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Thema: Diskussion des Geschlechtsprinzips

  1. #1
    Bronte
    Gast

    Diskussion des Geschlechtsprinzips

    Das Prinzip des Geschlechts - Kurzfassung

    "Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen."
    Das Kybalion

    Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass in allem sich das Geschlecht offenbart, dass das männliche und das weibliche Prinzip immer tätig sind. Dies trifft nicht nur auf den physischen Plan, sondern auch auf den mentalen und sogar auf die spirituellen Pläne zu. Auf dem physischen Plan äußert sich das Prinzip als "Sex", Sexualität; auf den höheren Plänen nimmt es höhere Formen an, das Prinzip aber bleibt immer dasselbe. Keine Schöpfung, sei sie physisch, mental oder geistig, ist ohne dieses Prinzip möglich. Das Verständnis seiner Gesetze wird so manche Tatsachen erhellen, welche den Menschenverstand verblüfft haben. Das Prinzip
    wirkt immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung. Alle
    Dinge, alle Personen enthalten in sich die zwei Elemente oder Prinzipien, d. h. dieses große Prinzip. Jedes männliche Wesen enthält auch das weibliche Element; jedes weibliche Wesen enthält auch das männliche Prinzip. Wenn ihr die Philosophie der mentalen und geistigen Schöpfung, Zeugung und Neubildung verstehen wollt, dann müsst ihr dieses hermetische Prinzip verstehen und studieren. Es enthält die Lösung vieler Rätsel des Lebens. Wir warnen euch: dieses Prinzip hat keinerlei Beziehungen zu den zahlreichen gemeinen, verderblichen und erniedrigenden lüsternen Theorien, Lehren und Praktiken, die unter phantastischen Namen gelehrt werden und die eine Entweihung dieses großen Naturprinzips sind. Solche gemeine Wiederbelebung der alten berüchtigten Formen des Phallizismus verdirbt Gemüt, Körper und Seele. Die hermetische Philosophie hat immer eindringlich vor diesen niederen Lehren gewarnt, die nur dazu geeignet sind, Begierden und Zügellosigkeiten zu wecken und das Prinzip der Natur zu verdrehen. Wenn ihr solche Lehren sucht, müsst ihr anderswo hingehen, die hermetische Lehre enthält nichts Derartiges. Dem Reinen ist alles rein; dem Gemeinen ist alles gemein.

    aus: Das Kybalion

  2. #2
    Lilo
    Gast
    Anders ausgedrückt:

    Das Prinzip des Geschlechts befaßt sich mit Zeugung und Schöpfung. Es sollte nicht mit Geschlechtlichkeit, die auf den körperlichen Unterschied von Mann und Frau hinweist, vermischt werden.

    Die Rolle des männlichen Prinzips ist es, eine bestimmte ihm innewohnende Energie auf das weibliche Prinzip zu richten und so die schöpferischen Prozesse in Gang zu bringen.

    Aber das weibliche Prinzip ist das, welches die tatsächliche schöpferische Arbeit leistet.

    Beide Prinzipien sind voneinander abhängig, das eine kann nicht ohne das andere wirken und so besitzt alles Männliche auch das weibliche und alles Weibliche auch das männliche Element.

    Auf der energetischen Ebene einer Batterie ist die Kathode oder der negative Pol das mütterliche oder „weibliche“ Prinzip der elektrischen Erscheinung. Aus ihr treten die Elektronen aus, die für den Strom verantwortlich sind. Auf atomarer Ebene besitzen die negativ geladenen Elektronen „weibliche“ Energie, sie schwingen rasend unter dem Einfluß des positiv geladenen Atomkerns, der „männlichen“ Energie. Der Prozeß der Loslösung eines Elektrons aus diesem Verband wird „Ionisation“ genannt und diese Elektronen sind die aktiven Arbeiter in der Natur. Sie sind für Erscheinungen wie Licht, Wärme, Elektrizität, Magnetismus, chemische Affinität, Anziehung und Abstoßung verantwortlich.


    Jedoch wirkt das Prinzip des Geschlechts auch auf geistiger Ebene. Und zwar in der „Dualität des Geistes“. In der Idee vom geistigen Geschlecht entspricht das männliche Prinzip dem „objektiven, bewußten, freiwilligen, aktiven“ Geist und das weibliche Prinzip dem „subjektiven, unbewußten, unfreiwilligen, passiven“ Geist.

    Im tieferen Sinne werden diese geistigen Zwillinge in „Ich“ und „Mich“ unterschieden. Das „Mich“ vieler Menschen besteht im Wesentlichen aus ihrer Persönlichkeit, eine Sammlung aus Gewohnheiten, Abneigungen, Gefühlen, und aus dem Bewußtsein um ihren Körper.

    Durch „Beiseitelegen“ der Gedanken an die Kleidung, an den Körper, und „Weglegen“ der Gefühle, Gewohnheiten und Erregungen, die zwar aus dem Menschen kommen, aber nicht aus ihm „selbst“, kommt der Mensch zu seinem unveränderlichen „Mich“; das kann er als etwas Geistiges empfinden, in dem Gedanken und Gefühle erzeugt werden mit dem Motor der schöpferischen Energie.

