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Thema: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Grüße an alle in diesem schön gestalteten Forum,das ich heute gefunden habe!
    Ein widerspruch interessiert mich brennend:
    Die Adonisten behaupten,das wahre Paradies voller Harmonie,Stimmigkeit,Gleicgewicht,Gesundheit und Schönheit wieder einzuläuten,das bald wieder anbrechen soll für 7000 Jahre,bevor alles wieder in den statischen göttlichen Urzustand zurückgeführt werde.Also als letzten Äon in diesem Kreislauf.

    Nun wird aber Adonis auch dort mit Ahriman gleichgesetzt,außerdem wird man auch aufgefordert,das erwähnte Helom mit dem Hel in der germanischen Mythologie gleichusetzen.
    Rudolf Steiner definiert Ahriman als eine Wesenheit,die das rein Mechanistische,technische vertritt, der eine kalte Hölle aus der Welt machen will,einen düsteren Ort voller hasserfüllter Gewalttätigkeit.

    Auch steht seine ,Steiners,Einteilung in die,die auf der "großen Linie" die nächste Stufe in der planetaren Entwicklungskette (Jupiter) erreichen werden und denen,die sozusagen in der "Schlacke",den Überresten dieser Stufe zurückbleiben,was ja mit der Hölle gleichgesetzt wird,im widerspruch zur positiven Seelenentwicklung zum Licht der Erkenntnis hin,wie sie vom Bardon``schen System propagiert wird.

    Auch ist Adonis`bekanntester Diener,Mustaf `il (Mephistopheles), auch nicht gerade in allen Kreisen für seine Ehrlichkeit und Wahrheitsliebe bekannt.

    Wer kann mir da weiterhekfen?

  2. #2
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Grüße an alle in diesem schön gestalteten Forum,das ich heute gefunden habe!
    Ein widerspruch interessiert mich brennend:
    Die Adonisten behaupten,das wahre Paradies voller Harmonie,Stimmigkeit,Gleicgewicht,Gesundheit und Schönheit wieder einzuläuten,das bald wieder anbrechen soll für 7000 Jahre,bevor alles wieder in den statischen göttlichen Urzustand zurückgeführt werde.Also als letzten Äon in diesem Kreislauf.

    Nun wird aber Adonis auch dort mit Ahriman gleichgesetzt,außerdem wird man auch aufgefordert,das erwähnte Helom mit dem Hel in der germanischen Mythologie gleichusetzen.
    Rudolf Steiner definiert Ahriman als eine Wesenheit,die das rein Mechanistische,technische vertritt, der eine kalte Hölle aus der Welt machen will,einen düsteren Ort voller hasserfüllter Gewalttätigkeit.

    Auch steht seine ,Steiners,Einteilung in die,die auf der "großen Linie" die nächste Stufe in der planetaren Entwicklungskette (Jupiter) erreichen werden und denen,die sozusagen in der "Schlacke",den Überresten dieser Stufe zurückbleiben,was ja mit der Hölle gleichgesetzt wird,im widerspruch zur positiven Seelenentwicklung zum Licht der Erkenntnis hin,wie sie vom Bardon``schen System propagiert wird.

    Auch ist Adonis`bekanntester Diener,Mustaf `il (Mephistopheles), auch nicht gerade in allen Kreisen für seine Ehrlichkeit und Wahrheitsliebe bekannt.

    Wer kann mir da weiterhekfen?
    Nun ja, um es mal klar zu sagen, es gibt keinen statischen göttlichen Urzustand. Auch macht diese Gleichsetzung von Gottheiten keinen Sinn. Verschiedene Kulturen haben immer wieder Gottheiten von anderen Kulturen übernommen, ihnen Wesenzüge hinzugefügt oder abgesprochen. Was wir aus dieser Welt machen liegt in den Händen von uns allen und wird nicht von irgend einer Sekte, Loge oder Gottheit alleine bestimmt.

