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Thema: Kabbala

  1. #1
    Elmo
    Gast

    Kabbala


    was haltet ihr davon??





    WAS IST KABBALA?
    Kabbala im Internet:
    Der nachfolgende Text stammt aus der Broschüre, die ich am 18.1.2003 zur Eröffnung der Kabbala-Akademie Biel publiziert hatte und deren 1. Semester ("Kabbala-Grundkurs") am 2.4.2003 begann. Als ich am 7.8.2008 bei Google den Suchbegriff "Kabbala-Akademie" eingab, fand ich dort auf der ersten Seite den Text "Was ist überhaupt Kabbala?". Als ich mir das näher ansah, stiess ich auf meinen nachfolgenden Text, der irgend jemand - offenbar ohne jegliche Adresse - ins Internet gestellt hatte.


    WAS MIT „KABBALA“ ALLES GEMEINT IST
    Fangen wir zur Beantwortung dieser hochbedeutsamen Frage erst einmal mit dem an, was andere hierzu im Internet zu sagen haben:
    Auf der homepage www.hagalil.com von haGalil onLine® wird zunächst unterschieden in die theoretische, meditative und magische Kabbala und dann heisst verblüffenderweise: Wenn Sie nicht schon sehr gute Kenntnisse zu Thorah und Talmud besitzen, sollten sie sich gar nicht erst mit der Kabbalah beschaeftigen. Erstens werden Sie nicht viel verstehen, zweitens werden Sie vieles falsch verstehen und drittens werden Sie gar nicht beurteilen koennen ob die folgenden Seiten ueberhaupt serioese Inhalte anbieten.“
    Mein Kommentar: Das Zitat belegt, wie wichtig eine Kabbala-Akademie ist, die die Kabbala als Technik und parallel dazu die Tora als Exegeseobjekt interessierten Personen näher bringt, die völlig ohne Vorkenntnisse sind. Zur Sache: Wenn die „Kabbala“ in „theoretisch“, „meditativ“ und „magisch“ gegliedert wird, muss hier darauf hingewiesen werden, dass zur Vervollständigung noch „rabbinische“ und „heilende“ Kabbala fehlen.
    Auf der Homepage http:// kabbalah-web.de der „Kabbala Studiengemeinschaft ‚Bnei-Baruch’“ lassen sich überraschend viele „einführende Texte“ und „Texte für Fortgeschrittene“ abrufen sowie ein Kabbala-Lehrgang in 10 Lektionen. Die nachfolgende Textprobe ist der Beginn der 5. Lektion dieses Kabbala-Lehrgangs:
    "Wiederholen wir: Die Schöpfung entspricht dem Licht, das vom Schöpfer ausgeht, vom Verlangen Vergnügen zu bereiten. Dieser Vorgang wird durch den Ausdruck 'Bchinah Shoresh' bezeichnet (Aspekt der Wurzel). Es baut unter sich das Verlangen Vergnügen zu empfangen, 'Bchenah Alef' auf, welches, nachdem es sich mit Licht gefüllt hat, sich das Verlangen Vergnügen zu bereiten, also ohne Vorbehalt zu geben, vom Licht entleiht. Dieser Vorgang entspricht 'Bchinah Beth'. Allerdings hat dieses Verlangen nichts zu geben, es versteht, dass es nur Vergnügen unter der Bedingung bereiten kann, einen Teil des Lichtes für sich selbst zu akzeptieren."
    Mein Kommentar: Wenn Sie das verstanden haben, sind Sie nicht gesegnet, sondern - mit Verlaub - geistig behindert. Texte dieser Art werden Sie in der Homepage der Kabbala-Akademie Biel, sofern sie von mir stammen, nicht finden. Dort wird nur Klartext gesprochen und überdies richtiges Deutsch angewendet.
    Ganz erfreulich zeigt sich dagegen die Homepage www.aish.com, wenn auch leider nur auf Englisch: „So much nonsense is presented in the name of Kabbalah– etwa: „Im Namen der Kabbala wird so viel Unsinn verbreitet“! Hier findet sich auch eine gute Definition: „Kabbala is the Torah’s expression of the way the world works.“ Oder: Kabbalah is to Torah what philosophy is to science.” Das folgende Zitat könnte das Motto der Kabbala-Akademie Biel sein: „The kabbalist describes the abstract but we can still sense that there ist a concrete and solid reality that he is grappling with.“ Meinen besten Dank an Rabbi Shimon Leiberman für diese erhellenden Definitionen.
    Vom erwähnten Unsinn, der unter dem Namen „Kabbala“ verbreitet wird, berichtet uns www.xs4all.nl, das ebenfalls auf dem Bildschirm erscheint, wenn man „google“ den Such-auftrag „Kabbala“ eingibt. Dann heisst es: „Welcome to Kabbala Siewert, the site with the free love und relation test based on the ancient art of numerology … Kabbala Siewert calculates your secret numbers.“ Daneben sieht man die Abbildung einer altägyptischen Pharaonenfigur, darunter blanken Busen und den Text „Amore Online“.
    Die „Kabbala Lebensanalysen“ tauchen unter http://home.t-online.de auf und dort wird eingangs gleich gefragt: „Sie stecken in einer Lebenskrise? Sie wollen den Sinn Ihres Lebens finden? Sie wollen endlich wieder gesund werden? Ja, dann sind Sie hier richtig!“ 3997 Besucher haben das bis zum 31.12.02 schon gelesen. Gelesen haben viele davon auch, was dann unter dem Titel „Das Kabbala Energiebild“ zu finden ist: „Wenn Sie nun diese Lernaufgaben angehen und die Energie praktisch verbrauchen, ist Ihre Seele zufrieden. Wenn Sie das aber nicht tun, dann öffnet sich ein Passionsweg, der auf bestimmte Körperteile und Organe hindeutet. Dort macht sich dann die nicht verbrauchte Energie störend bemerkbar und dort haben Sie dann Ihr Leiden und Ihre Krankheit.“
    Mein Kommentar: Die Aussage ist irreführend, das Gegenteil ist der Fall. In der freien Natur herrscht das göttliche Gebot des geringsten Energieverbrauchs. Und „die nicht verbrauchte Energie“ macht sich keineswegs „störend bemerkbar“, sondern stabilisiert vielmehr das Immunsystem.
    Unter http://www.newadvent.org erreicht man die Homepage von Kevin Knight, der – auf Englisch – die Katholische Enzyclopädie aus dem Jahre 1910 zum Stichwort „Kabbala“ bemüht. Mein Kommentar: Kein Kommentar!
    Unter der Adresse www.kabbala.ch erreicht man last, but not least, die Homepage von Tony Bührer in CH-Altendorf, die mit der Behauptung beginnt: „Die jüdische Zahlenmystik (Kabbala) bestätigt Jesus als den verheissenen משיח Messias.“ Der Autor, des Hebräischen nicht mächtig, hat eine eigene Kabbala („weltweit die erste und einzige christlich geprägte Zahlenmystik“) erfunden und widmet das betreffende Buch seinem „Vater, einem frommen Juden, vergast in Auschwitz“. Ist das eine Legitimation für Mumpitz?

    WEITERE ANNÄHERUNGEN ANS INTERNET

    Soweit der Originaltext vom Januar 2003, den ich geringfügig aktualisieren musste. Sie können nun selbst einmal bei Google unter der Rubrik "Web" den Suchbegriff "Kabbala" eingeben. Dann haben Sie Zugriff auf gegenwärtig 1'070'000 Eintragungen im Internet. Ich sage Ihnen jetzt bereits, dass nahezu alle dieser Beiträge Sie auf den kabbalistischen Holzweg führt, auch wenn das Thema in der unterschiedlichsten Art und Weise aufbereitet wird und man sehr oft den Eindruck eines wirklich seriösen Anbieters bekommt. Das ist die Dornenhecke, die die böse Fee um das Schloss von Schneewittchen errichtet hat und in der alle selbsternannten "Erlöser", die von aussen eindringen wollen, stecken bleiben. Doch die wahre Erlösung kann nur von aussen kommen und nicht von einem, dem dieses Wissen durch Eingeweihte vermittelt wurde.

    Interessant ist auch, bei Google unter der Rubrik "Bild" das Wort "Kabbala" einzugeben. Dann erhält man Zugriff auf gegenwärtig 41'800 Beiträge. Das sind zwar alles hochinteressante "Eye-catcher", doch kein einziger Beitrag führt zur wahren Erkenntnis, sondern jeder für sich trägt dazu bei, dass beim Suchenden die Verwirrung schliesslich irreversibel geworden ist.
    Kabbala in der Literatur:
    Der nachfolgende Text stammt aus der alten Homepage der Kabbala-Akademie und wird hier - vorläufig noch - unkorrigiert wiedergegeben:

