Hallo mitienander
ich möchte hier mal ein Problem ansprechen, mit dem sicher jeder schon mal das eine oder andere mal gekämpft hat.
Vor allem wenn man den Seelenspiegel macht.
Fast jeder Mensch hat ein paar Suchterscheinungen, die sich negativ im Seelenspiegel bemerkbar machen.
Ich denke da an Dinge wie Rauchen, Internetsucht, Spielsucht, Eßsucht, Magersucht usw usw.....
Man tut etwas obwohl man weiß daß es nicht richtig ist. Ich meine damit nichts Verbotenes. Eher Dinge, die wenn man hören würde das ein Freund es macht, man verständnislos den Kopf schütteln würde. Selber würde man nie darüber reden. Aber es lässt einen nicht los.
Ich weiß nicht ob Sucht das richtige Wort dafür ist. Mir ist einfach kein besseres eingefallen
Ich denke Ihr wisst was ich meine.
Wenn man so eine "Sucht" bekämpfen will, wird man sehr oft feststellen, daß der Kampf dagegen einen zu blockieren beginnt. Man denkt an nichts anderes mehr als an die "Sucht". Setzt man sich hin zum Meditieren, schon popt die "Sucht" im Geiste auf und man denkt und grübelt und grübelt und schon war die Meditation für die Katz.
Man hat das Gefühl als ob man nur noch im Schneckentempo vorankommt. Man hat ein schlechtes Gewissen, wenn man der "Sucht" nachgibt. Gibt man ihr nicht nach, kommt man nicht weiter. Ein Teufelskreis.
Was denkt ihr, wie sollte man am besten vorgehen. Sollte man der "Sucht" bewusst nachgeben ohne schlechtes Gewissen und darauf vertrauen, daß der weitere Weg der Entwicklung das Problem von selbst löst. Oder soll man mit aller Macht dagegen ankämpfen auch wenn der Kampf viel Energie kostet und die Entwicklung bremst. Oder gibt es noch andere Wege ?
Viele Grüße
WLT



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