Besonders unter Frauen ist die Venenschwäche ein weitverbreitetes Übel. Zumeist ist auch eine allgemeine, anlagebedingte Bindegewebsschwäche vorhanden, wenn es zu Beschwerden wie Krampfadern kommt. Ober zu Hämorrhoiden.
In letzter Zeit hat man festgestellt, dass der Steinklee, diese zähe, ausdauernde Pflanze mit den gelben Schmetterlingsblüten, mit seinen heilkräftigen Substanzen vor allem wohltuend auf die Gefäße wirkt. Der Blutfluß wird aktiviert. Dadurch geht zum Beispiel der Blutstau in den Venen der Unterschenkel zurück, die Venen werden wieder besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Nicht selten gelang es sogar, die geschädigten Gefäßwände mit Hilfe des Steinklees so zu regenerieren, dass selbst hartnäckige Unterschenkelgeschwüre abheilten. Auch Wasseransammlungen in den Beinen lassen sich positiv beeinflussen, was auf eine Anregung des Kreislaufs zurückzuführen ist.
Der Steinklee blüht vom Frühsommer bis zum August. Gesammelt werden die Zweige, die man langsam trocknen läßt. Außer Cumarin besitzt der Steinklee auch noch Schleim, Harz, Gerbstoffe und Salze.
Für die Teezubereitung benötigt man einen gehäuften Teelöffel der kleingeschnittenen Droge auf eine Tasse Wasser (überbrühen und zehn Minuten ziehen lassen). Von dem Tee trinkt man über den Tag verteilt drei Tassen, am besten warm.
Bei Krampfadern und hartnäckigen Wunden hat es sich auch bewährt, einen Steinklee-Absud dem Badewasser zuzufügen oder Umschläge auf die erkrankten Körperstellen zu legen. Denn der Steinklee ist - äußerlich angewendet - auch ein gutes Wundheilmittel.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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