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Thema: Kräuter für die Haare

  1. #1
    Viola
    Gast

    Kräuter für die Haare

    Hindufrauen schmücken das Haar mit den dekorativen Blüten des Magnolienbaums. Das Öl, mit dem sie sich die Haare frisieren, hält den süßen Duft noch lange, nachdem die Blüten verwelkt sind.

    Das gemahlene Rhizom des Kalmus ist Bestandteil von duftenden Haarpudern.

    Ein aus Mandelöl hergestelltes, mit Alkannawurzel gefärbtes und mit etwas Öl der Kassie parfümiertes Mittel wurde früher gegen Haarausfall und gegen trockenes Haar in die Kopfhaut eingerieben.

    Kamille verwendete man gerne zum Blondieren der Haare.

    Waldmeister wurde in früheren Zeiten gerne als Bestandteil von Kosmetika, für die Haarpflege und für die Seifenherstellung verwendet, denn das Kraut duftet im getrockneten Zustand stark nach frischem Heu (der Wirkstoff Cumarin).

    Früher stellte man aus dem Sud der Blätter und der Hobelspäne des Buchsbaumes ein rotbraunes Haarfärbemittel her.

    Die Frau in Europa des 16. Jahrhunderts verwendete mit Vorliebe den Farbstoff der Ringelblume zum Färben ihres Haares.

    Zimtöl, mit Olivenöl vermischt und ins Haar einmassiert, sollte - so war man vor etwa 200 Jahren überzeugt - dem Ergrauen des Haares sowie dem Haarausfall vorbeugen.

    Aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuß wird Kokosöl hergestellt. Es findet heute in guten Haarshampoos Verwendung. In Gebieten mit extremer Sonnenbestrahlung verwenden auch heute noch Frauen Kokosöl als Schutz für die Haare vor dem Austrocknen durch Sonnenstrahlen.

    Karnaubawachs das sich an Blättern und Blattknospen der Karnaubapalme bildet, ist heute Bestandteil fester Haarpomaden.

    Safran wurde vor etwa 1000 Jahren von den Arabern in Spanien eingeführt. Als Haarfärbemittel gibt und gab es den Haaren einen goldenen Farbton.

    Kelp nennt man das rötliche Pulver, das man aus Blasentang gewinnt. Mit Joghurt und geschlagenem Ei vermischt, verleiht Kelp dem Haar gesunden Glanz.

    Die gelben Blütenblätter der aus Mexiko und Peru stammenden Sonnenblume dienen zur Herstellung eines gelben Haarfärbemittels.

    2-3 Eßlöffel Malzessig im letzten Spülwasser macht die Haare weich.

    Das Öl des gelben Sternanis findet in orientalischen Parfums zur Haarparfumierung Verwendung.

    Aus dem Rhizom der Schwertlilie wurde ein Duftöl gewonnen, das im Italien der Renaissance zum Parfümieren des Haares verwendet wurde. Die weiße Schwertlilie auf rotem Hintergrund bildet das Wappen der Stadt Florenz.

    Echter Jasmin stammt ursprünglich aus dem Iran, aus Kaschmir und aus Nordindien. Von Juli bis Oktober werden die Blüten jeweils in der Morgendämmerung eingesammelt. Zur Parfumherstellung werden die Blüten in Fett eingetaucht und der Jasminextrakt wird anschließend mit einer Spirituslösung, die man auf das Fett gibt, behandelt. Diese Mischung muß noch zwei Wochen lang der Wärme der Sonne ausgesetzt sein, bis seine Weiterverarbeitung, z.B. für Haarpflegemittel, stattfinden kann.

    Das grüne Fruchtfleisch der Walnußsamen liefert ein dunkles Haarfärbemittel.

    Aus den zerstoßenen Blättern des Hennastrauches erzeugt man eine grünlich-braune Paste, die als pflanzliche Farbe nur die Oberfläche der Haare färbt und sie deshalb besonders schont. Die Frauen im Orient brachten schon vor vielen tausend Jahren auf diese Weise einen kupferfarbenen Glanz in ihr Haar. Nach der Überlieferung soll auch der Prophet Mohammed seinen Bart mit Henna gefärbt haben.

    Blutweiderich, der an feuchten Plätzen Nord- und Mitteleuropas gedeiht, ergibt - als Tee verwendet - ein exzellentes Haarspülmittel für blondes Haar. Er verleiht dem Haar einen seidigen Schimmer.

    Der Saft des wilden Mostapfels, mit 2 - 3 Eßlöffel Malzessig versetzt, verhalf beretis unseren Großmüttern - als Haarspülung verwendet - zu gesundem, glänzendem Haar.

    Schon im Altertum war mit Alkohol vermischtes Olivenöl als wertvolles Haartonikum in Verwendung.

    Der Aufguß von Glaskrautblättern, gemischt mit Rosmarinöl in die Kopfhaut einmassiert, soll laut alten Aufzeichnungen eine haarwuchsfördernde Wirkung haben.

    Das Öl des Bayumbaumes, mit Pimentöl gewürzt und mit Alkohol und Wasser zu gleichen Teilen versetzt, wird unter Zugabe von Jamaika-Rum zu dem berühmten Bay-Rum-Haarwasser.

