    Wird das irgendwie behandelt?


    >An Hals, Unterarmen und gelegentlich Bauch treten rote Huckel auf, die zuerst wie Mückenstiche aussehen. Diese jucken schrecklich und bilden oft Narben. Ich habe u.a. Kortison, angerührtes Zeug etc. genommen, nichts half.


    Das klingt für mich nach einer leichten Form von Neurodermitis.

    In solchen leichten Fällen hat man nicht das typische Ekzembild, sondern bekommt ab und zu solche Ausschläge, die zuerst wie Mückenstiche aussehen.


    Sowas könnte allergisch bedingt sein, entweder durch Klamotten oder auch durch Nahrungsmittel, die du isst.


    Bei manchen Leuten kommen solche Ausschläge durch eine Milchzucker-Unverträglichkeit (Lactose-Intoleranz).

    Das könnte man herausfinden, indem du für eine Weile keine Milchprodukte isst.

    Je nachdem, ob die Ausschläge dann immer noch auftreten oder nicht, kannst du deine Schlüsse ziehen.


    Solche Ausschläge können aber auch durch eine sehr trockene Haut entstehen.


    Wie ist denn deine Haut an den Stellen, an denen der Ausschlag auftritt?


    Begünstigende Faktoren für trockene Haut sind Heizungsluft, viel, warm und lange Duschen, warme Bäder, ausgiebiger Gebrauch von Duschgels usw.


    Mit Cremes und Lotionen, die Harnstoff enthalten kann man diese Problematik lindern, aber am besten sorgt man auch dafür, dass die begünstigenden Faktoren weniger werden.


    Falls Interesse besteht, kann ich dir Links zu speziellen selbstgemachten Cremes und Lotionen geben.


    Auch Stress kann solche juckenden Ausschläge begünstigen.


    >Nun ist meine Frage. Wer kann mir Kräuter o.ä. empfehlen die mir helfen könnten?


    Es gibt viele Kräuter, die gegen Hautprobleme helfen können, aber wenn die Ursachen innerlich sind oder mit zu intensiver Körperpflege zusammenhängen, können die Kräuter auch keine Wunder bewirken.


    Gut gegen Juckreiz ist der Ehrenpreis, den man als Tee trinken kann und in Cremes einarbeiten kann.

    Wunderbar hautberuhigend ist der Lavendel.

    Hautberuhigend und lindernd wirken auch viele ätherische Öle, beispielsweise Benzoe, Sandelholz, Bergamotte und viele mehr.

    Die könnte man in Cremes einarbeiten.


    Das sind aber nur ein paar Beispiele, denn wie gesagt gibt es sehr viele Kräuter, die gegen Hautprobleme helfen können, wenn man die wichtigsten Ursachen erst mal kennt.


    >Am schlimmsten für mich ist, dadurch das ich, verständlich, kratze, sehen meine Unterarme und mein Halsbereich aus wie ein Schlachtfeld über und über mit Narben bedeckt.


    Gegen akuten Juckreiz hilft Lavendel und auch Fenistil aus der Apotheke (hat zwar nix mit Kräutern zu tun, aber wirkt recht gut).

    Ausserdem sollte man unbedingt auf kurze, stumpfe Fingernägel achten, damit die Schäden durch das Kratzen nur gering sind.

    Es ist ein grosser Unterschied, ob man sich blutig kratzt oder ob man die Haut nur leicht rötet.


    Gegen den Juckreiz kann man auch Tees trinken, beispielsweise mit Ehrenpreis, Melisse und Baldrian, eventuell auch Hopfen, wenn du gerne Bitter magst.

    Die letzteren Kräuter helfen zu entspannen und Entspannung hilft enorm gut gegen Juckreiz, da kommt die beste äusserliche Anwendung nicht mit.


    Meld dich wieder.

    Wenn ich mir ein genaueres Bild über deine Situation machen kann, fällt mir vielleicht noch mehr ein.


    Tschuess


    Sanatan



  4. #4
    Shadow83
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    >Hallo

    >Möglicherweise hast du so eine Jodakne, von der der Alex geschrieben hat.

    >Alex hat oft einen besonders guten Riecher für Ursachen.

    >>Seit ca. 5 Jahren schleppe ich mich von einem Hautarzt zum nächsten und keiner kann mir wirklich Rat geben. Zig Euro sind sinnlos verpulvert, aber ohne Erfolg.

    >Viele Hautprobleme haben sehr komplexe und vielfältige Ursachen, da sind selbst Hautärzte bei der Ursachensuche überfordert.

    >Das ist also leider ganz normal, dass dir bisher nicht geholfen werden konnte.