    Die geistige Mauer, die Ihnen Angst vor der Kabbala und dem Judentum macht, wurde künstlich und vorsätzlich angelegt. So schreibt der engagierte jüdische Berliner Publizist und Kabbalist Horst Lummert alias Avram Kokhaviv (1931) hierzu klar und deutlich:
    "Ohne Gottes heilige Sprache sind wir hilflos und schnell am Ende unserer Weisheit. Gott will, dass sie verdrängt werde, will, dass an ihr vorbei die Menschen in die Irre gehen. Der Hass auf die Juden ist ein Mittel zu diesem Zweck. Weil alle Welt die Juden als Hüter der hebräischen Sprache weiss, trifft der Antisemitismus wie nebenbei auch die Sprache. Die heilige Sprache aber ist der Grund für den Antisemitismus. Der Antisemitismus schützt die Sprache und damit das Tor zur Wahrheit und zur Erkenntnis Gottes."(Avram Kokhaviv, "Die Schriften entheiligen", Berlin 2000, Seite 55).
    Die Behauptung, "Gott" wolle, dass die Menschen in die Irre gehen, ist reinste Blasphemie und zeigt auf, dass der Oberjude Lummert damit nicht "Jahwe" meint, sondern den Götzen "Elohim" der babylonischen Schriftgelehrten. Zum ersten Satz im Zitat könnte man auch sagen: Wo die Wissenschaft aufhört, fängt die Kabbala an. Dass das kein flotter Spruch ist, bestätigte der im Juli 2006 im Alter von 96 Jahren verstorbene Alexandre Safran, Oberrabbiner von Genf, Professor für jüdische Mystik an der Uni Genf und "einer der bedeutendsten Denker" des Judentums (tachles 15.9.06), in seinem Buch "Die Weisheit der Kabbala" (Bern 1988), wo er auf Seite 105 festhält:
    "Die Kabbala, der höchste Ausdruck der Thora, ist bestrebt, 'die Innerlichkeit', das Wesen der Realität, zu betrachten. Sie durchdringt den unsichtbaren Kern der Realität. Die Wissenschaft untersucht die 'Äusserlichkeit' der realen Welt und überprüft ihre sichtbare 'Schale'. Also, die 'Innerlichkeit' und die 'Äusserlichkeit', der 'Kern' und die 'Schale' dessen, was existiert, bilden eine Einheit."
    Doch diese "Einheit" von Wissenschaft und Kabbala wird nur von der gottlosen, jüdischen Rabbinerschaft, von den an der Talmudhochschule (Jeschiva) ausgebildete Schriftgelehrten, so gesehen, wodurch sich ihre - unbekannte - geistige Vormachtstellung als "Universalgelehrte" begründet. Die akademische Wissenschaft dagegen, inzwischen in schier endlose Disziplinen untergliedert, von denen jede ihre eigene Sprache spricht, lehnen nicht nur die Kabbala als effizientes Denk- und Analysewerkzeug ab, sondern auch die damit verbundenen Fähigkeiten des strukturierten und analogen Denkens. Also noch einmal: Wo die Wissenschaft aufhört, fängt die Kabbala an.
    Aber welche Kabbala? Wenn jemand anfängt, sich für "die Kabbala" zu interessieren, wird er sofort auf die falsche Spur abgelenkt, auf den Holzweg der chassidischen Kabbala, die beispielsweise von der weltumspannenden Kabbalaschule des Jehuda Berg verbreitet wird und der als prominenteste Teilnehmerin die Pop-Ikone Madonna angehört. Hier werden rote Fäden als Armband und Erkennungszeichen getragen, wird "Kabbala-Wasser" getrunken und man erwirbt, ohne Sprachkenntnisse, eine mehrbändige Talmud-Ausgabe für 1000 US-Dollar, aus der man ungeahnte Kräfte zieht, indem man lediglich seine Hand auf den Buchdeckel legt. Business as usuel.
    Im 1993 erschienenen 816-seitigen "Katechismus der Katholischen Kirche", der "in erster Linie für die Bischöfe als Lehrer des Glaubens und Hirten der Kirche" bestimmt ist, heisst es in der Abhandlung über den "mehrfachen Schriftsinn" der Bibel auf Seite 66:
    "Nach einer alten Überlieferung ist der Sinn der Schrift ein doppelter: der wörtliche Sinn und der geistige Sinn. Dieser letztere kann ein allegorischer, ein moralischer oder ein anagogischer Sinn sein." Zum "anagogischen" Sinn heisst es dann: "Wir können Wirklichkeiten und Ereignisse in ihrer ewigen Bedeutung sehen, die uns zur ewigen Heimat hinaufführt (griechisch: 'anagogé')."
    Die "alte Überlieferung" der vier Exegese-Arten, auf die sich der Vatikan hier ohne nähere Angaben zu machen beruft, stammt von der Rabbinerschaft des Judentums. Denn diese unterscheidet seit jeher "Peschat", die "wörtliche" Deutung eines Textes, "Remes", die allegorische (symbolische) Betrachtung, "Derasch", die moralische (homiletische) Interpretation sowie "Sod", der mystische (verborgene) Sinngehalt eines Textes. Und diese vierte Exegeseart "Sod", die der vierten Exegeseart des "anagogischen" Sinnes des Vatikans entspricht, ist identisch mit der Exegesetechnik der tannaitischen Kabbala.
    Diese Tannaiten sind die "Meister der Kabbala" und "Lehrer der Mischna" (rabbinische Gesetze) und damit und zugleich die unbekannten Herrscher der Welt seit Anbeginn der Menschheitskultur. Sie haben das sinnlose Getue der chassidischen Kabbala und des frömmelnden Chassidismus überhaupt erfunden und eingeführt, um ihr eigenes Macht- und Steuerungsinstrument, die vollumfänglich rationale Kabbala, geschickt zu verbergen. Ich habe diese Exegese-Methode der tannaitischen Kabbala aus eigenem Antrieb als Autodidakt erlernt, ebenso wie die hebräische und aramäische Sprache und Grammatik und benutze diese schier unvorstellbar exakten und effizienten Instrumente seit nunmehr zwölf Jahren für meine nahezu tagtäglichen Forschungsarbeiten. Das Verzeichnis der eigenen Bücher, die ich dabei laufend benutze, finden Sie in diesem Menü unter dem Stichwort "Kabbala-Literatur" aufgeführt.
    Im "Wörterbuch der Symbolik" von Manfred Lurker (Zürich 1984) findet sich unter dem Stichwort "Kabbala" folgender Hinweis:
    "Kabbalah (hebr. Überlieferung). Im Rahmen der jüdischen Religion stellt sie sich seit dem 12. Jh. in ihrem Inhalt als mystisch und in ihrer Form als Geheimlehre dar. Innerhalb des rabbinischen Judentums schufen die Kabbalisten ein System mystîscher Symbole für die Geheimnisse Gottes und des Weltalls. Dem Bemühen um die Aufschlüsselung dieser Symbole verdankt die Kabbalah ihren starken Einfluss auf das Judentum. Die Kabbalisten wurden u.a. die Beherrscher des Wissens."
    Damit wird bestätigt, was ich zuvor angedeutet hatte: "Innerhalb des rabbinîschen Judentums" befinden sich verdeckt die echten "Kabbalisten", die "Meister der Kabbala", die Tannaiten, die man als "die Beherrscher des Wissens" bezeichnen kann und die das Judentum stark beeinflussen, das heisst beherrschen. Das Wissen der akademischen, westlichen Wissenschaft dagegen ist demzufolge "Unwissen", also "Glaube" oder schlicht Meinung und Ahnungslosigkeit, mit schneidiger Sprache verbrämt.
    Die Absolute Kabbala:
    Der bewusst falsch gespurte Holzweg für Ahnungslose
    Die gezielt verbreitete Behauptung, das „Buch des Glanzes“ (Sefer ha-Sohar) sei das „Heilige Buch der Kabbala“ und bilde zusammen mit dem „Buch der Schöpfung“ (Sefer ha-Jetsira) das Fundament der Kabbala, das heisst der jüdischen Mystik, ist falsch und irreführend. Beide Bücher sind apokryphe Schriften, also Schriftwerke, die nicht zum Kanon der Heiligen Schriften des Judentums gehören. Sie dienen dazu, den Uneingeweihten vom Thema und vom Ziel abzulenken und die Suche nach der letzten, absoluten Wahrheit durch die Aufbürdung neuer Rätselhaftigkeiten zu verunmöglichen. Sie sind der Teil der sehr umfangreichen „ekstatischen Kabbala“ der chassidischen Richtung, die vor allem auf der emotional-hormonellen Schiene abläuft, eine Ersatzreligion darstellt mit Gläubigen und Priestern und nicht zwingend Hebräischkenntnisse voraussetzt. Auf dieser Masche fahren die weltweit verbreiteten Kabbala-Schulen des Jehuda Berg und die 2001 gegründete Kabbala-Akademie von Rav Michael Laitman. Sie sind im Höchstmass unseriös, denn sie vermehren den geistigen Sumpf, in dem die Menschheit hilflos watet, und sie schröpfen mit ihrem Tingeltangel-Angebot die ahnungslosen Suchenden.

    Das doppelte Wesen der echten Kabbala

    Die seriöse Kabbala ist zweierlei: Erstens eine Exegese-Methode zur Erforschung von hebräischen Schriften, und zweitens das mündlich überlieferte absolute Geheimwissen als solches, das innerhalb des Judentums nur in den höchsten Hierarchien bekannt ist. Um es von aussen als Uneingeweihter enträtseln zu können, bedarf es nicht nur der Kenntnis der – in keiner öffentlich zugänglichen Schule und aus keinem Buch erlernbaren - Exegese-Methode der (tannaitischen) Kabbala, sondern auch sehr guter Kenntnisse der hebräischen und aramäischen Sprache und Grammatik, ausserdem einer Anzahl von Wörterbüchern, von denen sehr viele kaum zu erhalten sind, und schliesslich braucht es viel Zeit und Geduld, da noch kein uneingeweihter Forscher diesen Weg bis zu Ende gegangen ist und somit die geistige Forschungsarbeit als reines Pioniertum im nicht vorgespurten, extrem unwegsamen Gelände anzusehen ist.

    Die unbekannte Exegesemethode der tannaitischen Kabbala

    Zunächst zur Exegese-Methode. Im voluminösen „Katechismus der Katholischen Kirche“ (816 Seiten, hier: Seite 66f.) heisst es: „Nach einer alten Überlieferung ist der Sinn der Schrift ein doppelter: der wörtliche Sinn und der geistliche Sinn. Dieser letztere kann ein allegorischer, ein moralischer und ein anagogischer Sinn sein. Die tiefe Übereinstimmung [?] dieser vier Sinngehalte sichert der lebendigen Lesung der Schrift in der Kirche ihren ganzen Reichtum [?] … Der anagogische Sinn: Wir können Wirklichkeiten und Ereignisse in ihrer ewigen Bedeutung sehen, die uns zur ewigen Heimat hinaufführt [griechisch: ‚anagogé’].“ Mein Kommentar: Mit „einer alten Überlieferung“ sind, was der Katechismus verschweigt, die vier hermeneutischen Regeln gemeint, die die jüdischen Schriftgelehrten seit jeher unterscheiden:


    Katholischer Katechismus und jüdisches Rabbinertum Katechismus der
    katholischen Kirche "Nach einer alten Überlieferung"
    Die vier hermeneutischen Regeln des Judentums 4 anagogisch = m y s t i s c h S SWD "Sod"* 3 moralisch = homiletisch D DRSh "Derasch" 2 allegorisch = allegorisch R RMZ "Remes" 1 wörtlich = wörtlich/historisch P PShT "Peschat"
    Die Anfangsbuchstaben der vier hebräischen Wörter ergeben die Abbreviatur PRDS mit der Bedeutung "Park, Baumgarten". Doch darin wachsen verschiedenartige Bäume: Die drei ersten Auslegungsarten entsprechen der "ekstatischen Kabbala", die dem Exegeten einen sehr breiten Rahmen für willkürliche, subjektive Auslegung schafft. Nur die vierte, die mystische Exegese-Methode, hebräisch als "Sod"* (= Geheimnis) bezeichnet, ist objektiv und wissenschaftlich, da sie von jedermann nachvollzogen werden kann. Dabei handelt es sich um ein anderes Wort für hebräisch QBLH "Kabbala". Der "anagogische Schriftsinn" ist zwar im Katechismus richtig erklärt, kann aber im Christentum nicht nachvollzogen werden, da er die hebräische oder aramäische Schrift voraussetzt. Für die katholischen Priester ist dies somit ein weiterer Bereich, in dem er Willkürmacht ausüben kann.

    Das absolute Geheimwissen der "Kabbala"

    Die nachfolgenden Ausführungen sind auch für mich neu. Sie ergaben sich, als ich am 7.8.2008 via Google die Themen "Kabbala" und "Kabbala-Akademie" im Internet studierte und plötzlich die Idee hatte, das Thema "Kabbala" völlig neu zu beschreiben. Es fiel mir wie eine reife Frucht in die Hände.

    Das absolute Geheimwissen der "Kabbala" befindet sich ausschliesslich und umfassend im hebräischen Alten Testament. Dieses wird "Tanach" ThNK genannt, was eine Abbreviatur der drei Schriftensammlungen
    - ThWRH "Tora" = "Gesetz" = 5 Bücher (Fünfbuch Moses, Pentateuch),
    - NBJAJM "Nevi'im" = "Propheten" = 8 Bücher, und
    - KThWBJM "Ketuvim" = "Hagiographen" = 11 Bücher
    ist. Das sind die 24 kanonisierten Bücher des hebräischen Alten Testaments, von denen es in der jüdischen Überlieferung heisst: "Wer mehr als 24 Bücher aufnimmt, nimmt Verwirrung auf in seinem Hause." [Buhl 5].

    Um nun herauszufinden, wo sich in dem jüdischen Kanon der Heiligen Schrift das absolute Geheimwissen der "Kabbala" verbirgt, muss man das soeben bereits zitierte, aus dem vorletzten Jahrhundert stammende Buch von Frants Buhl, "Kanon und Text des Alten Testaments" (Leipzig 1891) besitzen, denn nur dort habe ich folgende ganz zentrale Aussage gefunden: "Die ganze Sammlung führt den Namen MQRA [Mikra] ... oder KThBJ HQDSh [Kitvé há-Kodesch] 'die heiligen Schriften'. Als Gegensatz zum 'Gesetz', dem fundamentalen, an sich als genügend betrachteten Teile, wird das Übrige bisweilen unter dem Namen QBLH [Kabbala] 'Überlieferung' ... zusammengefasst." [Buhl 5].

    Meine kabbalistische Deutung: Mit "Kabbala" wird das "Übrige" neben dem "Gesetz" ThWRH (Tora = 4 Konsonanten) bezeichnet, also die "Propheten" NBJAJM (6 Konsoanten) und die "Hagiographen" KThWBJM (6 Konsonanten). Die "Propheten" und die "Hagiographen" ergeben zusammen 6 + 6 = 12 Konsonanten. Das entspricht dem Tageskreis der Sonne mit seinen vier Zeiträumen (Morgenröte, Vormittag, Nachmittag, Nacht) und den "vier Ecken der Welt" (Silberstreifen am Horizont, Sonnenaufgang, Zenit/Mittag, Untergang der Sonne), die jeweils eine Alternative (minus/plus) darstellen. Das "Gesetz" entspricht dann der Mitte dieses Kreises, also dem individuellen Bewusstsein, das in der Lage ist, vier grundverschiedene Luftqualitäten im Tageskreis der Sonne zu unterscheiden und sein Leben danach auszurichten. Aus dieser Sicht sind die "Propheten" und "Hagiographen" sogar wichtiger als die "Tora", da sie das allgemeine Abbild sind für die absoluten kosmischen Gesetze im Tageskreis der Sonne. Sie stellen die weithin unbekannte dritte Tora dar neben der schriftlichen Tora des Moses ("Pentateuch") und der mündlichen Tora, dem Talmud, nämlich die "Tora mi-schamajim", die "Tora vom Himmel" mit ihrem supranaturalen, das heisst auch "absoluten", Ursprung. Durch deren Aufdeckung werden der Pentateuch und der Talmud in Gänze überflüssig und hinfällig.

    Damit wird noch eine weitere überraschende Zuordnung möglich: Das "Buch des Glanzes", der "Sohar", das Heilige Buch der "ekstatischen" Kabbala, ist eine mystische Verbrämung der Prophetenbücher des hebräischen Alten Testaments. Und das "Buch der Schöpfung", "Sefer ha-Jetsira", ist eine Verrätselung der "Sonstigen Schriften" ("Ketuvim") des hebräischen Alten Testaments.

    Die Auflösung in hebräische Abbreviaturen

    Wenn man nun die 12 Konsonanten dem Tageskreis und die 4 Konsonanten des "Gesetzes" der Mitte im Grundmuster des Geistes zuordnet, ergeben sich pro Feld keine Aussagen. Deshalb habe ich das hebräische Konsonantengerüst der drei Wörter als hebräische Abbreviaturen gedeutet und nach entsprechenden Auflösungen [alle Ashkenazi] gesucht. Die gefundenen Wörter wurden dann kabbalistisch bewertet, so dass sich folgendes Bild ergibt:

    Der jüdische Kanon des Alten Testaments Hebräisch Deutsch Z Sofit AW VW TW GW N NPShW Seine Seele 4 id. 436 123 559 926 B BChJJW mit Seinem Leben 5 id. 36 846 882 2638 J JBRK ist Sein Segen 4 712 232 810 1042 2375 (Silberstreifen und Morgenröte) 13 1184 704 1779 2483 5939 A AWR Das Licht 3 id. 207 426 633 1180 J JQRWTh der Edlen 5 id. 716 418 1134 2077 M MChZWR ist Regeneration 5 id. 261 826 1087 2111 (Sonnenaufgang und Vormittag) 13 1184 1184 1670 2854 5368 NBJAJM "P r o p h e t e n" 26 2368 1888 3449 5337 11307 K KThR Die Krone 3 id. 620 396 1016 1489 Th ThWRH des Gesetzes 4 id. 611 323 934 1449 W WW und der "Nagel" 2 id. 12 12 24 48 (Zenit/Mittag und Nachmittag) 9 1243 1243 731 1974 2986 B BJTh Das Haus 3 id. 412 426 838 1722 J JShRAL Israels 5 id. 541 534 1075 2696 M MQWM ist der "Raum" 4 746 186 172 358 823 (Untergang der Sonne und Nacht) 12 1699 1139 1132 2271 5041 KThWBJM "H a g i o g r a p h e n" 21 2942 2382 1863 4245 8027 = QBLH "K a b b a l a" = TAGESKREIS 47 5310 4270 5312 9582 19334 Th ThBNH Du erbaust (Morgenröte) 4 id. 457 473 930 1597 W WThKWNN und du justierst (Vormittag) 6 1182 532 210 742 1095 (Zeit des JHWH, des Ewigen) 10 1639 989 683 1672 2692 R RASh Der Anfang (Nachmittag) 3 id. 501 480 981 1642 H HShNH Der Schlaf (Nacht) 4 id. 360 118 478 944 (Zeit der Elohim, der Götzen) 7 861 861 598 1459 2586 ThWRH "G e s e t z" = Individuelles Bewusstsein 17 2500 1850 1281 3131 5278 Das hebräische Alte Testament = 24 Bücher 64 7810 6120 6593 12713 24612 ShRBJT HZHB Goldener Szepter 9 id. 540 1672 2212 4790 T o t a l T a b e l l e 73 8350 6660 8265 14925 29402
    Z = Anzahl Konsonanten; Sofit = Wort mit den Endbuchstaben K, M, N, P oder Ts, die einen anderen, wesentlich höheren Buchstabenwert haben. AW = Äusserer Wert; VW = Verborgener Wert; TW = Totaler Wert; GW = Grosser Wert.

    Bis zur drittletzten Zeile beziehen sich die Ergebnisse auf die kabbalistische Auswertung der drei Schriftensammlungen des hebräischen Alten Testaments. Dann füge ich - kabbalistisch ermittelt - ein Wort ein, das alles zusammenfasst: Die Übergabe des "Goldenen Szepters" von den Juden und der sich dahinter verbergenden Willkürmacht an die Menschheit, an das Individuum. Das Ergebnis muss nicht zwingend der Weisheit letzter Schluss sein, da sich auch andere Auflösungen der Abbreviaturen anbieten. Doch die Summenzahlen und ihre Gematria legen die Vermutung nahe, dass hier bereits beim ersten Durchgang die richtigen Wörter gefunden wurden.

    Ausgewählte Gematria zur Tabelle

    Die Regel der Gematria ist eines der bedeutsamsten Forschungsinstrumente der tannaitischen Kabbala. Sie besagt, dass alle hebräischen Wörter und Sequenzen mit demselben Wortwert miteinander verwandt sind, sich gegenseitig erklären und gegebenenfalls sogar ausgetauscht werden können. Das besagt aber auch, dass die auf der hebräischen Konsonantenschrift basierende Sprache das strengste und durchdachteste System ist, das die Welt kennt.

    Die Gematria der obigen Tabelle kann aus Platzgründen nur für die drei farbig markierten Summenzeilen und für die Schlusszeile ausgeführt werden:

    TAGESKREIS: 47 = AWM "Eigentliches, Wesentliches". 531-0 = RPWRMH "Reform"; KWShRH "Glück, Gedeihen". 427-0 = MAWR-PNJM "das von Gott ausgestrahlte Licht" (Ps 90,8). 5312 = 32 x 166, das heisst: 32 = Die 32 Wege der Kabbala; LB "Herz"; 166 = YLJWN "der Höchste", MYWN "von Gottes Wohnung", YJNJ JHWH "die Augen des Ewigen". 9582 = 6 x 1597 = ShWShNTh JShRAL "die Rose Israels". 19334 = 14 x 1381 = A"L = ADM LMQWM "der Mensch des Heiligtums".

    INDIVIDUELLES BEWUSSTSEIN: 17 = ChWG "einen Kreis beschreiben, abzirkeln". 2500 = 50 hoch 2 = die 50 Tore der Kabbala. 185-0 = TsPJH "Beobachtung". 1281 = S"Th = SThRJ ThWRH "meine verborgene Tora". 3131 = 31 x 101, das heisst: 31 = AL "Gott" oder "Nichts"; 101 = MLWKH "Jahwes Herrschaft" oder AKP "Druck, Last". 5278 = 14 x 377 = MZWN RWChNJ "geistige Nahrung"; ShBYH "Sättigung"; JWMA DKPWRJ aram. "Versöhnungstag, Jom Kippur".

    GRUNDMUSTER DES GEISTES: 64 = DJN "Gesetz, Gericht, Richter". 781-0 = ShNWJ MYShH "Wiederholung/Änderung des Schöpfungswerkes". 612-0 = BRJTh "Bund" (Testament). MDJNTh-ChQ "Rechtsstaat". 6593 = 19 x 347 = BChJJM ARWKJM "in einem langen Leben". 12713 = Primzahl. 24612 = 84 x 293, das heisst: 84 = YWGH "Kreis, Brotkuchen"; 293 = SWD HBRJAH "Geheimnis der Schöpfung".

    TOTAL TABELLE: 73 = ChKMH "Weisheit"; GML "vollenden". 835-0 = DRK ThWRH "der Weg des Gesetzes (Tora)". 666-0 = ThWRNJ "die Tora betreffend". 8265 = 15 x 551 = YMWD HThWK "die Seele des Ganzen". 14925 = 75 x 199 = TsDQH "Gerechtigkeit"; TsWWJ MChLT "Kategorischer Imperativ". 29402 = 122 x 241 = BBYL QBLH "mit dem Meister der Kabbala"; DRK TWB "ein guter Weg".

    Das Grundmuster des Geistes

    Dieses Schema habe ich Ende 2004 im Zusammenhang mit meinen Forschungsarbeiten zur Pyramide aufgedeckt. Es ist der im SATURN-Quadrat 3 x 3 = 9 Felder dargestellte Tageskreis der Sonne mit dem individuellen Bewusstsein in der Mitte. Der Tageskreis umfasst 4 Tageszeiten mit grundverschiedenen Luftqualitäten: Morgenröte 1 h (Phospor-Atmung/Melancholiker), Vormittag 6 h (Lebenskraft-Atmung/Sanguiniker), Nachmittag 6 h (Nitratatmung/Choleriker) und Nacht 11 h (Gärungsstoffwechsel/Phlegmatiker), sowie "die vier Ecken der Welt", den Zeitpunkten, die jeweils alternativ besetzt sind: Silberstreifen am Horizont (-/+), Sonnenaufgang (-/+), Zenit/Mittag (-/+) und Untergang der Sonne (-/+). Auf diese Weise entsteht ein "Kreis" mit 12 Feldern, dem auch die 12 Monate des Jahres, der Tierkreis der Astrologie und beispielsweise die 12 Stämme Israels entsprechen. Durch die Aufdeckung der Zusammenhänge heben sich an den Ecken die Alternativen auf und verschmelzen jeweils zu einer Einheit.

    Grundmuster des Geistes mit dem Tageskreis der Sonne Silberstreifen
    trocken - / feucht +
    Neues Testament
    2. B - BChJJW
    1. N - NPShW
    13. Th
    MORGENRÖTE 1 h
    Phosphor-Atmung
    Melancholiker
    CHRISTENTUM
    3. J - JBRK Sonnenaufgang
    kalt - / warm +
    Koran
    4. A - AWR
    5. J - JQRWTh
    16. H
    NACHT 11 h
    Gärungsstoffwechsel
    Phlegmatiker
    JUDENTUM
    12. M - MQWM TAGESKREIS 24 h
    Individuelles Bewusstsein
    Der unwissende Gläubige
    13. Th - ThBNH = Morgenröte
    14. W - WThKWNN = Vormittag
    15. R - RASh = Nachmittag
    16. H - HShNH = Nacht
    14. W
    VORMITTAG 6 h
    Lebenskraft-Atmung
    Sanguiniker
    ISLAM
    6. M - MChZWR Untergang der Sonne
    warm - / kalt
    Altes Testament
    11. J - JShRAL
    10. B - BJTh
    15. R
    NACHMITTAG 6 h
    Nitrat-Atmung
    Choleriker
    RABBINERTUM
    9. W - WW Zenit / Mittag
    feucht - / trocken +
    Babylonischer Talmud
    7. K - KThR
    8. Th - ThWRH

    Von 1-6 ist die Zeit des JHWH ("Jahwe"), des kosmischen Ewigen, der seinen Höhepunkt im sauerstoffdurchtränkten Vormittag findet. Von 7-12 ist die Zeit der Elohim, der Götzen, von der seit 6000 Jahren die Hochkulturen und Hochreligionen ausgehen.

    In Schrägschrift wurden deshalb noch die drei Heiligen Bücher und die zugehörigen Religionen von Judentum, Christentum und Islam sowie als Ursprung von diesen der Babylonische Talmud und das Rabbinertum hinzugefügt. Auf diese Weise wird auch demonstriert, wie grundlegend das Grundmuster des Geistes für alle nur erdenklichen Phänomene der Menschheitskultur ist.
    Tierkreis im Tageskreis:
    Der chinesische Tierkreis im Tageskreis

    Vom Tierkreis der chinesischen Astrologie, "Ming Shu", weiss man, dass er sowohl für den Zeitraum von 12 Jahren gilt (pro Jahr ein Tierkreiszeichen) als auch für den Jahreskreis mit 12 Monaten sowie für den Tageskreis von 24 Stunden. Im letzteren Fall ging man von den 12 Doppelstunden eines Tages aus und ordnete jeder Doppelstunde ein Tierkreiszeichen zu. Hierzu findet sich eine Tabelle im Werk "Ming Shu. Kunst und Praxis der chinesischen Astrologie" von Derek Walters (Zürich-St. Gallen 1987, hier: Seite 12), die ich in meine am 23.5.2008 publizierte Schrift "Katechismus der Kulturrevolution" übernommen (Seite 34f.). Die Zuordnung zu den Doppelstunden konnte ich als falsch und irreführend nachweisen - ein Jahrtausendfehler wurde damit korrigiert. Denn die 12 Doppelstunden überlagern die wahre Struktur, nämlich die 4 Zeiträume und 4 Zeitpunkte (letztere jeweils -/+ also doppelt besetzt) des Tageskreises. Die nachfolgende Tabelle zeigt den richtigen Zusammenhang, in der linken Spalte befinden sich die Namen nach Walters, genau in dieser Folge und mit "Mitternacht" als Beginn, in der Mitte der chinesische Tierkreis, ebenfalls nach Walters. Rechts dann die tatsächliche Bedeutung:


    Der chinesische Tierkreis und der Tageskreis der Sonne Chinesische Namen (übersetzt)
    der 12 Doppelstunden
    Chinesischer
    Tierkreis
    Tageskreis der Sonne mit
    4 Zeitpunkten und 4 Zeiträumen
    "Mitternacht" * 1. Ratte Silberstreifen am Horizont - "Hahnenschrei" (!) 2. Ochse Silberstreifen am Horizont + "Morgendämmerung" 3. Tiger MORGENRÖTE 1 h "Sonnenaufgang" 4. Hase Sonnenaufgang - "Mahlzeit" 5. Drache Sonnenaufgang + "Vormittag" 6. Schlange VORMITTAG 6 h "Mittag" 7. Pferd Zenit / Mittag - "sinkende Sonne" (!) 8. Schaf Zenit / Mittag + "Nachmittag" 9. Affe NACHMITTAG 6 h "Sonnenuntergang" 10. Hahn Untergang der Sonne - "gelbe Dämmerung" ** 11. Hund Untergang der Sonne + "Ruhezeit" 12. Schwein NACHT 11 h
    * "Mitternacht" entspricht dem chinesischen Begriff "Yeh Pan" (Walters). Es dürfte sich um ein Wortspiel handeln, denn der westliche "Tag" beginnt um Mitternacht, der kosmische Tag dagegen mit dem "Silberstreifen am Horizont", also genau mit der Position "Yeh Pan". ** "gelbe Dämmerung" könnte sinngemäss gedeutet werden mit "Götterdämmerung" (= Götzen), wobei die Farbe "Gelb" auch dem Judentum zuzuordnen ist.

