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Thema: Gott ähnlich sein

  1. #1
    Viola
    Gast

    Gott ähnlich sein

    Was bedeutet es für uns Gott ähnlich zu sein? Das hab ich mich oft schon gefragt.

    Stejnar schreibt dazu, dass es nicht bedeutet, dass man Berge versetzen und die Sterne vom Himmel holen kann. Gott ähnlich ist man als Herrscher über seine Wesenszellen, nämlich über die Elementale seines Denkens, Fühlens, Wollens und Bewusstseins. Nur wenige Menschen nützen diese, ihre schöpferische Macht. Wie das Leben nach dem Tod für uns weiter geht, hängt davon ab, wie wir gelernt haben, unsere Eindrücke als geistige Nahrung zu schöpfen und unsere Wesenszellen (Gedanken, Gefühle,..) zu beherrschen. Nicht der Fleisch-, Alkohol-, Sex-Konsum,... behindert unsere geistige Entwicklung, sondern unsere Hingabe und gedankliche Beschäftigung mit diesen Triebschemen.

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    Ich finde, Stejnar erklärt das wirklich sehr gut und ich kann mir nun besser vorstellen, worauf es im Leben und in der Hermetik ankommt. Ich dachte mir immer schon, dass gerade die Selbstbeherrschung eine ganz wichtige Sache sein muss. Aber sie ist auch nicht gerade leicht.

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Elmo
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    Zitat Zitat von Viola Beitrag anzeigen
    Stejnar schreibt dazu, dass es nicht bedeutet, dass man Berge versetzen und die Sterne vom Himmel holen kann.
    Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

    -----------------------


    Glauben - ein "Senfkorn" davon genügt
    Predigt über Lukas 17,5-6
    17:5 Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! 6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