    >>Seit Kind an habe ich auf den Oberarmen kleine, eitrige Pickel, an sich nicht schlimm denn im Sommer verschwinden sie Großteils. Doch seit einer Weile jucken sie oder werden entzündlich. Meine Hautärztin sagte nur "das geht mit dem Alter weg". Meine Mutter ist 52 und hat das ebenfalls!

    >Ab wann ist "seit Kind"?

    >Fing das schon vor der Pubertät an oder erst mit der Pubertät?

    >Wie sieht es mit Akne im Gesicht aus?

    >Ist die Haut am Oberarm fettig und hast du dort auch Mitesser?

    >Hat deine Mutter solche Pickel auch schon seit sie ein Kind ist?

    >Wieviele Pickel sind das eigentlich gleichzeitig?

    >Vielleicht kann auch die Tatsache, dass sie im Sommer weggehen einen Hinweis auf die Ursache bieten.

    >Da kämen Faktoren wie trockene Heizungsluft, warme Klamotten, das Material der Klamotten und fehlende Sonnenbestrahlung in Frage.

    >>Das zweite Problem:

    >>Ich habe, angeblich durch eine Schilddrüsenkrankheit bedingt, sehr eigenartigen Ausschlag.

    >Was für eine Art von Schilddrüsenkrankheit soll das sein?

    >Wie und von wem wurde die festgestellt?

    >Durch Bluttests?

    >Wird das irgendwie behandelt?

    >>An Hals, Unterarmen und gelegentlich Bauch treten rote Huckel auf, die zuerst wie Mückenstiche aussehen. Diese jucken schrecklich und bilden oft Narben. Ich habe u.a. Kortison, angerührtes Zeug etc. genommen, nichts half.

    >Das klingt für mich nach einer leichten Form von Neurodermitis.

    >In solchen leichten Fällen hat man nicht das typische Ekzembild, sondern bekommt ab und zu solche Ausschläge, die zuerst wie Mückenstiche aussehen.

    >Sowas könnte allergisch bedingt sein, entweder durch Klamotten oder auch durch Nahrungsmittel, die du isst.

    >Bei manchen Leuten kommen solche Ausschläge durch eine Milchzucker-Unverträglichkeit (Lactose-Intoleranz).

    >Das könnte man herausfinden, indem du für eine Weile keine Milchprodukte isst.

    >Je nachdem, ob die Ausschläge dann immer noch auftreten oder nicht, kannst du deine Schlüsse ziehen.

    >Solche Ausschläge können aber auch durch eine sehr trockene Haut entstehen.

    >Wie ist denn deine Haut an den Stellen, an denen der Ausschlag auftritt?

    >Begünstigende Faktoren für trockene Haut sind Heizungsluft, viel, warm und lange Duschen, warme Bäder, ausgiebiger Gebrauch von Duschgels usw.

    >Mit Cremes und Lotionen, die Harnstoff enthalten kann man diese Problematik lindern, aber am besten sorgt man auch dafür, dass die begünstigenden Faktoren weniger werden.

    >Falls Interesse besteht, kann ich dir Links zu speziellen selbstgemachten Cremes und Lotionen geben.

    >Auch Stress kann solche juckenden Ausschläge begünstigen.

    >>Nun ist meine Frage. Wer kann mir Kräuter o.ä. empfehlen die mir helfen könnten?

    >Es gibt viele Kräuter, die gegen Hautprobleme helfen können, aber wenn die Ursachen innerlich sind oder mit zu intensiver Körperpflege zusammenhängen, können die Kräuter auch keine Wunder bewirken.

    >Gut gegen Juckreiz ist der Ehrenpreis, den man als Tee trinken kann und in Cremes einarbeiten kann.

    >Wunderbar hautberuhigend ist der Lavendel.

    >Hautberuhigend und lindernd wirken auch viele ätherische Öle, beispielsweise Benzoe, Sandelholz, Bergamotte und viele mehr.

    >Die könnte man in Cremes einarbeiten.

    >Das sind aber nur ein paar Beispiele, denn wie gesagt gibt es sehr viele Kräuter, die gegen Hautprobleme helfen können, wenn man die wichtigsten Ursachen erst mal kennt.

    >>Am schlimmsten für mich ist, dadurch das ich, verständlich, kratze, sehen meine Unterarme und mein Halsbereich aus wie ein Schlachtfeld über und über mit Narben bedeckt.

    >Gegen akuten Juckreiz hilft Lavendel und auch Fenistil aus der Apotheke (hat zwar nix mit Kräutern zu tun, aber wirkt recht gut).

    >Ausserdem sollte man unbedingt auf kurze, stumpfe Fingernägel achten, damit die Schäden durch das Kratzen nur gering sind.

    >Es ist ein grosser Unterschied, ob man sich blutig kratzt oder ob man die Haut nur leicht rötet.

    >Gegen den Juckreiz kann man auch Tees trinken, beispielsweise mit Ehrenpreis, Melisse und Baldrian, eventuell auch Hopfen, wenn du gerne Bitter magst.

    >Die letzteren Kräuter helfen zu entspannen und Entspannung hilft enorm gut gegen Juckreiz, da kommt die beste äusserliche Anwendung nicht mit.

    >Meld dich wieder.

    >Wenn ich mir ein genaueres Bild über deine Situation machen kann, fällt mir vielleicht noch mehr ein.

    >Tschuess

    >Sanatan





    Danke für die ersten Tipps.

    Ich werde noch auf die Fragen eingehen:

    Ich bin mit 2 Jahren hier ins Krankenhaus gekommen, da ich aufgrund einer Durchfallerkrankung weder Nahrung noch Flüssigkeit drinnen behielt und fast daran gestorben wäre. Meine Mutter erzählte, ich kam aus dem Krankenhaus (damals DDR) und hatte diese Pickel und war im Wesen verändert, ich hätte schlechter gegessen und wäre für eine Weile nicht richtig gelaufen.

    Im Gesicht habe ich Probleme im T-Zonen Bereich, dort aber fast nur Mitesser, "große" Pickel treten nur kurz vor der Regel auf.

    Meine Haut ist, bis auf den T-Bereich eher normal bis sogar trocken. An den Oberarmen die Pickel haben Ähnlichkeiten mit einem Reibeisen. Es sind kleine, eitrige Pünktchen unter der Haut die gelegentlich hervortreten und sich dann seit neuestem entzünden und jucken. Die Menge kann ich nicht abschätzen, sie gehen wie gesäht an den Schultergelenken los, über die Oberarme (dort aber nur außen, nicht innen die weiche Seite) und verlaufen sich auf den Unterarmen bis zu den Handgelenken wo aber selten welche auftreten. An den Beugen der Handgelenke hab ich ab und an, trockene schuppige Stellen.

    Meine Mutter meinte, sie hätte diese ebenfalls als junges Mädchen bekommen, aber nicht so extrem.

    Ich trage Sommer wie Winter fast nur Baumwolle auf dem Oberkörper, selten sind chemische Fasern drin.


    Nun zu der Schilddrüse:

    Mit 16 begannen Symphtome das ich mich nach fast jeder größeren Mahlzeit übergab, aber es wurde keine Magen- oder Nervenbedingte Ursache gefunden. Da meine Mutter aber auch Schilddrüsen krank war/ist, wurde ich darauf getestet und hatte Basedow.

    Ich hab ca. 4 Jahre Tabletten genommen, die mir den Magen versaut haben. Tropfen von dieser gelben oder roten Liste, die so ohne weiteres gar nicht gibt, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke es war eine Art Salzkonzentration.

    Dann vor, ähm, 4 Jahren wurde ich mehr oder minder Notoperiert, da der behandelnde Nukleararzt die Hände über dem Kopf zusammenschlug warum ich immernoch das Teil im Hals habe.

    Es wurde bis auf ein winziges Stück alles entfernt. Seitdem nehme ich L Thyroxin. Jedoch bin ich bisher nie richtig eingestellt gewesen. Ich fing bei Stärke 125 an und nehme nun 200.


    Zu allem übel habe ich diverse Allergien. Milch, Pollen (im Frühjahr sehr stark), Nüsse....die werden seit ich ca. 11-12 bin mit Tabletten behandelt. Eine Spritzenkur die mich, mir fällt das Wort gerade nicht ein, gegen die Pollen unempfindliche macht, ist nicht möglich.


    Ich bade gelegentlich in Zusätzen aus der Apotheke zusammen mit Meersalz, weil das der Haut recht gut tut. Duschbäder nehme ich normales Zeug und ab und zu eine pflanzliche Seife. Bodylotion nehme ich von Penaten für Babys.


    Von der Hautärztin bekam ich eine Salbe mit Neomycin und eine mit den fast gleichem Wirkstoff, Wirkung gleich null. Da hilft die Kamillensalbe aus der Apotheke besser.

    Was mich halt, sorry für den Ausdruck, ankotzt. Ich gebe Geld dafür aus, das mir geholfen wird, ich habe nur einen kleinen Zeitarbeitsjob. Und es wird auch nach Jahren nicht besser, sondern zur Zeit sogar schlimmer.


    Aber ich habe auch noch ein paar Fragen:

    Bei dem Lavendel, könnte ich aus Blüten, die ich in einem Kräuterladen gekauft habe bzw. selbst gepflückt einen Kaltauszug machen und das auftupfen?

    Würde, nur als Gedanke, vielleicht ein kurzes Besuch eines Sonnenstudios die eitrigen Pickel lindern können? Ich möchte nicht knackbraun werden, sondern die Pickel bekämpfen.


    Ich hoffe das die Auskünfte weiter helfen. Danke auch an Alex, das mit der Jodakne ist interessant. Was mich verwirrte war nur, es wurde immer von eitrigen, schmerzenden Pickeln gesprochen und das ist eher weniger.


    Danke nochmal

    Viele Grüße

    Shadow



  5. #5
    Renate
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    >Danke für die ersten Tipps.

    >Ich werde noch auf die Fragen eingehen:

    >Ich bin mit 2 Jahren hier ins Krankenhaus gekommen, da ich aufgrund einer Durchfallerkrankung weder Nahrung noch Flüssigkeit drinnen behielt und fast daran gestorben wäre. Meine Mutter erzählte, ich kam aus dem Krankenhaus (damals DDR) und hatte diese Pickel und war im Wesen verändert, ich hätte schlechter gegessen und wäre für eine Weile nicht richtig gelaufen.

    >Im Gesicht habe ich Probleme im T-Zonen Bereich, dort aber fast nur Mitesser, "große" Pickel treten nur kurz vor der Regel auf.

    >Meine Haut ist, bis auf den T-Bereich eher normal bis sogar trocken. An den Oberarmen die Pickel haben Ähnlichkeiten mit einem Reibeisen. Es sind kleine, eitrige Pünktchen unter der Haut die gelegentlich hervortreten und sich dann seit neuestem entzünden und jucken. Die Menge kann ich nicht abschätzen, sie gehen wie gesäht an den Schultergelenken los, über die Oberarme (dort aber nur außen, nicht innen die weiche Seite) und verlaufen sich auf den Unterarmen bis zu den Handgelenken wo aber selten welche auftreten. An den Beugen der Handgelenke hab ich ab und an, trockene schuppige Stellen.

    >Meine Mutter meinte, sie hätte diese ebenfalls als junges Mädchen bekommen, aber nicht so extrem.

    >Ich trage Sommer wie Winter fast nur Baumwolle auf dem Oberkörper, selten sind chemische Fasern drin.

    >Nun zu der Schilddrüse:

    >Mit 16 begannen Symphtome das ich mich nach fast jeder größeren Mahlzeit übergab, aber es wurde keine Magen- oder Nervenbedingte Ursache gefunden. Da meine Mutter aber auch Schilddrüsen krank war/ist, wurde ich darauf getestet und hatte Basedow.

    >Ich hab ca. 4 Jahre Tabletten genommen, die mir den Magen versaut haben. Tropfen von dieser gelben oder roten Liste, die so ohne weiteres gar nicht gibt, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke es war eine Art Salzkonzentration.

    >Dann vor, ähm, 4 Jahren wurde ich mehr oder minder Notoperiert, da der behandelnde Nukleararzt die Hände über dem Kopf zusammenschlug warum ich immernoch das Teil im Hals habe.

    >Es wurde bis auf ein winziges Stück alles entfernt. Seitdem nehme ich L Thyroxin. Jedoch bin ich bisher nie richtig eingestellt gewesen. Ich fing bei Stärke 125 an und nehme nun 200.

    >Zu allem übel habe ich diverse Allergien. Milch, Pollen (im Frühjahr sehr stark), Nüsse....die werden seit ich ca. 11-12 bin mit Tabletten behandelt. Eine Spritzenkur die mich, mir fällt das Wort gerade nicht ein, gegen die Pollen unempfindliche macht, ist nicht möglich.

    >Ich bade gelegentlich in Zusätzen aus der Apotheke zusammen mit Meersalz, weil das der Haut recht gut tut. Duschbäder nehme ich normales Zeug und ab und zu eine pflanzliche Seife. Bodylotion nehme ich von Penaten für Babys.

    >Von der Hautärztin bekam ich eine Salbe mit Neomycin und eine mit den fast gleichem Wirkstoff, Wirkung gleich null. Da hilft die Kamillensalbe aus der Apotheke besser.

    >Was mich halt, sorry für den Ausdruck, ankotzt. Ich gebe Geld dafür aus, das mir geholfen wird, ich habe nur einen kleinen Zeitarbeitsjob. Und es wird auch nach Jahren nicht besser, sondern zur Zeit sogar schlimmer.

    >Aber ich habe auch noch ein paar Fragen:

    >Bei dem Lavendel, könnte ich aus Blüten, die ich in einem Kräuterladen gekauft habe bzw. selbst gepflückt einen Kaltauszug machen und das auftupfen?

    >Würde, nur als Gedanke, vielleicht ein kurzes Besuch eines Sonnenstudios die eitrigen Pickel lindern können? Ich möchte nicht knackbraun werden, sondern die Pickel bekämpfen.

