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Thema: eigene Erfahrungen - Polaritätsprinzip

  1. #1
    Bronte
    Gast

    eigene Erfahrungen - Polaritätsprinzip

    Das Prinzip der Polarität - Kurzfassung

    "Alles ist zweifach, altes ist Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht wenden."
    Das Kybalion

    Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass "alles zweifach ist", dass "alles zwei Pole hat", dass "alles seine zwei Gegensätze hat". Alle diese Sätze sind alte hermetische Axiome. Das Prinzip erklärt die alten Paradoxe, die so viele Menschen verblüfft haben, indem sie feststellen, "Thesis und Antithesis sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden"; "Gegensätze sind dasselbe, sie unterscheiden sich nur im Grad"; "Jedes Paar von Gegensätzen kann in Übereinstimmung gebracht werden"; "Extreme begegnen sich"; "Alles ist und ist nicht zu gleicher Zeit"; "Alle Wahrheiten sind nur Halbwahrheiten"; "Jede Wahrheit ist halb falsch"; "Jedes Ding hat zwei Seiten" usw. usw.

    Es erklärt, dass alles zwei Pole oder entgegengesetzte Aspekte hat, dass
    Gegensätze in Wirklichkeit nur die zwei Extreme desselben Dinges sind mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden. Um dies zu erläutern: Hitze und Kälte, obwohl "Gegensätze", sind tatsächlich dasselbe, die Unterschiede bestehen nur in den Graden eines und desselben Dinges. Schau auf dein Thermometer und suche den Punkt zu entdecken, bei dem "Hitze" endet und "Kälte" beginnt! Es gibt keine absolute Hitze oder absolute Kälte - die zwei Ausdrücke Hitze und Kälte bezeichnen nur verschiedene Grade desselben Dinges, und dieses selbe Ding, welches als Hitze und Kälte erscheint, ist nur eine Form, eine Variation und ein Grad von Schwingung. So sind Hitze und Kälte einfach die zwei Pole von dem, was wir Wärme nennen - und die hiervon abhängenden Erscheinungen sind Äußerungen des Prinzips der Polarität.

    Das gleiche Prinzip äußert sich auch im Falle von "Licht und Dunkelheit", welche dasselbe sind; die Unterschiede bestehen nur in den verschiedenen Graden zwischen den beiden Polen der Erscheinung. Wo hört Dunkelheit auf und wo beginnt das Licht? Was ist der Unterschied zwischen "groß und klein", zwischen "hart und weich", zwischen "schwarz und weiß", zwischen "scharf und stumpf", zwischen "leise und laut", zwischen "hoch und niedrig" "zwischen positiv und negativ"? Das Prinzip der Polarität erklärt diese Paradoxe und kein anderes Prinzip kann es beiseite stellen. Das gleiche Prinzip wirkt auch auf dem mentalen Plan. Nehmen wir ein radikales und extremes Beispiel: "Liebe und Hass", zwei mentale Zustände, die anscheinend ganz verschieden voneinander sind. Und dennoch gibt es Grade des Hasses und Grade der Liebe und einen mittleren Punkt, an welchem wir die Ausdrücke Gefallen und Missfallen gebrauchen; diese Ausdrücke gehen aber so nach und nach ineinander über, dass wir manchmal nicht wissen, ob uns etwas gefällt oder missfällt oder keines von beiden. Und alles sind nur Grade desselben Dinges. Du wirst das einsehen, wenn du einen Augenblick darüber nachdenkst. Ja, man kann noch weiter gehen (die Hermetiker halten dies von noch größerer Wichtigkeit): es ist möglich, die Schwingungen des Hasses in die Schwingungen der Liebe umzuwandeln und zwar bei sich selbst wie auch bei anderen. Viele von euch, die diese Zeilen lesen, haben persönliche Erfahrungen in dem unwillkürlichen, raschen Übergang von Liebe zu Hass und umgekehrt, bei sich selbst und bei anderen. Ihr werdet daher die Möglichkeit dieses Überganges mit Hilfe des Willens, durch Anwendung der hermetischen Formeln, verstehen. "Gut und Böse" sind auch nur die Pole desselben Dinges, und der Hermetiker beherrscht die Kunst, Böses in Gutes umzuwandeln durch die Anwendung des Prinzips der Polarität. Kurz, die Kunst der Polarisation ist ein Teil der mentalen Alchimie, der den alten und den modernen hermetischen Meistern bekannt ist und von ihnen ausgeübt wird. Wer dieses Prinzip versteht, ist fähig, seine eigene Polarität wie auch die Polarität anderer zu ändern, wenn er dem Studium, das zur Beherrschung dieser Kunst notwendig ist, die entsprechende Zeit widmet.


    Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem geistigen Prinzip gemacht?

  2. #2
    Bronte
    Gast
    Ich habe die ERfahrung gemacht, dass Dankbarkeit für alles - das Leben, den Wind um die Nase, die Lektionen des Lebens (Bardon hat sich über "Schicksalsschläge gefreut, da es für ihn Bestätigung war, dass die göttliche Vorsehung ihn nicht vergessen hat) -, Glaube an das Gute, Vertrauen auf das Gute, Imagination und Autosuggestion gute Mittel sind, um sich selbst in höhere Schwingungsebenen zu versetzen und damit den "höheren" der beiden Pole zu erreichen....

    Also auf gut Deutsch, die TEchniken, die BArdon uns in seinen unterschiedlichen Stufen lehrt.

  3. #3
    Lilo
    Gast
    hierzu eine einfache Übung:

    Breite Deine Arme aus, so als ob Du ein Kind auffangen wolltest. Richte Deine Augenmerk auf die linke Hand und und denke: " Ich gebe mit Freuden". Dann richte Dein Augenmerk auf Deine rechte Hand und denke: "Ich empfange mit Dankbarkeit".

    Spüre nach, was sich in Deinen Händen tut.

    Gruß Lilo

  4. #4
    Leah
    Gast
    hmmm so einfach ist es nicht Gefühle wie Wut, die einen plötzlich
    umspülen, zu transmutieren und das Pendel zur anderen Seiten schwingen zu lassen.

    Gruß Leah

  5. #5
    Wavewalker
    Gast

    Elementeverteilung bei den Händen

    Ich bin der Ansicht das die Linke Hand für Wasser steht und die Rechte Hand für Feuer , stimmen wir da überein ?

  6. #6
    Leah
    Gast
    Ja, da stimmen wir überein

    Die linke Hand, steht für Wasser und ist mit der rechten Gehirnhälfte verbunden, der Kreativität, Intuition und Mitgefühl zugeordnet werden.

    Die rechte Hand drückt das aktive Willensprinzip aus und ist mit der linken
    logischen, analytischen Gehirnhälfte verbunden.

    Die Finger stehen auch für bestimmte Prinzipien. Schaltet man sie zusammen (Mudras) kann man bestimmte Wirkungen erzielen und es
    gibt auch noch Auswirkungen, wenn man sie "heilströmt".

  7. #7
    Bronte
    Gast
    ne... ich finde nicht....

    mit der linken Hand wird gegeben: abgeben, ausbreiten, elektrisches Fluid, Feuer, männliches Prinzip

    mit der rechten Hand wird empfangen. Empfangen ist doch schlichtweg DAS Prinzip der WEiblichkeit. Im Tarot steht der Kelch für das Wasser-Element.
    Meine Interpretation wäre entsprechend: empfangen, zusammenziehen, magnetisches Fluid, Wasser, weibliches Prinzip....

    Wie das jetzt mit den Gehirnhälften zusammenhängt, weiss ich nciht... Vielleicht kann Lilo es ja aufklären...

    Liebe Grüsse, Bronte

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