    Liebe Geschwister,
    über meinen eigenen Glauben. Der in mir wohnt. Über den muß ich nicht nachdenken. Da muß ich nicht "in mich hineinhorchen", was und wieviel da in mir glaubt. Sondern wenn ich diesen Glauben habe. Klein wie ein Senfkorn. Dann habe ich alles gewonnen. Viel mehr gewonnen, als die Kraft. Noch viel mehr als die Kraft, Bäume durch die Luft fliegen zu lassen.
    1. "Ach, wenn es nur in mir glaubte..."
    Sicher kennen so manche von uns das Märchen von dem, der auszog das Fürchten zu lernen. Die halbe Welt durchzog dieser Mann. Er kannte einfach das Gefühl nicht. Wie es ist, wenn man sich fürchtet. Und immer wieder, wenn sich einer an ihm versuchte, um ihm das Fürchten beizubringen. Da rief er nur klagend aus: "Ach, wenn's mir nur gruselte..." bis er durch eine ganz einfache Sache endlich diese Erfahrung machte: Ja, es gruselt mich. Endlich kenne ich es, dieses Gefühl! Endlich habe ich auch dieses Erlebnis.
    Ob die Jünger Jesu sich auch danach gesehnt haben? Nach einem besonderen Erlebnis? Nicht des "Gruselns" - aber des besonderen Glaubens? "Herr, stärke uns den Glauben." Oder in einer anderen Übersetzung noch besser: Mehre uns den Glauben. Wir haben nicht genug davon. Wir wollen mehr haben. Unser Glaube sieht so armselig aus, wenn wir ihn betrachten. Ach, wenn es nur richtig glaubte in uns!
    Als ich noch studierte, da habe ich von einem Mann der Kirchengeschichte gelernt - wie uns durch solche Wünsche ein Teil des Evangeliums verloren ging. Zuerst, vor 500 Jahren. Da war alles ein großes Wunder Gottes. Martin Luther, Philipp Melanchthon, Johannes Calvin und all die anderen hatten das Evangelium wiederentdeckt. Neu in der Bibel entdeckt. Was waren das für herrliche Zeiten! Überall strömten die Leute zusammen, um das Evangelium zu hören. Doch schon Martin Luther bemerkte zu Lebzeiten, wie wenige das Evangelium wirklich annahmen. So annahmen, daß sich ihr ganzes Leben veränderte. Was hat er geschimpft, auf seine Evangelischen! Hundertfünfzig Jahre später: Die Welt hatte sich gewandelt. Aber es gab immer noch viele enttäuschte Christen. Die über die Zustände in der Kirche des Evangeliums, in der evangelischen Kirche. Enttäuscht waren. Sie wollten gern mit Ernst Christen sein.
    Nun: Man hatte schon seit einiger Zeit begonnen, darüber nachzudenken: Wie sieht es aus, in einer wirklich "frommen Seele"? Wie fühlt sich das an, wenn ein gläubiger Mensch mit dem Heiland verbunden ist? Wo sehe ich in mir den Unterschied zu den Massen. Die nur dem Namen nach Christen sind? Viele erbauliche Betrachtungen entstanden: Bücher, Predigten, Lieder. "Pietismus", so nannte man diese Bewegung ernsthafter Christen. Das Innenleben, das Seelen- und Gedankenleben des gläubigen Menschen. Es wurde zum wichtigen Thema: Ach, wenn es doch mehr in uns glaubte. Herr, mehre uns den Glauben! So war die Sehnsucht, dieser Zeit.
    Das war damals. Doch wie ist es heute? Genauso? Oder Anders? Deshalb eine persönliche Frage: Liebe Schwester, lieber Bruder - Hand auf's Herz. Denkst du oft darüber nach, was sich in deiner gläubigen Seele so abspielt? Denkst du oft darüber nach, ob du dich deinem Heiland gerade besonders verbunden fühlst? Oder nicht? Ob du die Sünde in dir besiegt hast und Jesus allen Raum deiner Seele gewährst? Denkst du oft darüber nach, ob vielleicht dein Glaube zu klein ist? Und wie erstaunlich groß er dafür - scheinbar! - bei Bruder X und Schwester Y?
    Ist das so? Dann bist du wirklich zu bedauern. Und ich meine das jetzt ohne jeden spöttischen Unterton. Das ist wirklich eine höchst trauriger Zustand. Ja, eigentlich ist es ein Zustand schwerer Anfechtung. Obwohl man es oft gar nicht so wahrnimmt. Herr, mehre meinen Glauben. Mach' ihn groß und stark und siegreich. Ist das wirklich ein gutes Gebet?
    2. Das Senfkorn und die "Größe" des Glaubens
    Es ist bemerkenswert, daß der Herr überhaupt nicht auf dieses Gebet eingeht. Als ob es nichts zur Sache tut, diese Bitte: stärke uns, mehre uns den Glauben. Als ob es nichts zur Sache tut, so wechselt er sofort das Thema, so sieht es aus.
