Viele Studien haben gezeigt, dass ein aus Efeublättern hergestelltes Trockenextrakt vorzuglich für die Behandlung der Bronchitis geeignet ist. Im Gegensatz zur Homöopathie lässt sich die Wirksamkeit solcher anerkannten Naturheilmittel beweisen!!!
Aus der pharmazeutischen Zeitung (:http://www.pharmazeutische-zeitung.d...9-35/titel.htm)
"Die bisher publizierten Studien zur klinischen Wirksamkeit wurden mit einem in einem Spezialverfahren hergestellten Trockenextrakt aus Efeublättern (Prospan®) in unterschiedlichen Darreichungsformen ausgeführt. Bereits in den fünfziger Jahren wurden Untersuchungen publiziert, in denen sich dieser Extrakt sowohl bei Kindern als auch bei etwa 240 Erwachsenen mit Pertussis oder Bronchialerkrankungen als wirksames und sehr gut verträgliches Therapeutikum erwies. Im Vergleich zur Kontrollgruppe verkürzte sich die Erkrankungsdauer um bis zu zehn Tage (5, 20, 34).
In weiteren Untersuchungen an rund 500 Kindern, darunter etwa fünfzig Säuglinge, die an chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen mit teilweise spastischen Bronchitiden, Keuchhusten, Tracheitiden und Tracheo-Bronchitiden litten, führte die Therapie in fast allen Fällen zu einer deutlichen Besserung der Symptome oder zur Beschwerdefreiheit (4, 6, 14, 32, 33). Ebenso gute Ergebnisse zeigte die Therapie bei insgesamt etwa 230 Erwachsenen mit akuten und chronischen Bronchitiden (1, 2, 19, 30) und bei 260 Kindern mit Keuchhusten, spastischer oder unkomplizierter Bronchitis (33).
Auch in neueren Untersuchungen wurden die positiven Resultate deutlich bestätigt. Die sekretolytische und antiobstruktive Wirksamkeit in der praktischen Anwendung wurde bei 113 Kindern mit obstruktiven Atemwegserkrankungen in einer multizentrischen Untersuchung an pneumologischen Zentren nachgewiesen (18). Weiterhin konnte in einer doppelblind angelegten klinischen Studie im Vergleich mit dem synthetischen Mukolytikum Ambroxol gezeigt werden, daß der Extrakt aus Efeublättern bei 99 Patienten mit chronischer, teilweise obstruktiver Bronchitis hinsichtlich objektiver (Spirometrie und Auskultation) und subjektiver (Patiententagebuch) Parameter ebenso wirksam war wie Ambroxol - tendenziell sogar besser (25). Auch die rektale Anwendung von Suppositorien erwies sich als wirksam, wenn die veränderte Bioverfügbarkeit berücksichtigt wurde: Zur Erzielung einer äquivalenten Wirkung muß bei rektaler Applikation etwa 4,5-fach höher dosiert werden als bei oraler Gabe einer ethanolischen Zubereitung (21).
Ein Vergleich der verschiedenen oralen Darreichungsformen zeigte, daß der Zusatz von Ethanol offenbar die Wirksamkeit des Efeuextraktes verbessert, so dass bei einer wässrigen Zubereitung eine etwa 2,5-fach höhere Dosierung erforderlich ist als bei einer ethanolischen (7). Dieses Ergebnis wurde durch eine aktuelle Untersuchung zur Wirksamkeit des ethanolischen Extraktes im Vergleich mit einem handelsüblichen Ethanol-freien Präparat bestätigt (9). Auf Basis dieser Ergebnisse sind die Dosierungsempfehlungen für Ethanol-freie Zubereitungen von Efeublätterextrakten sicher neu zu überdenken.
In einer aktuellen, doppelblind und cross-over angelegten klinischen Studie war der Spezialextrakt bei Kindern mit obstruktiven Atemwegserkrankungen gegenüber einer Placebo-Behandlung klinisch deutlich und statistisch signifikant überlegen (22). Dabei zeigte sich, daß der bronchodilatierende Effekt drei Stunden nach Einnahme des Präparates mit dem eines inhalativen ß2-Sympathomimetikums, zum Beispiel Fenoterol, nahezu vergleichbar ist. Dadurch bestätigen sich die bereits von Dietrich Hofmann (Universitätsklinikum Frankfurt/M., Zentrum für Kinderheilkunde) in zwei gutachterlichen Stellungnahmen getroffenen Aussagen (11, 12). Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparates wurde auch in einer aktuellen Untersuchung unter Praxisbedingungen bei 248 Patienten mit entzündlichen Atemwegserkrankungen bestätigt (10).
Der Trockenextrakt aus Efeublättern ist somit nachgewiesenermaßen ein wirksames und gut verträgliches Therapeutikum bei obstruktiven Atemwegserkrankungen, das sekretolytisch und mukolytisch den Abtransport eines übermäßig produzierten dyskrinen Mukus fördert und antiobstruktiv wirkt. Dabei ist die spasmolytische Wirkung mit der eines ß2-Sympathomimetikums wie Fenoterol nahezu vergleichbar.



LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen