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Thema: Biobombe Apfel

  1. #1
    Viola
    Gast

    Biobombe Apfel

    Der Apfel hat zahlreiche symbolische Bedeutungen: von Evas Apfel der Versuchung im Paradies über den mittelalterlichen Reichsapfel bis zum Namen einer Computerfirma. Besonders wichtig ist jedoch: der Apfel versorgt die Menschen mit köstlichen Vitaminen und anderen Nährstoffen.

    Urheimat des Apfels ist Mittelasien. Von dort verbreiteten sich Baum und Früchte im Laufe vieler Jahrhunderte bis nach Europa und in alle Kontinente. Die Gene in den Apfelkernen, die Träger der Erbinformation, veränderten sich bei dieser Entwicklung, passten das Obst den klimatischen Bedingungen an. So entstanden Hunderte von Sorten.

    Der Apfelbaum ist weltweit der meistverbreitetste Obstbaum. Den Apfel kann man für eine Vielzahl von Gerichten und Getränken verwenden, wenn man ihn nicht gleich roh verzehrt.

    Äpfel enthalten kaum Eiweiß, viel Wasser, wenig Kohlenhydrate, unbedeutende Mengen an Fettsäuren in der Schale, dafür einen köstlichen Reichtum an Vitaminen und Spurenelementen. Wenn der Apfel am Baum heranwächst, reichern sich in ihm hohe Konzentrationen von Vitamin C an. Dieser Biostoff fühlt sich im Apfel besonders wohl, weil ihn die Bioflavonoide und andere Pflanzenschutzstoffe vor vorzeitiger Oxidation schützen. So wird jeder Apfel im menschlichen Darm zum Kombigerät gegen allerlei Wehwehchen.

    Der Apfel ist Omas Liebling: Schon unsere Ahnen kultivierten ihn, weil er eine wahre Pektinbombe ist. Äpfel bestehen bis zu 30 Prozent aus diesem wirksamen Faser- bzw. Ballaststoff, der den Cholesterin bzw. Blutfettspiegel senkt sowie Giftstoffe wie Blei und Quecksilber bindet. Sogenannte Malic- bzw. Tartarinsäuren im Apfel hemmen schädlichen Fermentbildungen und Bakterienansiedlungen im Darm.

    Zwei Äpfel pro Tag, roh gegessen, sind der beste Freund Ihres Stoffwechsels.
    Äpfel zählen zu den besten natürlichen Jungkuren. Schale und Fruchtfleisch, die im Obst die Kernsubstanz schützen, entfalten im menschlichen Organismus vorbeugende, heilende Kräfte.
    Besonders reich an Nährstoffen ist die Schale. Sie enthält u.a. wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Karotene und Eisen.
    Äpfel sind reich an Kalium. Dies ist unerlässlich für den Wasserhaushalt, für Nervenreizübertragung, Nierenfunktion und Muskeltätigkeit.

    Äpfel

    senken Blutdruck, Cholesterin- und Blutfettwerte
    kräftigen Immunsystem, Herz und Kreislauf
    stabilisieren den Blutzuckerspiegel
    kräftigen die Gefäße, vor allem schwache Venen
    reinigen den Darm
    kräftigen das Zahnfleisch

    Gesundheit aus dem Obstkorb
    Wer diese Tage über Felder und Wiesen spazieren geht, dem leuchten sie überall rot-golden entgegen: Die Äpfel, wohl beliebteste Obstsorte hierzulande, sind reif. Jetzt, zur Erntezeit, enthalten die knackigen Früchte besonders viele gesunde Inhaltsstoffe. Grund genug, öfter mal zuzubeißen.

    An Apple a day
    "Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern" Was schon ein altes englisches Sprichwort besagt, ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen. Neben Vitamin C sind es vor allem die enthaltenen Ballaststoffe, die den Apfel so gesund machen.

    Wertvolles unter der Schale
    Die meisten der wertvollen Inhaltsstoffe stecken in oder unter der Schale. Deshalb sollte man die Früchte nach Möglichkeit nicht schälen. Um Schadstoffe zu entfernen, empfehlen Experten, die Äpfel mit warmem Wasser zu waschen und mit einem Tuch gründlich abzureiben. Äpfel aus fernen Ländern sind oft stärker mit Pestiziden belastet. Diese sollten besser geschält werden.

    Vielfalt für jeden Geschmack
    Apfel ist nicht gleich Apfel. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich nicht nur in Farbe und Geschmack. Auch Vitamin- und Säuregehalt sowie Konsistenz des Fruchtfleisches sind bei den einzelnen Sorten verschieden. Der Boskoop z.B. enthält viel Säure und ist nichts für empfindliche Mägen, Säurearm dagegen sind die Sorten Gala, Gloster und Golden Delicious.

    Äpfel stärken das Immunsystem
    Vor allem reife, nicht zu lange gelagerte Äpfel enthalten Vitamin C, das vor Zellschäden schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Spitzenreiter beim Vitamin C-Gehalt sind die Sorten Berlepsch und Idared. Zwei bis drei solcher frischen Äpfel decken den Tagesbedarf an dem Vitamin.

    Äpfel machen schlank
    Die knackigen Früchte eignen sich hervorragend als Zwischenmahlzeit für Kalorienbewusste. Ein mittelgroßer Apfel enthält nur etwa 70 kcal, dafür jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe. Zum Vergleich: Ein Schokoriegel schlägt mit rund 300 kcal zu Buche.