    >Ich hoffe das die Auskünfte weiter helfen. Danke auch an Alex, das mit der Jodakne ist interessant. Was mich verwirrte war nur, es wurde immer von eitrigen, schmerzenden Pickeln gesprochen und das ist eher weniger.

    >Danke nochmal

    >Viele Grüße

    >Shadow

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    Mir scheint, da gibt es unter Deinen Ärzten etliche Schlamper. Aber natürlich musst auch Du Dich für Deine Krankheiten interessieren, damit die möglichst optimal behandelt werden.

    Wenn Du tatsächlich eine SD-Erkrankung hast, sollte die unbedingt regelmäßig überprüft werden mit sämtlichen wichtigen Werte (vielleicht könntest Du Dich mal in einem SD-Forum erkundigen?). Die Dosis des SD-Mittels muss auch entsprechend angesehen werden und evtl. angepasst werden.


    Was mir noch einfällt: Du hast ja offensichtlich Allergien. Es könnte aber sein, daß Du zusätzlich oder sogar primär eine Histamin-Intoleranz hast. Das würde bedeuten, daß Du Lebensmittel mit Histamin nicht verträgst, ebensowenig wie Lebensmittel und z.B. Medikamente, die Histamin freisetzen. Rotwein und alter Käse sind dann besonders gefährlich.

    Mehr Infos zur HI gäbe es z.B. hier: http://www.symptome.ch/wiki/index.ph...min-Intoleranz

    Alles Gute!

    Renate



  6. #6
    Sanatan
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    Hallo


    In Hinblick auf die Behandlung deiner Schilddrüsenerkrankung schliesse ich mich Renate an.


    Auch ich halte es für das Wichtigste, dass du deine Schilddrüsenbehandlung und die Medikamenten-Einnahme einstellen lässt.

    Das sollte durch einen echten Profi geschehen und nicht von einem Arzt, der sich nur bruchstückhaft mit Schilddrüsenerkrankungen auskennt.


    Am ehesten findest du einen guten Endokrinologen (Facharzt für das Hormonsystem) wahrscheinlich in einer Uniklinik einer grösseren Stadt.

    Da man sich aber nicht darauf verlassen kann, dass jeder Endokrinologe an Unikliniken gut ist, ist es wohl durchaus sinnvoll, sich mal in einem Schilddrüsen-Forum umzuhören.


    Ein paar Links zum Thema Schilddrüse habe ich gefunden:

    http://www.morbusbasedow.de mit Forum

    http://www.jod-krank.ch


    Wenn du dir etwas Zeit zum Suchen nimmst, findest du bestimmt noch mehr.


    Ausserdem halte ich es für sehr wichtig, dass du dich ausgiebig über die Arbeit der Schilddrüse, Basedow und die Wirkungsweise von Jod im Körper informierst.


    Folgendes Buch scheint (laut Rezensionen) für deine Situation am passensten zu sein:

    Leben mit Morbus Basedow von Leveke Brakebusch, Armin Heufelder


    Ausser der Feineinstellung der Medikamente ist wohl auch eine jodarme Ernährung sehr wichtig, um dir zu helfen.

    Durch die verbreitete Speisesalz-Jodierung ist es heutzutage gar nicht so einfach, sich jodarm zu ernähren.

    Denn ausser dem Salz, das man ja durch jodfreies Salz ersetzen kann, enthalten Fleisch, Wurst und Milchprodukte meistens Jod, da die Tiere mit jodierter Nahrung ernährt werden.

    Auch Brot wird häufig zusätzlich jodiert.

    Und Fertiggerichte werden natürlich auch meistens mit Jodsalz hergestellt.


    Bei der Suche nach jodarmen Nahrungsmitteln können dir andere Betroffene aber bestimmt besser weiterhelfen als ich.


    So, jetzt zu deinem Posting.


    >Ich bin mit 2 Jahren hier ins Krankenhaus gekommen, da ich aufgrund einer Durchfallerkrankung weder Nahrung noch Flüssigkeit drinnen behielt und fast daran gestorben wäre. Meine Mutter erzählte, ich kam aus dem Krankenhaus (damals DDR) und hatte diese Pickel und war im Wesen verändert, ich hätte schlechter gegessen und wäre für eine Weile nicht richtig gelaufen.


    Schon diese Durchfallerkrankung kann eventuell mit zu hoher Jodzufuhr und einer Schilddrüsenüberfunktion zusammenhängen.


    Dass ein Kleinkind nach einer schlimmen Krankheit und einem Krankenhausaufenthalt verändert ist, schlecht isst und nicht mehr gut laufen kann, ist jedoch leider normal und ist auch unabhängig von der Krankheit, die man hatte.