    Die Jakobsleiter (auch Himmelsleiter oder blaues Sperkraut genannt), ergibt, wenn man sie 1 Stunde lang in Olivenöl kocht, ein schwarzfärbendes Öl. Daraus wird heute ein wertvolles Frisiermittel für trockenes Haar hergestellt.

    Aus den Galläpfeln der Stieleiche läßt sich ein Farbstoff herstellen, mit dem man die Haare schwarz färben kann.

    Das medizinisch reine Rhizinusöl wurde bereits im Altertum diversen Haarwässern und Haarpflegemitteln beigefügt. Heute wird es unter anderem noch in der kosmetischen Industrie als Grundlage für Haarsprays verwendet.

    Rosmarin, was soviel wie Tau des Meeres bedeutet, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Ein Aufguß aus Rosmarinnadeln ergibt eine wirkungsvolle Haarspülung.

    Der echte Salbei wird schon von alters her zur Haarpflege und zum Dunklertönen des Haares verwendet.

    Traditionell wird das Öl des Sandelholzbaumes, vermischt mit Kokosöl für eine Haarpomade verwendet.

    Das in Thymian enthaltene Thymol ist ein starkes Antiseptikum; deshalb wird Thymian seit der Antike auch für allerlei Kopfhauterkrankungen verwendet. Zusammen mit Rosmarin tönt Thymian das Haar dunkler und bewirkt eine griffige Seidigkeit.

    Der ausgepresste Saft der großen Brennessel wurde bereits in den Medizinbüchern vergangener Epochen als Haarpflegemittel hoch gelobt. Er macht das Haar weich und glänzend.

    De kleinblütige Königskerze galt schon in der Renaissance als begehrtes Haarfärbemittel. In Italien stellten die Frauen Aufgüsse aus den Blüten her, um ihrem Haar einen intensiven Goldton, wie man ihn von den Gemälden Tizians her kennt, zu verleihen.

    Das Eisenkraut wurde wegen seiner chemischen Zusammensetzung bereits von Louis Pasteur als hervorragendes Haarwuchs- und Stärkungsmittel erkannt. Verbenen- und Rosmarin-Wirkstoffe, täglich in die Kopfhaut einmassiert, zeigen hervorragende Ergebnisse. Auch Verbenenspülungen nach dem Haarewaschen wurden besonders empfohlen.

    Aus: "Natürliche Haarpflege
    nach den Mondrhythmen"
    von Adrea D. Janko

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Lupa
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Für mich als Friseurin sehr Interessant, ich selbst kenne heute nur noch die Verwendung von Olivenöl oder Babyöl, gegen trockene Haare oder Schuppen auf der Kopfhaut.
    Aber wäre Interessant das ein oder andere auszutesten, wie es wirkt, vorallem, da ich einige Kunden habe die allergiker sind und die heutige chemie nicht vertragen.

  3. #3
    tetraktys
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    hi.

    darf ich mal fragen, wie denn das Olivenöl benutzt wird ?
    habe schuppige Kopfhaut...

    ansonsten habe ich Erfahrung mit Brennessel, das hilft sehr gut bei Hautausschlägen usf.

    lg waldemar

  4. #4
    Lupa
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    also bei meiner Tochter half das Öl sehr gut indem ich es ihr auf die Kopfhaut massierte, etwas einwirken ließ und dann mit einem feinen Kamm die Schuppen so gut es ging auskämmte.

    Allerdings muß man vorsichtig sein beim kämmen das man nicht die Kopfhaut verletzt, also nicht zu grob vorgehn.

    lg
    Lupa

  5. #5
    Viola
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Hallo Lupa,

    wenn jemand Probleme mit den Haaren hat, da können Pflanzen oft helfen, gerade bei Allergien,...

    Meine Haare z.B. sind genauso wie ich: sehr empfindlich, sensibel und eigensinnig!!!! Sie mögen die chemischen Haarpflegeprodukte nicht besonders, sind danach gekränkt und machen dann oft was sie wollen, aber nicht so wie ich will oder sie lassen einfach alles apathisch hängen. Sie wollen auch kein Föhnen,...

    Aber ich habe schon vor langem herausgefunden, was ihnen gefällt: ganz sanfte, milde pflanzliche Shampoos aus dem Bioladen und auch selbstgemachte Pflanzenspülungen mit Rosmarin, Thymian, Brennessel,... Ich bin noch dabei andere auszuprobieren.

    Aber seitdem habe ich keine Probleme mehr mit den Haaren.

    Liebe Grüße,
    Viola

  6. #6
    Viola
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Kräuter zum Haarefärben bzw. Tönen

    Zum Nachdunklen: Birkenblätter, Eichengallen, Henna, Kaffee schwarz, Muskatellersalbei, Nußschale grün, Rosmarin, Salbeisaft, Schwarztee

    Rotbraun: Buchsbaumholz und Blätter, Henna, Hibiskus

    Gold- bis Hellbraun: Königskerze, Ringelblume, Schafgarbe, Schwarzer Tee, Sonnenblume, Safran, Zitrone

    Zum Aufhellen bzw. Nuancieren von blondem Haar: Gelbholz, Kamille, Königskerzenblüten, Rhabarberwurzel, Ringelblume, Sonnenblume, Zwiebelschale, Zitrone

    Zum Grauüberdecken von dunklem Haar: Salbei

    Zum Grauüberdecken von hellem Haar: Kornblume, Heidelbeere, grüne Walnußschale

    Aus: "Natürliche Haarpflege
    nach den Mondrhythmen"
    von Andrea D. Jano

    Liebe Grüße,
    Viola

  7. #7
    Viola
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Schuppen, das weitaus häufigste Haarproblem