    Äpfel senken das Krebsrisiko
    Pflanzenfarbstoffe wie Flavonoide und Carotinoide schützen die Zellen und beugen somit unter anderem Krebserkrankungen vor.

    Äpfel regulieren die Verdauung
    Vor allem in der Schale stecken jede Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin. Dieses bindet im Darm Wasser und Giftstoffe. Daher werden Äpfel sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung eingesetzt.

    Äpfel halten die Arterien sauber
    Äpfel senken den Cholesterinspiegel und hemmen somit die Arterienverkalkung. Verantwortlich dafür sind sowohl die Pektine aus der Schale als auch sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Farb- und Aromastoffe.

    Äpfel fördern die Konzentration
    Der hohe Gehalt an Fruktose liefert dem Gehirn schnelle Energie. Gleichzeitig sorgen Ballaststoffe dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht zu schnell wieder absinkt.

    Das steckt in Ihrer Lieblingssorte:

    Gala
    Der Apfel schmeckt süß-fruchtig und gehört zu den beliebtesten Apfelsorten. Da er nur wenig Säure enthält, ist er auch für empfindliche Mägen ein Genuss. Am besten schmeckt der Gala zwischen Ende September und Anfang November.

    Boskoop
    Boskoop-Äpfel haben einen säuerlich-würzigen Geschmack und werden gerne für Kompott verwendet. Die Apfelsorte hat einen hohen Zuckergehalt, der aber durch den hohen Säuregehalt überlagert wird. Boskoop-Äpfel schmecken am besten ab November, können aber bis ins Frühjahr gelagert werden.

    Elstar
    Die Kreuzung aus Golden Delicious und Ingrid Marie ist zu Recht schnell an die Spitze der Apfel-Hitliste gestiegen. Sie schmeckt fein säuerlich und hat knackiges, saftiges Fruchtfleisch. Europäische Äpfel sind von Ende September bis April schmackhaft.

    Golden Delicious
    Der milde Apfel enthält wenig Säure und ist damit ein idealer Kinderapfel. Das feste Fruchtfleisch wird beim Lagern mürbe. Im Vergleich zu anderen Apfelsorten enthält er aber recht wenig Vitamin C. Europäische Golden Delicious werden bis weit ins Frühjahr hinein angeboten.

    Jonagold
    Jonagold ist eine Kreuzung aus Golden Delicious und Jonathan. Er hat ein ausgewogenes Verhältnis von Zucker und Säure und schmeckt dadurch angenehm süß-säuerlich. Jonagold-Äpfel sind von Oktober bis Mai genießbar. Das anfangs saftige Fruchtfleisch wird beim Lagern weich und mürbe.

    Braeburn
    Ein fester, knackiger Apfel. Er schmeckt süß-aromatisch, entfaltet seinen vollen Geschmack aber erst ab Dezember.

    Cox Orange
    Die klassische Apfelsorte wird schon lange wegen ihres süß-säuerlichen Geschmacks geschätzt. Cox Orange-Äpfel schmecken von September bis März. Das Fruchtfleisch ist anfangs fest und wird später mürbe.

    Apfelkerne


    Immer dann, wenn wir Menschen uns über die vielen Kerne eines Apfels ärgern, sollten wir uns nicht nur dessen bewusst werden, dass aus ihnen - kaum vorstellbar - später ein Apfelbaum erwachsen kann, der uns genauso nähren wird wie eben dieser Apfel, an welchem uns die Kerne stören, nein, auch eines sollten wir uns ganz deutlich vor Augen halten:

    Als Gott die Welt erschuf, trug er auch gleichzeitig Sorge dafür, dass alle guten Menschen später Platz finden im Himmel. Doch es wurden immer mehr Menschen, die im Himmel Einlass forderten und so geriet der Himmel mit seinen vielen Bewohnern doch tatsächlich in Wohnungsnot.

    Da kam Gott eine wunderbare Idee, als er - wie Newton, bei seinem durch einen Apfel gestörtes Mittagsschläfchen, welches ihm die Schwerkraft vor Augen führte - einen Apfel von seinem Ast purzeln sah: welch wunderbare Wohnungen würden die Hohlräume im Inneren eines Apfels doch seinen Engeln bieten, die sich so klein machen konnten, dass sie darin Platz fanden?

    Und so geschah es, dass fortan jeder Apfel einen oder mehrere Engel beherbergte und die Anzahl der Kerne Auskunft über die Anzahl der Engel gab, die wir dann, mit einem herzhaften Biss in die rotbackige Köstlichkeit, wieder in die Freiheit entlassen!

    Aus: "Wandmaker Aktuell" von Socata

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: Biobombe Apfel

    Wenn man einen Apfel quer aufschneidet, erkennt man sein Kerngehäuse als Pentagramm.

    Äpfel werden auch in Fruchtbarkeitsritualen und zu den Jahreszeitenfesten um die Kraft der Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin zu rufen, verwendet.

    Der Apfel ist stark mit der Mondenergie verbunden und nicht nur den Liebes-, sondern auch den Mondgöttinnen heilig. Äpfel als auch Apfelsaft unterstützen bei allen Heilungs- und Liebesdingen, als Frucht der Erkenntnis aber auch auf schamanischen Reisen, die bei der Klärung von Fragen helfen sollen und bei inneren Wandlungen.

    Äpfel sind eines der ältesten Obstgewächse unserer Breiten und diese alte Kulturfrucht verbindet uns ohne Umwege mit unseren Ahnen.

    Liebe Grüße,
    Viola

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