    An dieser Stelle wird es Zeit für etwas Botanik. Ich selbst bin nun in der Lehre über die Pflanzen nicht sehr bewandert, und habe also nachgelesen: Über das Senfkorn. Nicht umsonst nennt es Jesus an anderer Stelle (Markus 4,31) das kleinste unter allen Samenkörnern: Gerade einmal 1 Millimeter Durchmesser hat es. Es ist ein echtes Wunderwerk, das unser Schöpfer hier konstruiert hat. Im Verlauf eines Jahres wird daraus eine große Staude, bis zu 3 Metern groß - also das Dreitausendfache des Anfangs! Unser Herr Jesus, der am Anfang der Welt. Der bei der Erschaffung dieses Wunderwerks selbst dabei war. Er kannte sich aus. Er wußte, wie er in manchem Wunder der Schöpfung eine Belehrung "versteckt" hatte. Eine Lehre über Gott, über das Evangelium, das Reich Gottes. Und so sagt er jetzt auch seinen Jüngern: In diesem Senfkorn. Da ist eine Lehre versteckt. Und zwar über den Glauben. Über das Wesen des Glaubens. Wenn ihr diese Lehre versteht - dann werdet ihr mich nicht mehr bitten: Stärke, mehre uns den Glauben!
    In der Tat. Wenn wir in uns hineinhorchen. Und den Zustand unserer gläubigen Seele prüfen. Dann werden manche vielleicht wirklich sagen können: Das sieht ja nicht zu schlecht aus. "Es glänzet der Christen inwendiges Leben" (Gesangbuch der Emk 376,1), so schreibt der Liederdichter. Wer häufig solchen Glanz in sich verspürt, der darf ganz gewiß glauben - daß er ein wirklich großer Pharisäer ist. Der sich wahrscheinlich selbst am meisten vormacht. Wie viele Geschwister würden dagegen klagend sagen: Ja, Senfkorngröße, das hat er wohl sehr oft, mein Glaube. Maximal Senfkorngröße. Wenn nicht noch kleiner. Ja, wenn wir so klagen - da können wir das Gleichnis Jesu gut verstehen. Wenn ich meinen Glauben betrachte, so "für sich genommen". Dann ist der wirklich ein armseliges Ding. Deshalb:
    3. Die "Kraft des Glaubens"
    "...dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen." Es ist enorm, was Jesus hier dem "Senfkornglauben" für Möglichkeiten zuschreibt. Wie er das "Bäumeausreißen" meint, dazu später mehr. Zunächst die Frage: Woher kann so ein winziger Glaube solche gewaltige "Kraft" haben?
    Nun, schon beim kleinen Senfkorn ist eines klar: Dieses Wunderwerk hat kein Mensch konstruiert, sondern unser Schöpfer selbst. Und auch dann, wenn es zu der großen Staude heranwächst, vielleicht vom Menschen begossen und gepflegt. Da wissen wir immer noch: Der Herr selbst - er gibt "Wachsen und Gedeihen". Sonst wird nichts aus dem kleinen Senfkorn.
    Ganz genauso ist es mit unserem Glauben.
    Vielleicht ist es ganz gut, daß unser Glaube. Wenn wir in uns hineinschauen und diesen Glauben "betrachten". Vielleicht ist es ganz gut, daß der oft so klein aussieht wie ein Senfkorn. Wie schnell komme ich sonst zur "frommen Werksgerechtigkeit". Die fromme Werksgerechtigkeit: Niemals würde die sagen, wir werden durch unsere Taten, unsere Werke gerecht vor Gott. Nein, die fromme Werksgerechtigkeit spricht: allein Jesus ist deine Gerechtigkeit. Und deine Heiligung. Deine Freude. Und manchmal noch: deine Heilung von Krankheit. Allein Jesus. Nur einen "kleinen Haken" hat das Ganze - das ist das "Kleingedruckte": Glauben, das mußt du schon selbst. Wenn du nicht genug von Jesus empfängst - dann glaubst du eben nicht genug. Wenn du nicht genug glaubst - dann bleibst du eben ein geistlich schwacher Christ. Wenn du nicht genug glaubst - dann hast du keine Freude und Gewißheit deiner Errettung. Und manche "Spezialisten" fügen noch hinzu: Wenn du nicht genug glaubst - dann wird Jesus dich nicht von deiner Krankheit heilen. Das alles spricht die "fromme Werksgerechtigkeit". Denn sie hat ein neues "Werk" erfunden. Es ist das "Werk" des Glaubens. Des "Glaubens", den die fromme Seele hervorbringt. Jener selbstgemachte Glaube, der uns täuscht. Uns vortäuscht, wie sehr unser "inwendiges Leben glänzt".