    >Im Gesicht habe ich Probleme im T-Zonen Bereich, dort aber fast nur Mitesser, "große" Pickel treten nur kurz vor der Regel auf.

    >Meine Haut ist, bis auf den T-Bereich eher normal bis sogar trocken. An den Oberarmen die Pickel haben Ähnlichkeiten mit einem Reibeisen. Es sind kleine, eitrige Pünktchen unter der Haut die gelegentlich hervortreten und sich dann seit neuestem entzünden und jucken. Die Menge kann ich nicht abschätzen, sie gehen wie gesäht an den Schultergelenken los, über die Oberarme (dort aber nur außen, nicht innen die weiche Seite) und verlaufen sich auf den Unterarmen bis zu den Handgelenken wo aber selten welche auftreten. An den Beugen der Handgelenke hab ich ab und an, trockene schuppige Stellen.

    >Meine Mutter meinte, sie hätte diese ebenfalls als junges Mädchen bekommen, aber nicht so extrem.


    Das passt schon alles recht gut zu einer Jodakne, auch dass deine Mutter sie als junges Mädchen bekommen hat, denn Schilddrüsenprobleme sind oft teilweise erblich bedingt und brechen häufig in hormonellen Umstellungsphasen aus.


    >Ich trage Sommer wie Winter fast nur Baumwolle auf dem Oberkörper, selten sind chemische Fasern drin.


    Baumwolle ist für die meisten am verträglichsten, das ist also schon mal gut.


    >Nun zu der Schilddrüse:

    >Mit 16 begannen Symphtome das ich mich nach fast jeder größeren Mahlzeit übergab, aber es wurde keine Magen- oder Nervenbedingte Ursache gefunden. Da meine Mutter aber auch Schilddrüsen krank war/ist, wurde ich darauf getestet und hatte Basedow.

    >Ich hab ca. 4 Jahre Tabletten genommen, die mir den Magen versaut haben. Tropfen von dieser gelben oder roten Liste, die so ohne weiteres gar nicht gibt, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke es war eine Art Salzkonzentration.

    >Dann vor, ähm, 4 Jahren wurde ich mehr oder minder Notoperiert, da der behandelnde Nukleararzt die Hände über dem Kopf zusammenschlug warum ich immernoch das Teil im Hals habe.

    >Es wurde bis auf ein winziges Stück alles entfernt. Seitdem nehme ich L Thyroxin. Jedoch bin ich bisher nie richtig eingestellt gewesen. Ich fing bei Stärke 125 an und nehme nun 200.


    Ich schätze, dass dein Basedow der Dreh- und Angelpunkt deiner anderen Gesundheitsprobleme ist.


    Die Hautprobleme stellen also sozusagen nur die sichtbare Spitze des Eisbergs dar.


    Daher würde eine reine Behandlung der Haut wohl auch kaum etwas bringen, solange die Schilddrüsenbehandlung nicht sorgfältig eingestellt ist und du dich jodarm ernährst.


    >Zu allem übel habe ich diverse Allergien. Milch, Pollen (im Frühjahr sehr stark), Nüsse....die werden seit ich ca. 11-12 bin mit Tabletten behandelt. Eine Spritzenkur die mich, mir fällt das Wort gerade nicht ein, gegen die Pollen unempfindliche macht, ist nicht möglich.


    Eventuell lassen die Allergien sogar nach, wenn die Schilddrüse eingestellt ist.

    So eine Schilddrüsen-Fehlsteuerung kann nämlich den ganzen Körper komplett durcheinander bringen und dann nehmen auch Allergien zu.


    Interessant wäre vielleicht auch, genau hinzuschauen, was das für Tabletten sind, die du gegen die Allergien nimmst, also was die für Wirkstoffe beinhalten.


    Warum ist in deinem Fall so eine Spritzenkur zur Desensibilisierung nicht möglich?


    >Ich bade gelegentlich in Zusätzen aus der Apotheke zusammen mit Meersalz, weil das der Haut recht gut tut. Duschbäder nehme ich normales Zeug und ab und zu eine pflanzliche Seife. Bodylotion nehme ich von Penaten für Babys.


    Eventuell ist Meersalz in deinem Fall heikel, weil es viel natürliches Jod enthält.

    Salz in Bädern ist ansonsten durchaus gut.


    Die von Pickeln und Ausschlag betroffenen Stellen solltest du vielleicht überhaupt nicht mit Duschgel oder Seife traktieren, denn all diese Mittel trocknen die Haut zusätzlich aus.


    Bei trockener Haut ist es auch wichtig, nicht zu oft, nicht zu lange und auch nicht zu heiss zu duschen.

    Manchmal reicht es auch, die riechenden Zonen (unter den Achseln usw.) einfach zu waschen und aufs Duschen zu verzichten.

