Rauchen und Alkohol vermindern den Selengehalt im Blut. Vor allem Menschen, die häufig Alkohol und Nikotin konsumieren, benötigen viel Selen, da es durch diese Genußmittel abgebaut wird.

Die alten Römer nannten den Kohlrabi "caulorapa" die Stengelrübe und aßen ihn sehr gerne. Im Mittelalter tauchte er dann auch bei uns auf. Weil er so zart ist, wird er gerne roh gegessen.

Der feine, durch Senföle bestimmte Geschmack des Kohlrabis und sein Gehalt an wertvollen Nährstoffen machen dieses Kohlgemüse zum Dauergast nicht nur in Omas Garten, sondern auch auf unserem moderenen Speiseplan. Nachdem er lange Jahre in der Gourmetszene eher herablassend behandelt wurde, erlebte er in den letzten Jahren eine feierliche Wiedergeburt - gerade in den noblen Eßtempeln.

Kohlrabi ist sehr reich an bestimmten B-Vitaminen, so z.B. an B6 (wichtig für Trillionen Eiweißbiosynthesen pro Tag), Biotin (für gesunde Haut und schönes Haar), Niazin (B3 für den Energiestoffwechel) und Pantothensäure (B5 für Vitalität, Zellenergie sowie Farbbildung in Haut und Haaren). Enorm hoch ist die Konzentration von Vitamin C, eine 120 Gramm schwere Sproßknolle kann bereits den Tagesbedarf decken. Vitamin C wird in jeder Sekunde von rund 70 Billionen Körperzellen als Katalysator benötigt. Es sorgt für einen gesunden Hormonspiegel und ein starkes Immunsystem.

Während seiner Wachstums- und Reifezeit sammelt der kleine Kohl unermüdlich Mineralstoffe und Spurenelemente - und wird so zu einer Art Kombipräparat für Mineralien aus der Apotheke der Natur. Bedeutend ist der Anteil an Eisen (für Blutbildung, Sauerstoffversorgung der Zellen), Magnesium (für Muskeltätigkeit, Herzfunktion) sowie Mangan (für Stimmungslage, Streßbewältigung). Wie alle Kohlsorten enthält Kohlrabi viel Kalium, einen wichtigen Balancestoff gegen unsere oft übersäuerte, zucker- und mehlreiche Alltagskost. Kalium wirkt auf natürliche Weise im Körper entwässernd, weshalb der Kohlrabi ein ideales Gemüse für Bluthochdruckkranke ist.

Schutz vor Arterioskleriose
Kohlrabi ist äußerst kalorienarm und eignet sich daher sehr gut zur Ergänzung eines Diätprogramms. Als gesunde Zugaben hat er Selen und viel Vitamin C für den Schutz der Abwehrkräfte zu bieten. Wenn man Kohlrabi mit Vitamin-E-haltigem Öl serviert, schützt das Selen die Blutfette vor freien Radikalen und beugt so einer möglichen Arteriosklerose vor.

Auch bei der Vorbeugung und der Therapie von Tumorerkrankungen kann Selen ein wichtiger Helfer sein. Das Mineral kann freie Radikale abfangen und außerdem verhindern, dass Schwermetalle aus dem Magen-Darm-Trakt im Körper resobiert werden.

Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass Unfruchtbarkeit bei Männern auf Selenmangel durch hohen Alkohol- und Nikotinkonsum zurückgeführt werden konnte.

Kohlrabi enthalten hohe Mengen an Magnesium und das wirkt den Streßfolgen am Herzen - wie Herzrythmusstörungen oder der Verkalkung der Herzkranzgefäßen - entgegen.

Der hohe Vitamin-C-Gehalt unterstützt die körpereigene Immunabwehr und die Bildung der Knochengrundsubstanz. Vitamin C ist neben Kupfer für die Bildung der Knochengrundstruktur aus Kollagenfasern, zwischen die kalziumhaltige Moleküle eingelagert werden, unerläßlich. Ist Vitamin C nicht in ausreichenden Mengen vorhanden, so kann es zu einer Störung der Knochenbildung und damit auch zu einer Knochenerweichung kommen. Wenn der Kohlrabi auf selenreichem Boden gewachsen ist, dann ergänzt er die Abwehrfunktion.

Kohlrabi

kurbelt den Zellstoffwechsel und die Blutbildung an
kräftigt Haut und Haare
sorgt für mehr Energie und Vitalität
kräftigt das Immunsystem, beugt Infektionen vor
sorgt für mentale Frische und Konzentrationsfähigkeit
stimuliert die Sauerstoffversorgung und Zellatmung
wirkt kräftigend auf das Herz
verbessert die Stimmungslage, hilft Streß besser bewältigen
wirkt entwässernd
unterstützt Maßnahmen zur Gewichtsreduktion

Liebe Grüße,
Viola