    Doch der Akt der Schöpfung benötigt eine Art von Initialzündung, etwas das die Zeugung der Dinge ins Rollen bringt. Dieser geistige Aspekt wird „Ich“ genannt. Vom Ich wird Energie auf das Mich übertragen, damit die geistige Schöpfung beginnen kann. Das Ich tritt quasi beiseite, um die Vorgänge der Zeugung seitens des Mich zu beobachten.

    Das Ich repräsentiert das männliche Prinzip des geistigen Geschlechts im Aspekt des „Seins“,
    das Mich das weibliche Prinzip im Aspekt des „Werdens“.

    Das weibliche Prinzip empfängt Eindrücke, die das männliche ausstreut.

    Das weibliche Prinzip leistet die Arbeit der Erzeugung von Ideen und ist im Bereich der Phantasie zugegen,
    wohingegen sich das männliche mit der Arbeit des „Wollens“ begnügt.

    Diese Prinzipien finden beim Verstehen seelischer Phänomene ihre Anwendung. Bei der Telepathie richtet sich die Schwingungsenergie des männlichen Prinzips auf das weibliche Prinzip einer anderen Person, und diese nimmt den übertragenen Gedanken auf und entwickelt ihn weiter. Gleiches gilt für die Phänomene der Suggestion oder Hypnose.

    Normalerweise sind das männliche und weibliche Prinzip im Geiste im Gleichgewicht. Bei vielen Menschen aber ist das männliche Prinzip verkümmert, zu träge geworden, um zu handeln.

    Die Entfaltung der Willenskraft ist zu schwach, als das er sich vor den Ideen derjenigen mit stärkerem Willen und Geist schützen könnte. Ist es dann nicht einfacher, sich an der Masse zu orientieren und vorgetretene Lebenswege zu begehen? Oder sollte man lieber versuchen, seinen eigenen Geist und Willen zu beherrschen, um sich von Gedanken anderer unabhängig zu machen?

    Damit das Prinzip des Geschlechts seine Gültigkeit besitzt, muß es auf allen Ebenen wirken, also auch auf der Ebene des Alls. Dies haben wir insofern schon akzeptiert als daß die meisten Menschen von Gott als Vater und von der Natur als Mutter sprechen. Diese instinktive Verehrung des Alls, was wir Religion nennen können, ist dies nicht die Achtung vor dem Vater-Geist? Und das starke Gefühl, das wir bei der Betrachtung der Natur empfinden, ist das nicht das Anpressen an den Mutter-Geist, wie der Säugling an die Mutterbrust? Das All offenbart sich in dem männlichen Prinzip, das seinen Willen auf das weibliche Prinzip überträgt, welches dann das Werk der Entwicklung des Universums beginnt.

    Lilo

  3. #3
    Bronte
    Gast
    Das Prinzip des Geschlechts ist DAS Prinzip, wo wir Hermetiker/Bardorianer die Elemente wiederfinden.

    Das elektrische und das magnetische Fluid. Das ausbreitende und zusammenziehende Prinzip. Männlich und WEiblich. FEuer und Wasser.

    Und wie steht es doch so schön im Kybalion: Wo sich männlich und weiblich zusammentun, entsteht Materie. Wer denkt da nciht an den vierpoligen Magneten, der aus Feuer, Wasser und dem vermittelnden Luft-Element besteht, und als diese Zusammenführung die Erde als Element (Prinzip der Starre) und damit das Universum erschafft....

    Ja. Feuer als männliches, exzessives Geschlecht.
    Wasser das weibliche, empfangende. Luft ist der Hermaphrodit. Das Vermittelnde, Neutrale. Und die ERde das Kind von Männlich und Weiblich.

  4. #4
    Wavewalker
    Gast

    Jungs und Mädels

    [align=justify:c908bcbc4f]Ich habe mal das Bild im Weg zum Wahren Adepten unter die Lupe genommen und festgestellt das über dem Männlichen die Farben Rot und Blau abgebildet sind und über dem Weiblichen die Farben Grün und Braun das ist für mich ein Fingerzeig dafür das wir Männers Willenstark sind , manchmal auch ein bisschen zuviel , wie man es bei vielen Straßenfesten festellen kann ... ;o) Frauen Dagegen , haben einen geschwungenen Körper sehr geschmeidig und Sanft ruhig und angenehm wie die Wellen des Meeres. Im Vergleich interessieren sich Männer aber auch stark für Mathematische und Technische Gebiete im Zuge der öffnung der Arbeitsplätze beschäftigen sich nun auch immer mehr Frauen mit diesem Element , Luft , während nur wenige Jungs einen Platz im ethischen Bereich einnehmen wo es Beispielsweise um die Erziehung von Kindern geht , die Frucht der Lenden , wie die Früchte der erdigen Jahreszeit dem Herbst.[/align:c908bcbc4f]

  5. #5
    Zlan
    Gast
    Hallo Lilo,

    kann es sein, dass aus Deinem Beitrag Frustration über die Männer spricht?

