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Thema: schneeglöckchenessenz

  1. #1
    wölfin
    Gast

    schneeglöckchenessenz


    wie geht diese essenz?

    Du hast in der seite die essenz erwähnt ich hab auch gesehen das sie recht gut gegen depressionen helfen soll.

    Aber wie geht es und wie wird es eingenommen, und vor allem welche nebenerscheinungen hat es?


    ich weiss nur das man als Kind immer gewarnt wurde das schneeglöckchen giftig wären....



  2. #2
    Sanatan
    Gast

    Re: schneeglöckchenessenz


    Hallo


    >wie geht diese essenz?

    >Du hast in der seite die essenz erwähnt ich hab auch gesehen das sie recht gut gegen depressionen helfen soll.

    >Aber wie geht es und wie wird es eingenommen, und vor allem welche nebenerscheinungen hat es?


    Hier findest du eine Menge Seiten darüber, wie man sie macht, wie man sie einnimmt usw.

    http://heilkraeuter.net/bluetenessenzen/index.htm


    Nebenwirkungen sind keine zu befürchten, denn so eine Essenz wirkt ja nicht über Substanzen, sondern über Schwingungen.

    Das ist also ähnlich wie homöopathische Verdünnungen.


    >ich weiss nur das man als Kind immer gewarnt wurde das schneeglöckchen giftig wären....


    Das haben die Warner wohl mit Maiglöckchen verwechselt.

    Aus pädagogischer Sicht ist das ja sogar sinnvoll, weil es einem kleinen Kind wohl schwerfällt, Schneeglöckchen und Maiglöckchen zu unterscheiden.

    Ausserdem wissen die meisten Eltern nicht genau, welche Pflanzen giftig sind.

    Im Zweifelsfall wird vor allem gewarnt.


    Tschuess


    Sanatan



  3. #3
    Gänseblümchen
    Gast

    Re: schneeglöckchenessenz


    Hallo,


    >Das haben die Warner wohl mit Maiglöckchen verwechselt.


    Jein. Im Zweifelsfall auf die Webseite gucken:

    http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentr...loeckchen.html


    Aber im Vergleich zu Maiglöckchen ist das Schneeglöckchen wirklich harmlos.




    MfG

    Gänseblümchen



  4. #4
    Sanatan
    Gast

    Re: schneeglöckchenessenz


    Hallo


    >Jein. Im Zweifelsfall auf die Webseite gucken:

    >http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentr...loeckchen.html


    Du hast ja recht, es steht auch in meinem dicken Giftpflanzenbuch drin.

    Aber da steht jede Heilpflanze drin, selbst die popeligste und mildeste.

    Diese Pflanzen-Angst-Verbreiter machen halt aus jeder Pflanze eine Giftpflanze, umso mehr, wenn sie heilkräftige Wirkstoffe hat.


    Dass man auch an einer Überdosis Wasser sterben kann, ist dir sicher bekannt und vielleicht auch, dass reiner Sauerstoff die Lunge verbrennen kann.


    Alles ist Gift - in einer gewissen Dosis.


    Und Pflanzen mit wirksamen Inhaltstoffen kann man besonders leicht als Gift betrachten, denn der Wirkstoff ist per se in einer Überdosis ein Gift.

    Das nutzen manche Leute aus, um der Bevölkerung Angst vor allen Pflanzen zu machen.

    Und leider haben sie damit auch Erfolg.


    BTW: Im Kaukasus essen vor allem die alten Leute traditionell täglich mehrere Schneeglöckchenzwiebeln, zumindest in der Erntezeit.

    Dadurch bleiben die bis ins hohe Alter geistig sehr rege und werden auch überdurchschnittlich alt - bei guter Gesundheit.


    Tschuess


    Sanatan



  5. #5
    Gänseblümchen
    Gast

    Re: schneeglöckchenessenz


    Hallo,


    Ich will doch das Schneeglöckchen nicht "madig" machen:-) Und man muß da meiner Meinung nach auch unterscheiden zwischen übertriebenen Einordnungen als angeblich giftig (was kräftig von der Pharmaindustrie geschürt wird; siehe Huflattich) und einer neutralen Beurteilung. Und die hier vorgestellte Blütenessenz ist sicher alles andere als schädlich, im Gegenteil. In meinem Heilpflanzenhandbuch (allerdings schon von 1926;-) steht´s als Pflanze nicht drin; übrigens ebenso wie die Zistrose.


    >BTW: Im Kaukasus essen vor allem die alten Leute traditionell täglich mehrere Schneeglöckchenzwiebeln, zumindest in der Erntezeit.


    Das war mir echt neu. Hab´s bei denen bisher auf Knoblauch und Kefir geschoben:-)




    Freundliche Grüße

    Gänseblümchen



  6. #6
    Cori
    Gast

    Galantamin (Reminyl) - Ein Alzheimerwirkstoff aus dem Schneeglöckchen


    .



  7. #7
    Alex
    Gast

  8. #8
    Sanatan
    Gast

    Re: schneeglöckchenessenz


    Hallo


    >In meinem Heilpflanzenhandbuch (allerdings schon von 1926;-) steht´s als Pflanze nicht drin; übrigens ebenso wie die Zistrose.


    Daher nenne ich das Schneeglöckchen auch manchmal "die unbekannte Heilpflanze".

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass ich in nächster Zeit noch etliche unbekannte Heilpflanzen aufspüren werde.

    Viele Pflanzen werden von der traditionellen Heilpflanzenkunde irgendwie links liegen gelassen.

    Und wenn man genauer hinschaut, entdeckt man plötzlich sehr interessante Heilwirkungen.


    Nur für den Knöterich, der bei uns immernoch viele Pflanzen überwuchert und einen Baum nach dem anderen mordet, habe ich leider noch keine wirklich guten Heilwirkungen entdeckt.

    Und zum Essen hat er zuviel Oxalsäure :-(

    Aber er soll immerhin eine gute Blütenessenz ergeben.


    >>BTW: Im Kaukasus essen vor allem die alten Leute traditionell täglich mehrere Schneeglöckchenzwiebeln, zumindest in der Erntezeit.

    >Das war mir echt neu. Hab´s bei denen bisher auf Knoblauch und Kefir geschoben:-)


    Die segensreichen Wirkungen von Kefir und Knoblauch sollte man nicht schmälern.

    Die tragen bestimmt einen wichtigen Teil zur Langlebigkeit der Kaukasier bei.


    Beim Schneeglöckchen ist es wohl vor allem die Wirkung auf das Nervensystem und speziell die Gedächtnisleistung, die die Kaukasier bei vollen Geisteskräften altern lässt.


    Tschuess


    Sanatan



  9. #9
    Martin
    Gast

    Re: Galantamin (Reminyl) - Ein Alzheimerwirkstoff aus dem Schneeglöckchen


    Giftig sind die Zwiebeln durch Amaryllidaceen-Alkaloid. Dies findet sich nicht nur bei den Schneeglöckchen, sondern auch bei den Osterglocken.

    Essenzen entwickelt man meist aus den Blättern.

    Die Zwiebeln sind fuer die Galantamingewinnung von Interesse.

    Bei Alzheimer herrscht ein Mangel an Acetylcholin.

    Galantamin ist ein Cholinesterase-Hemmer. Er verhindert, dass der Botenstoff Acetylcholin durch das Enzym Cholinesterase wieder abgebaut wird. Damit steigt die Menge des Botenstoffs an, und die Gehirnleistung wird verbessert.

    Reminyl ist bisher das Mittel der Wahl. Jedoch wird derzeit das Galantamin dahingehend verbessert, dass man Reste am Molekekül austauscht und so Verbesserung um Faktor 10 erreicht und damit auch die Menge an Nebenwirkungen reduziert, die leider derzeit noch vorherrschen.


    Da sich dies nur grosstechnisch loesen laesst, sollte man nicht der Idee Verfallen und in grossem Massstab Schneeglöckchen oder Osterglocken zu Traenken verbrauen, da man mit Hausmitteln das giftige Alkaloid nicht entfernt bekommt.


    Also bitte Vorsicht beim Trankbrauen aus der Zwiebel!




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