    Schuppen sind im Prinzip nichts Außergewöhnliches. Genaugenommen hat sie jeder von uns, denn das Abschuppen der Honrschicht der Kopfhaut ist ein ganz natürlicher Vorgang. Neue Hautzellen werden gebildet, ältere Zellen werden an der Hautoberfläche abgestoßen. Die Haut regeneriert sich, die Hautzellen erneuern sich. Normalerweise alufen diese Prozesse ab, ohne dass man es sieht, und erst ab einer Konzentration von über 500 Zellen pro Kopfschuppe wird der sogenannte Schuppenbefall offensichtlich. Diese Anhäufung tritt dann auf, wenn die Zellteilung stark gesteigert ist, die Zellen also schneller nach oben wandern und abgestoßen werden, als dies normal der Fall ist.

    Äußere Einflüsse können ebenso dazu führe, wie besipielsweise die Seborrhoe der Kopfhaut oder zu geringe Talgproduktion. Oft treten diese Schuppenschübe im Frühjahr und im Winter auf; hier ist vor allem die niedrige Luftfeuchtigkeit, hervorgerufen durch Heizungsluft, ein bedeutender Faktor. Insgesamt kann man sagen, dass Schuppen eines der häufigsten Haarprobleme ist. eine vorbeugung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich. Kopfschuppen sind nicht gefährlich und nicht schädlich, nur teilweise eben sehr unschön. Es gibt einige sehr gute und erprobte Makßnahmen und Tips zur Selbsthilfe:

    Gönnen Sie Ihrer Kopfhaut viel frische Luft. Um Schuppen zu bekämpfen, sollten Sie, wenn die Temperaturen es erlauben, ohne Kopfbedeckung gehen.

    Das Haar niemals mit aggressiven Shampoos waschen, sie zerstören den Säuremantel der Kopfhaut und diese reagiert mit Abschuppen.

    Von chemischen Behandlungen eine Zeit lang unbedingt Abstand nehmen!

    Zur Kopfwäsche nur lauwarmes Wasser verwenden und anschließend das Haar an der Luft trocknen lasse.

    Das Haar häufig und ausgiebig bürsten.

    Dermatologische Tests haben ergeben, dass normale "Schuppenshampoos" aus dem Supermarkt meist keine Wirkung zeigen. Besser ist es hingegen, ein selbstgemischtes Shampoo zu verwenden. Achten Sie bitte darauf, dass das Haar nach jeder Wäsche ausgiebig gespült wird. Zuviel Shampoo, zu häufiges Waschen und heißes Haaretrocknen reizt die Kopfhaut und regt die Schuppenbildung an.

    Shampoogrundlagen:
    Will man Shampoos selbst herstellen, bedient man sich als Shampoogrundlage:

    1. eines milden Babyshampoos ohne Duftstoffe und chemische Konservierungsmittel, dioxanfrei, oder

    2. eines guten, milden pH-neutralen Shampoos, die ebenfalls ohne Duftstoffe und chem. Konsverierungsmittel angeboten werden, oder

    3. einer neutralen Flüssigseife aus dem Reformhaus oder

    4. eines selbst hergestellten Shampoos aus 500 ml Wasser, 50 g Seifenflocken aus der Apotheke und 1-2 TL Pottasche. Alles zusammen wird gekocht und bis auf die Hälfte einreduziert.

    Diesen neutralen Shampoogründen kann nun je nach Einsatz und Bedarf ätherisches Öl zugefügt werden. Rechnen Sie bitte etwa 20 - 30 Tropfen pro 200 ml Shampoogrundlage und 50 g 70%ig Alkohol
    5. oder des Grundrezeptes

    Grundrezept für Haarshampoo:

    750 ml destilliertes Wasser, 50 g ungefärbte Schmierseife, 15 g Pottasche (aus der Apotheke) und evenuell 2 TL eines ätherischen Öls. Wenn Sie ätherische Öle zusetzen, benötigen Sie auch noch 50 g 70igen Alkohol.

    Zubereitung: Destilliertes Wasser kochen und die Schmierseife darin auflösen, Pottasche hinzufügen und das Ganze auf einen halben Liter einreduzieren lassen. Nach dem Abkühlen mischen Sie die zwei TL Ihres ätherischen Öls mit dem Alkohol, geben es der Shampoomischung bei und füllen alles zusammen in eine gut verschließbare Flasche. Vor Gebrauch bitte gut schütteln und sparsam verwenden. Wenig reicht aus.

    Schuppenshampoo:
    200 ml Shampoogrundlage, 3 Tropfen gutes ätherisches Kamillenöl, 8 Tropfen Zedernöl, 8 Tropfen Rosmarinöl und 6 Tropfen Wacholderöl. Alles gut vermischen, abfüllen.

    Eigelbshampoo gegen Schuppen:
    2 Eigelb werden kurmässig bei jeder Wäsche anstatt eines Shampoos 10 Minuten lang in die Kopfhaut einmassiert. Anschließend wird warm, jedoch nicht zu heiß, ausgespült und als letzte Spülung eine der nachstehenden Haarspülungen verwendet.

    Spülungen:

    Haarspülung aus Birkenblättern:
    2 EL getrocknete Birkenblätter in eine Schüllsel geben und mit 1/2 l kochendem Wasser überbrühen. 2 Stunden ziehen lassen, abseihe und den Aufguß nach der Haarwäsche ins feuchte Haar einmassieren. Diese Birkenblätterspülung wirkt gegen fettendes Haar, Schuppenbildung und Haarausfall.
    Tip: bei extrem fettendem, schuppigem Haar können diesem Birkenblätteraufguß 1 EL getrocknete Efeublätter beigefügt werden. Die Wirkung wird dadurch verstärkt.

    Spülung mit Lindenblütentee gegen Schuppen:
    4 EL Lindenblüten mit 2 Tassen kochendem wasser aufbrühen und 10 - 15 Minuten ziehen lassen; abseihen und Haar und Kopfhaut damit spülen (letztes Spülwasser). Bei regelmässiger Anwendung gehen die Schppen z urück. Die Lindenblütenhaarspülung gibt dem Haar einen zarten, angenehmen Duft.

    Thymianhaarspülung:
    4 TL getrockneter Thymian wird in 1/2 Liter Wasser aufgekocht. 10 Minuten ziehen gelassen und anschließend abgeseiht. Die noch handwarme Spülung wird nun über das saubere, abgespülte Haar gegeossen und sanft einmassiert. Man drückt nun das Haar sanft aus, ohne zu frottieren, und lässt es an der Luft trocknen. Nicht nachspülen, nicht fönen.

    Diverses gegen Schuppen

    Birkenblätter-Kopfwasser bei schuppender und fetter Kopfhaut, Kopfjucken, Haarausfall:
    20 g Birkenblättertinktur, 80 g Hamameliswasser (Apotheke) und 3 Tropfen Milissenöl mischen.
    Nach jeder Haarwäsche gründlich in die Kopfhaut einmassieren. Regelmässig anwenden! Vorsicht bei hellblondem Haar! Birkenblätterauszüge können hellblondes Haar unschön verfärben!

    Brennesselwurzelessig:
    10 dag frische, gründlich gereinigte, kleingeschnittene Brennesselwurzeln, bei Vollmond geerntet (möglischt absteigend und wurzeltag) in 1 Liter Weinessig ansetzen, 8 Tage in der Sonne stehen lassen, täglich schütteln. Abfiltern und in eine braune Flasche mit gutem Verschluß füllen. davon nehme man zweimal täglich einen EL in lauwarmem Wasser ein; zugleich kann mit dem puren Brennesselwurzelessig täglich eine Kopfhautmassage durchgeführt werden.
    Der brennesselwurzelessig ist ein erprobtes Mittel gegen Schuppen. (Bei abnehmendem Mond anwenden, letztmals bei Neumond).

    Brennesselsaft:
    Nehmen Sie etwa 3 Monate lang während der zunehmenden Mondphase täglich jeden Morgen auf nüchternen Magen 1 Likörgläschen Brennesselsaft ein.
    Tip: Sorgen Sie für ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr durch natürliche, ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung.

    Kastanienblättertee:
    1 Handvoll Edelkastanienblätter werden mit ca. 1 Liter kochendem Wasser aufgegossen und 1/2 Stunde ziehen gelassen.
    In der abnehmenden Mondphase werden täglich orgens und abends Haare und Kopfhaut damit eingerieben.

    Edelkastanientinktur:
    1 Doppelhandvoll frische, junge Edelkastanienblätter werden in ein verschließbares Glas mit weiter Öffnng gegeben; nun wird soviel 50 %iger Alkohol zugegeben, bis er 2 Fingerbreit über den Kastanienblättern steht. Nun verschließt man gut und läßt die Tinktur in der warmen Sonne etwa 4 Wochen lang stehen. Dann wird die Flüssigkeit abgefiltert und unter Zusatz von etwa 1/8 L Apfelessig in eine braune, but verschließbare Flasche gefüllt.
    Täglich, regelmässig vor allem bei abnehmendem Mond, die Kopfhaut damit einreiben.

    Rosmarin-Antischuppenwässerchen:
    Rosmarin (ca. eine Handvoll getrocknet oder frisch) wird zusammen mit 1 TL zerstampftem Kampfer und 1 TL Borax in einen Krug gegeben und mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrüht. Rühren Sie um und lassen Sie die Flüssigkeit mehrere Stunden lang stehen. Anschließend wird abgeseiht und die Kopfhaut mit diesem Haarwasser gründlich massiert. Kann mehrmals wöchentlich und als Kur über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen angewendet werden.

    Thymian-Haarwasser:
    Je 1 Handvoll Thymian und Kamillenblüten mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Abseihen und mit 10 Tropfen Rosmarinöl, das man in 1 Löffel Weingeist bzw. 1 Gläschen Kornschnaps aufgelöst hat, zufügen und in ein gut verschließbares Fläschchen mit Pipette füllen. Dieses Haarwasser sollte täglich in die Kopfhaut einmassiert werden. Es entfernt auf diese Weise Schuppen.
    In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass nach Verwendung von Schuppenmitteln Haar und Kopfhaut gründlich ausgebürset werden müssen. Nur auf diese Weise können die von der Kopfhaut abgelösten Schuppen aus dem Haar entfernt werden.

