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Thema: Meditation - Vorbereitung zu Übungen oder Problembewältigu

  1. #1
    Soph
    Gast

    Meditation - Vorbereitung zu Übungen oder Problembewältigu

    Ich persönlich tue mich mit den Gedankenübungen leichter wenn ich mich meditativ vorbereite, da man auf diese Art eine gewisse Reinigung an sich vornehmen kann und darüber hinaus auch noch manche Probleme des Lebens in den Griff bekommt.

    Beispiel: Ich leide unter Liebeskummer, die Gedanken drehen sich um das Objekt der Begierte. Man leidet und die Konzentration fällt schwer. Was tun? - hier wirds individuell. Nehmen wir an man ist verliebt aber diese Liebe wird nicht erwiedert, man ist aber süchtig nach dieser Person!

    Wenn man sich darüber im klaren ist, das derartige Beziehungen letztendlich die eigene Substanz angreiffen und man einen Weg aus der Lage sucht kann es sicher helfen, mit anderen darüber zu reden. Diese Hilfe ist aber nur den Moment von Bedeutung, ist man alleine drängt sich einem wieder das Trübsahl auf. Man will frei sein!

    Hier eine praktische Übung mit der ich persönlich gerne Arbeite und ohne die ich wohl schon Dummheiten begangen hätte:

    Man sorgt für Ruhe im Umfeld so das man ungestört meditieren kann, Man wählt seine Lieblingslage bei der man abschalten kann, schließt die Augen und ruft geistig seinen Schutzengel. Diesen bittet man dann um seine Hilfe, sagt das ihr euer Problem aufarbeiten wollt und das er euch begleiten soll. Nun lass ich meinen Schutzengel ein Portal öffnen, das zu einem Ort führt der mir symbolisch bei der Lösung des Problems zu einer wichtigen Grundlage wird. Ihr betretet eine andere Welt, seht euch um und nehmt die Umgebung wahr.

    Hier gibt es keine Anleitung mehr, da sich hier alles indivduell auf das Problem bezieht. Etwas in dieser Welt ist wichtig und will untersucht oder beobachtet werden. Fragt euren Schutzengel was zu tun ist, er kann euch helfen. Hier ein Beispiel aus eigener Erfahrung:

    Ich stand in einer Wüste, unweit eine Oase die Menschenleer war. Ich ging instinktiv zum Wasser und erkannte mein Spiegelbild in ihm, das jedoch zu einer Fratze verzerrt war. Ich sprang ins Wasser und tauchte unter. Dort jedoch wartete mein eigener Schatten nur darauf über mich herzufallen. Wir prügelten voll Hass auf uns ein und je mehr wir uns prügelten desto mehr Hass empfand ich gegen mich selbst. Ich liess all meine Aggression und Wut an diesem Schatten aus und im echten Körper stieg das Adrenalin an, so lies ich allen Selbsthass heraus. Dann, am Höhepunkt angekommen verschwand der Hass und Mitgefühl kam stattdessen. Ich blickte von oben auf das Häufchen Elend das ich selbst, mein Schatten, war und empfand Mitgefühl. Ich schloss ihn in die Arme und empfand plötzlich Liebe. Wir umarmten uns und verschmolzen wieder zu einer Einheit. Mir ging es danach in jeder Hinsicht besser.

    Wie aus diesem Beispiel herausgeht ist es gut seinen Impulssen zu folgen, gleich wie grausam und/oder pervers das sein sollte. Nichts darf unterdrückt werden will man sich befreien. Negative Aspekte lösen sich erst auf wenn man ihnen freien Lauf gewährt und keine Angst, ihr schadet niemanden, auch wenn die Handlungen die ihr vornehmt einer anderen Person z.B. sehr schaden würde, diese Person bleibt im richtigen Leben davon unangetastet.

    Ist ein Thema erledigt geht entweder durch ein neues Tor in die nächste Welt, wenn es noch etwas zu klären gibt oder öffnet ein Tor das euch zurück ins hier und jetzt bringt.

    Ihr werdet euch nun erleichteter und befreit fühlen, eure Gedanken sind geordneter und der Erfolg bei den Gedankenübungen wird steigen. Doch nicht nur dafür ist diese Art der Meditation gut, man kann damit Effektiv eine Vielzahl von Problemen beseitigen.

