Ein Leiden, das immer mehr Menschen quält, ist die chronische Bronchitis. Auch starke Raucher sind häufig davon betroffen. Typisch für dieses Krankheitsbild sind zumeist der trockene Reizhusten und die Atemnot.
Hier gibt es ein bewährtes, natürliches Mittel, das bei derartigen Beschwerden rasch Linderung bringen kann. Die Rede ist vom Alant, dem man im Volksmund auch so poetische Namen wie Gottesauge, großer Heinrich oder Wodanshaupt gegeben hat.
Die heilkräftigen Substanzen dieser stattlichen Pflanze sind in der Hauptsache ätherische Öle und Harz. Der Alant löst zähen Schleim, lindert Hustenreiz und stärkt ganz allgemein die Widerstandskraft der Schleimhäute. Doch seine Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die Schleimhäute der Atmungsorgane. Auch die Funktion der Schleimhäute des Verdauungsapparates und der Unterleibsorgane kann der Alant aktivieren. Er empfiehlt sich deshalb nicht nur bei Bronchialkatarrh, bei Husten oder hartnäckigem Schnupfen, sondern auch bei einer Schwäche des Magens und bei Menstruationsbeschwerden. Aufgrund seiner anregenden Wirkung auf die Verdauungsdrüsen ist der Alant vor allem ein ganz hervorragendes appetitanregendes Mittel. Ebenso hilft er bei Sodbrennen, bei Übelkeit und Darmkatarrh.
Man verwendet nur die Wurzel. Daraus bereitet man den Alant-Tee: 1-2 Teelöffel der bitter schmeckenden Alantwurzel bringt man mit einem halben Liter Wasser kurz zum Sieden, läßt den Sud dann 15 Minuten ziehen und gießt die Flüssigkeit durch ein Sieb. Von diesem Tee trinkt man dreimal täglich eine Tasse. Die Dosis sollte auch nicht erhöht werden, da es sonst leicht zu Brechreiz kommen kann.
Liebe Grüße,
Viola![]()



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen