Der Feldsalat, Ackersalat, Rapunzel, in der Schweiz Nüßlisalat, in Österreich Vogerlsalat, ist reich an Eisen und Vitamin C. Feldsalat ist der idealste Wintersalat. Sein Geschmack ist zart und nußartig. Aufgrund seiner Urbelassenheit ist dem Feldsalat seine unrsprüngliche, feine, leichte, fröhliche Schwingung geblieben.
Je grüner eine Pflanze, desto mehr Chlorophyll enthält sie. Diese Farbstoffmoleküle fangen die Photonen (Lichtteilchen) der Sonne ein und stellen daraus chemische Energie her. Kernatom des Chlorophyllmoleküls ist Magnesium, das vielleicht bedeutendste Heil- und Vorbeugemineral in unserem Körper. Keine Eßpflanze (von Spinat abgesehen) ist reicher an Magnesium als der frische dunkelgrüne Feldslat. Biochemiker empfehlen: ein paar rohe Feldsalatblätter mit ins Büro zu nehmen und zwischendurch essen.
Bedeutender Inhaltsstoff ist Magnesium und zwar in solch hoher Konzentration, dass man Feldsalat getrost ein Arzneimittel aus der Apotheke Natur nennen kann. Dieses Mineral ist der beste natürliche, sogenannte Kalziumantagonist (Gegenspieler von Kalzium) und verhindert als solcher einen krankhaft übermässigen Einstrom von Kalzium z.B. in die Herzmuskelzellen. Deshalb sind Salate oder Gemüse wie Feldsalat absolutes Muß im Speiseplan von Personen mit Herzproblemen oder Neigung zu Angina pectoris und Herzinfarkt.
Magnesium ist Bestandteil von 300 Enzymen, die praktisch unseren gesamten Stoffwechsel zum Leben erwecken und stimuliert außerdem die Gene im Zellkern. Die Folge: Vitalität und Konzentrationsfähigkeit.
Wie auch andere dunkelgrüne Blattgemüse enthält Feldsalat viel von dem Spurenelement Eisen in biologisch optimal verwertbarer Form. Eisen ist Bestandteil der roten Blutkörperchen und transportiert den lebenswichtigen Sauerstoff für die Zellatmung und Energiegewinnung in die Körperzellen. Bei einem Mangel an Eisen können im Knochenmark nicht ausreichend rote Blutkörperchen hergestellt werden. Eisenmangel ist häufig die Ursache von Müdigkeit, Mattigkeit oder Konzentrationsmangel, auch bei Schulkindern. Vegetarier und Veganer sind besonders auf den Verzehr von eisenspendenen Grünsalaten oder -gemüsen angewiesen. Vitamin C verbessert die Verwertbarkeit von Nahrungseiweiß beträchtlich. Ideal: Feldsalat mit Zitronensaft beträufeln. Das Beta-Karotin, der Radikalenfänger, kann allerdings erst wirksam werden, wenn der Salat mit Öl oder anderen Fetten zusammen verzehrt wird.
Aufgrund des sehr hohen Gehalts an Beta-Karotin sollte man im Winter Feldsalat zwei mal pro Woche essen. Beta-Karotin-haltige Gemüsesorten und Salate werden unter die Nahrungsmittel mit krebsprophylaktischer Wirkung eingereiht. Dieser Biostoff fängt freie Radikale ab und schützt unsere Zellen so vor der Zerstörung durch Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze und andere Krankheitserreger, die den Alterungsprozeß beschleunigen.
Beta-Karotin ist die Vorstufe für die Bildung von Vitamin A, dem "Schutzpatron" usnerer Schleimhäute im Immunsystem. Wer viel am Bildschirm arbeitet, braucht besonders viel Vitamin A.
Feldsalat ist ausgesprochen Beta-Karotin-haltig und schützt vor Krebs.
Gerade in der kalten Jahreszeit bietet er einen guten Schutz vor Erkältungen, vor allem vor Entzündungen im Stirn- und Kieferhöhlenbereich sowie in den Bronchien.
Häufige Entzündungen im Vaginal- und Blasenbereich können Zeichen eines Vitamin-A-Mangels sein. Öfters Beta-Karotin-haltige Nahrungsmittel wie Feldsalat essen.
Feldsalat lockert das Gewebe auf, läßt Entzündungen zurückgehen und entschlackt die Lunge.
Eine große Portion Feldsalat (100 Gramm) enthält nur 14 Kilokalorien. Darin stecken je 20 Prozent des Tagesbedarfs an Kalium und Eisen sowie 50 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C und ein Sechstel an Vitamin B6. Auffallend ist sein Gehalt an Beta-Karotin. Er ist so hoch, dass er zwei Drittel des Tagesbedarfs deckt.
Feldsalat
kräftigt das Herz und beugt Herzschäden vor
aktiviert den Zellstoffwechsel
hilft gegen Streß
macht fit im Sport und steigert die Vitalität
verbessert die Konzentrationsfähigkeit
stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen
kräftigt die Schleimhäute im ganzen Körper
fördert die Blutbildung
Feldsalat aktiviert auch sogenannte zweite Boten in Körperzellen. Dies sind Moleküle, die bei Streß innerhalb von Sekunden pro Zelle billionenfach produziert werden, den Zellstoffwechsel "explodieren" lassen und die Zelle damit extrem leistungsfähig machen. Das ist wichtig z.B. in Schrecksekunden, beim Autofahren, bei kreativer Tätigkeit und beim Sport.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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