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Thema: Die Wünschelrute

  1. #1
    Viola
    Gast

    Die Wünschelrute

    Die Wünschelrute, der die Fähigkeit zugeschrieben wird, dass sie verborgene Schätze zu finden vermag, wird immer noch ins Reich der Fabel verbannt. Dabei ist es eine Tatsache, dass es seit Jahrzehnten Wünschelrutengänger sind, die - meistens mit einer einfachen gegabelten Rute - immer wieder verborgene Wasserquellen aufspüren, wo die moderne Technik versagt. Dazu gibt es inzwischen eine umfangreiche Literatur. Immer mehr Menschen lassen heute ihre Wohnungen und Häuser von einem Rutengänger untersuchen, um zu verhindern, dass sie beispielsweise ihre Betten über gesundheitsschädlichen Wasseradern und Strahlungsfeldern aufstellen (im Schlaf ist der Mensch schädlichen Einflüssen dieser Art besonders ungeschützt ausgesetzt).

    Nicht selten wird ein Rutengänger schon vor dem Bau eines Hauses zu Rate gezogen, um einen vom gesundheitlichen Standpunkt optimalen Bauplatz ausfindig zu machen und die beste Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen festzustellen. Während es heute meistens Metallruten sind, die verwendet werden, benutzte man in früheren Zeiten fast ausschließlich die gegabelten Äste von Bäumen und Sträuchern zu diesem Zweck. Bevorzugt wurden dabei die Äste der Weide, Erle, des Kreuzdorns, der Linde, der Birke, vor allem aber der Hasel (Corylus avelanna). Kaum ein anderer Strauch hat im Volksglauben eine solche Bedeutung erlangt wie die Haselnuss. Mit den von ihr stammenden Wünschelruten konnte man so gut wie alles erlangen.

    Über die Art, wie eine solche Wünschelrute zu beschaffen sei, gibt es verschiedene Anleitungen. Meistens wurde sie von einjährigem Holz geschnitten. Dazu durfte man aber kein Messer (also Metall) verwenden, sondern musste mit einem scharfen Feuerstein arbeiten. Außerdem hieß es, sehr schnell zu arbeiten, damit der Strauch nicht etwa die Zeit fand, seine geheimnisvollen Kräfte aus diesem Zweig zurückzuziehen. Am günstigsten war es, die Wünschelrute am Johannistag zu schneiden.

    Die Wünschelrute - in welcher Form und aus welchem Material auch immer - ist wohl so alt wie die Menschheit:

    der chinesische Kaiser Yü (er regierte von 2205 bis 2197 v.Chr.) wird in alten Abbildungen mit einer Wünschelrute dargestellt.

    Die akkadische Göttin Nan hatte den Beinamen "Herrin des Zauberstabes" (Akkad war das erste semitische Großreich auf mesopotamischem Boden, befand sich in der Nähe von Babylon).

    Moses verwendete mehrfach einen Stab, um Wasser zu finden - möglicherweise handeltete es sich dabei um eine Hasel oder einen haselähnlichen Strauch.

    Homer erwähnt eine Wünschelrute an verschiedenen Stellen der Odyssee.

    Cicero (römischer Politiker, Redner und Schriftsteller, 106-43 v.Chr.) beschreibt sie in einem Brief und der römische Dichter Vergil 70-19 v.Chr.) in seiner Versdichtung "Aenaeis".

    Die Haselrute wurde aber nicht nur als Wünschelrute verwendet, sondern war auch mit zahlreichen Zauberbräuchen verbunden. So glaubte man, dass Hexen gegen die Hasel machtlos wären: Man musste nur mit einem Besen aus Haselzweigen den Staub aus allen Ecken des Hauses zusammenkehren, ihn in einen Sack füllen und kräftig daraufschlagen - schon waren die eventuell schädlichen Hexen überwältigt.

    Auch die christliche Kirche umkleidete die Hasel mit vielen Legenden, so dass sie sich bis in unsere Zeit als magisches Gewächs behaupten konnte. Einer solchen Legende zufolge soll die Jungfrau Maria einst mit dem Jesuskinde vor einem Gewitter Schutz unter einer Haselstaude gefunden haben. Maria segnete deshalb den Strauch, und seither soll angeblich kein Blitz mehr in die Haselstaude einschlagen. Diese Kraft soll besonders den Kätzchen tragenden Zweigen innewohne, welche "Palmbuschen" genannt und am Palmsonntag vom Priester in der Kirche geweiht werden. Wirft man bei einem Gewitter drei oder sieben dieser Kätzchen ins Feuer, so ist das Haus gegen Wetterschäden geschützt.

    Aus: Die weiße Magie der Hexen"
    von Anthea

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    MGH
    Gast

    AW: Die Wünschelrute

    Hallo,

    ich habe die Vermutung, durch Wasseradern oder sonstige Strahlung an meinem aktuellen Wohnsitz belastet zu werden. Mein Schicksal mag mich wohl hinaustreiben in andere Gegenden.

    So stellte sich mir die Frage, dies zu prüfen - indem ich mir selbst die Kunst des Rutengehens zu eigen mache (Auch das erlernen/aktivieren dieser Kunst könnte der Grund dafür sein). Wer hat darin bereits Erfahrungen sammeln dürfen oder mag mir den ein oder anderen Hinweis geben. Ich dachte dabei an die Grifflängentechnik von Reinhard Schneider (physikalische Radiästhesie). Und auch bezüglich einer passenden Rute habe ich mich ein wenig informiert. Die IB50 soll es für den anfang sein.

    Bevor ichs wage, mag ich Rat einholen - wenn es Rat gibt.

    Es grüßt

    MGH

  3. #3
    Raven
    Gast

    AW: Die Wünschelrute

    jeder menschliche Körper ist ein Meßinstrument für feinstoffliche Energien

    der eine spürt sie über die Hände

    oder der ganze Körper zeigt es im Drehen (linkssprialig, rechts, vor, zurück, oder still=neutral)

    ich frage nur über das Herz, es antwortet mir immer

    ganz konkret dem Körperbewußtsein vorgeben:

    z.B. linksdrehend bedeutet für mich: nein, negativ, weiblich, einziehend usw. (je nach Fragestellung)

    Ruhe: neutral, keine Antwort / Blockade

    und bitte: niemals ohne Erlaubnis etwas zu anderen Menschen abfragen, dann mißbraucht man seine eigenen Fähigkeiten

    dann üben und sich vertrauen

    oder einen Kurs in Radiästhesie machen

    empfehlenswert: Hagia Chora


    rechtsdrehend: ja, positiv, männlich, abgebend (Enegie ausstrahlend)

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