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Unregistriert
Fortsetzung:
Zu subjektiv und objektiv:
was soll,deiner Ansicht nach,in der Gegenwart objektiv sein? Gehst du durch eine Landschaft,dann besteht die aus Dingen,Pflanzen und vieleicht Tieren(wenn du diese zur Landschaft rechnest).Alle diese haben ein Bewußtsein,sind damit subjektiv,die Gestaltung der Landschaft hat Ursachen,die auch alle subjektiv sind (Die Schöpfer dieser Wesen,Umwälzungen auf der Erde,die entweder von bestimmten Wesen verursacht wurden und genau die vorhandene Verteilung verursacht haben,elektrische und geologische Verteilungen auf der Oberfläche des Planeten Erde,der auch ein Lebewesen mit Bewußtsein und damit subjektiv ist).
Auch das erwähnte Beispiel eines Straflagers ist nichts objektiver,denn es wird einerseits aus den erwähnten Landschafts-Elementen,andererseits aus Regeln und Gestaltungen der Kommandanten und Soldaten gebildet,die ebenfalls Subjekte sind.
Nur das Aufzählen von Geschehnissen,eine Chronologie der grob nennbaren Ereignisse,kann objektiv sein.
Mit dem Grad der Individualisierung meinte ich den Grad,in dem sich ein Lebewesen von dem kollektiven Fühlen und Paradigma absondert,inwieweit es Eigenverantwortung im Denken und Handeln übernimmt.Und da gibt es durchaus Unterschiede von einem Tier aus,das Teil einer Gruppenseele ist,über so etwas wie einen menschlichen mob bis hin zu einem eigenverantwortlich denkenden und entscheidenden Individuum.(das natürlich die Fehler und Gefahren beinhaltet,die naheliegen). Auch am Ziel des Adonismus(steht irgendwo in"das Urwissen der Menschheit" von Quintscher) sollen ja alle wieder gleich sein.
In dieser Gleichheit können sie aber dem Despot eines Gottes oder Dämons,der andere Eigenschaften hat,als sie bei der Annäherung an ihn erwartet hatten,nichts entgegensetzen,wenn sie einmal von ihm gefangengesetzt wurden.
Es muß auch einen Grund haben,warum das "Faust"-Stück von Goethe Tragödie heißt.So hieße doch wohl nicht die Beschreibung des geistigen Abenteuers eines Menschen,der eine Weile in die Irre läuft ,um dann irgendwann geläutert und reicher an Erkenntnis seinen Weg zum Ziel fortzusetzen.Nein,das klingt viel eher nach der Geschichte von jemandem,dessen Seele endgültig abhanden kam.
(In das Reich der Hel wird man auch ohne Widerstand gelassen,nur ist es noch kaum einem gelungen,wieder herauszufinden,zumal die Höllenhunde in dieser Richtung sehr wachsam sind)
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