    Rosmarinölpackung:
    Man rührt 10 Tropfen Rosmarinöl in 4 EL leicht erwärmtes Olivenöl ein und massiert mit dieser Mischung Haar und Kopfhaut. Es ist vielleicht ganz zweckmässig, dieses Öl mit einer alten, sauberen Bürste ins Haar einzuarbeiten. Das Öl muss nun über Nacht einwirken. Setzen Sie dazu eine Duschhaube oder ein Plastiksackerl auf und binden Sie, da eine konstante Temperatur für den Prozeß wichtig ist, ein Handtuch um den Kopf. Am nächsten Morgen spült man nun das Haar mit warmem Wasser gründlich aus und verwendet als letzte Spülung Zitronenwasser oder Apfelessigwasser.

    Bockshornkleesamenauflage:
    3 EL Bockshornkleesamen aus der Apotheke werden entweder im Mörser zerstoßen oder in der elektrischen Kaffeemühle mittelfein gemahlen und in 1/8 Liter Wasser mit einem Schuß Apfelessig zu einem Brei gekocht. (Mindestens 1/2 Stunde lang). Achten Sie bitte darauf, dass nicht zuviel und nicht zuwenig Flüssigkeit vorhanden ist. Es soll ein Brei entstehen, andererseits sollte der Brei aber auch nicht anbrennen. Nehmen Sie nun den Topf vom Feuer, lassen überkühlen und mischen Sie 1 TL reinen Bienenhonig gründlich darunter. Diesen Brei passieren Sie nun durch ein feines Haarsieb und streichen ihn auf die von den Schzppen befallenen Kopfpartien. Lassen Sie ca. 1/2 Stunde lang einwirken, und waschen Sie anschließend die Paste mit 2 Eigelb gründlich aus. Spülen Sie zuletzt mit warmem Wasser, dem 2 EL Apfelessig zugefügt wurden, das Haar ab.

    Brennessel-Antischuppenöl:
    Knapp 1/8 Liter gepresten Brennesselsaft bzw. Brennesselsaft aus dem Reformhaus mit 1/4 Liter Wasser 10 Minuten kochen lassen, etwa 10 das Seifenkrautwurzeln aus der Apotheke dazugeben und anschliießend noch einmal ca. 10 Minuten kochen. Anschließend wird das Ganze durch ein feines Sieb geseiht und mit ca. 1/4 Liter Rizinusöl vermischt. Alles zusammen wird nun in ein gut verschließbares braunes Fläschchen gefüllt. Nehmen Sie damit ca. 2 Monate lang täglich abends in der abnehmenden Mondphase eine gründliche Kopfmassage vor.

    Zwiebelgeist gegen Schuppen:
    1 große Zwiebel fein hacken und in ein Marmeladeglas mit Schraubverschluß geben. 200 g 50%igen Alkohol darübergießen und das Gaze ca. 4 wochen gut verschlossen stehen lassen. Die abgefilterte Tinktur füllen Sie nun in ein Fläschchen mit Spritzöffnung. Die Tinktur wird nun abends in die Kopfhaut einmassiert. Sie ist ein hervorragendes Mittel gegen Schuppe und Kopfjucken und verhindert auch Haarausfall. Der Zwiebelgeruch verflüchtigt sich rasch (abnehmende Mondphase).

    Hamamelis-Haarwasser:
    20 ml Birkenblättertinktur, 80 ml Hamameliswasser, 3 Tropfen ätherisches Melissenöl.
    Das Mielissenöl wird in der Birkenblättertinktur aufgelöst. Das Hamameliswasser wird hinzugefügt und alles gut durchgemischt. Man füllt dieses Haarwasser in eine Flasche mit Spritzverschluß und wendet es ca. 2 Wochen lang morgens und abends an. Dazu sollte es mindestens 5 Minuten in die Kopfhaut einmassiet werden.
    Tip: Bei fettender Kopfhaut und Schuppen ist es günstig, dieses Haarwasser bei abnehmendem Mond anzuwenden.
    Bei Haarausfall wird es bei zunehmendem Mond besser von der Kopfhaut aufgenommen.

    Zitronensaft gegen Schuppen:
    Bei schuppender Kopfhaut ist es günstig, vor dem Haarewaschen die Kopfhaut mit verdünntem Zitronensaft einzureiben. Bei dunklem Haar ist jedoch zu beachten, dass die Zitronensäure das Haar etwas aufhellt.

    Klettenwurzelöl löst Schuppen auf schonende Weise:
    Massieren Sie vor dem Haarewaschen Klettenwurzelöl in die Kopfhaut ein und lassen Sie es ca. 10 Minuten einziehen. Die Schuppen lösen sich auf schonende Weise beim Haarewaschen ab.

    Nußschalenansatz gegen Schuppen und Haarausfall:
    1/4 Liter Apfelwein, 1/4 Liter Apfelessig, 1/2 Liter Rizinusöl, 15 dag grüne Nußschalen werden in ein Glas mit weitem Boden gefüllt und an einem warmen Platz aufgestellt. Täglich durchschütteln. Nach 14 Tagen abseihen, auspressen und den Ansatz in eine dunkle Flasche füllen. Dieses Mittel in die Kopfhaut einmassieren.

    Petersilienwasser:
    Je 2 EL kleingeschnittene Wurzeln und Samen der Petersilie i 1 Liter Wasser abkochen, abkühlen lassen, abseihen und täglich abends den Kopf damit waschen.
    Dieses Mittel stärkt die Kopfhaut, regt den Haarwuchs an und hilft gegen Schuppen.

