Ich persönlich tue mich mit den Gedankenübungen leichter wenn ich mich meditativ vorbereite, da man auf diese Art eine gewisse Reinigung an sich vornehmen kann und darüber hinaus auch noch manche Probleme des Lebens in den Griff bekommt.
Beispiel: Ich leide unter Liebeskummer, die Gedanken drehen sich um das Objekt der Begierte. Man leidet und die Konzentration fällt schwer. Was tun? - hier wirds individuell. Nehmen wir an man ist verliebt aber diese Liebe wird nicht erwiedert, man ist aber süchtig nach dieser Person!
Wenn man sich darüber im klaren ist, das derartige Beziehungen letztendlich die eigene Substanz angreiffen und man einen Weg aus der Lage sucht kann es sicher helfen, mit anderen darüber zu reden. Diese Hilfe ist aber nur den Moment von Bedeutung, ist man alleine drängt sich einem wieder das Trübsahl auf. Man will frei sein!
Hier eine praktische Übung mit der ich persönlich gerne Arbeite und ohne die ich wohl schon Dummheiten begangen hätte:
Man sorgt für Ruhe im Umfeld so das man ungestört meditieren kann, Man wählt seine Lieblingslage bei der man abschalten kann, schließt die Augen und ruft geistig seinen Schutzengel. Diesen bittet man dann um seine Hilfe, sagt das ihr euer Problem aufarbeiten wollt und das er euch begleiten soll. Nun lass ich meinen Schutzengel ein Portal öffnen, das zu einem Ort führt der mir symbolisch bei der Lösung des Problems zu einer wichtigen Grundlage wird. Ihr betretet eine andere Welt, seht euch um und nehmt die Umgebung wahr.
Hier gibt es keine Anleitung mehr, da sich hier alles indivduell auf das Problem bezieht. Etwas in dieser Welt ist wichtig und will untersucht oder beobachtet werden. Fragt euren Schutzengel was zu tun ist, er kann euch helfen. Hier ein Beispiel aus eigener Erfahrung:
Ich stand in einer Wüste, unweit eine Oase die Menschenleer war. Ich ging instinktiv zum Wasser und erkannte mein Spiegelbild in ihm, das jedoch zu einer Fratze verzerrt war. Ich sprang ins Wasser und tauchte unter. Dort jedoch wartete mein eigener Schatten nur darauf über mich herzufallen. Wir prügelten voll Hass auf uns ein und je mehr wir uns prügelten desto mehr Hass empfand ich gegen mich selbst. Ich liess all meine Aggression und Wut an diesem Schatten aus und im echten Körper stieg das Adrenalin an, so lies ich allen Selbsthass heraus. Dann, am Höhepunkt angekommen verschwand der Hass und Mitgefühl kam stattdessen. Ich blickte von oben auf das Häufchen Elend das ich selbst, mein Schatten, war und empfand Mitgefühl. Ich schloss ihn in die Arme und empfand plötzlich Liebe. Wir umarmten uns und verschmolzen wieder zu einer Einheit. Mir ging es danach in jeder Hinsicht besser.
Wie aus diesem Beispiel herausgeht ist es gut seinen Impulssen zu folgen, gleich wie grausam und/oder pervers das sein sollte. Nichts darf unterdrückt werden will man sich befreien. Negative Aspekte lösen sich erst auf wenn man ihnen freien Lauf gewährt und keine Angst, ihr schadet niemanden, auch wenn die Handlungen die ihr vornehmt einer anderen Person z.B. sehr schaden würde, diese Person bleibt im richtigen Leben davon unangetastet.
Ist ein Thema erledigt geht entweder durch ein neues Tor in die nächste Welt, wenn es noch etwas zu klären gibt oder öffnet ein Tor das euch zurück ins hier und jetzt bringt.
Ihr werdet euch nun erleichteter und befreit fühlen, eure Gedanken sind geordneter und der Erfolg bei den Gedankenübungen wird steigen. Doch nicht nur dafür ist diese Art der Meditation gut, man kann damit Effektiv eine Vielzahl von Problemen beseitigen.



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