    Es ist zwar modern, mindestens einmal am Tag zu duschen, aber früher ging es auch mit Waschen am Waschbecken recht gut und die Leute hatten weniger Probleme mit trockener Haut.

    Wenn man dennoch gerne täglich duschen will, oder sehr viel schwitzt, hilft auch kaltes Duschen gegen trockene Haut - ganz wunderbar sogar.


    Penatenlotion für Babys klingt eigentlich ganz brauchbar, allerdings kenne ich die nicht, sondern nur die Penatencreme für wunde Babypopos.

    Wenn sich die Lotion auf deiner Haut gut anfühlt, sie ausreichend fettet ohne zu sehr zu kleistern und auch nicht zu stark parfümiert ist, kann die durchaus geeignet sein.


    Ansonsten könnte ich dir ein paar Rezepte zum Selbermachen von Lotionen raussuchen.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Harnstoff in Lotionen gemacht.

    Wirkt wunderbar gegen trockene Haut.


    >Von der Hautärztin bekam ich eine Salbe mit Neomycin und eine mit den fast gleichem Wirkstoff, Wirkung gleich null. Da hilft die Kamillensalbe aus der Apotheke besser.


    Kamillensalbe kann durchaus sehr gut helfen.


    Wenn das Neomycin nicht das Richtige ist, kann es auch nicht helfen.

    Schliesslich ist das ja ein Antibiotikum, das nur Sinn macht, um Bakterien zu töten.

    Eine eigentliche Heilwirkung auf die Haut hat es eher nicht.


    Auch für Cremes könnte ich dir etwas raussuchen oder ein Rezept extra zusammenstellen.

    Das wäre dann allerdings auch zum Selbst-Anrühren.


    Worum es dabei geht, kannst du dir ja mal anschauen:

    http://heilkraeuter.de/salben/


    Am Anfang kostet die Materialbeschaffung schon ein paar Euros, aber auf Dauer finde ich es eher preiswerter als gekaufte Cremes, vor allem wenn man spezielle Wirkungen erzielen will.


    Aber so sehr ich auf selbstgemachte Cremes schwöre, muss ich dennoch wiederholen, dass die äusserliche Behandlung in deinem Fall nur eine ergänzende Massnahme sein kann, weil die Probleme von innen kommen.


    >Was mich halt, sorry für den Ausdruck, ankotzt. Ich gebe Geld dafür aus, das mir geholfen wird, ich habe nur einen kleinen Zeitarbeitsjob. Und es wird auch nach Jahren nicht besser, sondern zur Zeit sogar schlimmer.


    Dass es schlimmer wird, hängt wohl damit zusammen, dass deine Schilddrüsen-Behandlung nicht sorgfältig eingestellt wurde.


    >Aber ich habe auch noch ein paar Fragen:

    >Bei dem Lavendel, könnte ich aus Blüten, die ich in einem Kräuterladen gekauft habe bzw. selbst gepflückt einen Kaltauszug machen und das auftupfen?


    Ja, das ginge.


    Allerdings ist ein Ölauszug aus Lavendel etwas anderes als das ätherische Öl des Lavendels.

    Das ätherische Öl ist ein hochkonzentrierter Wirkstoff, der nur verdünnt angewendet werden sollte.


    Ein selbstgemachter Ölauszu ist viel milder.

    Ölauszüge haben bei direkter Anwendung den Nachteil, dass sie sehr fettig sind und schlecht in die Haut einziehen.

    Da müsstest du ausprobieren, ob das deiner Haut gut tut oder nicht.

    Wenn deine Haut reines Öl nicht so sehr mag, kannst du den Ölauszug immer noch als Ölgrundlage für eine Creme oder Lotion verwenden.


    >Würde, nur als Gedanke, vielleicht ein kurzes Besuch eines Sonnenstudios die eitrigen Pickel lindern können? Ich möchte nicht knackbraun werden, sondern die Pickel bekämpfen.


    Könnte man wohl ausprobieren, aber nur sehr, sehr vorsichtig.


    >Ich hoffe das die Auskünfte weiter helfen. Danke auch an Alex, das mit der Jodakne ist interessant. Was mich verwirrte war nur, es wurde immer von eitrigen, schmerzenden Pickeln gesprochen und das ist eher weniger.


    Nur selten laufen Krankheiten wie im Lehrbuch ab.

    Dass die Pickel bei dir nicht so stark schmerzen wie bei anderen Betroffenen ist wohl ein Glück im Unglück.


    Was mir noch einfällt, nur um möglichst nichts zu übersehen, ist die Frage, ob es bei euch in der Gegend mehrere oder viele Leute mit ähnlichen Hautproblemen gibt, wie du sie hast?