    Nein wir tun gut daran. Wenn wir nicht allzusehr auf die "Senfkorngröße" unseres Glaubens zu achten. Wenn unser Herr in uns wirklich echten Glauben geschaffen hat. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur (2 Kor 5,17), so drückt Paulus das aus. Wenn Gott in uns wirklich dieses Senfkorn hineingelegt hat. Dann tun wir gut daran. Nicht allzu oft dieses Senfkorn zu betrachten. Und die winzige Größe. Sondern dann tun wir gut daran, den Herrn zu betrachten. Der nicht nur dieses "Glaubenssenfkorn" geschaffen hat. Sondern dazu auch Wachstum und Gedeihen gibt. Das ist die "Kraft des Glaubens": Diese Kraft steckt nicht im Glauben, nicht in meinen frommen Seelenkräften. Sondern sie steckt im Herrn allein.
    4. Das größte Wunder des Glaubens: die Errettung
    "...versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen." Wenn die Jünger diese Verheißung wörtlich genommen hätten, dann wären in Israel zu der Zeit sicher viele Bäume durch die Luft geflogen. Beobachtet von staunenden Zuschauern, die in den Himmel starren. Was für ein Spektakel wäre das gewesen...
    Aber Spaß beiseite. Wie meint Jesus das? Vielleicht dürfen wir diese Frage nicht allzu kompliziert und mit Wortklauberei betrachten. Wenn Gott etwa in den Psalmen verheißt: "Psalm 103:11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten." Dann würde auch keiner auf die Idee kommen, Gottes Gnade im Weltraum zu suchen: So hoch der Himmel über der Erde ist... Vieles in der Bibel ist Bildersprache - wie auch hier Jesus in einem Gleichnis redet.
    Ein fliegender Maulbeerbaum - das ist in der Tat etwas, was wirklich übernatürlich, ein völlig unerklärliches Wunder wäre - gäbe es so etwas. Es wäre etwas, das völlig außerhalb unserer Möglichkeiten steht. Geradezu "übermenschlich". Genauso übernatürlich wie - echter Glauben. Ich habe vorhin Paulus angesprochen. Ich möchte ihn noch einmal zitieren (2 Korinther 5:17): "Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." Eine neue Kreatur, ein Schöpfungswunder.
    Vielleicht machen wir uns viel zu wenig klar, was für ein Wunder es ist. Wenn ein Mensch Christ wird. Und Christ bleibt. Vielleicht habt ihr schon einmal mit einem ungläubigen Menschen geredet. Und der hat euch gesagt: Es ist schön, daß du glauben kannst. Ich kann das nicht - ich habe einfach "keinen Draht" dazu. Ich bin dazu nicht veranlagt. Habt ihr so etwas schon einmal gehört? Dann hat euch dieser ungläubige Mensch gerade eine tiefe geistliche Wahrheit gesagt - jawohl!
    In der Tat: Daß ein Mensch glaubt. Das ist so "unnatürlich", oder übernatürlich. Wie wenn Maulbeerbäume durch die Luft fliegen würden. Kein Mensch. Auch nicht der "Allerfrömmste". Hat in sich irgendeine "religiöse Naturbegabung". Eine Naturbegabung zum Glauben. Die gibt es nicht. Aber wo Gott dieses "Glaubenssenfkorn" hineinlegt. Da fliegen nicht die Bäume. Sondern da geschieht etwas viel Größeres, ein Schöpfungswunder, wie bei der Erschaffung des ersten Menschen. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Ist ein Mensch Christ geworden - dann ist er ein Schöpfungswunder Gottes. "Wenn ihr Glauben hättet (wörtlich übersetzt: wenn ihr Glauben habt) wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus..." Ja, dann geschieht sogar noch etwas Größeres, als dieses "Flugwunder". Denn dann hat Gott. Dann hat er dich zum Christen gemacht.
    Ich finde diese Lehre sehr tröstlich. Und alle Geschwister, die immer wieder unter ihrem kleinen "Senfkornglauben" leiden. Die mögen wissen: Großes, Wunderbares hat der Herr diesem winzigen Glauben zugeschrieben. Man sieht es dem Senfkorn nicht an - aber der Herr hat es alles dort hineingelegt. Da soll ich den Herrn nicht bitten, daß er mir endlich einen "großen, starken, siegreichen Glauben" gibt. Sondern das kleine Senfkorn, das der Herr mir gegeben hat. Das ist genug. Am besten, ich betrachte dieses Senfkorn nicht allzu oft. Ich horche nicht in mich hinein - "ach wenn's endlich in mir glaubte!". Am besten, ich denke daran, was der Herr diesem Senfkornglauben zugeschrieben. Größeres als "fliegende Maulbeerbäume". Nämlich das Wunder, daß ich Christ bin und bleibe. Das kann der "Senfkornglaube". Nehmen wir es unserem Herrn einfach ab, und werden wir froh darüber. Amen.

