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Thema: Reizdarm

  1. #31
    Sanatan
    Gast

    Unterdrücken von Krankheiten oder hilfreiche Medizin?


    Hallo


    >Nach dem homöopathischen Prinzip bekommen Neurodermitiker nur Asthma, WEIL sie mit Cortison die Hautsymptome unterdrückt haben und so die Krankheit sich nach innen verlagern muß.


    So hab ich das auch gemeint.

    Das sehen im Fall der Neurodermitis sogar viele Schulmediziner so, denn man kann es immer wieder beobachten.


    >Ich selber kenne mich da aber nicht so aus und habe mit Neurodermititis keine Erfahrungen.


    Freu dich.

    Da kann man heutzutage ganz zufrieden sein, wenn man nicht selbst oder in der Familie mit Neurodermitis geschlagen ist.


    >Ja, vielleicht brauche ich die Grippe dann, kann schon sein. Mir fällt auch auf, daß ich mich im tatsächlichen Krankheitsfall auch überhaupt nicht mehr auf die Hinterbeine stelle, um noch etwas zu verhindern - hänge dann nur noch durch und lasse alles mit mir geschehen ;-(((, während ich sonst total motiviert meine ganzen Kräuter- und sonstigen Bücher wälze.


    Das geht mir ähnlich.

    Im akuten Fall mach ich meistens nicht viel mit rumdoktorn.


    >Das Verhältnis von Gesundheit und Krankheit läßt sich wohl wirklich nicht so leicht in Prinzipien fassen, und das gilt sicherlich auch für diese Unterdrückungstheorie. In manchen Fällen hat sie vielleicht Gültigkeit, in anderen wieder nicht. Sie kann einen schon auch etwas paranoid werden lassen, gebe ich zu...


    Ich hab die These, dass Krankheiten uns was mitteilen wollen.

    Irgendwas fehlt dem Körper (oder dem Sein) oder ihm ist was zuviel.

    Und wenn man lernt, sich mit einer erfreulichen Umgebung zu versorgen, in der man alles hat, was man braucht, dann wird man kaum noch krank.


    Das gilt natürlich bestimmt nicht für alle Situationen, aber als Faustregel funktioniert es ganz gut.


    Vor allem ist es ein langwieriges Unterfangen, sich seine Umgebung so einzurichten, dass man sich pudelwohl fühlt.


    Tschuess


    Sanatan



  2. #32
    Kaza
    Gast

    Re: Kranksein


    >Ich hab die These, dass Krankheiten uns was mitteilen wollen.

    >Irgendwas fehlt dem Körper (oder dem Sein) oder ihm ist was zuviel.

    >Und wenn man lernt, sich mit einer erfreulichen Umgebung zu versorgen, in der man alles hat, was man braucht, dann wird man kaum noch krank.

    >Das gilt natürlich bestimmt nicht für alle Situationen, aber als Faustregel funktioniert es ganz gut.

    >Vor allem ist es ein langwieriges Unterfangen, sich seine Umgebung so einzurichten, dass man sich pudelwohl fühlt.

    >Tschuess

    >Sanatan




    Denke ich auch, Krankheiten haben immer Botschaften, aber manchmal kommen sie auf rätselhafte Weise ja gerade dann, wenn man sich lange sehr pudelwohl gefühlt hat!


    Und manchmal kann man auch einfach nicht erkennen, warum man sich nicht so wohl fühlt, weil in der Umgebung eigentlich alles okay ist, kein Streß, keine Sorgen, und trotzdem MACHT man sich welche, ist gefrustet oder gleich richtig krank. In solchen Momenten bin ich dann schon gewillt, den Stand der Sterne dafür verantwortlich zu machen... *achselzuck*

    (Nein, natürlich kommt das dann von ganz tief unten irgendwie rauf, aber warum? Als Hobby-Psychologe stößt man da rasch an seine Grenzen. Profis aber auch *kicher*)


    Es ist schon manchmal wie verhext mit dem Kranksein und ganz schön hart, wenn man dann noch so Gedanken hat wie: Was hab ich jetzt bloß wieder falsch gemacht?


    Das ist etwas, was die alternative Heilkunde einem oft vermittelt, finde ich, dieses: Du trägst ganz allein die Verantwortung bzw. Du bist selber schuld an Deinem Kranksein. Echt hart und nicht immer heilsam. Wobei manche sowas bestimmt auch für sich positiv nutzen können.


