Wurzeln:
von Heil- und Gartenkräutern, sollte man möglichst im frühen Frühjahr - wenn die Pflanzen ihre Kräfte noch nicht für das Sprossen und Blühen verwenden müssen - oder im Herbst - wenn der Saft schon wieder in die Wurzeln abgestiegen ist - ausgraben. Vollmond und abnehmender Mond sind die günstigsten Zeiten. Graben Sie die Wurzeln möglichst vor Sonnenaufgang oder in den späten Abendstunden aus. Am besten geeignet sind die "Wurzeltage" Steinbock und Jungfrau, wenn nicht anders möglich auch Stier.
Blätter:
könnten - je nach Pflanzenart - fast das ganze Jahr über geerntet werden. Allerdings dürfen die Pflanzen nicht zu alt sein. Außerdem sollte es beim Ernten nicht regnen und auch der Morgentau sollte schon abgetrocknet sein. Der zunehmende Mond ist besonders günstig, am besten sind Blattage - also Tage, an denen der Mond im Krebs, im Skorpion oder in den Fischen steht.
Blüten:
Wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen, ist das die beste Erntezeit. Besonders gut geeignet sind die Mittagszeit oder die Stunden davor, da dann die Blüten alle ihre Kräfte sammeln, um sich der Sonne zuzuwenden. Am besten werden Blüten bei zunehmendem Mond oder bei Vollmond gesammelt und zwar wenn irgend möglich an "Blütentagen" - also dann, wenn der Mond im Sternzeichen Zwillinge, Waage oder Wassermann steht.
Früchte und Samen:
sollten beim Sammeln unbedingt reif sein, weil sie sonst bei der Trocknung leicht verderben. Bei Fenchel, Kümmel und so weiter erkennt man die Reife der Samen daran, dass diese sich bräunlich verfärben. Trockenes Wetter ist für die Ernte wichtiger als die Tageszeit, nur sollte man nicht in der heißesten Mittagszeit ernten. Sammeln Sie Früchte und Samen möglichst bei abnehmendem Mond - dann sind sie haltbarer. Gute Erntetage sind die "Fruchttage" - also jene Tage, an denen der Mond im Widder, im Löwen oder im Schützen steht.
Aus: "Die weiße Magie der Hexen"
von Anthea
Liebe Grüße,
Viola![]()



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