    Es war für mich höchst verblüffend, festzustellen, dass der von mir im Dezember 2004 aufgedeckte "Tageskreis der Sonne" vollständig kompatibel ist mit den chinesischen Namen für die 12 Doppelstunden - sofern man die Doppelstunden selbst weglässt. Die blauen Zeitpunkte mit dem Minuszeichen besagen, dass das jeweilige kosmische Ereignis vom Individuum nicht beachtet wird, da es sein Leben nach kulturellen oder/und religiösen Vorgaben ausrichtet. Bei den roten Zeitpunkten mit dem Pluszeichen erkennt das Individuum die Bedeutung und richtet sein Leben danach aus. Das aber ist die willkürfreie, absolute, kosmische UR-RELIGION für die ganze Menschheit, die im voran gegangenen Untermenü mit den Teilen "Propheten" und "Hagiographen" des hebräischen Alten Testaments gleichgesetzt wurde und somit auch der "Kabbala" (= Empfang) entspricht.

    Von möglicherweise grösster Bedeutung ist die Tatsache, dass das chinesische Jahr der Ratte auf das Jahr 2008 fällt und dass damit in diesem Jahr ein neuer Zyklus begonnen hat: "In internationaler Hinsicht sind Rattenjahre selten bemerkenswert. Historiker könnten dem entgegenhalten, dass der Keim zu welterschütternden Ereignissen in einem Rattenjahr durch eine scheinbar triviale, dennoch hochbedeutsame Aktion gelegt worden ist." [Walters 18]. Es kann nach diesem Zitat aber nicht ausgeschlossen werden, dass auch ein Rattenjahr einmal selbst äusserst bemerkenswert ist.

    Das jüdische Jahr und der jüdische Tierkreis
    des Jahres im Tageskreis der Sonne

    Die jüdische Zeitrechnung folgt - wie die chinesische - einem Mondkalender und die 12 jüdischen Monate betreffen prinzipiell ein Jahr mit 354 Tagen, das - wie das chinesische - durch Schaltmonate (7 in 19 Jahren) regelmässig an das Sonnenjahr angepasst wird. Die 12 jüdischen Monate mit ihren babylonischen Namen sind deckungsgleich mit den 12 Tierkreiszeichen der jüdisch-babylonischen Astrologie, im Gegensatz zur christlichen Zeitrechnung, wo die Tierkreiszeichen jeweils etwa zur Monatsmitte wechseln. Verblüffenderweise haben aber das jüdische Jahr und der jüdische Tierkreis - wie in China - ihren Ursprung im Tageskreis der Sonne, was bisher völlig unbekannt war:

    Die jüdische Kalenderrechnung - im Tageskreis der Sonne SILBERSTREIFEN
    AM HORIZONT
    2. Ijar +
    AJR (3) 211
    Lag be-Omer
    2. Stier +
    fest
    ShWR (3) 506
    Summe: (6) 717
    1. Nissan -
    NJSN (4) 170 / 820
    Chag ha-Pessach (Ostern)
    1. Widder -
    kardinal
    TLH (3) 44
    Summe: (7) 214 / 864 MORGENRÖTE 6 h
    3. Siwan
    SJWN (4) 126 / 776
    "Chag ha-Schavuoth"
    (Pfingstfest)
    3. Zwilling
    beweglich
    ThAWMJM (6) 497 / 1057
    Summe: (10) 623 / 1273

    623 = RWCh HQDSh
    "Der Heilige Geist" SONNEN-
    AUFGANG
    4. Tammuz -
    ThMWZ (4) 453
    "Fasttag"
    4. Krebs -
    kardinal
    SRTN (4) 319 / 969
    Summe: (8) 772 / 1422
    5. Av +
    AB (2) 3
    "Tischa be-Av"
    5. Löwe +
    fest
    ARJH (4) 216
    Summe: (6) 219



    NACHT
    11 h
    12. Adar
    ADR (3) 205
    Purim (Losfest)
    (Fasnacht)
    12. Fische
    beweglich
    DGJM (4) 57 / 617
    Summe: (7) 262 / 822



    Der Name
    des
    Individuums
    =
    Bewusstsein

    "Ich denke,
    also bin ich"




    VORMITTAG
    6 h
    6. Elul
    ALWL (4) 67
    Jahresanfang der
    Verzehntung des Viehs
    6. Jungfrau
    beweglich
    BThWLH (5) 443
    Summe: (9) 510


    SONNEN-
    UNTERGANG
    11. Schewat +
    ShBT (3) 311
    Tu-be-Schewat
    Neujahr der Bäume
    11. Wassermann +
    fest
    DLJ (3) 44
    Summe: (6) 355
    10. Tevet -
    TBTh (3) 411
    Fasttag
    10. Steinbock -
    kardinal
    GDJ (3) 17
    Summe: (6) 428 NACHMITTAG 6 h
    9. Kislew
    KSLW (4) 116
    Chanukka
    ("Weihnachten")
    9. Schütze
    beweglich
    QShTh (3) 800
    Summe: (7) 916

    916 = ChLATh HMJN HANWShJ
    "Abschaum der Menschheit" ZENIT /
    MITTAG

    7. Tischri -
    ThShRJ (4) 910
    Rosch ha-Schana
    Jom Kippur
    Sukkot
    7. Waage -
    kardinal
    MAZNJM (6) 148 / 708
    Summe: (10) 1058 / 1618
    8. Cheschwan +
    ChShWN (4) 364 / 1014
    8. Skorpion +
    fest
    YQRB (4) 372
    Summe: (10) 736 / 1386
    Das Gesamttotel der Summenwerte der 12 Monatsnamen und der 12 Tierkreiszeichen sind 90 Konsonanten, die Wertsumme 6810 und der Sofitwert 10530. Gematria:

    Zum Wert 90 existieren im positiven Sinne die hebräischen Begriffe BABJB HChJJM "im Frühling des Lebens"; YZWZ "Macht, Stärke" und MLK "König", was auf Unabhängigkeit des einsichtigen Individuums hinweist. Negativ sind dagegen der hebräische Begriff KLJL für "Ganzopfer", ein Synonym für YWLH "olo" für den biblischen Holocaust, was Individuen betrifft, die die Zusammenhänge nicht verstehen und im blinden Ritual der kulturell-religiösen Vorgaben leben.

    Zum reduzierten Wert 681-0 existieren die hebräischen Begriffe ThRWYH - Aussprache als "Troja" möglich - mit der Bedeutung "Du bist (selbst) der Hirt" und MJKAL ShRKM "Michael, euer Fürst" (Dan 10,21) sowie die aramäischen Begriffe ThRYJA für "Torhüter" und PRThA für "Inhalt des Magens". Um richtig zu leben, kommt es also in erster Linie auf die richtige Ernährung an. Bert Brecht: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral". Der Erzengel Michael wird im Islam unter dem Namen "Mika'il" als Engel der Versorgung und Nahrung bezeichnet. Im obigen Schema ist er im Feld unten rechts beheimatet: "Zenit / Mittag".

    Zum Wert 1053-0 existieren die hebräischen Sequenzen RYNW ZWNNW PRNSNW WKLKLNW für "unser Freund unterhält uns, ernährt uns und versorgt uns" sowie MNWChTh AMTh WAMWNH für "die Heimat der Wahrheit und des ungestörten Friedens". Mit dem "Freund" ist hier "der Nächste" gemeint, den man lieben soll, nämlich die kosmische Kraft, die die Religionen als Allegorie mit dem Namen "Gott" anbeten.

    Ha-ARI, der göttliche Rabbi Isaak, oder: wer sonst?

    Soweit der Tageskreis der Sonne als hier erstmals aufgedeckter Inbegriff der "Kabbala". Was zur Vervollständigung des Schemas noch fehlt, ist eine begriffliche Zuordnung des Mittelfeldes. Da dieses das individuelle Bewusstsein zum Ausdruck bringt, wäre es naheliegend, hier den Namen einer Person aus der Kreis der Kabbalisten zuzuordnen.

    Das könnte zum Beispiel folgender Name sein: "Luria, Isaak (Aschkenazi) ben Salomo, auch ha-ARI, Abkürzung für 'der göttliche Rabbi Isaak', Kabbalist, 1534 Jerusalem - 1572 Jerusalem ... Der legendenumwobene Luria ist so tief wie kaum ein anderer in die mystischen Geheimnisse eingetrungen; er hat mit seiner messianisch gefärbten Kabbala auch die sabbatianische Bewegung (Sabbatai Zewi) beeinflusst." [Schoeps 297]. Auf diesen Isaak Luria geht die "lurianische Kabbala" zurück, vermutlich die geistige "Mutter" der ekstatischen chassidischen Kabbala, die den geistigen Holzweg darstellt. Das ergibt auch eine Analyse seines vollen Namens:

    "Isaak Ashkenasi Luria Ben Salomo" wird hebräisch JTsChQ AShKNZJ LWRJA BN ShLMH geschrieben. Das sind 21 Konsonanten mit der Wertsumme 1270 und dem Sofitwert 1920. Der verborgene Wert ist 1987, der Totale Wert ist 3257 und der Grosse Wert ist 8610. Gematria: Zum Wert 21 existiert des Verb ZJD für "zügellos, vermessen, frevelhaft sein oder handeln". Zum reduzierten Wert 127-0 existiert das hebräische Wort YNBH für "Gier". Zum Wert 192-0 existiert QTsB für "abschneiden, schlachten; scheren (die Schafe)". 1987 ist die 300. Primzahl, zum Wert 300 existieren die hebräischen Begriffe MKMR für "Netz, Gehege"; KPR für"sühnen, von einer Schuld"; PRK "zerreiben, Gewalt verüben"; RMS "niedertreten, zertreten". Zum Wert 861-0 gibt es die hebräiche Abbreviatur R"H für RASh HShNH "Rosch ha-Schana" für das jüdische "Neujahr", das auf den 1. Tischri fällt, den Zenit / Mittag des Tages, an dem schädliche Nahrung gegessen wird. Ich glaube, dass "der göttliche Rabbi Isaak" denkbar ungeeignet ist, die "Heimat der Wahrheit und des ungestörten Friedens" sicherzustellen.

    Wer sonst? In aller Unbescheidenheit möchte ich hierfür meinen eigenen Namen zur Verfügung stellen, den ich bereits vor Jahren in der nachfolgend aufgeführten Form hebräisierte und publizierte, ergänzt nun noch um das aramäische Adjektiv für "zuverlässig", wozu ich verbindlich stehe. Das wird DJ-JRQ ShR-YD-YJR JTsJB geschrieben, hat 16 Konsonanten und die Wertsumme 1290. Die Gematria überrascht mich selber: Zum Wert 16 existiert das hebräische Adjektiv AChWB für "liebend", zum Wert 1290 gibt es die Sequenzen ThBWATh ARTs KNYN für "das Getreide des Landes Kanaan" (das Gelobte Land) - womit eindeutig die Gerste gemeint ist -, und GDWL HYWShH TsDQH BSThR für "gross ist das Werk der Gerechtigkeit im Verborgenen", wobei HYWShH "ha-ossé" auch "der Schöpfer" bedeuten kann.

    Zählt man die Werte 16 und 1290 für das Innenfeld (= individuelles Bewusstsein) zu den Werten 90, 6810 und 10530 des Tageskreises hinzu, ergeben sich die Summenwert 106, 8100 und 11820.