  3. #3
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Nun ja, um es mal klar zu sagen, es gibt keinen statischen göttlichen Urzustand. Auch macht diese Gleichsetzung von Gottheiten keinen Sinn. Verschiedene Kulturen haben immer wieder Gottheiten von anderen Kulturen übernommen, ihnen Wesenzüge hinzugefügt oder abgesprochen. Was wir aus dieser Welt machen liegt in den Händen von uns allen und wird nicht von irgend einer Sekte, Loge oder Gottheit alleine bestimmt.
    1.mit statischem göttlichen Urzustand meinte ich das Sein,das vollkommen sein soll und daher kein Gegenteil und keinen Unterschied kennt,folglich auch keinen Raum und keine Zeit,folglich auch keine Bewegung,also eben statisch ´
    ist.
    2.Wenn du davon ausgehst,man könne Gottheiten Eigenschaften wegnehmen und hinzufügen, setzt du vorraus,daß diese kein eigenständiges Bewußtsein und keinen eigenen Willen haben. Das ist eine gängige Vorstellung,gerade auch unter Psychoöogen.Mein Glaube geht eher dahin,daß sie das durchaus haben,daß Luzifer,Jahwe und Ahriman Geister bzw. Engel sind,die momentan sich im Widerspruch zum Vorsehungswillen befinden.
    Auch scheint mir deine Definition von "wir" etwas unscharf.: Entweder es besteht aus Individuen mit so ausgeprägtem Individuationsgrad wie die heitigen Menschen,dann wird sich wohl keine einheitliche Welt mit diesen erfinden lassen,sondern jeder wird in seiner eigenen Welt leben und sich die anderen,genau wie die Eigenschaften seines Gottes,nur einbilden. Haben die Teilnehmer an dem "wir" aber eine sehr niedrige Individuation(oder gar keine,wie es wohl vom Adonismus als Endziel postuliert wird),bestimmen sie gar nichts und der Wille des herrschenden Geistes ist allein für die Gestaltung der entsprechenden Welt zuständig.
    Wenn du eine Pauschalreise gebucht hast und überraschenderweise in einem geheimen Straflager ankommst,kannst du ja auch einmal versuchen,mit den anderen Gefangenen den Charakter dieser "Welt" zu bestimmen

  4. #4
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    1.mit statischem göttlichen Urzustand meinte ich das Sein,das vollkommen sein soll und daher kein Gegenteil und keinen Unterschied kennt,folglich auch keinen Raum und keine Zeit,folglich auch keine Bewegung,also eben statisch ist ´
    So gesehen hat dieses Paradies immer schon existiert, muss also nicht geschaffen werden. Die Sequenz ist Teil der Unendlichkeit.

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    2.Wenn du davon ausgehst,man könne Gottheiten Eigenschaften wegnehmen und hinzufügen, setzt du vorraus,daß diese kein eigenständiges Bewußtsein und keinen eigenen Willen haben. Das ist eine gängige Vorstellung,gerade auch unter Psychoöogen. Mein Glaube geht eher dahin,daß sie das durchaus haben,daß Luzifer,Jahwe und Ahriman Geister bzw. Engel sind,die momentan sich im Widerspruch zum Vorsehungswillen befinden.
    Nichts im Universum existiert rein eigenständig (nur für sich alleine), also weiss ich nicht was du mit dem Ausdruck „eigenständiges Bewusstsein“ genau meinst. Auch existiert nichts im Universum was sich im Widerspruch zum Vorsehungswillen befinden könnte.

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Auch scheint mir deine Definition von "wir" etwas unscharf.: Entweder es besteht aus Individuen mit so ausgeprägtem Individuationsgrad wie die heitigen Menschen,dann wird sich wohl keine einheitliche Welt mit diesen erfinden lassen,sondern jeder wird in seiner eigenen Welt leben und sich die anderen,genau wie die Eigenschaften seines Gottes,nur einbilden.
    Es ist so, dass jedes Individuum diese Welt subjektiv wahrnimmt, dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Welt rein subjektiv ist, wir müssen unterscheiden zwischen einer „rein subjektiven Wahrnehmung einer subjektiven Welt“ und einer „subjektiven Wahrnehmung einer objektiven Realität.“

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Haben die Teilnehmer an dem "wir" aber eine sehr niedrige Individuation(oder gar keine,wie es wohl vom Adonismus als Endziel postuliert wird),bestimmen sie gar nichts und der Wille des herrschenden Geistes ist allein für die Gestaltung der entsprechenden Welt zuständig.
    Ich weiss nicht was du mit „niedriger Individuation“ meinst. Ein Individuum ist ein Individuum, es existieren keine niedrigen oder höheren Individuen, nur Individuen von denen alle verschieden aber trotzdem gleich sind.

