+ Antworten
Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Der Baum des Jahres 2008 - der Walnußbaum

  1. #1
    Viola
    Gast

    Der Baum des Jahres 2008 - der Walnußbaum

    Der sommergrüne Baum ist einer von ca. 60 Arten aus der Juglandaceae-Familie. Ursprünglich in Südwestasien und dem Balkan beheimatet, wurde er zuerst von den Griechen kultiviert und später von Römern und Kelten bei uns angesiedelt. Seitdem ist er in ganz West-, Süd- und Mitteleuropa bis in mittlere Berglagen verbreitet. Er bevorzugt tiefgründige, kalk- und nährstoffreiche Böden mit regelmäßiger Wasserversorgung und findet sich, teilweise verwildert, besonders in Weinbaugebieten sowie in Auwäldern von Rhein und Donau.

    Der Walnußbaum kann bis zu 25 m hoch und 150 Jahren alt werden. Er kann bis zu 150 kg Nüsse tragen. Die Fruchtschale ist anfangs grün, später braun, platzt zur Reifezeit im September/Oktober auf und gibt die harten, hellbraunen Nüsse frei.

    Die ölreichen Nüsse dienen Tieren wie Eichhörnchen und Krähen, als eine wichtige Nahrungsgrundlage. Das dekorative Holz ist sehr fest und gut verarbeitbar, weshalb es als einer der wertvollsten Hölzer im Möbel- und Innenausbau sowie bei Schnitzern und im Gewehrbau begehrt ist.

    Die Griechen bezeichneten die Walnuß als "Speise der Götter", die Römer weihten den Baum Jupiter, bei den Kelten fand er Aufnahme in den Baumkreis. Die Walnuß galt auch als Fruchtbarkeitssymbol und wurde Neuvermählten in den Weg geworfen.

    Der kraftvolle Baum mit den zahlreichen Früchten steht für Klarheit und Willensstärke, aber, da er beim ersten Frost alle Blätter verliert, auch für die Tatsache, dass sich das Leben schnell verändern kann.

    Walnußblätter und -schalen enthalten Stoffwechsel-anregende Wirkstoffe, indem sie auf die Entgiftungsorgane Leber, Blase, Niere, Darm und Haut wirken, außerdem entzündungshemmende, wundheilende und blutreinigende Wirkstoffe.

    Die Nüsse sind aufgrund ihres großen Gehalts an Vitaminen und Mineralstoffen ein wichtiger Bestandteil der gesunden Ernährung. In der Bachblütentherapie wird die Essenz verwendet für Zeiten des Neuanfangs, in denen man sich schwer von der Vergangenheit lösen kann, z.B. bei Trennung, Schwangerschaft, Menopause, Umzug, Berufswechsel, oder auch, um unabhängig von der Meinung anderer seine Lebensziele zu verwirklichen.

    Aus dem "Lebensbaum"
    Zeitschrift für Naturbewusstsein
    von Stella Di Sole

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: Der Baum des Jahres 2008 - der Walnußbaum

    Nussblätter: Arznei für Haut, Haare und schwache Nerven

    Im Frühling sind die zarten, jungen Blätter des Walnussbaumes interessant. Nur wenige wissen, dass diese Blätter eine wertvolle Naturmedizin sein können. Aber auch die grüne Schale der noch unreifen Walnüsse wird in der Naturmedizin verwendet.

    Walnussblätter und die grünen Fruchthüllen enthalten reichlich Gerbstoffe wie Juglandin, das Glykosid Hydrojuglon und das Spurenelement Zink. Gemeinsam wirken diese Substanzen beruhigend auf entzündete Haut und können Hautunreinheiten rasch zum Abheilen bringen. Hier ein paar Rezepte aus der Naturmedizin:

    Wenn jemand unter Pickel und Akne leidet, der sollte die Haut von innen her reinigen und beruhigen. Dazu macht man 3 Wochen lang eine Teekur: Frische, zarte Walnussblätter werden gründlich gewaschen und in schmale Streifen geschnitten. 1 gehäufter Esslöffel Walnussblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, bloß 2 Minuten ziehen lassen, dann durchseihen und je 1 Tasse morgens und abends trinken.

    Damit man diese Kur über den Frühling hinaus durchführen kann, muss man Walnussblätter trocknen und in einem Papiersack aufbewahren. Für diesen Tee muss man 1 Teelöffel getrocknetes Blätterkraut mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 5 bis 8 Minuten ziehen lassen. Eine 3-Wochen Kur mit diesem Tee macht nicht nur eine zarte, schöne Haut, der Nussblättertee beruhigt auch schwache Nerven, löst Verkrampfungen, kann Magen- und Darmbeschwerden lindern.

    Man kann den Tee lauwarm auch zum Gurgeln bei Halsschmerzen verwenden. Und man kann parallel zur Trinkkur bei Hautunreinheiten auch die Haut äußerlich mit dem lauwarmen Tee abends vor dem Zubettgehen - am besten mit einem Wattebausch - reinigen.

    Wer der Haut am ganzen Körper etwas Gutes tun möchte, der sollte in regelmässigen Abständen ein Nussblatt-Bad nehmen: Sammeln Sie 1/2 Kilo frische Nussblätter und 1/2 Kilo grüne Nussschalen und geben Sie diese in einen Topf. Gießen Sie 2 bis 3 Liter Wasser darüber und kochen das Ganze 45 Minuten. Dann durchseihen und in die Badewanne ins Badewasser gießen.

    Nach dem Bad müssen Sie warm duschen, weil sonst die Haut eine bräunliche Farbe behält. Darum haben früher viele Menschen ihr Haar mit Nussblätter- und Nussschalentee gewaschen. Sie konnten damit graue Haare etwas einfärben.

    Wer den Nussblättertee zur Beruhigung trinken möchte, der sollte besonders junge, zarte und frische Blätter nehmen und sollte auch mit etwas Honig süßen.

    Aus: "Fit und vital in den Frühling"
    von Prof. Hademar Bankhofer

    Liebe Grüße,
    Viola

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. WELTFRIEDENSERKLÄRUNG - 7.9.2008 in Brüssel
    Von MANUkey im Forum Allgemeine Diskussionen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 22.10.2008, 00:22
  2. Magischer Baum Paulowna
    Von Viola im Forum Kräuterwissen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 30.04.2008, 12:50
  3. Neu-Jahres-Wunsch
    Von MANUkey im Forum Allgemeine Diskussionen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.12.2006, 16:34

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48