  3. #3
    D€MI@N
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    ..Ja genau - Stejnar gibt dies in verschiedenen seiner Werke und in einem Interview recht klar wieder. Viele stellen sich unter "grosser Magier" sein oder "Adeptentum" jemanden vor der die "Puppen" tanzen lassen kann.

    Das ist Stejnars Ansicht nach - wenn ich Ihn richtig verstanden habe - weniger wichtig. Die Macht des magischen Fortschrittes zeigt sich da wohl eher in der Fähigkeit >sich Selbst< erst einmal zu beherrschen.

    Wie gehe ich mit der Aussenwelt um, wie reagiere ich auf die Fehler anderer, habe ich meine Gedanken im Alltag und besonders in Stresssituationen im Griff, bin ich nachsichtig anderen Gegenüber und Knallhart und unnachgiebig gegen mich selbst, kann ich mich aus nervösen Alltagsverstrickungen lösen, habe ich Zugang zu meiner Mitte, beherrsche ich mich wirklich Selbst, bin ich oft wirklich >WACH<..u.s.w.???

    Dämonen beschwören, ins Sonnenzentrum fliegen um dort ein paar Seminare für total vergeistigte Adepten zu geben, Weltherrscher zielgerecht zu Hypnotisieren, im Wasserelement mit den leckeren Undinen zu flirten (..o´lala.., im Erdelement mit den "Zippelmützchen" (Zwerge/Gnome) an einer Kohlengrubenparty (..findet übrigens nächste Woche Mittwoch in einem verlassenen Kohlebergwerk in der nähe von Oberhausen statt - da kommt man aber nur hin wenn man voll ausgebildeter Astralwanderer ist, und das mit Diplom) Teilnehmen und ähnliches, kann man ja immer noch, aber ich denke was Stejnar da tatsächlich meinte ist, das die beherrschung sich selbst gegenüber den Weg zu wirklicher magischer Macht anzeigt.

    "Zeig mir wie gut Du Dich im Griff hast und ich sage Dir wie weit Du bist."

    Und das kann ich bestens nachvollziehen, denn gerade der Alltag zeigt mir jeden Tag wie weit ich davon noch entfernt bin - obwohl ich schon fast 25 Jahre auf diesen Weg bin.

  4. #4
    Viola
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    Hi Elmo,

    danke für die Predigt über Lukas, interessant.
    Ich weiß schon, was Du meinst, nämlich, dass der Glaube Berge versetzen kann. Das stimmt. Und Stejnar sagt ja nicht, dass das nicht so ist. Ich glaube auch daran, dass unser Glaube Berge versetzen kann.

    Das was Stejnar ausdrücken wollte, ist, dass früher die Magier gegen das Böse gekämpft haben, aber dass für die heutigen Hermetiker zumeist die persönliche, geistige Entwicklung das Motiv ihrer Bestrebungen ist. Es geht aber um beides!

    Stejnar meint, jeder Mensch ist entweder ein Kämpfer Gottes oder macht sich durch sein Verhalten zu einem Handlanger der Schattenmächte, weil sich die inneren Kämpfe ja auf den geistigen Ebenen abspielen und dort analoge Auswirkungen haben, die sich wieder in unserem Weltgeschehen spiegeln. Jede kleinste, egoistische Regung, der wir nachgeben, dient negativen Wesen auf den feinstofflichen Ebenen als Nahrung und hat verheerende Folgen, insgesamt eine geistige Umweltverschmutzung.


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    LG Viola

  5. #5
    diananisi
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    Hi,
    Ich denke nicht das es wichtig ist wieviel wir wirklich veraendern koennten mit unserem Glauben. Es ist doch viel wichtiger es nicht wollen zu muessen, sich nicht an etwas messen was nicht wirklich fuer uns greifbar ist.
    Ich bin davon ueberzeugt das man Gott und seinen eigenen Glauben nur in sich spueren kann, wenn man nicht den Drang hat etwas veraendern zu muessen/ koennen oder auch nur von dieser MACHT zu traeumen oder sie gar anzustreben, sondern einfach weiss das sie da ist.
    Liebe Gruesse,
    Diana

  6. #6
    Viola
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    Hi Diana,

    mich selbst zum Besseren verändern möchte ich schon, auf jeden Fall.
    Wozu sollte ich mich denn anstrengen mit all den Übungen,... wenn ich gar nichts verändern wollte?

    Du beziehst Dich auf den Glauben und das verstehe ich.
    Aber Stejnar meint mit seinen Aussagen auch und vor allem die Hermetik. Ich finde, die Macht zu erlangen, um mich selbst ändern zu können, schon gut. Ich möchte mich doch weiterentwickeln und ich denke, das ist doch im Bereich des Greifbaren für mich. Und warum sollte ich mich nicht für das Gute einsetzen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe, etwas zum Besseren hin verändern zu können?

    Liebe Grüße,
    Viola

  7. #7
    diananisi
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    Hi Viola,
    Ich sage nicht das wir uns nicht weiter entwickeln sollten.
    Es spricht auch nichts dagegen sein erlerntes weiterzu geben um zu helfen.
    Nur manchmal werden Menschen dadurch uebermuetig und nicht ueberall wo wir meinen helfen zu muessen, sollten wir auch wirklich helfen. Das meinte ich mit fuer uns nicht greifbar.
    Liebe Gruesse,
    Diana

  8. #8
    Viola
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    Liebe Diana,

    unter "helfen" verstehe ich nicht nur mein Erlerntes weiterzugeben, sondern in allen möglichen Situationen und auf verschiedenste Arten kann ich helfen, wenn ich will.

    Ich helfe sicher nicht überall. Wenn sich meine Nachbarn streiten, werde ich mich ganz bestimmt nicht einmischen, höchstens sie bitten mich um Hilfe, aber sonst sicher nicht.

    Wie meinst Du das mit übermütig werden beim Helfen? Verstehe ich nicht ganz. Ich helfe doch nicht ständig, aber doch sehr viel in der Familie. Gerade eben habe ich meiner Mutter geholfen. Ich hab ihren großen, schweren Orangenbaum, die Zimmertanne, Palmen,.. in den Garten hinausgeschleppt, wo sie den Sommer über stehen werden. Ich hoffe dieses Helfen ist okay?

    Ich halte aber auch das was Stejnar schreibt für wichtig. Wir sollen uns um unsere persönliche geistige Entwicklung kümmern und für das Gute leben, es fördern in unserem Mikrokosmos genauso wie im Makrokosmos.

    LG Viola

  9. #9
    Kozo
    Gast

    Talking AW: Gott ähnlich sein

    Hallo Leute,

    ich glaube nicht, dass der Glaube Berge versetzen kann, aber ich finde:

    "Der Glaube kann Berge dorthin setzen, wo gar keine sind/waren." :clapping:

    Grüße

    Kozo

  10. #10
    Carl
    Gast

    AW: Gott ähnlich sein

    ja, mit Alltag hab ichs auch ... und einem Hang zum Übertreiben
    Ich hab eine Arbeitsstelle bekommen, die mir so überhaupt gar nicht entsprochen hat
    Da hab ich dann gemerkt, wie schwer es ist, unter Druck stehend, gute Eigenschaften zu zeigen. Oder, was da erst für Eigenschaften zutage treten! Teils habe ich es dann als Herausforderung gesehen, diesen Job zu behalten, ja halt einfach um dazu zu lernen

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