Hindufrauen schmücken das Haar mit den dekorativen Blüten des Magnolienbaums. Das Öl, mit dem sie sich die Haare frisieren, hält den süßen Duft noch lange, nachdem die Blüten verwelkt sind.
Das gemahlene Rhizom des Kalmus ist Bestandteil von duftenden Haarpudern.
Ein aus Mandelöl hergestelltes, mit Alkannawurzel gefärbtes und mit etwas Öl der Kassie parfümiertes Mittel wurde früher gegen Haarausfall und gegen trockenes Haar in die Kopfhaut eingerieben.
Kamille verwendete man gerne zum Blondieren der Haare.
Waldmeister wurde in früheren Zeiten gerne als Bestandteil von Kosmetika, für die Haarpflege und für die Seifenherstellung verwendet, denn das Kraut duftet im getrockneten Zustand stark nach frischem Heu (der Wirkstoff Cumarin).
Früher stellte man aus dem Sud der Blätter und der Hobelspäne des Buchsbaumes ein rotbraunes Haarfärbemittel her.
Die Frau in Europa des 16. Jahrhunderts verwendete mit Vorliebe den Farbstoff der Ringelblume zum Färben ihres Haares.
Zimtöl, mit Olivenöl vermischt und ins Haar einmassiert, sollte - so war man vor etwa 200 Jahren überzeugt - dem Ergrauen des Haares sowie dem Haarausfall vorbeugen.
Aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuß wird Kokosöl hergestellt. Es findet heute in guten Haarshampoos Verwendung. In Gebieten mit extremer Sonnenbestrahlung verwenden auch heute noch Frauen Kokosöl als Schutz für die Haare vor dem Austrocknen durch Sonnenstrahlen.
Karnaubawachs das sich an Blättern und Blattknospen der Karnaubapalme bildet, ist heute Bestandteil fester Haarpomaden.
Safran wurde vor etwa 1000 Jahren von den Arabern in Spanien eingeführt. Als Haarfärbemittel gibt und gab es den Haaren einen goldenen Farbton.
Kelp nennt man das rötliche Pulver, das man aus Blasentang gewinnt. Mit Joghurt und geschlagenem Ei vermischt, verleiht Kelp dem Haar gesunden Glanz.
Die gelben Blütenblätter der aus Mexiko und Peru stammenden Sonnenblume dienen zur Herstellung eines gelben Haarfärbemittels.
2-3 Eßlöffel Malzessig im letzten Spülwasser macht die Haare weich.
Das Öl des gelben Sternanis findet in orientalischen Parfums zur Haarparfumierung Verwendung.
Aus dem Rhizom der Schwertlilie wurde ein Duftöl gewonnen, das im Italien der Renaissance zum Parfümieren des Haares verwendet wurde. Die weiße Schwertlilie auf rotem Hintergrund bildet das Wappen der Stadt Florenz.
Echter Jasmin stammt ursprünglich aus dem Iran, aus Kaschmir und aus Nordindien. Von Juli bis Oktober werden die Blüten jeweils in der Morgendämmerung eingesammelt. Zur Parfumherstellung werden die Blüten in Fett eingetaucht und der Jasminextrakt wird anschließend mit einer Spirituslösung, die man auf das Fett gibt, behandelt. Diese Mischung muß noch zwei Wochen lang der Wärme der Sonne ausgesetzt sein, bis seine Weiterverarbeitung, z.B. für Haarpflegemittel, stattfinden kann.
Das grüne Fruchtfleisch der Walnußsamen liefert ein dunkles Haarfärbemittel.
Aus den zerstoßenen Blättern des Hennastrauches erzeugt man eine grünlich-braune Paste, die als pflanzliche Farbe nur die Oberfläche der Haare färbt und sie deshalb besonders schont. Die Frauen im Orient brachten schon vor vielen tausend Jahren auf diese Weise einen kupferfarbenen Glanz in ihr Haar. Nach der Überlieferung soll auch der Prophet Mohammed seinen Bart mit Henna gefärbt haben.
Blutweiderich, der an feuchten Plätzen Nord- und Mitteleuropas gedeiht, ergibt - als Tee verwendet - ein exzellentes Haarspülmittel für blondes Haar. Er verleiht dem Haar einen seidigen Schimmer.
Der Saft des wilden Mostapfels, mit 2 - 3 Eßlöffel Malzessig versetzt, verhalf beretis unseren Großmüttern - als Haarspülung verwendet - zu gesundem, glänzendem Haar.
Schon im Altertum war mit Alkohol vermischtes Olivenöl als wertvolles Haartonikum in Verwendung.
Der Aufguß von Glaskrautblättern, gemischt mit Rosmarinöl in die Kopfhaut einmassiert, soll laut alten Aufzeichnungen eine haarwuchsfördernde Wirkung haben.
Das Öl des Bayumbaumes, mit Pimentöl gewürzt und mit Alkohol und Wasser zu gleichen Teilen versetzt, wird unter Zugabe von Jamaika-Rum zu dem berühmten Bay-Rum-Haarwasser.
Die Jakobsleiter (auch Himmelsleiter oder blaues Sperkraut genannt), ergibt, wenn man sie 1 Stunde lang in Olivenöl kocht, ein schwarzfärbendes Öl. Daraus wird heute ein wertvolles Frisiermittel für trockenes Haar hergestellt.
Aus den Galläpfeln der Stieleiche läßt sich ein Farbstoff herstellen, mit dem man die Haare schwarz färben kann.
Das medizinisch reine Rhizinusöl wurde bereits im Altertum diversen Haarwässern und Haarpflegemitteln beigefügt. Heute wird es unter anderem noch in der kosmetischen Industrie als Grundlage für Haarsprays verwendet.
Rosmarin, was soviel wie Tau des Meeres bedeutet, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Ein Aufguß aus Rosmarinnadeln ergibt eine wirkungsvolle Haarspülung.
Der echte Salbei wird schon von alters her zur Haarpflege und zum Dunklertönen des Haares verwendet.
Traditionell wird das Öl des Sandelholzbaumes, vermischt mit Kokosöl für eine Haarpomade verwendet.
Das in Thymian enthaltene Thymol ist ein starkes Antiseptikum; deshalb wird Thymian seit der Antike auch für allerlei Kopfhauterkrankungen verwendet. Zusammen mit Rosmarin tönt Thymian das Haar dunkler und bewirkt eine griffige Seidigkeit.
Der ausgepresste Saft der großen Brennessel wurde bereits in den Medizinbüchern vergangener Epochen als Haarpflegemittel hoch gelobt. Er macht das Haar weich und glänzend.
De kleinblütige Königskerze galt schon in der Renaissance als begehrtes Haarfärbemittel. In Italien stellten die Frauen Aufgüsse aus den Blüten her, um ihrem Haar einen intensiven Goldton, wie man ihn von den Gemälden Tizians her kennt, zu verleihen.
Das Eisenkraut wurde wegen seiner chemischen Zusammensetzung bereits von Louis Pasteur als hervorragendes Haarwuchs- und Stärkungsmittel erkannt. Verbenen- und Rosmarin-Wirkstoffe, täglich in die Kopfhaut einmassiert, zeigen hervorragende Ergebnisse. Auch Verbenenspülungen nach dem Haarewaschen wurden besonders empfohlen.
Aus: "Natürliche Haarpflege
nach den Mondrhythmen"
von Adrea D. Janko
Liebe Grüße,
Viola![]()



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aber nicht so wie ich will oder sie lassen einfach alles apathisch hängen. Sie wollen auch kein Föhnen,...


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