    Zum Wert 106 existieren die hebräischen Begriffe BJWM HGDWL für "im Grossen Tag" und JWMN für "Tagebuch", beides Metaphern für den Tageskreis der Sonne oder, wie aufgedeckt wurde, für die "Kabbala", die dem entspricht.

    Zum Wert 810-0 existieren die hebräischen Sequenzen HSDR HMWPThJ für "die musterhafte Ordnung", MLKWTh ShDJ für "Gottesreich" (wörtlich: das Königreich Schaddajs) und HShKJNH HQDWShH für "die heilige Einwohnung Gottes im Menschen", sowie der Name PLShTh für "Palästina". Der Kampf der Juden gegen Palästina bekommt damit eine neue Dimension.

    Zum Wert 1182-0 existieren die hebräischen Begriffe ThWRH LShRAL für "die Tora (vom Himmel) für alle Nichtjuden", ThShWYWTh für "Rettung, Heilung" im Plural und MShJBTh NPSh für "die Rückkehr der (aeroben) Seele".

    Daraus könnte man schliessen, dass mit meinen Namen, das heisst mit meiner unabhängigen geistigen Arbeit (siehe Home: Agenda) Vieles verbunden ist, das die Erlösung der Menschheit herbeiführt. Es würde mich freuen und mit Glück erfüllen, wenn dem so wäre.
    Der Bibel Code:
    Vorbemerkungen: Aufgrund der gerade erfolgten Anregung eines Abonnenten und BLOG-Lesers wird nachfolgend die originalgetreue Abschrift meiner Stellungnahme zum Buch „Der Bibel-Code“ von Michael Drosnin von 1997 publiziert. Es geht um das Thema der „Konstanten Buchstabenfolge KBF“, das offenbar in dem Endzeit- und Weltuntergang-orientierten Fantasy-Krimi „Das Buch der Namen“ des Autorenteams Jill Gregory und Karen Tintori (Dezember 2006) wieder belebt wurde, wie mir der besagte Abonnent und BLOG-Leser mitteilte und ich dann via Google komplettierte. Nur nebenbei: Der Titel "Das Buch der Namen" ist die wörtliche Übersetzung des hebräischen Titels "séfer schemoth" für das 2. Buch Moses, das wir gewöhnlich mit "Exodus" bezeichnen.



    Gutachten vom 13.6.1997 von Dirk Schröder, Kryptoanalytiker und Hebraist
    Erster Gegenbeweis zum „BIBEL CODE“


    1. Ausgangslage

    Ende Mai 1997 erschien das Buch „Der Bibel Code“ von Michael Drosnin. Dieses Werk wird gegenwärtig „in einer weltweit konzertierten Aktion“ verbreitet und gemäss PR-Losung als „das wichtigste Buch für das nächste Jahrtausend“ angepriesen. „Die Bibel ist nicht bloss ein Buch“, schreibt der Autor Drosnin, „sondern auch ein Computerprogramm“, und nun „sind wir in der Lage, sie so zu lesen, wie es immer beabsichtigt war“. So stand es im SPIEGEL 23/1997, und weiter hiess es dort: „Keiner ahnte bislang, welche Fülle von geheimen Botschaften und Voraussagen der HERR in die alten Texte geschmuggelt hatte: Kennedys Ermordung, Saddam Husseins Scud-Raketen auf Israel, die Ermordung Jizchak Rabins samt Namen des Täters; und, das soll in zehn Jahren stattfinden, einen ‚atomaren Holocaust’.“

    2. Ideengeschichte

    Das dem Drosnin-Buch zugrundeliegende Phänomen der „konstanten Buchstabenfolge“ in Form von Mustern im hebräischen Pentateuch (den fünf Büchern Mose) wurde „vor mehreren Jahrzehnten erstmals von Rabbi Weissmandel entdeckt“ [Drosnin 246]. Im Jahre 1994 publizierte dann Elijahu Rips, ausserordentlicher Professor für Mathematik an der hebräischen Universität von Jerusalem, zusammen mit den Forschern Doron Witztum und Yoav Rosenberg einen Aufsatz „Konstante Buchstabenfolge im Buch Genesis“ in der Fachzeitschrift „Statistical Science“. Dieser Bericht ist in deutscher Übersetzung im Drosnin-Buch im Anhang [Seite 246-258] vollständig abgedruckt und dort heisst es auch: „In den knapp drei Jahren nach der Veröffentlichung der Rips/Witztum-Arbeit sandte niemand eien Gegenbeweis an das Mathematikmagazin“. Michael Drosnin selbst ist Journalist und „weder Rabbi noch Priester, noch Bibelgelehrter“, wie er in der Einleitung zu seinem Buch bemerkt. Er hat die Ergebnisse der Rips-Experimente in romanhafter Ich-Erzählung aufbereitet, die er „Berichterstattung“ nennt, dann aber auch „Story wie jede andere Story“. Zum Stand der Dinge meint er: „Wir verstehen diesen Bibelcode erst in Ansätzen. Er nimmt sich wie ein Puzzle mit einer unendlichen Zahl von Teilchen aus, von denen wir bislang nur einige hundert oder tausend in Händen haben. So können wir lediglich raten, wie das Gesamtbild aussehen wird“ [Drosnin 9].

    3. Das Verfahren der „konstanten Buchstabenfolge“

    Das Ausgangsverfahren mutet simpel an. Zunächst wird der (geprüfte) Thora-Text ab Diskette in den Computer eingelesen. Dabei werden alle Leerstellen zwischen den Wörtern und Kapiteln eliminiert. Auf diese Weise entstand eine „zweidimensionale Reihe“ von insgesamt 304'805 hebräischen Buchstaben [Drosnin 27]. Nun wurden daraus neue Buchstabenketten gebildet, indem alle x-ten Buchstaben (also beispielsweise jeder vierte oder jeder zwölfte oder auch jeder 2'378. Buchstabe) „herausgepickt“ und aneinandergereiht wurden. Diese Buchstabenreihen wurden dann computermässig darauf abgesucht, ob in ihnen bestimmte vorgegebene Wörter zusammenhängend auftreten, also beispielsweise die achtbuchstabige Sequenz J-Ts-Ch-Q-R-B-J-N für „Jitzhak Rabin“. Allein zum Suchen dieses Namens standen somit ausser der Grundreihe noch 38'100 weitere Buchstabenreihen mit einem Inhalt von 8 bis 152'402 Zeichen als Ausgangsfeld zur Verfügung.

    4. Das Verfahren der bustrophedonen Matrix

    Eine ganz erhebliche Erweiterung des Suchfeldes besteht nun darin, dass eine beliebige Zeilenlänge zwischen 2 und 152'402 Buchstaben festgelegt wird. Am Ende jeder Zeile wird der restliche Datenstrang abgeknickt und gegenläufig unter der jeweils vorangehenden Zeile plaziert. Das Ergebnis ist jeweils eine bustrophedone Matrix (Zickzackband) mit stets 304'805 Buchstaben Inhalt, die sich jedoch bei jeder neuen Zeilenlänge in ihrer vertikalen Zusammensetzung vollständig verändert. Die letzte Zeile wird jeweils vom verbleibenden Rest gebildet. Jeder Buchstabe besitzt in einer solchen Matrix ein kleines quadratisches Feld wie in einem Kreuzworträtsel. Deshalb kann nun ein vorgegebenes Suchwort zusätzlich auch noch vertikal oder diagonal zu finden sein und das jeweils noch vor- oder rückwärts sowie auch hier mit konstanten Zwischenräumen. Das Suchfeld erweitert sich auf diese Weise ins schier Unermessliche.

    5. Das Verfahren des „spiralförmigen Zylinders“

    Schliesslich wurde noch ein Sonderfall konstruiert, um die Suchfeld-Möglichkeiten nahezu vollständig auszureizen [Drosnin 249]. Hierbei wird die Matrix wie ein Blatt Papier zylindrisch derart zu einer Röhre geformt, dass sich der rechte und der linke Rand berühren. Damit können Suchbegriffe auch noch „über den Rand hinaus“ aufgespürt werden.

    6. Statistische Würdigung

    Das hebräische Alphabet besteht aus lediglich 22 verschiedenen Buchstaben, die ausnahmslos Konsonanten sind. Durch die Reduktion der Suchbegriffe auf Konsonanten verringert sich die Buchstabenzahl erheblich, was den Sucherfolg begünstigt. Dazu kommt als weiterer Vorteil, dass unsere Buchstabengruppen Sch, Ch, Ph, Th usw. im Hebräischen durch ein einziges Zeichen ausgedrückt werden. Unter diesem Aspekt und angesichts eines unvorstellbar grossen Suchfeldes ist die Wahrscheinlichkeit eines Sucherfolges für beliebige hebräische Wörter mit 4 bis 8 Buchstaben ganz ausserordentlich hoch. Das gilt aber ebenfalls für das Auffinden bestimmter Kalenderdaten „in der Nähe“ des gefundenen Suchwortes. Denn jedem hebräischen Buchstaben entspricht ein bestimmter Zahlenwert und jede Buchstabenmatrix verkörpert damit zugleich auch ein riesiges Zahlenmeer. So erklärte der US-Compterwissenschaftler Bruce David Wilner zu Recht, „nach dieser Methode könne man in jedem besseren chinesischen Text das komplette Rezept für „Ente à l’orange“ entdecken (SPIEGEL 23/1997). Es gibt also wenig Grund, an der statistischen Korrektheit der präsentierten Ergebnisse zu zweifeln, ganz im Gegenteil: Wenn bekannt werden würde, dass das Rips/Drosnin-Team ganz bestimmte Suchbegriffe nicht gefunden haben sollte, müsste man sogar fragen, wieso das überhaupt möglich ist. Damit wird deutlich, dass der Gegenbeweis zum „Bibel Code“, wie Rips/Drosnin ihn vorlegen, nicht auf statistischer Ebene angetreten werden und damit auch nicht aus den Reihen der Mathematiker kommen kann.

    7. Exegetische Würdigung

    Unter „Exegese“ versteht man die Auslegung von interpretationsbedürftigen Texten, insbesondere von Heiligen Schriften. Das ist die Hohe Kunst der Schriftgelehrten, die sehr viel mehr mit Semiotik zu tun hat, als man gemeinhin annimmt. Das Judentum kennt hierzu die „32 Middoth [Schriftdeutungsregeln] des Rabbi Ismael“ [Bischoff 33], doch das Rips-Verfahren der bustrophedonen Matrix und des spiralförmigen Zylinders dürften wohl kaum darunter zu finden sein. Das wäre indes kein triftiger Grund für eine Ablehnung, da jede neue Exegesemethode erlaubt ist, sofern sie tatsächlich zu Erkenntnissen führt und wichtige Grundregeln nicht verletzt. Um das Rips-Verfahren diesbezüglich zu prüfen, muss etwas ausgeholt werden.

    8. Die semiotische Grundstruktur der Tora

    Die Thora („Gesetz“ oder „Lehre“) besteht aus fünf „Büchern“. Jedes Buch gliedert sich in Abschnitte und Kapitel und schliesslich in Verse. Gesamthaft enthält die Thora 5'845 Verse [Weinreb 202]. Innerhalb eines Verses befindet sich eine ganz bestimmte Anzahl ganz bestimmter Konsonanten in verbindlich festgelegter Reihenfolge. Diese Vers-Struktur (und nicht etwa das einzelne Wort) ist die semiotische Basis für die mündliche Tradierung des Thora-Wissens innerhalb des Judentums seit Jahrtausenden. Diese Überlieferung ist geheim, das Konsonantengerüst der Verse ist die mnemotechnische und zugleich kryptographische Basis für die gesicherte Weitergabe von Generation zu Generation. Eine grundlegende Exegese der Thora, also deren Enträtselung durch Aussenstehende, geht somit nicht von bestehenden oder gar vokalisierten Wörtern aus, sondern vom jeweiligen Vers als kompakter Einheit. Die leeren Stellen zwischen den Wörtern können somit durchaus weggelassen werden, weshalb viele Experten „die Annahme einer einstigen ‚scriptio continua’ in den alttestamentlichen Texten“ vertreten, was allerdings unbewiesen ist [Buhl 222]. Erst Exegese und Tradierung bestimmen also (jeweils unabhängig voneinander und jedes für sich), welche Buchstaben zu welchen Wörtern zu verbinden und wie diese dann auszusprechen sind. Die Wörter der Thora sind damit so wenig geschützt wie die Kapitel, Abschnitte und Leerstellen, die ja alle nur exegetische Resultate sind. Absolut geschützt ist lediglich der jeweilige Versinhalt als jahrtausendealtes Kryptogramm. Dieser Schutz bezieht sich also auf die Grenze des Verses und dieser „Vers-Schluss“ (hebr. „sof pasuk“) wird „durch einen dicken Doppelpunkt : bezeichnet“ [Schneider 27]. Dieser Doppelpunkt, der einen Vers abschliesst und den nachfolgenden eröffnet und so verhindert, dass dabei Vermischungen stattfinden, ist also nicht Bestandteil der später hinzugefügten masoretischen Punktierungen (Vokale und Akzente), sondern bildet zusammen mit den hebräischen Konsonanten den unangreifbaren Urtext der Thora, also ihre semiotische Grundstruktur.