    Krenessig:
    1 gehäufter EL feingerissener Kren (Meerrettichwurzel) in ein Glas mit weiter Öffnung geben, 3 EL Apfelessig zufügen und mit ca. 1/4 Liter Wasser auffüllen. Dann das Glasfläschchen gut verschließen und etwa 1 Stunde stehen lassen. Von Zeit zu Zeit schütteln. Bei Schuppen und Kopfjucken den Krenessig 1 - 2 mal täglich in die Kopfhaut einmassieren.

    Aus: Natürliche Haarpflege nach den Mondrhythmen"
    von Andrea D. Janko

    Liebe Grüße,
    Viola

  8. #8
    Viola
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Sprödes Haar

    Thymian-Haarkur gegen sprödes Haar:

    2 EL Thymiankraut mit 1 Tasse Wasser aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in eine dunkle Flasche füllen, Apfelessig zusetzen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
    Für die Haarkur 1 Eigelb mit 1 EL des Thymianextraktes gut verrühren und diese Masse in das angetrocknete frisch gewaschene Haar geben. Einwirkzeit: 15 Minuten. Danach das Haar gut ausspülen. Diese Kur gibt stumpfem und sprödem Haar neue Spannkraft und schönen Glanz.

    Einfache Ölpackung bei sprödem Haar:

    1 - 2 EL Öl (Oliven-, Avocado-, Rhizinus- oder Karotinöl)
    Das Öl wird leicht erwärmt und im nassen Haar verteilt. (Bitte darauf achten, dass besonders die Spitzen gut eingeölt sind). Einwirkzeit 1 Stunde unter Plastiksackerl und Turban.

    Aus: "Natürliche Haarpflege nach den Mondrhythmen"
    von Andrea D. Janko

    Liebe Grüße,
    Viola

  9. #9
    Viola
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Haarausfall - Glatzköpfigkeit


    Shampoo gegen Haarausfall:
    200 ml Shampoogrundlage, 5 Tropfen Bay, 3 Tropfen Thymianöl, 8 Tropfen Schafgarbenöl und 5 Tropfen Zedernöl
    Oder waschen Sie einmal pro Woche ihr Haar mit Propolis-Shampoo aus der Apotheke

    Weizenkleieabkochung regt den Haarwuchs an:

    Ein Leinensäckchen von der Größe ca. 12 x 20 cm oder ein alter Waschlappen wird etwa zur Hälfte mit Weizenleie gefüllt und anschließend zugenäht. Dieses Kleiesäckchen gibt man nun in etwa 2 Liter kaltes Wasser und lässt ca. 1/4 Stunde lange kochen. Dann nimmt man das Säckchen wieder heraus, drückt leicht aus, lässt die zurückgebliebene, leicht gelbe Flüssigkeit überkühlen und wäscht sich damit den Haargrund. Wenden Sie dabei eine Kopfmassage an.
    Auf diese Weise wird die Durchblutung gefördert und Schuppen werden abgelöst. Anschließend sollte der Haargrund mit Brennesselwurzelwein eingerieben werden.

    Spülungen


    Rosmarinspülung bei mangelndem Haarwuchs und Kahlköpfigkeit:
    Eine Rosmarinspülung, nach der Haarwäsche angewendet, regt den Haarwuchs an.
    Zutaten: 1 TL Rosmarinblüten und -blätter mit 1 Tasse Wasser abbrühen und 15 minuten ziehen lassen; abseihen und lauwarm das Haar damit spülen.

    Buchsbaum-Spülung:
    Laut alten Aufzeichnungen soll der Absud aus Buchsbaumholz das Haar wieder zum Sprießen bringen. Man kocht dazu Holz und Blätter des Buchsbaumes etwa 1 Stunde lang in 1/2 Liter Wasser und verwendet den überkühlten absud nach dem Waschen und Spülen als letzte Spülung.

    Haarwuchs-Spülung:
    Je 1 Handvoll frische Brennesseln, Nußbaumblätter, Birkenblätter, Holunderblätter und Hopfenzapfen sowie ein Stengel Schöllkraut
    werden mit 2 Liter Wasser kalt zugestellt und zum Kochen gebracht. Danach nimmt man den Topf vom Herd und läßt noch 5 Minuten lang ziehen. Dann seiht man ab und läßt den absud auf Handtemperatur abkühlen. Nun wäscht man das Haar mit der Hälfte des absudes und einer guten, naturbelassenen Kernseife gründlich durch, spült mit Wasser nach und gießt sodann die zweite Hälfte des Absudes über Haar und Haarboden. Man läßt die Spülung daraufhin ein paar Minuten einwirken. Erst dann wird das überschüssige Wasser leicht aus den Haaren gedrückt, ohne noch einmal mit klarem Wasser nachzuspülen. Hat man keine Hopfenzapfen zur Verfügung, kann man dem Absud vor der Verwendung noch eine halbe Flasche helles Bier zusetzen.

    Haarspülung aus Birkenblättern:
    2 EL getrocknete Birkenblätter in eine Schüssel geben und mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrühen. 2 Stunden ziehen lassen, abseihen und den Aufguß nach der Haarwäsche ins feuchte Haar einmassieren. Diese Birkenblätterspülung wirkt gegen fettendes Haar, Schuppenbildung und Haarausfall.
    Tip: bei extrem fettendem, schuppigem Haar kann diesem Birkenblätteraufguß 1 EL getrocknete Efeublätter beigefügt werden. Die Wirkung gegen fettendes Haar und Schuppen wird dadurch verstärkt.