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Wenn du eine Pauschalreise gebucht hast und überraschenderweise in einem geheimen Straflager ankommst,kannst du ja auch einmal versuchen,mit den anderen Gefangenen den Charakter dieser "Welt" zu bestimmen
    Es gibt nichts im Universum was rein subjektiv existiert, die objektive Realität zwingt immer zu Überschneidungen, mögen diese auch noch so klein zu sein.

  5. #5
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    habe leider technisch noch nicht raus ,wie ich einzelne Abschnitte zitiere,aber gehe trotzdem auf jeden deiner Punkte ein.:
    1. du verwechselst das "Paradies",das dialektisch ist,wie sich nach der genannten Definition schon daraus ergibt,daß dort Raum und Zeit herrschen,mit dem,was ich Statik genannt habe und in der Definition deutlich davon abgegrenzt habe.Das Paradies soll,wie ich irgendwo gelesen habe,sogar schon eine Bestrafung für irgendein Fehlverhalten gewesen sein.(also in diesem Fehlverhalten auch schon ein Widerspruch zum Vorsehungswillen).
    In meiner Überschrift hatte ich auch solches gemeint,nicht die Rückkehr zu Gott).
    2. Die Definition "eigenständiges Bewußtsein" war vielleicht mißverständlich,ich hätte schreiben sollen "Selbstbewußtsein,Ich".Also im Unterschied zu einem automatischen Konstrukt anderer wie z.B. in Form eines morphogenetischen Feldes.

    3.Wenn nichts in der Entwicklung der Menschheit im Widerspruch zum Vorsehungswillen gestanden hat,dann empfinde ich die Methoden der Vorsehung für diesen Umstand doch ziemlich rücksichtslos und grausam,soetwas wie Entwicklung und Erkenntnis zu generieren.(Von wo aus ist wieder ein anderes komplexes Thema,auf das ich hier nicht eingehen will).
    Und,wenn ich auch nicht vom kirchlichen Glauben her komme: Von Verfehlung und Sündenfall hat doch wohl jeder schon einmal etwas gehört,oder? (Unterbreche hier,wei ich manchmal auf einen falschen Knopf drücke und damit alles lösche.Fortsetzung in der nächsten Antwort)

  6. #6
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Fortsetzung:
    Zu subjektiv und objektiv:
    was soll,deiner Ansicht nach,in der Gegenwart objektiv sein? Gehst du durch eine Landschaft,dann besteht die aus Dingen,Pflanzen und vieleicht Tieren(wenn du diese zur Landschaft rechnest).Alle diese haben ein Bewußtsein,sind damit subjektiv,die Gestaltung der Landschaft hat Ursachen,die auch alle subjektiv sind (Die Schöpfer dieser Wesen,Umwälzungen auf der Erde,die entweder von bestimmten Wesen verursacht wurden und genau die vorhandene Verteilung verursacht haben,elektrische und geologische Verteilungen auf der Oberfläche des Planeten Erde,der auch ein Lebewesen mit Bewußtsein und damit subjektiv ist).
    Auch das erwähnte Beispiel eines Straflagers ist nichts objektiver,denn es wird einerseits aus den erwähnten Landschafts-Elementen,andererseits aus Regeln und Gestaltungen der Kommandanten und Soldaten gebildet,die ebenfalls Subjekte sind.
    Nur das Aufzählen von Geschehnissen,eine Chronologie der grob nennbaren Ereignisse,kann objektiv sein.

