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Thema: Heilkraft des Löwenzahnes

  1. #1
    Viola
    Gast

    Heilkraft des Löwenzahnes

    Die Blätter des Löwenzahnes enthalten mehr Provitamin A als Karotten und vierzigmal mehr als herkömmlicher Salat, darüber hinaus die Vitamine B und C sowie Mineralsalze, Gerb- und Bitterstoffe. Im Vergleich zum Spinat enthält er dreißigmal mehr Eisen. Der im Frühjahr noch angenehm bittere Geschmack regt den gesamten Verdauungsapparat an: Leber, Galle, Milz, Bauchspeicheldrüse und auch die Nieren werden gestärkt. Löwenzahnsalat ist daher bestens als Frühjahrskur geeignet, da er blutreinigend und harntreibend wirkt.

    Der Blütenstaub des Löwenzahnes enthält besonders viele Spurenelemente, die als Sirup konserviert werden können und ein hervorragendes Stärkungsmittel bei Erkältungen und geschwächtem Immunsystem sind. Aus den Blütenköpfen läßt sich auch ein Tee von dunkelgelber Färbung herstellen. Die Löwenzahnwurzel ist besonders im Herst reich an Inulin, ein von Zuckerkranken gut verträgliches Kohlenhydrat.

    Die vitaminreichen Blätter schmecken um so zarter, je jünger sie gepflückt werden und lassen sich zu wunderbaren Salaten verarbeiten. Die Blätter können aber durchaus das ganze Jahr über verzehrt werden. Zarte junge Blätter finden sich auch im Sommer in der Mitte der Blattrosette und werden in kleinen Mengen als Salatbeigabe verwendet. Ältere Blätter sind, wie Spinat, zu verwenden. Die geöffneten Blüten lassen sich kandieren oder in Honig einlegen.

    Die Wurzeln des Löwenzahnes werden in Japan roh, gekocht oder ausgebacken gegessen. Sie können zu einem wohlschmeckenden und obendrein gesunden Kaffee verarbeitet werden, indem man sie klein schneidet, im Backrohr trocknet und in einer Mühle wie Kaffeebohnen mahlt.

    Die goldne Pracht hat ausgeblüht,
    die kleinen Sonnen sind verglüht,
    In silbernen Laternchen glimmt
    ihr Licht, bevor es Abschied nimmt.
    Bevor der Wind es rings verweht
    und neue goldne Sonnen sät.

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: Heilkraft des Löwenzahnes

    Mit Unkraut gegen Fettdepots

    Abnehmen ist eine neue Lebenseinstellung und wir sind von den besten, vollkommen kostenlosen Schlank- und Gesundmachern geradezu umgeben.

    Vor jedem Löwenzahn sollte man den Hut ziehen und jeder Übergewichtige, der den Löwenzahn ausrottet, begeht damit eine Sünde gegen sich selbst. Denn gerade dieses verachtete "Unkraut" könnte ihm helfen, die Fettdepots in seinem Körper abzubauen.

    Besonders im Frühling kann der Löwenzahn wirkungsvoll zum Schlankwerden eingesetzt werden. In dieser Jahreszeit enthalten die Pflanzen und Wurzel die intensivsten Vitalstoffe, wie Inulin, Cholin, Yantophylle, Gerb- und Bitterstoffe sowie Spurenelemente und Mineralsalze. So frischt der Löwenzahn den Stoffwechsel auf, bringt den Verdauungstrakt, die Lunge, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und die Nieren in Schwung. Die Organe werden von giftigen Schlacken befreit, die Fettdepots abgebaut. Und so nebenher kommt noch die aus der Volksmedizin bekannte heilende Wirkung der Pflanze gegen Rheuma, Schuppen und Haarausfall zur Entfaltung.

    Kein Wunder also, dass es früher am Bayerischen Hof üblich war, sich im Frühling beim Hofapotheker einer Löwenzahnkur zum Abbauen des Winterspecks zu unterziehen. Die Königsfamilie trank täglich je ein Glas Löwenzahnsaft, der vor dem Genuß frisch gepresst wurde.

    Dass keine Pflanze dem Körper beim Entschlacken nach dem Winter so intensiv hilft wie der Löwenzahn, das wußte aber auch schon die heilige Hildegard von Bingen, und Goethes Leibarzt Hufeland schrieb wahre Hymnen über ihn. So ist es hoch an der Zeit, dass auch wir dieses "Unkraut" wieder in Ehren in unsere Eßgewohnheiten einbeziehen und uns seine Kräfte zunutze machen.

    Der Löwenzahn ist so bekannt, dass ihn jeder ernten kann. Man findet ihn im Garten vor dem Haus, auf feuchten Wiesen, auf Waldlichtungen und auf sonnigen Hängen.

    Löwenzahn-Salat:
    junge Löwenzahnblätter, 1 Teelöffel frischen Estragon, Kerbel und etwas Knoblauch mit Zitronensaft, Salz und Öl mischen.

    Löwenzahn-Salat:
    250 g zarte, junge Löwenzahnblätter waschen, abtropfen lassen und in schmale Streifen schneiden. Die Salatschüssel mit einer geschälten Knoblauchzehe ausreiben, entkernte, in Scheiben geschnittene Oliven, geviertelte Tomaten sowie den Löwenzahn hineingeben. Mit Zitronenmarinade übergießen und alles durchmischen.

    Liebe Grüße,
    Viola

  3. #3
    Viola
    Gast

    AW: Heilkraft des Löwenzahnes

    Löwenzahnsalat


    mit Bärlauch


    300 g junge Löwenzahnblätter
    4 Radieschen
    6 junge Bärlauchblätter
    2 El Obstessig, 4 El Sonnenblumenöl
    Salz, Pfeffer

    Löwenzahnblätter und Bärlauchblätter schneiden und vermischen, die in Scheiben geschnittenen Radieschen daruntergeben und zuletzt eine Marinade aus Essig, Öl, Salz u. Pfeffer dazugeben.

    Ein Tipp: Wenn man den Löwenzahn in Streifen schneidet und in lauwarmen Wasser einweicht, verliert er etwas von seinem bitteren Geschmack. Aber eigentlich sind die Bitterstoffe besonders gesund!

    Liebe Grüße,
    Viola

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