    9. Das Grundmass der exegetischen Redlichkeit

    Rips/Drosnin können ihre exegetische Leistung gegenüber den Christen mit einem Zitat aus der Bergpredigt des Neuen Testaments rechtfertigen. In Mt 5,18 heisst es nämlich: „Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist“ [Stemberger 991]. Auch innerhalb der eigenen Reihen scheinen sie unangreifbar zu sein, denn im rabbinischen Schrifttum heisst es analog: „Als Rabbi Meir, so überliefert der Talmud, den Text der Thora abschrieb, wurde er von seinem Lehrer Rabbi Jischmael ermahnt: ‚Gib acht. Wenn du ein einziges Wort auslässt oder hinzufügst, kannst du die Welt zerstören’“ (zitiert in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 13.9.1993).
    Doch wer die Bibel gründlich studieren oder gar zum Zweck der Urteilsfindung heranziehen möchte, dem sei dringend von der „Einheitsübersetzung“ von 1980 abgeraten, für die der renommierte Wiener Judaist und Professor Günter Stemberger als Herausgeber verantwortlich zeichnet und aus der das obige Zitat Mt 5,18 stammt. Denn es wurde hier ein wesentlicher Bestandteil des ursprünglichen Satzgefüges einfach weggelassen:
    „Bis dass Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis dass alles geschehe“.
    Professor Stemberger hat offensichtlich mit dem „Tüpfelchen“ nicht viel anfangen können und so diesen Satzteil ohne weitere Hinweise willkürlich unterdrückt. In einem Gutachten von Professor Hermann Wirth Roeper Bosch, das dieser 1957 für das Landgericht Berlin erstellte, heisst es zur Thora-Lesung in der jüdischen Synagoge: „Nach orthodoxem Glauben darf ‚kein Tittel oder Jota’ fortgelassen werden“ [Glagau 153]. Mit „Jota“ ist hier „der kleinste Buchstabe“ (Mit 5,18) des hebräischen Alphabets gemeint, also das Jod, und damit zugleich alle Konsonanten. Das „Tüpfelchen“ oder „Tittel“ steht hier für das Wort „Titel“ aus der unrevidierten griechischen Urschrift des Neuen Testaments, wo es „Pünktchen, Tüttel“ bedeutet [Büchmann 29]. Bei diesem Tüpfelchen, Tüttelchen oder Tittel muss es sich also zwingend um etwas anderes handeln also um Buchstaben, denn sonst wäre die ausdrückliche Betonung überflüssig. Im hebräischen Urtext der Thora gibt es ausser Buchstaben tatsächlich noch ein Zweites, nämlich das Zeichen für den Vers-Schluss, den Doppelpunkt, das zweifache „Tüttelchen“. Es kommt 5'845 mal vor und bildet zusammen mit den hebräischen Konsonanten den unangreifbaren Urtext der Thora, also ihre semiotische Grundstruktur, an der niemand rütteln darf.

    10. Der erste Gegenbeweis zum „Bibel Code“

    Das von Rips entwickelte und von Drosnin ausgewertete statistische Analyseverfahren unterdrückt bei der Computereingabe des hebräischen Urtextes das „Vers-Mass“, indem nicht nur die Leerstellen, sondern auch die das Versende anzeigenden Doppelpunkte weggelassen werden. Damit wird die semiotische Grundstruktur des Thora-Textes in grobfahrlässiger Weise beschädigt und zerstört. Die in den Computer eingegebene Buchstabenkette ist damit nicht mehr identisch mit dem Urtext der Thora, sondern hat diese Identität vollständig aufgegeben. Es ist nun nur noch ein statistisch verfügbarer Buchstabensalat. Was würde das Rabbinertum sagen, wenn jemand auf die Idee käme, gleichermassen mit der Mischna zu verfahren?
    Es ist prinzipiell egal, ob beim Input ein oder 5'845 Zeichen fehlen, der Verstoss gegen Mt 5,18 lässt „Himmel und Erde vergehen“, d.h. er löst die vorgegebenen Ordnung auf. Denn der vollständige Thora-Text besteht nicht aus insgesamt 304'805 Buchstaben, sondern, um die 5'845 Doppelpunkte erhöht, aus 310'650 (= 19 x 109 x 150) semiotischen Zeichen. Jedes dieser Zeichen hat dabei einen festgelegten Stellenwert. Wenn nur eines dieser Zeichen fehlt, verschiebt sich beispielsweise die vertikale Struktur jeder daraus erstellten Matrix in unzulässiger Weise, so dass dann die jeweilige Positionierung der verbleibenden Zeichen ebenso falsch ist wie alle daraus abgeleiteten „Erkenntnisse“. Die trotzdem gefundenen „Antworten“ sind somit statistische Zufälligkeiten und nicht etwa Strukturen und Muster, die bereits in der Urschrift vorgesehen waren.
    Andererseits mussten diese Doppelpunkte bei der Eingabe „aus Systemgründen“ weggelassen werden, da sich sonst bei der Methode der „konstanten Buchstabenfolge“ hin und wieder und viel zu oft ein Doppelpunkt gezeigt hätte, der für den beabsichtigten Analysezweck aber höchst störend gewesen wäre. Ergebnis: Die vertikale und diagonale Interpretation einer Matrix, die aus den Buchstaben der Thora gebildet wird, hat nichtsmit einer Exegese der Thora zu tun, dafür sehr viel mit statistischer Willkür. Dass Rips und Drosnin diese technische Spielerei mit der Thora vornehmen, ist eine Verunglimpfung zumindest des Christentums sowie eine unvertretbare Anmassung seitens der Autoren.
    Dies ist der erste Gegenbeweis zum „Bibel Code“, wie ihn Rips/Drosnin marktschreierisch betiteln, um diese seichte Sache kommerziell ausschlachten zu können. Mein zweiter Gegenbeweis wird keine Verneinung sein, sondern eine Bejahung, d.h. die Aufdeckung des tatsächlich existierenden „Bibel Code“, der durch die Arbeit von Rips und Drosnin noch mehr zugeschüttet wurde als ohnehin schon. Dieser eigentliche und echte „Bibel Code“ aber baut gerade auf dem auf, was das Rips/Drosnin-Team unterdrückt hat, nämlich auf der ewigen Struktur der Thora-Verse.

    Anschrift des Verfassers: Postfach 3105, CH-2500 Biel 3

    Literaturverzeichnis: Bischoff, Erich: „Die Kabbalah. Einführung in die jüdische Mystik und Geheimnissenschaft“, Leipzig 1917; Büchmann, Georg: „Geflügele Worte. Der klassische Zitatenschatz“, 36. Auflage, Frankfurt/Main-Berlin 1986; Buhl, Frants: „Kanon und Text des Alten Testaments“, Leipzig 1891; Drosnin, Michael: „Der Bibel Code“, München 1997; Glagau, Erich: Der Babylonische Talmud. Ein Querschnitt. Teil 1 und 2“, Würenlos 1996; Schneider, Wolfgang: „Grammatik des biblischen Hebräisch“, 7. Auflage, München 1989; Stemberger, Günter, „Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung“, Stuttgart 1980; Weinreb, Friedrich: „Der göttliche Bauplan der Welt“, 5. Auflage, Bern 1978.





    Soweit die Abschrift des inzwischen 11 Jahre alten Textes vom 13.6.1997. Ich habe ihn zum ersten Mal seit 11 Jahren wieder gelesen und mir dann selbst auf die Schultern geklopft. Mir ist zur damaligen Publikation noch folgendes gegenwärtig, was ich gelegentlich ausführlicher substantiieren werde, sobald ich das alte Dossier wiederfinde:

    Ich sandte den Text an den SPIEGEL, der postwendend antwortete, dass er Texte von fremden Autoren nicht abdrucke. HAHAHA! Dafür stand bereits in der nächsten SPIEGEL-Ausgabe zu lesen, dass Professor Rips plötzlich und unerwartet jegliche Verbindung mit Michael Drosnin, dem Autoren des „Bibel Code“, abgebrochen habe. Zudem gratulierte mir mein damaliger und langjähriger Freund Peter B. zu diesem Gegenbeweis mit den mir unvergesslich gebliebenen Worten: „Dirk, Du hast damit alle Rabbiner in die Tasche gesteckt“. Dann hat ein Hamburger, der nebenberuflich einen Buchservice betreibt, den Text in seine Homepage übernommen und mir bald einmal mitgeteilt, dass dafür kein Publikumsinteresse bestehe. Schliesslich hat der investigative Berliner Publizist Horst Lummert, der sich als Oberjude auch „Avram Kokhaviv“ nennt und unzählige weitere Decknamen besitzt, den Text in seiner Monatsschrift „Kuckuck“ publiziert und später und bis heute auf seine Homepage übernommen, ohne dass je eine Rückmeldung bei mir angelangt ist. Deshalb habe ich diese „äusserst beachtenswerte geistige Höchstleistung“ (Dirk Schröder am 17.9.2008 über jenen Dirk Schröder vom 13.6.1997) nicht mehr beachtet und – derzeit unauffindbar – die betreffenden Unterlagen irgendwo „archiviert“ oder sonstwie "abgelegt". Trotz aller Überzeugung von der Richtigkeit meiner Arbeit musste ich damals annehmen, dass es sich um ein „totgeborenes Kind“ handelt. Das war es aber nicht, sondern – wie viele (nein, fast alle) späteren Publikationen von mir – nur ein vor der Öffentlichkeit in den Medien „totgeschwiegenes Kind“, das sich somit, was durchaus denkbar ist, im Geheimen trotzdem kräftig entwickelt hat, ohne dass der (geistige) Vater, also ich, davon auch nur die geringste Kenntnis hatte.


    Am 17.9.2008 hinzugefügt
    Zweiter Gegenbeweis zum „BIBEL CODE“

    Diesen habe ich inzwischen, aber erst nach 2004, angetreten und bereits mehrfach publiziert. Es handelt sich um ein denkbar einfaches Grundschema, das dem Tageskreis der Sonne mit seinen absoluten kosmischen Gesetzen entspricht und im rabbinischen Schrifttum in höchst verkappter Weise als „die Tora vom Himmel“, hebräisch "Tora mi-schamájim", bezeichnet wird. Das hebräische Wort "schamájim" bedeutet aber nicht nur "Himmel" (= Tageskreis der Sonne), sondern auch "Gott" (= Jahwe, der Ewige). Ich verweise den interessierten Leser auf andere Beiträge im BLOG und auf meine publizierten Schriften.
    Der Sephiroth-Baum der Kabbala:
    DAS GEHEIMNIS VON EN SOF
    Der Sephiroth-Baum wird erstmals richtig enträtselt

    Seit Jahren schon habe ich mich immer wieder mit dem geheimnisvollen Sephiroth-Baum der jüdischen Kabbala und seinen zehn Emanationen beschäftigt. Immer neue Zuordnungsmöglichkeiten tauchten auf, doch keiner dieser Lösungsansätze erwies sich letztlich als völlig zufriedenstellend. Auf den richtigen Ansatz kam ich rein zufällig am 13.8.2007 bei der Arbeit am BLOG-Beitrag "Haus der Religionen", als ich für die 7. daran beteiligte Religion, die "Alewiten", keine offizielle Übersetzung fand und den Begriff dann selbst mit ALWJ übersetzte - zumal sie sich selbst gemäss Wikipedia als "Alewi" bezeichnen. Ausgehend von einer angenommenen Zielgrösse für das ganze System ermittelte ich dann für das unbenannte 8. Feld den Differenzwert 831 und hierzu fand ich die hebräische Sequenz ShBJLJ HDYTh mit der Bedeutung "mein Pfad der Erkenntnis". Ich positionierte den Begriff in das betreffende Feld im Tageskreis der Sonne - und erkannte plötzlich und unerwartet, wie der jüdische Sephiroth-Baum richtig zu deuten ist. Ich legte eine Skizze an und arbeitete weiter am besagten BLOG-Beitrag. Nachdem dieser fertiggestellt war, lag plötzlich die offizielle hebräische Übersetzung für "Alewiten" auf meinem Tisch, was bedeutete, dass das ganze Konzept überarbeitet werden musste und die Bezeichnung ShBJLJ HDYTh nicht mehr gültig war. Doch die dadurch zufällig gefundene Lösung für den Sephiroth-Baum blieb unverändert als richtig bestehen und soll hier nun erstmals publiziert werden.