    Solche Hautprobleme und auch Schilddrüsenprobleme können nämlich in seltenen Fällen auch durch massive Umweltbelastungen verursacht werden.

    Beispielsweise bei starker Dioxinvergiftung in eurer Gegend könnten solche Probleme auftreten.

    Danach zu suchen würde aber nur Sinn machen, wenn in eurer Gegend viele Leute ähnliche Probleme haben.


    Tschuess


    Sanatan



  7. #7
    insyli
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    >Hallihallo!

    >Seit ca. 5 Jahren schleppe ich mich von einem Hautarzt zum nächsten und keiner kann mir wirklich Rat geben. Zig Euro sind sinnlos verpulvert, aber ohne Erfolg.

    >Mein Problem:

    >Seit Kind an habe ich auf den Oberarmen kleine, eitrige Pickel, an sich nicht schlimm denn im Sommer verschwinden sie Großteils. Doch seit einer Weile jucken sie oder werden entzündlich. Meine Hautärztin sagte nur "das geht mit dem Alter weg". Meine Mutter ist 52 und hat das ebenfalls!

    >Das zweite Problem:

    >Ich habe, angeblich durch eine Schilddrüsenkrankheit bedingt, sehr eigenartigen Ausschlag. An Hals, Unterarmen und gelegentlich Bauch treten rote Huckel auf, die zuerst wie Mückenstiche aussehen. Diese jucken schrecklich und bilden oft Narben. Ich habe u.a. Kortison, angerührtes Zeug etc. genommen, nichts half.

    >Nun ist meine Frage. Wer kann mir Kräuter o.ä. empfehlen die mir helfen könnten?

    >Am schlimmsten für mich ist, dadurch das ich, verständlich, kratze, sehen meine Unterarme und mein Halsbereich aus wie ein Schlachtfeld über und über mit Narben bedeckt.

    >Würde mich über zahlreiche Tipps freuen.

    >Viele Grüße

    >Shadow


    Hallo Shadow83

    bei Deiner Leidensgeschichte fallen mir als erstes die Schüsslersalze ein.

    Bei Pickel wird eine ´Mischung von

    Nr. 3 Ferrum phosphoricum in D12 tägl. 10

    Nr. 4 Kalium Chloratum in D6 tägl. 7

    Nr. 9 Natrium sulfuricum in D6 tägl. 10-30

    Nr.11 Silecea in D12 tägl. 5

    Nr.12 Calcium sulfuricum in D6 tägl. 7

    die Tabletten nicht schlucken sondern im Mund zergehen lassen.

    Die Mischung in ein Schälchen tun und übern Tag verteilt lutschen.

    Desweitern kannst Du aus dieser Mischung einen Brei fertigen (mit abkochten Wasser, diesen dan auf die schlimmstem Stellen auftragen und mit Frischhaltefolie abdecken (muß feucht bleiben damit die Mineralstoffe von der Haut aufgenommen werden können).

    Für den Anfang kann ich Dir "Schüssler-Salze kurz und bündig" von Thomas Feichtinger und Susana Niedan empfehlen oder www.schuessler-mineralstoffe.ad( die Seite hat ein super Chat)

    Bestellung von Schüsslersalze über www.schuessler-apo.de (von Adler auswählen).

    Ich habe selber super Erfahrungen mit Süsslersalzen gemacht.

    Gute Besserung und viel Erfolg.

    Gruß insyli






  8. #8
    Sanatan
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    Hallo


    >bei Deiner Leidensgeschichte fallen mir als erstes die Schüsslersalze ein.


    Für einen Einstieg ins Thema Schüssler-Salze haben wir hier übrigens inzwischen auch ein Partner-Projekt der Heilkräuter-Seite ins Leben gerufen:


    http://schuessler-salze-liste.de/


    Und wo wir schon beim Thema sind:

    Zur Ausgleichung der Tätigkeit der Schilddrüse würde sich die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum eignen.

    Davon drei mal täglich ein bis zwei Tabletten im Munde zergehen lassen.


    Tschuess


    Sanatan



  9. #9
    Shadow83
    Gast

    Re: Pickel, Ausschlag, keiner weiß Rat


    Hallo!


    Danke für die zahlreichen Tipps! Ich hab mich nun hier und da etwas belesen und bin auf jeden Fall schlauer als zuvor. Auch werde ich meinen Arzt nochmals darauf ansprechen.


    Was ich nochmal nachfragen wollte. Welche Kräutermischung könnte mir helfen das Jucken und vielleicht auch den Ausschlag direkt etwas zu lindern?


    Danke auch für die Seite mit den Schüssler Salzen, ich werde sie mir einmal ansehen.


    Viele Grüße

    Shadow



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