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Thema: Die Erotik der Kabbala

  1. #1
    Schechina
    Gast

    Die Erotik der Kabbala

    Die Kabbala als erotisches Buch, Gott und Sex ist das etwas unbekanntes?

    Eigentlich nicht schon im alten Testament, im Hohelied geht es um dieses Thema.

    "Geh mein Geliebter, der Braut entgegen,
    das Anlitz, des Sabbath laßt uns empfangen.

    Die Rituale fanden früher auf einem Feld statt, diese Mysterienspiele sind sehr alt, die Männer gingen also symbolisch auf das Feld um die göttliche Braut zu treffen.

    Das Feld wurde zum heiligen Apfelfeld, den der Apfel war der göttlichen Braut geheiligt. (Avalon)

    Parallelen finden sich in vielen Religione und Kulturen, vor allem in der Symbolik des Taos.

    Die Kabbala ist das System in der sich die Dualität, in der Waage befindet.

    Die Kabbalistischen Gegensatzpaare befinden sich in einem harmonischen Gleichgewicht und die Vereinigung dieser Gegensätze ist die Manifestation als Synthese.

    Wie nun die Gegensatzpaare sich ergänzen, das erklärt der Kabbalistische Baum.


    Ich finde deine Kernaussage nicht "Gott, Sex, Kabbalah" Wo?


    Mußt du mal suchen.....Das Mysterium der *G* ist eines der am strengsten gehüteten Geheimnisse der Kabbala.

    Sie ist die geliebte Jehovas, aus ihrer Vereinigung ist das Universum entstanden.

    Ihr Geheimnis ist im Jod-He-Vau-He verborgen, Jod ist der Vater, das erste He ist die Mutter, aus dieser Liebe ist dann Vau geboren, Vau hat eine Zwillingsschwester, die man auch Gnade nennt.

    Das zweite He wird nun von den Kabbalisten als ein Übergang aus der metaphysischen Welt in die materielle angesehen.

    Die Kabbala lehrt außerdem, daß die Seelen in Paaren auf die Welt kommen, doch nur wenn sie sich in einem ausreichenden Zustand der Reinheit befinden,
    werden sie auf der Erde wiedervereinigt.

    LG.Schechi

  2. #2
    Schechina
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Die Braut des hohen Liedes wird auch als Feld und als Gefäß gedeutet in das die oberen Sefiroth einströmen.
    Daher die oft gebauchte Symbolik, eines Kelches für den heiligen Gral. Gott nahm die Tochter und fasste in ihr und ihren Kleidern (Erscheinungsformen)
    alle Wege zusammen, und wer das innere betreten will muß zuerst hier her schauen.
    Und in seiner großen Liebe zu ihr nennt er sie manchmal "meine Schwester" denn sie stammen von einem Orte, manchmal nennt er sie meine Tochter, und manchmal meine Mutter
    Diese Tochter ist nun nichts anderes ist als die untere Sophia die im Buch Bahir die
    "Weisheit Salomos" genannt wird


    Die fünfteilige Blütenordnung symbolisiert das Pentagramm und damit das Geheimnis " Sub rosa dictum" die Rose gilt seit uralten Zeiten als Symbol der VERSCHWIEGENHEIT.
    Im Christentum wird die Rose zum Symbol für das Paradies und die dornenlose Rose für Maria, die Gottesmutter.
    In der Alchemie galt die Rose, als Blume der Weisheit und als Bild des klaren Geistes
    In der FM steht die Rose als Symbol für Liebe, Licht und Leben.
    Bis dann!

    Schechi

  3. #3
    Schechina
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Das Ischtar- Pentagramm

    Wird auch Siegel Salomons genannt und ist, wie man sieht ein endloses Zeichen.
    Im Englischen wird es auch - als lovers`knot bezeichnet, als Liebesknoten, der unendlich ist.

    Damit werden wir wieder auf Ischtar und die anderen Liebesgöttinen zurückgeführt.

    Denn die 5 als Zahl der Liebesgöttinen, findet sich in der ganzen antiken Welt.
    Der fünfeckige Venustempel von Baalbeck aus hellenistischer Zeit ist ein gutes Beispiel aus dieser Symbolik.

    In christlicher Zeit wurde Maria mit den schönen Eigenschaften der Ischtar versehen.
    Ihr Zeichen ist das Pentagramm, so wie einst Ischtar Siegerin über den Mondgott war.

    Es ist möglich, daß der Rhytmus der Marienfeste einmal dem Pentagramm gefolgt ist.

    Ja der Venusstern selbst wurde häufig als der Stern der Maria angesehen.

    Das schöne Lied:

    Ave maris stella,
    Dei mater alma...
    Meerstern ich dich grüße

    erinnert daran und wenn wir AVE umdrehen ergibt das EVA das Leben

    Nicht von ungefähr sind im neuen Testament fünf Marien erwähnt.

    Und wie oft entstehen neue Kulte, an alten Kultsätten, so finden wir um nur ein Beispiel zu nennen- ein Marienheiligtum auf der alten Kultstätte

    der Venus Eryeina in Sizilien;

    es stellt Maria mit sieben Schleiern dar, als Erinnerung an die sieben Sphären, die nur am Tag der Maria Himmelfahrt, dem 15. 08, feierlich abgelegt werden.

    Fünf ist im Manichäismus auch eine Zahl der Lichtelemente, (Äther, Wind, Licht, Wasser und Feuer)

    Die fünf erscheint weitgehend als magische Zahl, verbunden mit dem natürlichen Menschen, mit beunruhigendem Eros und besonders mit der- gefährlichen und schützenden -Macht des Weiblichen.

    LG.Schechi

  4. #4
    Schechina
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Die Schöpfer!

    Die Kabbalisten erkennen die Standartübersetzung der Bibel nicht an!

    So steht bei Luther "er" schuf den Menschen zu seinem Bilde.

    Kabbalisten sind sich einig, daß bewußt durch die Übersetzer der Genesis, jeder Hinweis auf die Tatsache, daß Gott sowohl männlich als auch weiblich ist,unterschlagen wurde.

    Um eine frauenfeindliche Religion, besser drei daraus zu machen!

    Im Orginal hebräischen Text steht:
    Und die Elohim sprachen, lasset uns Menschen nach unserem Ebenbild machen.
    Hä Plural? Das Wort Elohim ist eine Pluralform, die auf die Singularform Alh (ELOH) zurückgeht, durch das anhängen der Silbe im gebildet wird.
    Da IM eine männliche Pluralendung ist, entsteht durch anhängen an die weibliche Form das Wort Elohim.
    Eine weibliche Potenz die sich, mit einer männlichen vereint und dadurch in der Lage ist Nachkommen zu zeugen.

    Die sexuellen Riten der Kabbalisten spiegeln sich auch in den Riten der Alchemie, der Satori, des Trantischen Yoga und den Ritualen zur Erweckung der Kundalinikraft wieder.
    Aber alle diese Riten stellen einen mystischen Akt zur Vereinigung mit dem göttlichen da.

    n gnothi seauton erkenne dich selbst; die einem der 7 Weisen zugeschriebene Inschrift am Apollotempel zu Delphi; lat. nosce te ipsum


    Die Genesis weist verblüffende Paralellen zu modernen wissenschaftlichen Theorien auf.


    Gott wird als ein allmächtiges, undefinierbares und gestaltloses Wesen in der Mitte des Nichts dargestellt.

    Als dieses "Eine" entschied Gestalt anzunehmen, wurde aus der Idee das Licht.
    Danach schied Gott das Licht von der Finsternis und schuf so den ersten Gegensatz.

    Alles ist seitdem durch Dualitäten gekennzeichnet.

    Astrophysiker vertreten die Ansicht, daß der "Urknall" dadurch zustande kam, daß ein einziger Punkt aus unglaublich verdichteter Materie explodierte und sich dadurch das Universum formte.

    LG.Schechi

  5. #5
    Schechina
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Ähnlich wie der Midrasch lehrt auch die Kabbala, daß es bevor unsere Welten erschaffen worden sind, andere Welten gab, die zugrunde gehen mußten.

    Diese Lehre die etwas imposant tragisches an sich hat, findet man auch in Indien und in Hellas wieder, die Kabbala hat sie aber ganz besonders ausgebildet.

    Es handelt sich hier um um die durch Paul Kammerer, wissenschaftlich bestätigten Naturerscheinungen, die er die "Serialität" nannte.

    Er versteht darunter ein zeitliches und räumliches, regelmäßiges Wiederholen
    äußerst ähnlicher Naturerscheinungen und Ereignisse, die sich somit inn Serien entwickeln.

    Ein Gedicht von Manfred Kyber aus dem Buch, Einführung in den Okkultismus.


    Nieder stieg ich zu vergessen,
    was ich einst im Licht besaß,
    und doch nie bewußt besessen,
    weil ich es noch nie vergaß
    Durch Vergesenes muß ich dringen,
    selber muß ich geistgweiht
    in Erinerung erringen
    meines Wesens Wesenheit,
    Graben muß ich Grabeshügel,
    sterben lassen was erstarb,
    bis der Freiheit Flammenflügel
    sich mein eigenes Ich erwarb
    Bis die Worte in mir reden
    die ich unbewußt gewußt,
    bis in mir der Garten Eden
    mein wird in der eigenen Brust


    Kabbalisten glauben an Wiedergeburt.

    LG.Schechi

  6. #6
    Schechina
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Als erstes stömte aus Kether die Weisheit heraus, Chochmah, bedeutet Weisheit und Binah Verständnis.

    Binah ist die erste weibliche Sephira (Das Meer) Marah die Wurzel für Jungfrau die durch den heiligen Geist zu (Aima) wird.

    Der Schlüßel für die Umwandlung befindet sich in der Verborgenen Sephira
    Daath diese bedeutet auch Wissen.

    Die Stellung von Daath, zwischen dem höchsten Vater und der höchsten Mutter, verrät uns das Geheimnis ihrer Vereinigung.

    In der archetypischen Welt zu der die 4 Sephiroth gehören, steht Daath für Erleuchtung.

    Daath ist das Ergebnis aus der Vereinigung der kosmischen Gegensätze, zum Zweck der Manifestation.

    Die Vereinigung in Daath brachte die Liebe hervor

    Netzach ist eher die Welt der Instinkte und Triebe, sie muß sich erst mit Hod vereinigen, dem Sitz des Willens und des intelektuellen Bestrebens.

    Daraus entseht dann Jesod, die eine Verwirklichung von Daath auf einer niedrigeren Ebene ist.

    Alles was in der materiellen Welt passiert, wurde zuvor in der Astralwelt geformt und Verwirklicht, durch die Verschmelzung von Netzach und Hod.

    Aus der Sephira Kether sind alle anderen 10 Sephiroth hervorgegangen. Deshalb wird ihr auch die Zahl 1 und der Name Ehjeh ( dasein) zugeordnet.

    Chochmah = Weisheit ist die zweite Sephira auch Abba genannt. Also der große Vater, Symbole Verständnis und der Phallus, weil es eine dynamische Kraft ist.

    3 Binah = Verständnis eine weiblich passive Kraft auch Ama große Mutter genannt.

    Diese Beiden zeugten sozusagen die unteren 7 Sephiroth, durch diese polarisierenden Aspekte, entstanden die Manifestationen, aus dem Urvater und der Urmutter, Proton und Elektron usw. in diesen Beiden liegt der Schlüßel zur sexuellen Vereinigung, der erst mit der Geburt der Zeit entstand.

  7. #7
    dyon
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Zitat Zitat von Schechina Beitrag anzeigen

    Kabbalisten sind sich einig, daß bewußt durch die Übersetzer der Genesis, jeder Hinweis auf die Tatsache, daß Gott sowohl männlich als auch weiblich ist,unterschlagen wurde.
    Da ich mich bisher nicht mit Quablabla auseinandergesetzt habe, wusste ich nicht, dass die das wissen.
    Aber ich bin, unabhängig davon, zur gleichen Erkenntnis gelangt. Das ist ja schon fast wissenschaftlich

  8. #8
    Schechina
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Zitat Zitat von dyon Beitrag anzeigen
    Da ich mich bisher nicht mit Quablabla auseinandergesetzt habe, wusste ich nicht, dass die das wissen.
    Aber ich bin, unabhängig davon, zur gleichen Erkenntnis gelangt. Das ist ja schon fast wissenschaftlich
    Hallo Dyon!

    Das ist ja bemerkenswert, wie bist du darauf gekommen?

    LG. Schechi

  9. #9
    mac
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Das All-Eine:
    -
    Ihr Vater ist die Sonne,
    seine Mutter der Mond,
    der Wind hat es in seinem Bauche getragen
    die Erde ist sein Näherin

    (aus der Tabula Samargdina)
    -

  10. #10
    Leah
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Lieber Mac

    Dein Beitrag verleitet mich jetzt auch etwas zu schreiben, was innerlich
    verwandt ist:

    Alexander, Der mazedonische König (Schüler Aristoteles) (Turba philosophorum) :

    Du sollst wissen, dass keiner ohne Mann und Frau gezeugt und geboren wird,
    keine Zweigsprosse wird geschaffen ohne Wärme und Feuchtigkeit, Kälte und
    Trockenheit. Die männlich begehrende Tugend ist warm und trocken, und ist
    ein haltendes Feuer. Die haltende Tugend ist weiblich, kalt und trocken, und ist
    die Erde. Die Tugend welche verdaut und verändert ist männlich warm und feucht,
    und ist die Luft. Die austreibende Kraft ist weiblich, kalt und feucht
    und ist das Wasser, welches reinigt.

    Die Quinta Essentia ist das Leben, welches da ein eigenes ist, weder warm noch feucht,
    werder kalt noch trocken, weder Mann noch Weib

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