Die Hunzas im gebirgigen Karakorum in Pakistan werden im Durchschnitt zehn Jahre älter als die Mitteleuropäer. Dies ist auf ihren hohen Aprikosenkonsum zurückzuführen. Grund des erfreulichen Verjüngungseffekts ist der enorm hohe Anteil an immunstärkenden Karotenen, den Vorstufen für Vitamin A. Dafür sorgen besonders hohe Konzentrationen an Pflanzenfarbstoffen, die sich während des Reifeprozesses in Schale und Fruchtfleisch der Aprikosen einlagern.
Bereits drei Aprikosen enthalten Karotene in der Quantität von rund 2500 Internationalen Einheiten (IE) Vitamin A - der Hälfte des Tages bedarfs eines Erwachsenen. Außerdem bieten Aprikosen überdurchschnittlich viel Niazin (für Nerven, Spannkraft), Folsäure (für Blutbildung, Zellwachstum), Pantothensäure (Vitamin B5, für Vitalität, Fettabbau, schönes Haar) und Vitamin C (für das Immunsystem).
Die appetitlichen, samtigen Früchte enthalten relativ wenig Wasser, den Karotenen bzw. Anthozyanen (Pflanzenfarbstoffen) verdanken sie ihr hübsches gelbrotes Aussehen. Aprikosen wirken schützend auf die Lungenschleimhäute von starken Rauchern. Karotene schirmen Fruchtfleisch und Schale vor schädlichen Radikalen ab.
Aprikosen
stoppen den Alterungsprozeß, wirken verjüngend
verbessern die Stimmungslage
helfen bei Müdigkeit, Konzentrationsschwäche
panzern Zellen gegen Immungifte und freie Radikale
kräftigen Schleimhäute, Haut, Haare, Nägel
kurbeln die Zellbildung an
verbessern das Blutbild
helfen bei Trockenheit in Hals und Rachen
lindern Asthmabeschwerden
schützen die Lungenschleimhäute
Aprikosen sind unwiderstehliche Schönheiten. Wenn diese Früchte in der Schale liegen, apricotfarben, weich, zart, sind sie auch für Kinder und Jugendlichen eine ideale "Einstiegsfrucht".
Kaum eine andere Frucht macht Wissenschaftler so neugierig: Drei Viertel der rund 200 enthaltenen Wirk- und Inhaltsstoffe (z.B. Bioflavonoide) sind in ihrer Wirkung noch nicht ausreichend erforscht. Die Wirkstoffkombination von Folsäure mit dem Reichtum an Kupfer und Kobalt macht Aprikosen zum idealen Obst für blasse, blutarme Menschen.
Aus: "Obst und Gemüse als Medizin"
von Klaus Oberbeil/Dr.med.Christiane Lentz
Bei uns beginnt soeben die Aprikosen-Ernte, auch in unserem Garten. Ich liebe die Aprikosen sehr, wenn sie so vollreif matschig, saftig und voll intensivem Aroma von den Bäumen fallen. So esse ich sie am liebsten: roh gleich im Garten.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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