    Mit dem Grad der Individualisierung meinte ich den Grad,in dem sich ein Lebewesen von dem kollektiven Fühlen und Paradigma absondert,inwieweit es Eigenverantwortung im Denken und Handeln übernimmt.Und da gibt es durchaus Unterschiede von einem Tier aus,das Teil einer Gruppenseele ist,über so etwas wie einen menschlichen mob bis hin zu einem eigenverantwortlich denkenden und entscheidenden Individuum.(das natürlich die Fehler und Gefahren beinhaltet,die naheliegen). Auch am Ziel des Adonismus(steht irgendwo in"das Urwissen der Menschheit" von Quintscher) sollen ja alle wieder gleich sein.
    In dieser Gleichheit können sie aber dem Despot eines Gottes oder Dämons,der andere Eigenschaften hat,als sie bei der Annäherung an ihn erwartet hatten,nichts entgegensetzen,wenn sie einmal von ihm gefangengesetzt wurden.
    Es muß auch einen Grund haben,warum das "Faust"-Stück von Goethe Tragödie heißt.So hieße doch wohl nicht die Beschreibung des geistigen Abenteuers eines Menschen,der eine Weile in die Irre läuft ,um dann irgendwann geläutert und reicher an Erkenntnis seinen Weg zum Ziel fortzusetzen.Nein,das klingt viel eher nach der Geschichte von jemandem,dessen Seele endgültig abhanden kam.
    (In das Reich der Hel wird man auch ohne Widerstand gelassen,nur ist es noch kaum einem gelungen,wieder herauszufinden,zumal die Höllenhunde in dieser Richtung sehr wachsam sind)

  7. #7
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Fortsetzung:
    Zu subjektiv und objektiv:
    was soll,deiner Ansicht nach,in der Gegenwart objektiv sein? Gehst du durch eine Landschaft,dann besteht die aus Dingen,Pflanzen und vieleicht Tieren(wenn du diese zur Landschaft rechnest).Alle diese haben ein Bewußtsein,sind damit subjektiv,die Gestaltung der Landschaft hat Ursachen,die auch alle subjektiv sind (Die Schöpfer dieser Wesen,Umwälzungen auf der Erde,die entweder von bestimmten Wesen verursacht wurden und genau die vorhandene Verteilung verursacht haben,elektrische und geologische Verteilungen auf der Oberfläche des Planeten Erde,der auch ein Lebewesen mit Bewußtsein und damit subjektiv ist).
    Auch das erwähnte Beispiel eines Straflagers ist nichts objektiver,denn es wird einerseits aus den erwähnten Landschafts-Elementen,andererseits aus Regeln und Gestaltungen der Kommandanten und Soldaten gebildet,die ebenfalls Subjekte sind.
    Nur das Aufzählen von Geschehnissen,eine Chronologie der grob nennbaren Ereignisse,kann objektiv sein.

    Mit dem Grad der Individualisierung meinte ich den Grad,in dem sich ein Lebewesen von dem kollektiven Fühlen und Paradigma absondert,inwieweit es Eigenverantwortung im Denken und Handeln übernimmt.Und da gibt es durchaus Unterschiede von einem Tier aus,das Teil einer Gruppenseele ist,über so etwas wie einen menschlichen mob bis hin zu einem eigenverantwortlich denkenden und entscheidenden Individuum.(das natürlich die Fehler und Gefahren beinhaltet,die naheliegen). Auch am Ziel des Adonismus(steht irgendwo in"das Urwissen der Menschheit" von Quintscher) sollen ja alle wieder gleich sein.
    In dieser Gleichheit können sie aber dem Despot eines Gottes oder Dämons,der andere Eigenschaften hat,als sie bei der Annäherung an ihn erwartet hatten,nichts entgegensetzen,wenn sie einmal von ihm gefangengesetzt wurden.
    Es muß auch einen Grund haben,warum das "Faust"-Stück von Goethe Tragödie heißt.So hieße doch wohl nicht die Beschreibung des geistigen Abenteuers eines Menschen,der eine Weile in die Irre läuft ,um dann irgendwann geläutert und reicher an Erkenntnis seinen Weg zum Ziel fortzusetzen.Nein,das klingt viel eher nach der Geschichte von jemandem,dessen Seele endgültig abhanden kam.
    (In das Reich der Hel wird man auch ohne Widerstand gelassen,nur ist es noch kaum einem gelungen,wieder herauszufinden,zumal die Höllenhunde in dieser Richtung sehr wachsam sind)
    Nun ja, wenn wie du glaubst, keine objektive Realität existiert, was spielt es dann überhaupt für eine Rolle, und warum schreibst du dann überhaupt hier. Zum Adonismus kann ich nur eins sagen, eine weitere Sekte, ein weiterer Wahnglaube, wahre Einweihung jedoch ist etwas komplett anderes, sie beruht auf geistiger Entwicklung und der Selbstbestimmung des Menschen.