    Kuren/Packungen

    Packung zur Förderung des Haarwuchses:
    1 Eigelb, 1/2 Tasse Nachtkerzenöl, 1 Spritzer Zitronensaft
    Aus dem zimmerwarmen Zutaten wird eine Mayonaise bereitet. Diese wird gleichmässig über Haar und Kopfhaut verteilt; 1 Stunde einwirken lassen und danach gründlich auswaschen. Diese Packung sollte wöchentlich wiederholt werden. Besonders dazu geeignet sind Tage des zunehmenden Mondes bzw. der vollmond, weil hier der Körper die Substanzen besonders gut aufnimmt. Optimal sind die Tage, an denen das Wurzelwachstum angeregt wird (Steinbock-, Stier-, und Jugfrautage).

    Ölkur gegen Haarausfall:
    Man erwärme 2 EL süßes Mandelöl ganz leicht und massiere es gründlich in die Kopfhaut ein. Anschließend wird mit einem milden Shampoo ausgewaschen.

    Einreibungen mit Vitamin-A-hältigen Ölen sind auch haarwuchsfördernd.

    Fördert den Haarwuchs bei Babies:

    Die Kopfhaut des Babies, dessen Haar nicht wachsen will, 2 mal wöchentlich mit Rhizinusöl einreiben, über Nacht einwirken lassen und am Morgen auswaschen. Hat sich schließlich der Erfolg eingestellt, ist es für den Haaraufbau günstig, diese Prozedur 1 mal im Monat zur Pflege beizubehalten.

    Honigwasserkur gegen Haarausfall:
    1 TL Bienenhonig, 1 Tasse heißes Wasser, 1 Spritzer Zitronensaft
    Den Honig im heißem Wasser auflösen den Zitronensaft zugeben. Die Honig-Zitronenlösung in die Kopfhaut einmassieren und ca. 1 Stunde einwirken lassen, bevor das Haar gewaschen wird.

    Sonstiges gegen Haarausfall


    Birkenblätter-Kopfwasser bei Haarausfall:
    20 g Birkenblättertinktur, 80 g Hamameliswasser und 3 Tropfen Melissenöl mischen.
    Nach jeder Haarwäsche gründlich in die Kopfhaut einmassierne. Regelmässig anwenden!
    Vorsicht bei hellbondem Haar! Birkenblätterauszüge können hellblondes Haar unschön verfärben!

    Brennesselwurzelwein:
    1 Doppelhandvoll gereingter, geschnittener Brennesselwurzeln in 1 Liter Weißwein kochen (20 Minuten), abfiltern und abfüllen. Nach jeder Haarwäsche kurmässig anwenden - einmassieren. Eine Kuranwendung soll 8 Wochen dauern.
    Am wertvollsten sind die Wurzeln, wenn sie bei Vollmond geerntet werden, besonders kräftig im Frühlung und Spätherbst.

    Brenneselgeist:
    1 Doppelhandvoll frische, junge Brennesselblätter werden mit einem 3/4 Liter 50%igen Alkohol übergossen und für die Dauer von 4 Wochen an einem warmen Platz stehen gelassen. Achten Sie darauf, dass das Gefäß stets gut verschlossen st. abseihen und in eine dunkle Flasche füllen, zur täglichen äußeren Anwendung.

    Brennesselsaft:
    Brennesselsaft, innerlich eingenommen, fördert den Haarwuchs.
    Sammeln Sie frische, junge Brennesselblätter und pressen Sie diese aus. Der dabei entstehende Saft wird im Verhältnis 1 zu 6 mit Wasser verdünnt. Nehmen Sie von diesem Brennesselsaft täglich 2 - 3 EL ein, vorzugsweise in der zunehmenden Mondphase bis einschließlich Vollmond und Ihr Haar wird zunehmend besser.

    Brennesseltee gegen Haarausfall:
    3 EL Brennesselblätter kleingeschnitten zusammen mit einer geschälten, geviertelten Zweibel in 1/2 Liter Wasser 10 Minuten kochen, abseihen und trinken. Dieses Rezept kann auch zugleich als Haarspülung verwendet werden, es untersützt dan das Haarwachstum von außen.

    Auch die berühmte Essigwasserkur wirkt positiv auf das Haarwachstum:
    Nehmen Sie daz 2 TL Apfelessig auf 1/4 Liter lauwarmes Wasser und trinken Sie diese Mischung 3 x täglich 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten. Haarausfall kann dadurch gestoppt werden und das Haar wächst rascher und dichter.
    Besonders wirksam ist es, wenn sie diesem Apfelessigtrunk noch einen gestrichenen TL geriebenen Kren (Meerrettich) beifügen.

    Kräuteressig gegen Haarausfall:
    20 g Klette, 20 g Brennessel, 15 g Birke, 20 g Arnika, 25 g Buchsbaum, 15 g Rosmarin, 10 g Lavendelkraut werden mit 2 Liter Apfelessig aufgekocht, ca. 15 Minuten ziehen lassen, dann abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Mit diesem Kräuteressig wird nun täglich der Haarboden gut angefeuchtet.