    Die üblichen 10 Sephiroth von 1 = Kether "Krone" bis 10 = Malchuth "Königreich" setze ich als bekannt voraus. Durch diese 10-er Reihe war ich immer versucht, sie der Matrix der Seele mit ihren 10 Feldern zuzuordnen. Dann folgt als 11. Sephira die "Schechina", was "Gottes Einwohnung im Menschen" bedeutet, was bisher infolge der Verbannung nicht möglich war. Denn Schluss bildet die 12. Sephira namens "Dááth", was "Erkenntnis" (auf höchstem Niveau) bedeutet. Und dann ist noch ein ganz besonderes Gebilde zuberücksichtigen: "Das En-Sof der Kabbala, das 'Geheimnis der Geheimnisse', der Unbekannte der Unbekannten, das was zugleich die Sefirot und die Welt dominiert" [Franck 202]. Hier nun die Zuordnung im Grundmuster des Geistes:


    Bild 1: Der erstmals enträtselte Lebensbaum der jüdischen Mystik
    1 - 4 = JHWH "Jahwe", der kosmische "Ewige"
    - 1 -
    7. Ewigkeit +
    "Netsach"
    6. Schönheit (-)
    "Tifaret"
    SILBERSTREIFEN
    feucht + (Lymphe) - 2 -
    8. Herrlichkeit
    "Hod"
    MORGENRÖTE 1 h - 3 -
    9. Fundament (-)
    "Jesod"
    10. Königreich +
    "Malchuth"
    SONNENAUFGANG
    warm + (Knochenmark) - 8 -
    5. Stärke
    "Gewura"
    NACHT 11 h

    Der Herr
    "ha-Adon"
    ohne Ende
    "En Sof"

    - 4 -
    11. Gottes
    Einwohnung
    "Schechina"
    VORMITTAG 6 h
    - 7 -
    4. Güte +
    "Chesed"
    3. Verstand (-)
    "Bina"
    SONNENUNTERGANG
    kalt + (Blut) - 6 -
    2. Weisheit
    "Chochma"
    NACHMITTAG 6 h - 5 -
    12. Erkenntnis (+)
    "Dááth"
    1. Krone +
    "Kether"
    ZENIT / MITTAG
    trocken + (Galle)
    5 - 8 = ALHJ(M) "Elohim", die irdischen "Götzen", die nun gebändigt werden


    Die Reihe beginnt - unerwartet und auch nur abschliessend - mit dem Schluss der Zählung, bei "12. Erkenntnis", also bei "Dáát", das bisher so geheimnisvoll im kabbalistischen Dunkel schwirrte. Dieses Halbfeld ist an sich negativ, doch durch die richtige Erkenntnis wird nicht nur dieses Feld positiv +, sondern auch alle anderen drei Halbfelder in den Ecken. Dadurch wird dem gottlosen Herrscher der Welt die "Krone" weggenommen und auch der 1. Rang, so dass in diesem Feld unten rechts schliesslich nur die "Erkenntnis" verbleibt und die Alternative + / - aufgehoben ist. Dasselbe gilt analog für die anderen drei Ecken der Welt. Die betreffenden Attribute aber werden den verbliebenen Sephiroth zugeordnet: "Die Krone der Erkenntnis", "Die Schönheit der Ewigkeit". Die absolute richtige Zählung beginnt in der Ecke oben links beim "Silberstreifen am Horizont", der den Beginn des kosmischen Tages markiert. Zu dem Einen wahren und kosmischen Gott (im Judentum "El Schadaj"), aus dem die gesamte Schöpfung von Himmel und Erde hervorgeht, gelangt man erst bei der "Schechina", womit das "freien Radikal" - chemisch O1, freies Sauerstoffatom - gemeint ist. Dies ist nicht zu verwechsel mit dem Götzen-Gott, den bestimmte Hochreligionen durch den Begriff "Monotheismus" für sich reklamieren. Damit ist - in allen Hochreligionen - das "belebende" Gift der Galle gemeint, wodurch der "heilige Schauer" und der Götzendienst erzeugt wird.

    Der Eintrag "Der Herr" in der Mitte ist meine Lösung zu einem unausgesprochene Rätsel, das darin besteht, dass die Gesamtsumme aller anderen hebräischen Begriffe eine "krumme" Zahl ist und so nach einer kabbalistischen Ergänzung verlangt, die zu einer "runden" und repräsentativen Schlusszahl führt. Mit dem sich so ergebenden "Herr ohne Ende" ist das bisher nicht existierende CHRISTUS-Bewusstsein gemeint, durch das die "Alte Welt" (des kapitalistischen Westens) zu Ende geht = WELTUNTERGANG. Das kann hier nicht vertieft werden, wird aber im BLOG ausführlich erklärt. Nun folgt die kabbalistische Auswertung zu Bild 1, die sich Ihnen rasch erschliesst, wenn Sie die Analogie zum Tageskreis der Sonne links aussen betrachten:

    Bild 2: Kabbalistische Analyse zum Lebensbaum der Kabbala Tageskreis Nr Deutsch Hebräisch Z Sofit AW VW TW GW Silberstreifen 6 Schönheit ThPARTh 5 id. 1081 433 1514 2184 Silberstreifen 7 Ewigkeit NTsCh 3 id. 148 480 628 1626 8 1229 1229 913 2142 3810 Morgenröte 8 Herrlichkeit HWD 3 id. 15 437 452 1055 TOTAL TAGESABSCHNITT 1 11 1244 1244 1350 2594 4865 Sonnenaufgang 9 Fundament JSWD 4 id. 80 506 586 1704 Sonnenaufgang 10 Königreich MLKWTh 5 id. 496 176 672 1371 9 576 576 682 1258 3075 Vormittag 11 Einwohnung ShKJNH 5 id. 385 207 592 1474 TOTAL TAGESABSCHNITT 2 14 961 961 889 1850 4549 ERSTE TAGESHÄLFTE 1 + 2 25 2205 2205 2239 4444 9414 Zenit / Mittag 12 Erkenntnis DYTh 3 id. 474 496 970 1588 Zenit / Mittag 1 Krone KThR 3 id. 620 396 1016 1489 6 1094 1094 892 1986 3077 Nachmittag 2 Weisheit ChKMH 4 id. 73 531 604 1302 TOTAL TAGESABSCHNITT 3 10 1167 1167 1423 2590 4379 Sonnenuntergang 3 Verstand BJNH 4 id. 67 477 544 1645 Sonnenuntergang 4 Güte ChSD 3 id. 72 900 972 2058 7 139 139 1377 1516 3703 Nacht 5 Stärke GBWRH 5 id. 216 797 1013 2096 TOTAL TAGESABSCHNITT 4 12 355 355 2174 2529 5799 ZWEITE TAGESHÄLFTE 3 + 3 22 1522 1522 3597 5119 10178 TAGESKREIS DER SONNE 1 - 4 47 3727 3727 5836 9563 19592 ohne AJN 3 711 61 176 237 956 Ende SWP 3 866 146 67 213 516 Das Geheimnis der Geheimnisse 6 1577 207 243 450 1472 Der Herr HADWN 5 716 66 603 669 1545 "Der Herr ohne Ende" = CHRISTUS-Bewusstsein 11 2293 273 846 1119 3017 DAS GESAMT-SYSTEM 58 6020 4000 6682 10682 22609 Titel: Tempelheiligtum "Mikdasch" MQDSh 4 id. 444 616 1060 1839 SYSTEM MIT TITEL 62 6464 4444 7298 11742 24448

    GEMATRIA von oben abwärts:

    ERSTE TAGESHÄLFTE: 1244 = 4 x 311 = ShBT "Szepter", gemäss Gn 49,10 von Jehuda gehalten, bis der von "Schilo" kommt. 135-0 = Y"G = YBWDH GDWLH "Das Grosse Werk". 2594 = 2 x 1297 = Konsonantenbasis von Ez 3,27: "So spricht Gott, der Herr: Wer hören will, höre, und wer es lassen will, der lass' es." 4865 = 5 x 973 = RAShWNJWTh "Primat". // 385 = TsPJRH "Kreislauf; Schicksal; Krone; Verhängnis". 207 = RZ "Geheimnis"; ADWN YWLM "Herr der Welt"; AJN SWP "ohne Ende". AWR "Licht; Feuer". 592 = QJTsWNJ BN-ChWRJN "freies Radikal"; MRA ShMJA aramäisch Dn 5,23 "Herr des Himmels". 1474 = 2 x 737 = QDWShJ HShWAH [Gematrikon I 488] "kidusché há-Shoah" "Segnungen/Heiligungen des Holocaust" (= "Ganzbrandopfer", Oxidation, aerobes Leben) // 961 = ShMSh MRPA "Sonne der Heilung" (Vormittag); MYDWTh AMTh "Zeugnis/Verordnung der Wahrheit". 889 = G"Y = GLJL YLJWN "Bezirk des Höchsten". 185-0 = QWL LB TWB "die Stimme des guten Herzens". // 2205 = 5 x 441 = AMTh "Wahrheit". 4444 = 4 x 1111 = AJThN "fest, dauerhaft, von einer Wohnung; lange leben, von Menschen; von einem Bogen (Wirbelsäule), kräftig bleiben; besonders von Strömen, stark, gewaltig fliessend; immerfliessend". 9414 = 18 x 523 = Th"G = ThLMWD GDWL "das grosse Studium"; ShPY HChJJM "die Fülle des Lebens".

    ZWEITE TAGESHÄLFTE: 474 = M"W = MWRJ WRBJ "mein Lehrer und mein Meister". 496 = MThWN "Mässigung, Verlangsamung; behutsam"; MKLWTh "Vollendung". 970 = HLK HNPSh "der Weg der Seele"; RYN "saftig, frisch, grün sein". 1588 = 4 x 397 = ShY"T = ShYH TWBH "die gute Stunde" (hier: Zenit, Mittagessen). // 1167 = 3 x 389 = ShTP "überströmen, wegspülen; überschwemmen; Flut (des göttlichen Gerichts)"; BJN HYRBJM "Zwielicht". 1423 = LShLWL ATh HBGJRWTh "entmündigen"; die "Göttliche Kommödie" von Dante hat 14230 Verse. 259-0 = HJN TsDQ Lv 19,36 "das gerechte Mass". 4379 = 29 x 151, das heisst: 29 = KZB "Lüge, Täuschung"; DKH "Zermalmung"; 151 = BYL LB TWB "Meister des guten Herzens". // 355 = ShNH "Schlaf"; SPRJH "Bibliothek". 2174 = 2 x 1087 = Ch"Z = ChKMWTh ZRWTh "Weisheiten der Laien". 2529 = 3 x 843 = ChLJL-HQSM "die Zauberflöte"; ThShWBH LMDNW "lehre uns Umkehr!" // 1522 = 2 x 761 = JYShH ShLWM "er macht Frieden". 3597 = 33 x 109 = MNWChH "Ruhe, Ruheplatz, Residenz, Heimat". 10178 = 14 X 727 = MKNJZM "Mechanismus".

    TAGESKREIS: 3527 = 520. Primzahl, 520 = HThPLH "Entsalzung". 5836 = 4 x 1459 = YShRJM WARBY "vierundzwanzig" = Tageskreis der Sonne; 1459 = 232. Primzahl, 232 = JHJ-AWR Gn 1,3 "Es werde Licht!". 9573 = 73 x 131, das heisst: 73 = ChKMH "Weisheit"; 131 = HATsLH "Übertragung göttlichen Geistes; Sublimierung; Erhebung in den Adelsstand" ("blaues" Blut = kühles Blut und kühler Kopf). 19592 = 79 x 248, das heisst: 79 = SBJBH "Umgebung, Umwelt"; A"Z = ADNJ ZHB "mein Herr des Goldes" (= Lebenskraft); 248 = MChQQ "Gesetzgeber; Richterstab".

    BEWUSSTSEIN: 1577 = SWP-HYWLM "Weltuntergang" (= bisherige "westliche" Kultur). 207 = ADWN YWLM "Herr der Welt". 243 = M"Ch = MYJN ChKMH "Quelle der Weisheit/Wissenschaft". 450 = ChJJM WShLWM "Leben und Frieden*. 1472 = 4 x 368 = TBWR HYWLM "Nabel der Welt". 716 = JShWTh "Identität"; JQWM "Universum; Wesen". 66 = BN DWD "Sohn Davids". 603 = BMQWM HQDWSh "im heiligsten Raum". 669 = ShLWM BARTs "Frieden im Land". 1545 = 5 x 309 = TWB BKL DRKJW "gut sein auf allen seinen Wegen". 2293 = 341. Primzahl, 341 = SWD HTsMTsWM "das Geheimnis der Einschränkung". 273 = MYTs HChJJM "vom Baum des Lebens"; AWR GNWZ "verborgenes Licht/Feuer". 846 = ThChBLWTh "Steuerung, kluge Lenkung". 1119 = ChJJM ARWKJM ChJJM ShL ShLWM "langes Leben ist Leben in Frieden". 3017 = 3 x 431 = MTRWPWLJN "Hauptstadt".

