Die zellschützenden Lykopene verleihen der Tomate ihr wunderschönes Rot. Das knallrote, saftige Fruchtgemüse zählt zum Gelungensten unter allen Bodenfrüchten. Tomaten schmecken faszinierend gut und sie geben einen speziellen Immun- und Stoffwechselmechanismus aus ihren eigenen Pflanzenzellen an uns weiter: Lykopene, den Panzer für Körperzellen gegen freie Radikale und andere gesundheitsbedrohende Schädlinge.

Eines hat die Tomate mit uns Menschen gemeinsam: 70 Prozent ihrer Zellschutzstoffe sind Lykopene, eine bestimmte Art von Karotenen. Diese Lykopene schützen und stabilisieren die ölig-feuchten Schutzmembranen unserer Körperzellen, aber ebenso die unzähligen in der Zelle eingelagerten sogenannten Organellen, wie z.B. Mitochondrien, in denen Fett und Glukose zu Zellenergie verbrannt wird, oder die Lysosomen, in denen Zellmaterial verarbeitet oder auch abgebaut wird. Genau diese Funktionen üben Lykopene schon in der Tomate aus. Ohne diese Schutzstoffe läßt zunächst die Sehschärfe nach (erstes Warnzeichen), danach veröden die Schleimhäute im ganzen Körper, sie verlieren damit ihre Schutzfunktion gegen Viren-, Pilz- oder Bakterienbefall. Beschwerden, aber auch schwerste Krankheiten z.B. Krebs können die Folge sein.

Wer regelmässig Tomaten auf seinem Speiseplan hat, sorgt nicht nur vor gegen Herz- und Kreislaufbeschwerden, sondern auch gegen Krebs. Denn die Tomate ist reich an sogenannten Antioxidantien, die die Körperzellen gegen den Angriff freier Radikaker schützen.

Tomaten enthalten außer den zellschützenden Lykopenen sehr viel Biotin (B-Vitamin für Haut, Haare, Nägel und Blutzuckerspiegel), Niazin (Vitamin B3, für gute Stimmungslage und erholsamen Schlaf), Folsäure (für Lebensfreude, Blutbildung, Zellwachstum) Vitamin C (für das Immunsystem) und Vitamin E (für Immunschutz und Herz). Die rote Saftfrucht ist auch reich an Kalium (sorgt für den Nährstofftransport in die Zellen, wirkt entwässernd, harntreibend), Zink (wichtig für Bindegewege und Hormonbildung) und an Ballaststoffen (aktivieren die Verdauung).

Tomaten

stärken die innere Zellstruktur, fördern den Zellstoffwechsel
schützen und kräftigen die Schleimhäute im ganzen Körper
beugen Infektionen vor, wirken lindernd und heilend
helfen beim Aufbau einer gesunden Haut
heben den Blutzuckerspiegel, beleben Gehirn und Nerven,
helfen bei chronischer Müdigkeit
heben die Stimmungslage und wirken schlaffördernd
wirken zellverjüngend
kräftigen das Herz
wirken entwässernd und harntreibend
helfen beim Bau von neuem Bindegewebe
kurbeln die Hormonbildung an
beseitigen Verdauungsstörungen wie Verstopfung

Aus: "Obst und Gemüse als Medizin"
von Klaus Oberbeil/Dr.med.Christiane Lentz

Liebe Grüße,
Viola