  2. #2
    Viola
    Gast
    Hallo,

    Über Meditation gibt es auch allerlei Vorstellungen. Der eine meint, es ist eine Leere in sich, die man erringen muß, damit sich dann irgendwann Großes ergießen kann, Erleuchtung oder was auch immer. Der andere sinniert schwammig über allerlei Vorstellungen und Hoffnungen,... Andere wieder verrenken die Glieder und verdrehen die Augen, channten irgendwelche Formeln und warten, dass etwas Wundervolles passiert,....

    Könnt Ihr mir bitte genau erklären, was Meditation wirklich ist?

    Viele liebe Grüße,
    Viola

  3. #3
    Leah
    Gast
    Hallo Viola

    Meditation ist im Anfang eigendlich der Versuch eine andere Bewusstseinsebene zu
    erreichen. Von der wissenschaftlichen Sichtweise, erst einmal gezielt den
    Alphawellenzustand zu erreichen.
    Eine andere Hauptübung besteht darin, das Gedankenkarussell ruhig zu stellen.
    Um die Gedanken zu kontrollieren brauchst Du ein Meditationsobjekt kurz "Mo" gennannt,
    auf das Du Dich konzentrierst.

    Leere, Erleuchtungszustand, womöglich Verlust Deines "Ichs" bringen Dich im Leben nicht
    weiter. Es sind einfach nur Bewustseinszustände, in die auch viele Menschen
    durch Krisenumstrände fallen und nicht, weil sie irgendwie besonders geistig
    weiterentwickelt sind.


    Grüße Leah

  4. #4
    Bronte
    Gast
    Liebe Viola,

    ich hatte mit dem Begriff Meditation lange Zeit ein sehr unharmonisches Verhältnis. Eben weil ich - wie Du? - diesen Begriff nicht fassen konnte; nicht für mich greifbar machen konnte.
    GAnz naiv: Nur wenn man in einer anderen WElt ist, meditiert man.... Bei den Buddhisten habe ich gelernt, diesen BEgriff sehr weit zu fassen. Heute bemühe ich mich alles meditativ zu leben. Die einen nennen es das Yoga des Alltags, andere Jetzt oder GEgenwärtigkeit. Auch Achtsamkeit (mein Lieblingsbegriff ) trifft es. Alles ist Meditation. Beginnend von der 1-Sekunden-Achtsamkeit bis hin zur 1-Stunden-Meditation. Achtsamkeitslehrer unterscheiden zwischen beiden Formen übrigens nur durch die Begrifflichkeit formell und informell...
    Alles weitere hat Leah schon gesagt.

    Liebe Grüsse

    P.S.: Haben Leah und ich Dir weitergeholfen oder Dich noch mehr verwirrt???? Falls ja... Lass den Begriff "Meditation" einfach los. Irgendwann entsteht ein Gefühl dafür.

  5. #5
    Viola
    Gast
    Hallo Leah und Alex,

    danke für Eure Hilfe. Sehr interessant Eure Meinungen!
    Ja, sie haben mir weitergeholfen, die Meditation nun ein bisschen besser zu verstehen. Ja, ich glaube auch, dass es ein Versuch ist, eine andere Bewusstseinsebene zu erreichen und sie mit Achtsamkeit zu vergleichen, gefällt mir auch sehr.

    Ich habe einmal etwas darüber gelesen, das finde ich auch gut:
    Meditation sollte eine aktive, tiefe, konzentrierte Analyse sein, die einen Gegenstand, ein Problem, einen Gedanken, eine Idee von möglichst vielen Seiten beleuchtet, bearbeitet und so intensiv durchdenkt, dass man von dem Gefühl durchdrungen wird, mit dem Thema der Mediation voll vertraut zu sein, ja beinahe zu verschmelzen. So betrachtet ist Meditation nicht ein passives Dahintreiben oder ein halbwaches Dahindämmern, sondern im Gegenteil, ein intensives, aktives, geistiges Tätigsein, ein Eindringen und Verbinden mit dem jeweiligen Thema auf verschiedenen Ebenen.

    Liebe Grüße,
    Viola

  6. #6
    Leah
    Gast
    Hallo Viola ...

    Es gibt tatsächlich verschiedene Aspekte der Meditation.

    Du spracht jetzt einen anderen an, bei dem man über ein Objekt, Subjekt,
    oder eine Aussage meditiert, und dadurch zur Erkenntnis gelangt.

    Bei einem sogennannten "Mo" geht es darum die Konzentration zu bündeln,
    um sie später auflösen zu können.

    Alex, Deinem Beitrag kann ich nur zustimmen und er erinnerte mich plötzlich
    an den Weg des Karma-Yogas.

    Liebe Grüße an Euch beide ... ganz herzlich Leah

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