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Thema: Ringelblume gegen Zahnschmerzen

  1. #1
    Viola
    Gast

    Ringelblume gegen Zahnschmerzen

    Die Ringelblume ist eng verbunden mit frühen indischen und arabischen Kulturen. Die Inder verehrten das Kraut und schmückten ihre Tempelaltäre, Schreine und die Statuen ihrer Götter damit. Für die Hindus repräsentierte die Ringelblume Leben, Ewigkeit und Gesundheit.

    Eine griechische Legende erzählt vom Ursprung der Blume: Ein junges Mädchen namens Caltha verliebte sich in den Sonnengott und lebte nur dafür, ihn jeden Morgen bei Sonnenaufgang wieder zu sehen. Es war so von seiner Leidenschaft verzehrt, dass es schließlich daran zugrunde ging. Zum Gedenken an ihre Hingabe wuchs an der Stelle, wo Caltha täglich gewacht hatte, die erste Ringelblume. Die Ringelblume soll übrigens auch eine Lieblingsblume der Jungfrau Maria gewesen sein.

    In der Wappenkunde symbolisiert die Pflanze Treue und Frömmigkeit. Sie war die Lieblingsblume von Marguerite de Valois, der Großmutter von Heinrich IV von Frankreich. Sie wählte das Zeichen der Blume, die sich der Sonne zwendet, für ihr Wappen. Die Soldaten der Hugenotten pflücken vor einer Schlacht eine Ringelblume aus ihrem Garten und trugen sie als Zeichen ihrer Ergebenheit.

    "Öffne dein sternenförmig' Rund,
    Leuchtender Ringelblumenmund."

    John Keats, Dichter des 19. Jahrhunderts

    Die Ringelblume ist die Geburtstagsblume des 15. Januar. In der Blumensprache steht sie für ein sonniges Gemüt. Nach den Worten des Botanikers Nicholas Culpeper (17. Jahrhundert) ist die Ringelblume eine Pflanze der Sonne im Zeichen des Löwen. Die alten Griechen schmückten sich bei Hochzeitsfeiern mit Ringelblumenkränzen. Die Pflanze im Haus zu haben, brachte angeblich Glück. Man glaubte, die strahlend gelben Blüten reflektierten die Sonne und böten Schutz. Von ihr zu träumen, verhieß Wohlstand, Erfolg oder eine glückliche Ehe. Der Dichter Geoffrey Chaucer verband die Blume im 14. Jahrhundert jedoch mit Eifersucht, indem er diese mit Ringelblumenkränzen geschmückt darstellte. Zur Zeit der Tudors war es bei den Damen des englischen Königshofes Mode, Ringelblumenkränze zu tragen und Ringelblumensträuße bei sich zu haben, in die Stiefmütterchen eingeflochten waren.

    "Lange vorm Aufstehen, als sich Entenjänger
    In Ringelblumen und Binsen versteckten ..."

    Seamus Heaney, Dichter des 20. Jahrhunderts

    Die Hindus schmückten früher mit Ringelblumen die Scheiterhaufen zur Leichenverbrennung und auch Shakespeare erwähnte sie als Blume für Bestattungen. Ein Sträußchen aus Ringelblumen und Mohnblumen enthielt die Botschaft "ich werde deinen Kummer lindern" und ein Kranz aus Ringelblumen und Zypresse war traditionell ein Zeichen der Verzweiflung. Die Ureinwohner Mexikos nannten diese Pflanze die Todespflanze, weil sie glaubten, die Blumen seien dem Lebensblut entsprungen, das ihre Landsmänner vergossen hatten, als die spanischen Siedler auf der Suche nach Gold dort an Land gingen.

    Die Ringelblume hat man stets zum Würzen und Färben von Speisen verwendet. Frische Blütenblätter kamen in Salate und im 16. Jahrhundert war es in Europa modern, mit frischen und getrockneten Blütenköpfen Eintöpfe zu verzieren. Die Blütenblätter der Ringelblume, die den Farbstoff Calendulin enthalten, verwendete man statt Safran, um Reis Farbe und einen leicht pfeffrigen Geschmack zu geben. Auch Käse und Butter wurden damit gefärbt. Die grünen Blätter reichte man manchmal mit Spinat als Gemüse. Aus den Blüten wurde unter anderem Ringelblumenwein hergestellt. Frische Blüten wurden für den Winter haltbar gemacht, indem man sie trocknete, einmachte oder kandierte.

    In der Antike glaubte man, die Ringelblume könne bösartige Gedanken vertreiben. Im Kräuterbuch von Macer aus dem 12. Jahrhundert stand, dass allein das Betrachten von Ringelblumen das Sehvermögen verbessere, den Kopf befreie und eine heitere Stimmung fördere. Die Ringelblume wird auch in einer medizinischen Schrift aus dem 13. Jahrhundert genannt und scheint hauptsächlich zur Bekämpfung der Pest eingesetzt worden zu sein. Seit eh und je ist sie bei Zahnschmerzen, Krampfadern, zur Schmerzlinderung bei Verbrennungen, Verbrühungen und Stichen sowie als Verdauungsmittel angewandt worden. Man verordnete sie bei Pocken und bei Masern. In Jamaika behandelte man mit einem Ringelblumenaufguss Frauenkrankheiten. Im amerikanischen Bürgerkrieg verwendete man die Blätter und den Saft der Blüten zur Behandlung offener Wunden und um bei tiefen Schnittwunden die Blutung zu stillen. Im zweiten Weltkrieg gab man sowohl die Blätter als auch die Blüten in ein Mittel gegen Bronchialbeschwerden.

    Ein Strauß Ringelblumen in der Küche nimmt die Gerüche auf.

    Dekorieren Sie überzuckerte Kuchen mit gleich großen Ringelblumenköpfchen.

    Bei kleineren Verbrennungen hilft ein Umschlag aus Ringelblumenblüten.

    Behandeln Sie Hühneraugen mit dem Saft von Ringelblumenstängel.

    Ein Fiebernder sollte mit einem Aufguss aus den Blüten schwitzen.

    Feuchtigkeitscreme mit Ringelblume
    2 - 3 Eßlöffel Ringelblumen-Blütenblätter
    100 ml kochendes Wasser
    115 g Feuchtigkeitscreme (geruchlos)
    Die Blütenblätter in kochendem Wasser einweichen. Die Feuchtigkeitscreme ein wenig erhitzen und den gefilterten Aufguss mit einem Schneebesen unterrühren. Die Creme kalt auf raue Hautstellen auftragen.

    Aus: "Geheime Zauberkräuter"
    von Margaret Picton

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: Ringelblume gegen Zahnschmerzen

    Frische Ringelblumen erhöhen die positiven Energien in einem Raum oder Gebäude; sie schützen, vor allem in der Nacht und bei häuslichen Angelegenheiten und die Ringelblume hilft bei Stress, der durch Rechtsprobleme verursacht wurde.

    Sie erhöht die geistige Wahrnehmungsfähigkeit, besonders für das Reich der Elfen und Feen und steigert das persönliche Charisma.

    Die Ringelblume wirkt reinigend, atiseptisch und schützt vor Pilzerkrankungen. Medizinisch ist sie ein gutes Allheilmittel und ist besonders wirksam bei allen Hautproblemen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Durchblutungsstörungen, Halsbeschwerden sowie bei schmerzhafter oder verspäteter Menstruation; sie hilft, Wunden und das Nervensystem zu heilen. Man kann Blüten und Blätter verwenden.

    Liebe Grüße,
    Viola

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