  8. #8
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    3.Wenn nichts in der Entwicklung der Menschheit im Widerspruch zum Vorsehungswillen gestanden hat, dann empfinde ich die Methoden der Vorsehung für diesen Umstand doch ziemlich rücksichtslos und grausam, soetwas wie Entwicklung und Erkenntnis zu generieren.(Von wo aus ist wieder ein anderes komplexes Thema,auf das ich hier nicht eingehen will).
    Und,wenn ich auch nicht vom kirchlichen Glauben her komme: Von Verfehlung und Sündenfall hat doch wohl jeder schon einmal etwas gehört,oder?)
    Das Gegenteil ist der Fall, das Universum existiert aus purer Liebe (Anziehung). Das Universum ist sequenziell gesehen imperfekt, aus der unendlichen Perspektive jedoch ganzheitlich und perfekt.

    Übrigens aus dem Adonismus nach Quintscher:

    „Es gibt keinen Gott dessen Diener abtrünnig geworden ist und sich verselbstständigt hat. Es gibt nur zwei gleichwertige Kräfte oder Ur-Teile des Ur-Seins. Eine positive und eine negative Kraft, die sich ausgleichen und sich immer auszugleichen suchen. Es gibt keinen Himmel und keine Hölle, kein Diesseits und kein Jenseits, keine Verdammnis und keine Seligkeit. Nur Sichtbares und Unsichtbares.“

  9. #9
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Nun ja, wenn wie du glaubst, keine objektive Realität existiert, was spielt es dann überhaupt für eine Rolle, und warum schreibst du dann überhaupt hier. Zum Adonismus kann ich nur eins sagen, eine weitere Sekte, ein weiterer Wahnglaube, wahre Einweihung jedoch ist etwas komplett anderes, sie beruht auf geistiger Entwicklung und der Selbstbestimmung des Menschen.
    Auch für den Fall,daß Himmel und Hölle subjektiv erzeugt und subjektiv empfunden sind,ist es doch ein gravierender Unterschied,ob man Erlebnisse voller Grausamkeit,Dunkelheit und Kälte hat oder oder welche der liebevollen Glückseligkeit. Außerdem der erwähnte Hauptpunkt:Die Möglichkeit des Verlustes (des verlöschens) der Seele (welches von der Vorsehung aus ein objektiv nennbarer Umstand wäre,von einem selbst (und wer wäre das,wenn es nicht die eigene Seele ist) wahrscheinlich als Dahinschwinden empfunden.(Vorrausgesetzt,man hat nicht zwei oder mehrere Seelen). Ob der Adonismus ein Wahnglaube ist (obwwohl er ja immer propagiert,alle Formen des Wahnglaubens abzuschaffen,)kann ich nicht beurteilen.

  10. #10
    Unregistriert
    Gast

    AW: führt der Adonismus ins Paradies oder in die Hölle?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Das Gegenteil ist der Fall, das Universum existiert aus purer Liebe (Anziehung). Das Universum ist sequenziell gesehen imperfekt, aus der unendlichen Perspektive jedoch ganzheitlich und perfekt.

    Übrigens aus dem Adonismus nach Quintscher:

    „Es gibt keinen Gott dessen Diener abtrünnig geworden ist und sich verselbstständigt hat. Es gibt nur zwei gleichwertige Kräfte oder Ur-Teile des Ur-Seins. Eine positive und eine negative Kraft, die sich ausgleichen und sich immer auszugleichen suchen. Es gibt keinen Himmel und keine Hölle, kein Diesseits und kein Jenseits, keine Verdammnis und keine Seligkeit. Nur Sichtbares und Unsichtbares.“
    Inweit das Unendliche zu diesen Sequenzen steht und inwieweit man darin etwas für das Unendliche lernen kann bzw.sich dieses verbessern kann,wo es doch schon vollkommen ist,sind Fragen,deren Beabtwortung mir weiterhin schleierhaft sind.

    Wenn ich von abtrünnigen Wesen gesprochen habe,wollte ich damit selbstverständlich nicht die adonistische Lehrmeinung widergeben.Dazu habe ich schon zu viel darüber gelesen.

    Jedenfalls fürchte ich,daß es darauf hinauslaufen wird,daß wir aneinander vorbeireden.Aber sprachliche Bestimmung(als etwas objektives) und der Stand von jemandes Bewußtseinsentwicklung werden wohl nie so ganz das gleiche sein.

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