Die Blätter des Löwenzahnes enthalten mehr Provitamin A als Karotten und vierzigmal mehr als herkömmlicher Salat, darüber hinaus die Vitamine B und C sowie Mineralsalze, Gerb- und Bitterstoffe. Im Vergleich zum Spinat enthält er dreißigmal mehr Eisen. Der im Frühjahr noch angenehm bittere Geschmack regt den gesamten Verdauungsapparat an: Leber, Galle, Milz, Bauchspeicheldrüse und auch die Nieren werden gestärkt. Löwenzahnsalat ist daher bestens als Frühjahrskur geeignet, da er blutreinigend und harntreibend wirkt.
Der Blütenstaub des Löwenzahnes enthält besonders viele Spurenelemente, die als Sirup konserviert werden können und ein hervorragendes Stärkungsmittel bei Erkältungen und geschwächtem Immunsystem sind. Aus den Blütenköpfen läßt sich auch ein Tee von dunkelgelber Färbung herstellen. Die Löwenzahnwurzel ist besonders im Herst reich an Inulin, ein von Zuckerkranken gut verträgliches Kohlenhydrat.
Die vitaminreichen Blätter schmecken um so zarter, je jünger sie gepflückt werden und lassen sich zu wunderbaren Salaten verarbeiten. Die Blätter können aber durchaus das ganze Jahr über verzehrt werden. Zarte junge Blätter finden sich auch im Sommer in der Mitte der Blattrosette und werden in kleinen Mengen als Salatbeigabe verwendet. Ältere Blätter sind, wie Spinat, zu verwenden. Die geöffneten Blüten lassen sich kandieren oder in Honig einlegen.
Die Wurzeln des Löwenzahnes werden in Japan roh, gekocht oder ausgebacken gegessen. Sie können zu einem wohlschmeckenden und obendrein gesunden Kaffee verarbeitet werden, indem man sie klein schneidet, im Backrohr trocknet und in einer Mühle wie Kaffeebohnen mahlt.
Die goldne Pracht hat ausgeblüht,
die kleinen Sonnen sind verglüht,
In silbernen Laternchen glimmt
ihr Licht, bevor es Abschied nimmt.
Bevor der Wind es rings verweht
und neue goldne Sonnen sät.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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