    Rausfinden, was einem gut tut, ist schon ein Abenteuer für sich! Da komme ich dann z.B. schnell zu dem lustigen Thema Selbstsabotage usw. *haarerauf*


    Oh je, ich komme echt von einem Thema zum nächsten! Und dieser Thread sieht ja auch schon abenteuerlich aus smile.


    Mach's gut

    Kaza






  3. #33
    Sanatan
    Gast

    Re: Kranksein


    Hallo


    >Denke ich auch, Krankheiten haben immer Botschaften, aber manchmal kommen sie auf rätselhafte Weise ja gerade dann, wenn man sich lange sehr pudelwohl gefühlt hat!

    >Und manchmal kann man auch einfach nicht erkennen, warum man sich nicht so wohl fühlt, weil in der Umgebung eigentlich alles okay ist, kein Streß, keine Sorgen, und trotzdem MACHT man sich welche, ist gefrustet oder gleich richtig krank. In solchen Momenten bin ich dann schon gewillt, den Stand der Sterne dafür verantwortlich zu machen... *achselzuck*


    Ich glaub, man darf das mit der Botschaft nicht so eng sehen.

    Wahrscheinlich ist immer eine da, aber manchmal so schwer zu erkennen, dass man sich besser erstmal anderweitig ums Gesundwerden kümmert.


    Vielleicht sinds manchmal die Sterne oder die Zeitqualität.

    Es kann auch Veranlagung, Hormonumstellungen (Wechseljahre)... mit reinspielen.

    Und es gibt tatsächlich auch noch den Faktor "Ansteckung", obwohl ich den gern mal aus dem Auge verliere.


    >(Nein, natürlich kommt das dann von ganz tief unten irgendwie rauf, aber warum? Als Hobby-Psychologe stößt man da rasch an seine Grenzen. Profis aber auch *kicher*)


    Von den Profi-Psychologen halt ich auch nicht viel.

    Zumindest sind die guten dünn gesät.


    >Es ist schon manchmal wie verhext mit dem Kranksein und ganz schön hart, wenn man dann noch so Gedanken hat wie: Was hab ich jetzt bloß wieder falsch gemacht?

    >Das ist etwas, was die alternative Heilkunde einem oft vermittelt, finde ich, dieses: Du trägst ganz allein die Verantwortung bzw. Du bist selber schuld an Deinem Kranksein. Echt hart und nicht immer heilsam. Wobei manche sowas bestimmt auch für sich positiv nutzen können.


    Wenn die Naturheilkunde da so ins Extrem geht, halte ich das eher für schädlich.

    Das passiert natürlich schnell, wenn man feststellt, dass man für seine Gesundheit Verantwortung übernehmen kann und soll.

    Dann kommt man gleich auf die Idee der vollen Verantwortung und dann der Schuld.

    Schuldgefühle machen bestimmt nicht gesund.


    Und schliesslich ist das Leben auch manchmal einfach hart.

    Da muss man ja schon einiges "wegstecken".

    Und wenn dann mal Zeit und Ruhe ist, verarbeitet der Körper das eben als Krankheit.


    >Rausfinden, was einem gut tut, ist schon ein Abenteuer für sich! Da komme ich dann z.B. schnell zu dem lustigen Thema Selbstsabotage usw. *haarerauf*


    Ich glaub, Selbstsabotage treibt fast jeder hin und wieder.

    Aber es lohnt sich, nach und nach herauszufinden, was einem gut tut.

    Manche Sachen lassen sich ja auch gar nicht so schnell ändern,

    z.B. wenn man kleine Kinder hat, dann hat man noch ein paar Jahre Stress.

    Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Aber man kann sich kleine Freiräume schaffen, die einem helfen,

    die Zeit zu überbrücken.


    >Oh je, ich komme echt von einem Thema zum nächsten! Und dieser Thread sieht ja auch schon abenteuerlich aus smile.


    Hihi; wenn der Thread zu langsam wird, machen wir einfach einen neuen auf.


    Tschuess


    Sanatan




  4. #34
    Kaza
    Gast

    Re: Kranksein


    Tjaja, mit Kindern bin ich ja noch nicht gesegnet..., aber ein guter Freund von mir ist, seitdem er Kinder hat, wie vom Erdboden verschluckt sauer


    Viele frischgebackenen Eltern scheinen ihre eigenen Bedürfnisse kaum noch zu bemerken. Ist schon faszinierend.


    Ich wünsch Dir, daß Du nun aus dem Gröbsten raus bist updown


    Viele Grüße

    Kaza



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