Bei Menschen, die an Gicht oder Rheuma leiden, wirken Hülsenfrüchte oft symptomverstärkend. Die Hülse (Symbol für Hülle) kapselt das Innere vollkommen ab. Es kann nichts nach außen dringen. Sinngemäß auf den Menschen übertragen bedeutet dies, die totale Abkapselung des Inneren gegenüber dem Äußeren.

Wenn ein Mensch viel Fleisch gegessen, also die Energie des Abschiedes, des Todes, der Angst, aufgenommen hat, ist er anfällig für diese Krankheitssymptome. Ein solcher Mensch hat in der Regel überproportional starke Gedankenstrukturen der Festigkeit, der Starrheit, des Sicherheitsdenkens aufgebaut. Er schottet sich darüber hinaus von seiner Umwelt ab. Der Körper, der als Spiegelbild dem Menschen zur Verfügung steht, zeigt ihm nun in Form von Rheuma, Gicht und dergleichen, sein gedankliches und Ernährungs-Fehlverhalten.

Das bedeutet: Nimmt ein Gicht- oder Rheumakranker Hülsenfrüchte zu sich, verstärkt er durch die symbolisch wirkende Form die innere Abkapselung. Der physische Körper spiegelt ihm dann verstärkt seine Schwäche in Form von Schmerz und Leid.

Darüber hinaus haben Menschen, die an Stoffwechselkrankheiten mit Ablagerungen leiden (Gicht, Rheuma, Steinkrankheiten), funktionsschwache Nieren. Die Grundthemen dieser Menschen sind Partnerschaftsprobleme und Ängste. Ernährungstherapeutisch kann man hier harmonisierend einwirken, indem man das Feuerelement eindämmt. Es ist von Vorteil, viel Gemüse, Dinkel und süßes, reifes Obst zu essen. Scharfe und saure Speisen sollte man möglichst meiden. Alkohol, Kaffee und Schwarztee und vor allem den Weizen mit seinem durch Züchtung höchst ungünstig gestalteten Aminosäurespektrum sollte man einschränken und viel kohlensäurefreies, mineralarmes Wasser trinken. Speisen mit roten Farbelementen sollte man beiseite lassen, dafür Speisen mit vorwiegend grünen und blauen Farbelementen bevorzugen.

Liebe Grüße,
Viola