    GESAMTSYSTEM: 58 = Ch"N = ChKMH NSThRTh "Geheimwissenschaft". 602-0 = QWMMJWTh "Unabhängigkeit, Souveränität". 400-0 = PRS W-MDJ "Persien und Medien", der Ort der Verbannung der Menschheit ("The Matrix", "Merkaba"). 6682 = 26 x 257, das heisst: 26 = JHWH "Jahwe", die kosmische Macht; 257 = ARWN "die Bundeslade". 10682 = 14 x 763 = BRJTh HYWLM "der Ewige Bund"; PThWCh-SGWR "an-aus" (Schalter); ANWShWTh "Menschheit". 22609 = 23 x 983, das heisst: 23 = ChJH "wieder aufleben" (regenerieren, aerob leben); 983 = 166. Primzahl, 166 = MYWN "von Gottes Wohnung". // 444 = MLBB ShLM "vom unversehrten Herzen". 616 = RASh ChKMJ HLB "der Anfang meiner Weisheit des Herzens". 1060 = ShLShLTh "Kette" (der Ereignisse). 1839 = 3 x 613 = L"Z = LShWN ZKR "Sprache der Erinnerung" (verloren gegangenes Wissen). // 62 = HMGJD "der Bote/Verkünder"; TWB MAD "gute Kraft". 6464 = 64 x 101, das heisst: 64 = DJN "Gericht"; 101 = MLWKH "Jahwes Herrschaft". 4444 = siehe oben "Erste Tageshälfte". 7298 = 41 x 89, das heisst: 41 = KCh AChD "eine einzige Kraft" (= freie Energie = freies Radikal); 89 = GH"D = GWAL HDM wörtlich "der Retter/Erlöser des Blutes". 11742 = 19 x 103, das heisst: 19 = AGWDH "1. Band, Knoten des Jochs; 2. Bündel"; 103 = MNChH "Geschenk". 24448 = 128 x 191, das heisst: 128 = KL ChSDW "die Gesamtheit Seiner Liebe/Gnade"; 191 = YL-TBYJ "übernatürlich"; HMQWM "Beiname Gottes"; MBNH HGWP "Konstitution".

    Ganz entscheidend sind die beiden Tatsachen, dass erstmals die Grundlage des jüdischen Geheimwissen, der Sephiroth-Baum, vollständig enträtselt worden ist und dass gleichzeitig "der Herr ohne Ende" aufgedeckt wurde. Aus christlicher Sicht kann man dieses geistige Phänomen als "Christus" bezeichnen, für alle Religionen zutreffend ist die allgemeine Umschreibung mit "Erlöser".

  2. #2
    Schechina
    Gast

    AW: Kabbala

    Hallo Elmo,

    Der Text ist so lang das man erstmal drei Jahre Kabbala studiert haben müßte.

    Ganz entscheidend sind die beiden Tatsachen, dass erstmals die Grundlage des jüdischen Geheimwissen, der Sephiroth-Baum, vollständig enträtselt worden ist
    Mystik ist immer auch ein bischen Spekulation.
    und dass gleichzeitig "der Herr ohne Ende" aufgedeckt wurde. Aus christlicher Sicht kann man dieses geistige Phänomen als "Christus" bezeichnen, für alle Religionen zutreffend ist die allgemeine Umschreibung mit "Erlöser".
    War denn Jesus ein Erlöser?

  3. #3
    Leah
    Gast

    AW: Kabbala

    Hallo Schechina

    Mystik ist eine persönliche Erfahrungssache, deshalb für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar.

    Wie ist es denn mit der Religion, ist sie eine Erfahrung, oder ein Programm unserer Kindheit durch
    unsere Umgebung. Eine Sicherheit die uns Kraft gibt und immer eine Antwort?

    Kennen wir nur ihre Dogmatik, oder ist uns auch die Mystik(ein anderes Tor, was vielleicht weiterführt)
    vertraut?

    Der Islam hat z.b. eine wunderschöne Mystik, die auch mit der Hermetik ... Ars regia .. Alchemie verbunden ist, genau wie das Christentum.

    Bei der Kabbalah gibt es auch unterschiedliche Zugänge .. du hast dich zu meiner Freude doch auch
    mit Dion Fortune und vielleicht sogar mit ihren Nachfolgerinnen auseinandergesetzt,

    Wie ist zur Zeit deine Einstellung zum hermetischen Zugang zur Kabbalah?

    Herzliche Grüsse ... Leah

  4. #4
    Abedine
    Gast

    AW: Kabbala

    Hallo Zusammen!

    Ich weis nicht ob meine Frage so direkt zu diesem Thema passt, aber vielleicht könnt ihr mir ja dennoch weiterhelfen! Ich sehe schon seit Jahren immer wieder doppelte Zahlen ... das heißt, egal wann ich zufällig auf die Uhr sehe, eine Rechnung bezahle oder sonst irgendwo Zahlen sehe, es sind fast jeden Tag immer wieder doppelte dabei.

    Z.B.: ich sehe auf die Uhr und es ist genau 12:12 Uhr oder ich gehe einkaufen und der Betrag macht genau 50,50 aus ... usw. Mir passiert das eigentlich jeden Tag und ich weis nicht was für eine Botschaft das sein soll?

    Kennt ihr das Phänomen und könnt ihr mir vielleicht mehr dazu sagen?

    Liebe Grüße - Abedine

  5. #5
    NeocortexX
    Gast

    AW: Kabbala

    Zitat Zitat von Abedine Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen!

    Ich weis nicht ob meine Frage so direkt zu diesem Thema passt, aber vielleicht könnt ihr mir ja dennoch weiterhelfen! Ich sehe schon seit Jahren immer wieder doppelte Zahlen ... das heißt, egal wann ich zufällig auf die Uhr sehe, eine Rechnung bezahle oder sonst irgendwo Zahlen sehe, es sind fast jeden Tag immer wieder doppelte dabei.

    Z.B.: ich sehe auf die Uhr und es ist genau 12:12 Uhr oder ich gehe einkaufen und der Betrag macht genau 50,50 aus ... usw. Mir passiert das eigentlich jeden Tag und ich weis nicht was für eine Botschaft das sein soll?

    Kennt ihr das Phänomen und könnt ihr mir vielleicht mehr dazu sagen?

    Liebe Grüße - Abedine
    Hallo Adeline,
    bin davon ueberzeugt das Zu-faelle die sich haufen eine Art Wegweiser sind die mir anzeigen das ich auf dem Richtigen (Lebens-)Weg bin.Hatte selbst Monatelang taeglich unglaublich viele sehr seltene Zu-Faelle,das war schon normal.Das war bisher meine erfuellendste Zeit in der ich mal ein wenig von dem goettlichen Kuchen der Einheit naschen durfte der vor jedem steht wenn er den Weg zuende geht.-So ne Art Vorschau.
    Also eine frage zurueck: Wie geht es Dir eigentlich so?Hast du ein erfuelltes Leben?-Diese fragen brauchst nur fuer Dich selbst beantworten.

    Sehr viel mehr kann ich Dir dazu leider nicht mitteilen,denn hab diesbezuglich nichts gelesen oder studiert.

    Alle(s) Liebe
    Peter

  6. #6
    MGH
    Gast

    AW: Kabbala

    Ohne mich irgendwo einer Meisterschaft rühmen zu können, nicht im geringsten in der Numerologie, würde ich diese Tatsache einfach naiv so deuten, was sie zeigt. Die komplexen Deutungsversuche beiseite stellen. Was sehe ich dann?

    2 Zahlen, jeweils gleich.
    Drückt wohl ziemlich sicher ein Gleichgewicht aus.

    Es kann ein Hinweis Deines Spiegels sein, dass Deine beiden Pole sich im Gleichgewicht befinden. Kannst Du dem beipflichten?

    Je nachdem wie das Zeichen auftritt könnte es auch umgekehrt eine Botschaft/Aufforderung wie "Strebe mehr Gleichgewicht an.", andeuten.

    Fazit meinerseits: Eine Gleichgewichtsbotschaft, deren genauen Inhalt Du selbst zu erkennen hast.

  7. #7
    Abedine
    Gast

    AW: Kabbala

    Hallo MGH und Peter!

    Danke das ihr euch Gedanken zu meiner Frage gemacht habt! In meinem Leben läuft derzeit alles eigentlich ungewöhnlich gut, ja fast schon wie am Schnürchen! Kann also tatsächlich sein das mir das Leben durch die Zahlenmystik eine Bestätigung für den richtigen Weg bzw. den Einklang aufzeigt. Zudem hab ich auch schon an meine Zwillingsseele gedacht, die mir auf meinem Weg hilft! Er ist derzeit Kausal und lebt auf einer anderen Sphäre. Spannend ist auch noch das ich auch in diesem Leben eine Zwillingsschwester habe! Vielleicht hat das auch noch eine bedeutung? Doppelt wie Zwilling? Mit Kindern hat es nichts zu tun, da ich einen Sohn habe und derzeit keine weiteren Kinder geplant habe ...

    Vielleicht ist es auch ein Hinweis für die Licht- und Schattenarbeit, die ich nicht nur in meinen Büchern (derzeit eines veröffentlicht) beschreibe sondern auch in meiner Praxis anbiete? Vielleicht sollte ich in diese Richtung mehr machen? Habt ihr vielleicht ein Gefühl dazu und könnt mir mit euren Botschaften weiterhelfen? Ich stecke bei diesem Thema total fest. Botschaften für andere deuten ist immer wesentlich einfach als für einen selbst. Leider.

    Liebe Grüße
    Abedine

  8. #8
    Leo
    Gast

    AW: Kabbala

    Hallo Abedine,

    es könnte aber auch nur ein "Tick" deines Unterbewusstsein sein, ich meine, es könnte nichts weiter sein als eine Gewohnheit deines UB die an sich nichts aussagen muss. Bin mir dessen aber in deinem Fall nicht sicher und könnte mich auch irren - war nur ein Gedanke. Mein Unterbewusstsein spielt mir oft verschiedene Streiche, da dachte ich, vielleicht ist deine Geschichte auch so etwas Ähnliches.

    Liebe Grüße,
    Leo

  9. #9
    Abedine
    Gast

    AW: Kabbala

    Hallo Leo!

    Danke für deinen Tipp, dass könnte natürlich auch sein. Werde das einfach weiter beobachten und dann wird sich die Antwort schon von selbst ergeben ... denke ich.

    Liebe Grüße - Abedine

  10. #10
    NeocortexX
    Gast

    AW: Kabbala

    Zitat Zitat von Abedine Beitrag anzeigen
    Habt ihr vielleicht ein Gefühl dazu und könnt mir mit euren Botschaften weiterhelfen? Ich stecke bei diesem Thema total fest.
    Hallo Adedine,

    ich kann Dir leider da net weiterhelfen,denn alles was ich ueber den Zufall weiss zumindest den praktischen Teil der nicht in irgendwelchen wissenschaftlichen Lehrbuechern zu finden ist hab ich Dir berreits mitgeteilt.Und selbst das war nur das was bezueglich Zufall in meinem Leben bisher beobachtet habe.Bin zwar von diesen Beobachtungen sehr ueberzeugt,aber das heisst nicht das Sie auch korrekt sind.
    Sie richtig ist.
    Hab in den letzten Jahren Aufgrund meines Berufes (unabsichtlich) alles versucht um meine Gefuehle(die oft richtig waren) zu unterdruecken und der Logik die Alleinherrschaft uebergeben.
    Also besser ich versuchs erst gar nicht mich in die Angelegenheityen anderer Leute einzufuehlen. :P
    Zitat Zitat von Abedine Beitrag anzeigen
    Botschaften für andere deuten ist immer wesentlich einfach als für einen selbst. Leider.
    Liebe Grüße
    Abedine
    Nur ein Gedanke der sich gerade breitmacht:
    Warum versuchst Du Dir nicht vorzustellen das irgend ein Bekannter mit genau dem selben Thema zu Dir kommt und das ganze mal von einem anderen Standpunkt aus betrachtest & analysiersen kannst?

    Alle(s) Liebe
    Peter

+ Antworten
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