»Koste es, was es wolle« – diese ebenso trotzig wie fatalistisch klingende Maxime scheint zum letzten Mittel der Regierungen und Notenbanken im Währungskrimi rund um den Euro zu werden. Jetzt hat auch die Schweizer Nationalbank (SNB) die Schleusen geöffnet. Ab sofort soll ein Euro mindestens 1,20 Franken kosten. Die eidgenössischen Währungshüter wollen diesen Kurs mit »aller Konsequenz« durchsetzen und seien bereit, »unbeschränkt Devisen zu kaufen«. Offenkundig hat die SNB den letzten Rest an Zuversicht aufgegeben, die Euroländer könnten ihre Währungskrise doch noch in den Griff bekommen. Zur Rettung ihrer Wirtschaft gehen die Schweizer enorme Risiken ein.
Weiterlesen...



LinkBack URL
About LinkBacks
»Koste es, was es wolle« – diese ebenso trotzig wie fatalistisch klingende Maxime scheint zum letzten Mittel der Regierungen und Notenbanken im Währungskrimi rund um den Euro zu werden. Jetzt hat auch die Schweizer Nationalbank (SNB) die Schleusen geöffnet. Ab sofort soll ein Euro mindestens 1,20 Franken kosten. Die eidgenössischen Währungshüter wollen diesen Kurs mit »aller Konsequenz« durchsetzen und seien bereit, »unbeschränkt Devisen zu kaufen«. Offenkundig hat die SNB den letzten Rest an Zuversicht aufgegeben, die Euroländer könnten ihre Währungskrise doch noch in den Griff bekommen. Zur Rettung ihrer Wirtschaft gehen die Schweizer enorme Risiken ein.
Zitieren


Lesezeichen