    Hamamelis-Haarwasser:
    20 ml Birkenblättertinktur, 80 ml Hamameliswasser, 3 Tropfen ätherisches Melissenöl
    Das Melissenöl wird in der Birkenblättertinktur aufgelöst. Das Hamameliswasser wird hinzugefügt und alles gut durchgemischt. Man füllt dieses Haarwasser in eine Flasche mit Spritzverschluß und wendet es ca. 2 Wochen lang morgens und abends an. Dazu sollte es mindestens 5 Minuten in die Kopfhaut einmassiert werden.

    Haarwuchstonikum:
    100 g Kapuzinerkresseblätter, 100 g Brennesselblätter, 100 g Buchsbaumblätter, 500 g 58%igen Alkohol.
    Alles zusammen in eine Flasche mit weitem Hals füllen und gut verschließen. 2 Wochen ziehen lassen, abseihen und in eine dunkle Flasche mit Drehverschluß füllen. Täglich in die Kopfhaut einmassieren.

    Haarwuchsmixtur Nr. 1:
    3 g Lavendelessenz, 20 g Brennesselextrakt, 8 g Klettenextrakt mit 100 g 90%igen Alkohol und 100 g Rosenwasser in eine geeignete Flasche füllen und täglich morgens die Kopfhaut damit einreiben. Vor jeder Anwendung gründlich schütteln.

    Haarwuchsmixtur Nr. 2:
    5 EL reinen Alkohol sowie je 5 Tropfen 100 % ätherisches Salbeiöl, Schafgarbenöl und Zedernöl in ein Fläschchen füllen, gut schütteln und täglich einen Spritzer davon mit den Fingern in die Kopfhaut einmassieren. Vor Gebrauch stets schütteln.

    Katzenminzetee:
    2 TL Katzenminzeblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, bis zur Handwärme abkühlen lassen, abseihen und dieses leicht tonisierende Kräuterwasser nach Beschreibung in die Kopfhaut einmassierne. Nicht mehr auswaschen.

    Majoran-Haarwasser:
    1 Handvoll Majoranblätter und -blüten wird mit 1/2 Liter Wasser aufgebrüht; man läßt ca. 1/2 Stunde ziehen. In dieser Zeit vermischt man 2 Stamperl Alkohol oder Kornschnaps mit je 5 Tropfen Salbei- und Rosmarinöl. Der Kräutersud wird abgesiebt, mit dem Alkohol-Öl-Gemisch verrührt und zusammen in ein Fläschchen gefüllt. Dieses Haarwasser wird nun täglich ins Haar einmassiert. Man beugt auf diese Weise Haarausfall vor. Nach dem Einmassieren sollte, um einer extremen Austrocknung vorzubeugen, etwas Olivenöl ins Haar eingerieben werden.
    Variante: Man bereitet aus je 1 Handvoll Majoranblüten, Salbeiblättern und Rosmarinkraut sowie 1/2 Liter Wasser einen Heißwasseraufguß, läßt ziehen, seiht ab und setzt dan diesem Tee den Alkohol zu.

    Schafgarbenabkochung:
    Man koche 2 EL des Schafgarbenkrautes mit 1/4 l Wasser auf, läßt abkühlen, seiht ab und massiert den lauwarmen Absud in die Kopfhaut ein.

    Zinnkrauttee (Schachtelhalm):
    Man bereitet eine Abkochung aus 2 TL des Krautes mit 1/4 Liter Wasser, läßt abkühlen, seiht ab und massiert in die Kopfhaut ein.

    Wichtig ist bei einer Haarkur gegen Haarausfall, dass die letzte Kuranwendung am vollmondtag stattfindet. Auf diese Weise bleibt der Organismus auf die Aufnahme der wertvollen Substanzen programmiert.

    Tip: Bei beginnendem Haarausfall sollte für einige Zeit auf eine Kopfbedeckung verzichtet werden.

    Tip: Bei beginnendem Haarausfall sollte das Haar auch nicht zusammengebunden, hochgesteckt oder eingeschlagen werden, da diese Maßnahmen das Haar nur zusätzlich strapazieren würden.

    Tip: Den Haargrund zweimal wöchentlich mit Kochsalz einreiben.

    Aus: "Natürliche Haarpflege nach den Mondrhythmen"
    von Andrea D. Janko

    Liebe Grüße,
    Viola

  10. #10
    Viola
    Gast

    AW: Kräuter für die Haare

    Brüchiges, schütteres Haar


    Brüchiges Haar ist oft durch Eisenmangel bedingt.

    Brunnenkressespülung:
    1 Handvoll Brunnenkresse wird fein gehackt und mit einer Mischung aus 1 EL Apfelessig und 1/2 Liter Wasser übergossen. Dies alles sollte in eine Flasche mit weitem Hals gefüllt werden, die mit einem Drehverschluß verschlossen werden kann. Nun läßt man diesen Ansatz über Nacht stehen, seiht dann ab und verwendet ihn als letzte Spülung nach der Haarwäsche.

    Ei-Bierpackung:
    1 Ei, 1/2 Flasche Bier
    Ei und Bier gut miteinander verschlagen und im nassen Haar verteilen. Die Packung soll mindestens 1/4 Stunde einwirken, anschließend gut auswaschen.

    Aus: "Natürliche Haarpflege nach den Mondrhythmen"
    von Andrea D. Janko

    Liebe Grüße,
    Viola

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