    Nur ein Beispiel Deiner einseitigen Darstellung:

    Aber das weibliche Prinzip ist das, welches die tatsächliche schöpferische Arbeit leistet.
    Über 90% der Patentinhaber sind Männer. Folglich ist der Primus Motor das männliche Prinzip. Aber die Frauen können ganz gut die Ideen der Männer umsetzen.

    Mit nicht diskriminierenden Grüßen!

    8)

    Zlan

  6. #6
    Lilo
    Gast
    Hallo Zlan,

    kann es sein, dass aus Deinem Beitrag Frustration über die Männer spricht?


    Nein, davon bin ich weit entfernt, zumal es da ja auch ein paar sehr nette und freundliche Exemplare geben soll.

    Ich muss zugeben, dass ich mich teilweise mit fremden Federn geschmückt habe.
    Dieser Beitrag ist zum Teil einem Philosophischen Lexikon "Kybalion" entnommen.

    Kann den Inhalt aber sehr gut nachvollziehen. Denk doch nur einmal an das "Kinderkriegen". Da leisten doch die Frauen den größten Teil der schöpferischen Arbeit.

    Kann es sein, dass Dein "Männliches Ego" da etwas missverstanden hat?

    Mit nicht angreifenden Grüßen
    :roll:

    Lilo

  7. #7
    Lilo
    Gast
    Nachtrag:

    Ich habe mich durch Dein Posting von der Hauptsache ablenken lassen. Es geht hier doch nicht um Mann und Frau, sondern vielmehr um das männliche und weibliche Prinzip, das in jedem Menschen steckt.



    Lilo

  8. #8
    Leah
    Gast
    In der Wipikedia steht:

    Der Genius, den nur Männer besaßen, wohnte einem jeden
    Mann inne, und starb mit ihm.
    Man kann es als inneres Wirkungsprinzip sehen.
    -------------------
    Nach meiner Sichtweise gehört der Genius wohl zum männlichen
    Prinzip, da die Idee in der Materie durch den Willen realisiert wird.

    Frauen haben einfach früher den männlichen Anteil ihrer mentalen
    Ebene nicht genug genutzt.

    z.B.
    Früher gab es kaum große Künstlerinnen in der Malerei.
    Sie hatten keine Möglichkeit zum Kunststudium, ihre Werke wurden
    nicht akzeptiert und sie durften bei den Männeren nicht mitreden.
    Auch konnten sie sich nicht finanzieren.
    So wurde das mentale männliche Prinzip bei den Frauen nicht ausgebildet.
    Den Männern ging es umgekehrt wahrscheinlich auch so.

    Die Frage ist jetzt allerdings, wollen wir ausgeglichene mentale Prinzipien
    bei beiden Geschlechtern, oder nur die Möglichkeit uns situationsbedingt
    des gegensätzlichen Prinzips bedienen zu können?

    Grüße Leah

  9. #9
    Lilo
    Gast
    Hallo Leah,

    bitte stell doch unser Licht nicht unter den Scheffel.

    Frauen haben einfach früher den männlichen Anteil ihrer mentalen
    Ebene nicht genug genutzt.
    Denk doch nur mal an die Amazonen.

    Als "Amazonen" bezeicheten die Griechen ein Volk kämpferischer Frauen, mit dem sie bei ihrer Ausbreitung nach Kleinasien (der heutigen Türkei) in Kontakt gekommen waren.

    Reiterinnen und Schützinnen werden als Amazonen bezeichnet.

    Der Fluß Amazonas erhielt seinen Namen, weil die damaligen Eroberer an seinem Ufer auf Stämme trafen, in denen die Frauen ihre Männer bei der Verteidigung ihres Territoriums aktiv unterstützten.

    Gruß Lilo

  10. #10
    Zlan
    Gast
    Hallo Leah,

    Die Frage ist jetzt allerdings, wollen wir ausgeglichene mentale Prinzipien bei beiden Geschlechtern, oder nur die Möglichkeit uns situationsbedingt des gegensätzlichen Prinzips bedienen zu können?
    Da triffst Du den Nagel auf den Kopf.

    Wollen wir das Frauen, die Leben - nicht schöpfen, wie Lilo sagt - aber austragen, als Soldatinnen oder Polizistinnen wieder Leben vernichten. Wo bleibt da das nährende, hegende, beschützende, weibliche Prinzip?

    Das eigentliche Problem der Frauen ist, dass sie nicht mehr die oben genannten Prinzipien schätzen (außer Eva Herman ), sondern Männer werden wollen.

    Natürlich sind die mentalen Anlagen ähnlich, aber die Zielrichtung der Geschlechter ist im Geist und folglich in der Biologie unterschiedlich, wenigstens im Normalfall.



    Zlan

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